Kostenvergleich
Die Exodus Wallet kostet im Download nichts und verlangt kein Konto. Bezahlt wird sie vor allem beim Tausch einer Kryptowährung gegen eine andere direkt in der App, über einen Spread ohne ausgewiesenen Satz. Wie wichtig dieser Posten ist, zeigt der Quartalsbericht: Im zweiten Quartal 2026 stammten 18,74 von 26,23 Millionen US-Dollar Umsatz aus dem Tausch, also 71,5 Prozent, davon 3,76 Millionen über Geschäftspartner. Im Vorjahresquartal waren es 23,42 Millionen US-Dollar und 90,7 Prozent. Der Tauschumsatz ging also auch absolut zurück, bei einem um 21,4 Prozent geringeren Tauschvolumen, während übernommene Zahlungsdienste neue Erlöse brachten.
| Vorgang | Kosten bei Exodus |
|---|---|
| Wallet herunterladen und nutzen | kostenlos, kein Konto |
| Krypto senden | nur die Netzwerkgebühr, sie geht laut Exodus vollständig an das Netzwerk |
| Tausch (Swap) in der App | möglicher Spread im angezeigten Kurs, dazu die Netzwerkgebühr für die Übertragung an den Tauschpartner |
| Kauf über Partner | Gebühr des Partners, in der App vor dem Kauf sichtbar |
| Verkauf über MoonPay | Gebühr von MoonPay, vor dem Verkauf sichtbar |
| Staking über Everstake | Exodus erhält eine Vergütung von Everstake, die Coins bleiben unter deiner Kontrolle |
So prüfst du den Spread: Gib in der App den Betrag ein, lies ab, wie viel du erhalten würdest, und vergleiche das mit dem Marktkurs. Die Lücke ist dein Preis. Bei 1.000 € Tauschwert kosten 0,5 % Spread rund 5 €, 2 % rund 20 €, dazu kommt die Netzwerkgebühr. Wer regelmäßig größere Summen umschichtet, fährt über eine Börse mit ausgewiesenem Preisverzeichnis aus dem Börsenvergleich oft günstiger und zieht die Coins danach in die eigene Wallet.
Steuer: Für Nutzer in Deutschland ist jeder Tausch ein Verkauf und ein Kauf zugleich. Liegt der Kauf der abgegebenen Coins weniger als ein Jahr zurück, ist der Gewinn steuerpflichtig, sobald alle solchen Gewinne eines Jahres die Freigrenze von 1.000 € erreichen (§ 23 EStG), und die erhaltenen Coins starten mit einer neuen Haltefrist. Wie du das sauber erfasst, steht im Ratgeber Token-Swap richtig versteuern.
Für den Teil deines Bestands, der länger liegen soll, lohnt ein eigenes Gerät aus dem Hardware-Wallet-Vergleich; den Unterschied erklärt unser Überblick Hot Wallet und Cold Wallet. Weitere Wallets stellen wir im Software-Wallet-Vergleich gegenüber.
Stand: 27. Oktober 2026 laut Quartalsbericht 10-Q zum 30. Juni 2026 bei der US-Börsenaufsicht SEC, Hilfeartikel zu Transaktionsgebühren (aktualisiert am 16. Oktober 2026) und Einstieg in Exodus (aktualisiert am 18. Oktober 2026).
Die SafePal-App ist kostenlos. Kosten entstehen beim Senden in Form der Netzwerkgebühr sowie beim Tausch und Kauf, die SafePal über Drittanbieter abwickelt: Dort gelten die Gebühren des Drittanbieters, und laut Nutzungsbedingungen darf SafePal eigene Gebühren erheben.
| Vorgang | Kosten bei SafePal |
|---|---|
| App herunterladen und nutzen | kostenlos |
| Krypto senden | Netzwerkgebühr der jeweiligen Blockchain |
| Tausch und Kauf in der App | Gebühren des jeweiligen Drittanbieters, dazu laut Nutzungsbedingungen mögliche eigene Gebühren von SafePal |
| Hardware S1, S1 Pro, X1 | Kaufpreis und Versand laut Website, die App bleibt kostenlos |
So sparst du: Vergleiche vor dem Tausch den angezeigten Gegenwert mit dem Marktkurs. Bei 1.000 € Tauschwert kostet jeder Prozentpunkt Abstand 10 €. Größere Umschichtungen laufen über eine Börse aus dem Börsenvergleich mit ausgewiesenem Preisverzeichnis oft günstiger.
