Binance Pro vs Revolut im Vergleich
In unserer Gesamtbewertung liegt Revolut mit 4,3 von 5 Punkten vor Binance Pro mit 4,1. An ausgewiesenen Gebühren ist Binance Pro günstiger: 0,1 % statt 1,49 % Handelsgebühr, also 1,00 € statt 14,90 € je 1.000 € Kaufsumme. Binance Pro führt 482 Kryptowährungen, Revolut über 300. Länger am Markt ist Revolut, gegründet 2015, Binance Pro folgte 2017.
| 0.1 % | Gebühren | 1,49 % |
| 1,00 € | Kosten mind. je 1.000 € | 14,90 € |
| 482 | Kryptos | 300+ |
| SEPA Sofortüberweisung, SEPA-Überweisung, Kreditkarte | Zahlungsmethoden | SEPA Sofortüberweisung, SEPA-Überweisung, Kreditkarte |
| Lizenz in Deutschland von der BaFin verweigert | Regulierung | MiCA-Zulassung der Revolut Digital Assets Europe Ltd durch die CySEC (Zypern), CASP001/25 vom 20. Oktober 2025 |

Kostenvergleich
Basis ist der Kauf von Bitcoin im Wert von 1.000 €, gerechnet mit der ausgewiesenen Handelsgebühr. Ein Kursaufschlag im Spread ist nicht enthalten, weil ihn die meisten Anbieter nicht veröffentlichen.
| 1,00 € | Kosten mind. je 1.000 € | 14,90 € |
| 0.1 % | Gebühren | 1,49 % |
| € 1.37 | Wallet-Transfer | 1 bis 3 £ + Netzwerkgebühr |
| Begrenzt | Kostentransparenz | Nein |
| € 1 | Mindestbetrag | 1,50 € |
| SEPA Sofortüberweisung, SEPA-Überweisung, Kreditkarte | Zahlungsmethoden | SEPA Sofortüberweisung, SEPA-Überweisung, Kreditkarte |
An ausgewiesenen Gebühren zahlst du bei Binance Pro 13,90 € weniger je 1.000 € Kaufsumme.
Binance Pro nutzt ein volumenbasiertes Maker/Taker-Modell. Einsteiger zahlen 0,10 % Maker und 0,10 % Taker; ab VIP 1 zählen das Spot-Volumen der letzten 30 Tage und der BNB-Bestand gemeinsam. Bei Gebührenzahlung in BNB sinken alle Sätze um weitere 25 %.
| Stufe | 30-Tage-Volumen und BNB-Bestand | Maker | Taker | Mit BNB (25 % Rabatt) |
|---|---|---|---|---|
| Regulär | unter 1 Mio. USD oder 0 BNB | 0,100 % | 0,100 % | 0,075 % / 0,075 % |
| VIP 1 | ab 1 Mio. USD und 5 BNB | 0,090 % | 0,100 % | 0,0675 % / 0,075 % |
| VIP 3 | ab 20 Mio. USD und 100 BNB | 0,040 % | 0,060 % | 0,030 % / 0,045 % |
| VIP 6 | ab 400 Mio. USD und 1.750 BNB | 0,020 % | 0,029 % | 0,015 % / 0,02175 % |
| VIP 9 | ab 4 Mrd. USD und 5.500 BNB | 0,011 % | 0,023 % | 0,00825 % / 0,01725 % |
Für USDC-Paare gilt in den unteren Stufen ein Taker-Satz von 0,095 %, mit BNB 0,07125 %. Stand: 1. November 2026 laut Gebührenseite von Binance. Dieser Vergleich stellt keine Anlageberatung dar.
Revolut berechnet Krypto-Käufe und -Verkäufe in der App nach Abo und Handelsvolumen der letzten 30 Tage. Fällig wird jeweils der höhere Betrag aus Prozentsatz und Mindestgebühr; dazu kommt laut Revolut ein einseitiger Spread-Aufschlag, der typischerweise zwischen 0 und 3 % liegt. Die Abos kosten in Deutschland 0 € (Standard), 2,99 € (Plus), 8,99 € (Premium), 15,99 € (Metal) und 65 € (Ultra) im Monat.
| Vorgang | Standard und Plus | Premium und Metal | Ultra |
|---|---|---|---|
| Krypto-Kauf oder -Verkauf in der App bis 10.000 € Volumen in 30 Tagen | 1,49 % | 0,99 % | 0,49 % |
| 10.000 bis 50.000 € | 1,29 % | 0,79 % | 0,39 % |
| 50.000 bis 100.000 € | 1,09 % | 0,69 % | 0,29 % |
| 100.000 bis 250.000 € | 0,89 % | 0,49 % | 0,19 % |
| ab 250.000 € | 0,49 % | 0,29 % | 0 % |
| Mindestgebühr bei einer Order von 100 bis 150 € | 2,49 € | 1,49 € | 0,99 € |
| Wiederkehrender Kauf (Sparplan) | Prozentsatz ohne Mindestgebühr | Prozentsatz ohne Mindestgebühr | Prozentsatz ohne Mindestgebühr |
| Fair-Usage-Gebühr auf Umtausch über dem Monatslimit | Standard 1 % über 1.000 €, Plus 0,5 % über 3.000 € | keine | keine |
| Verwahrung und Krypto-Einzahlung | 0 € | 0 € | 0 € |
| Krypto-