Steuer: Für Nutzer in Deutschland ist jeder Tausch ein Verkauf und ein Kauf zugleich; innerhalb eines Jahres nach dem Kauf ist der Gewinn steuerpflichtig, sobald alle solchen Gewinne eines Jahres die Freigrenze von 1.000 € erreichen (§ 23 EStG). Mehr dazu im Ratgeber Token-Swap richtig versteuern.
Hardware dazu: Welche Geräte zu dir passen, zeigt der Hardware-Wallet-Vergleich. Was das Datenleck für Käufer bedeutet, steht in unserer Meldung SafePal-Datenleck bei Bestelldaten, die Aufbewahrung der Wörter im Ratgeber Seed Phrase sicher aufbewahren. Weitere Wallets findest du im Software-Wallet-Vergleich.
Stand: 27. Oktober 2026 laut Beschreibung im App Store, Unternehmensseite, Nutzungsbedingungen (Stand 5. September 2024) und Sicherheitsmitteilung vom 16. August 2026 mit Update vom 18. August.
Vor- und Nachteile
- Sehr übersichtliche Oberfläche für Desktop und Smartphone
- Über 50 Netzwerke mit Tausch, Kauf und Staking in einer App
- Trezor am Desktop und Ledger mobil anbindbar
- Börsennotiertes Unternehmen mit öffentlichen Quartalszahlen
- Support rund um die Uhr
- Spread beim Tausch ohne ausgewiesenen Satz
- Browser-Erweiterung seit 1. Oktober 2026 eingestellt
- NFT-Galerie endet am 1. Dezember 2026
- Kein Einlagenschutz, wie bei jeder Wallet in Selbstverwahrung
- Über 10.000 Kryptowährungen auf über 200 Blockchains
- Kombinierbar mit eigener Hardware (S1, S1 Pro, X1)
- Hohe Bewertungen im App Store und bei Google Play
- Aus dem ersten Inkubationsprogramm von Binance Labs, laut safepal.com
- DApp-Zugang und Börsenanbindung in der App
- Datenleck bei Bestelldaten im August 2026
- Gebühren bei Tausch und Kauf je nach Drittanbieter, eigene SafePal-Gebühren möglich
- Wie bei jeder Selbstverwahrung kein Einlagenschutz, die Verwahrung liegt beim Nutzer
Score-Vergleich
Funktionen
- Über 50 Netzwerke
- Desktop und Smartphone
- Trezor und Ledger anbindbar
- Staking für 7 Coins
- Über 200 Blockchains
- Über 10.000 Kryptowährungen
- Software und Hardware aus einer Hand
- 4,7 Sterne im App Store
Die fünf Bereiche im Direktvergleich
AI-AnalyseGebühren & Kosten
Herunterladen und Halten kosten bei Exodus nichts; beim Senden fällt nur die Netzwerkgebühr an, und die geht laut Exodus vollständig an das Netzwerk. Beim Tausch kann ein Spread ohne ausgewiesenen Satz hinzukommen, der im angezeigten Kurs steckt; die App zeigt vor dem Tausch, wie viel du erhältst. Beim Kauf und Verkauf über Partner siehst du deren Gebühr vor dem Bestätigen. Stand: Oktober 2026.
Die App selbst ist kostenlos, beim Senden fällt die Netzwerkgebühr an. Tausch und Kauf laufen über Drittanbieter; deren Gebühren gelten laut den Nutzungsbedingungen direkt zwischen dir und dem jeweiligen Anbieter. Dieselben Bedingungen erlauben SafePal, für seine Dienste eigene Gebühren zu erheben, auch zusammengerechnet mit der Gebühr des Drittanbieters. Vergleiche deshalb vor jedem Tausch den angezeigten Gegenwert mit dem Marktkurs. Stand: Oktober 2026.
Bedienung & Nutzerfreundlichkeit
Exodus gehört zu den aufgeräumtesten Wallets im Vergleich: Portfolio mit Kursen auf einen Blick, Einrichtung ohne Konto in wenigen Minuten, Oberfläche auf Deutsch. Es gibt sie für Windows, macOS und Linux sowie als App für iOS und Android. Im deutschen App Store steht Exodus bei 4,6 von 5 Sternen (3.671 Bewertungen), bei Google Play bei 4,5 (133.000 Rezensionen, über 5 Millionen Downloads), abgerufen am 27. Oktober 2026. Stand: Oktober 2026.
Die SafePal-App ist kostenlos; Portfolio, Tausch, Kauf und DApp-Zugang liegen in einer Oberfläche. Wer eine SafePal-Hardware besitzt, verwaltet sie über dieselbe App. Im deutschen App Store steht SafePal bei 4,7 von 5 Sternen (1.022 Bewertungen), bei Google Play bei 4,5 (156.000 Rezensionen, über 5 Millionen Downloads), abgerufen am 27. Oktober 2026. Stand: Oktober 2026.
Funktionen & Angebot
Exodus unterstützt über 50 Netzwerke und auf den großen Web3-Netzwerken beliebig viele Token, darunter Bitcoin, Ethereum und Solana. In der App tauschst du über Drittanbieter mit Tausenden Handelspaaren, kaufst per Karte, Überweisung, PayPal, Apple Pay oder Google Pay und verkaufst über MoonPay. Staking ist für 7 Kryptowährungen möglich, abgewickelt über den Dienstleister Everstake, die Coins bleiben dabei in deiner Wallet. Für mehr Sicherheit bindest du am Desktop eine Trezor (One, Model T, Safe 3, Safe 5) und mobil eine Ledger Nano X oder Flex an. Die Browser-Erweiterung Exodus Web3 Wallet ist seit dem 1. Oktober 2026 eingestellt, die NFT-Galerie endet am 1. Dezember 2026. Stand: Oktober 2026.
SafePal verwaltet nach eigener Angabe über 10.000 Kryptowährungen auf über 200 Blockchains, darunter Bitcoin, Ethereum und Solana. In der App kaufst und tauschst du Coins über Drittanbieter, verbindest dich mit dezentralen Anwendungen und kannst eine Börse wie Binance anbinden. Manche Drittanbieter verlangen dafür ein eigenes Konto samt Identitätsprüfung (KYC); diese Daten liegen laut Nutzungsbedingungen beim Drittanbieter, nicht bei SafePal. Für mehr Sicherheit lässt sich die App mit den eigenen Hardware-Wallets kombinieren: Laut SafePal arbeitet die S1 ohne Funkverbindung, die S1 Pro ist ihre weiterentwickelte Fassung, und die X1 ist vollständig quelloffen und verbindet sich per Bluetooth. Konto- und Kartendienste in der App stellt der in der Schweiz regulierte Partner Fiat24 über ein eigenes Konto bereit. Stand: Oktober 2026.
Stabilität & Sicherheit
Hinter der Wallet steht Exodus Movement, Inc., ein Unternehmen, das ortsunabhängig ohne Firmenzentrale arbeitet; die Postanschrift liegt in Omaha (Nebraska). Die Aktie ist an der NYSE American notiert (Kürzel EXOD), deshalb legt das Unternehmen Quartalsberichte bei der US-Börsenaufsicht SEC vor. Im zweiten Quartal 2026 zählte Exodus 1,4 Millionen monatlich aktive Nutzer, der Umsatz lag bei 26,23 Millionen US-Dollar. Schlüssel und Wallet-Dateien liegen nach Angabe von Exodus nicht auf Servern von Exodus. Stand: Oktober 2026.
SafePal wurde 2018 von Veronica Wong und zwei Mitgründern gegründet und stammt laut einem auf safepal.com zitierten Satz von Binance-Mitgründerin He Yi aus dem ersten Inkubationsprogramm von Binance Labs. Seither hat sich SafePal von einem Hardware-Hersteller zu einer ganzen Wallet-Familie entwickelt. Vertragspartner ist laut Nutzungsbedingungen SkyGenesis Holdings Limited. Am 16. August 2026 meldete SafePal einen unbefugten Zugriff auf Bestelldaten von rund 39.798 Kunden aus Bestellungen zwischen dem 2. März 2025 und dem 11. April 2026: Name, E-Mail-Adresse, Lieferadresse, Telefonnummer und Kaufdetails. Seed Phrases, private Schlüssel, Wallet-Passwörter und Zahlungsdaten waren nach Angabe von SafePal nicht betroffen; als Ursache nennt SafePal einen Autorisierungsfehler in der Bestellverfolgung eines Plugins. Laut SafePal wurde kein Hinweis gefunden, dass der Vorfall den Zugang zu Wallets oder Guthaben gefährdet hat. Am 18. August ergänzte SafePal, dass Personen behaupten, den Datensatz zu besitzen und zum Verkauf anzubieten; die Echtheit dieser Angaben kann SafePal nach eigener Aussage nicht prüfen. Stand: Oktober 2026.
Kundenservice & Support
Der Support ist rund um die Uhr per Chat und E-Mail erreichbar, dazu kommt eine ausführliche Wissensdatenbank. Gehen die zwölf Wörter und eine etwaige Passkey-Sicherung verloren, kann auch der Support nicht helfen: Exodus sieht weder deine Schlüssel noch deinen Transaktionsverlauf. Stand: Oktober 2026.
Hilfe gibt es über die SafePal-Akademie und die Kontaktseite auf safepal.com, nach dem Datenleck mit einem eigenen Kanal und zusätzlichem Personal für betroffene Kunden. Verlorene Wiederherstellungswörter kann auch SafePal nicht ersetzen, denn die Schlüssel liegen nur bei dir. Stand: Oktober 2026.
Im Detail
| Exodus Movement, Inc. (NYSE American: EXOD) | Unternehmen | SafePal (SkyGenesis Holdings Limited) |
| USA | Hauptsitz | — |
Fazit
Beide Anbieter liegen in unserer Gesamtbewertung praktisch gleichauf (4.0 zu 3.9).
Exodus ist die Wallet für alle, die Wert auf eine klare Oberfläche legen und mehrere Coins an einem Ort verwalten wollen. Desktop und Smartphone, über 50 Netzwerke, Tausch, Kauf und Staking in einer App und die Anbindung an Trezor und Ledger: Für den Einstieg in die Selbstverwahrung ist das eine der bequemsten Lösungen.
Das Geschäftsmodell solltest du kennen. Exodus ist börsennotiert und legt offen, womit es verdient: Im zweiten Quartal 2026 stammten 18,74 von 26,23 Millionen US-Dollar Umsatz aus dem Tausch, das sind 71,5 Prozent, davon 3,76 Millionen über Geschäftspartner. Der Preis dafür steckt als Spread ohne ausgewiesenen Satz im Kurs. Wer nur hält und sendet, zahlt fast nichts; wer oft tauscht, rechnet vorher nach.
Für den langfristigen Bestand empfiehlt sich die Kombination mit einer Hardware-Wallet, die Exodus direkt unterstützt. Und wie bei jeder Software-Wallet liegt die Verantwortung bei dir: Deine Sicherung ist der einzige Weg zurück zu deinem Guthaben, also die zwölf Wörter und in der mobilen App wahlweise auch ein Passkey.
SafePal ist die richtige Wahl, wenn du sehr viele Netzwerke in einer App willst und später eine Hardware-Wallet ergänzen möchtest: über 10.000 Kryptowährungen auf über 200 Blockchains, Tausch, Kauf und DApp-Zugang in einer Oberfläche, dazu Geräte aus demselben Haus. Im deutschen App Store hat SafePal mit 4,7 Sternen die höchste Bewertung der vier von uns geprüften Wallets Exodus, Atomic Wallet, Rabby und SafePal.
Das Datenleck vom August 2026 betraf Bestelldaten; Schlüssel und Wallet-Zugangsdaten waren nach Angabe von SafePal nicht betroffen, und es wurde kein Hinweis gefunden, dass der Vorfall den Zugang zu Wallets oder Guthaben gefährdet hat. SafePal weist aber darauf hin, dass die betroffenen Bestelldaten für gezielte Phishing-Versuche genutzt werden können. Wer betroffen ist, sollte jede Nachricht im Namen von SafePal besonders kritisch prüfen; unsere Meldung zum Datenleck erklärt die Schritte.
Bei Tausch und Kauf arbeitet SafePal mit Drittanbietern, und laut Nutzungsbedingungen darf SafePal eigene Gebühren dazurechnen. Wer oft tauscht, vergleicht vorher den angezeigten Gegenwert mit dem Marktkurs; wer langfristig hält, kombiniert die App mit einem Gerät aus dem Hardware-Wallet-Vergleich.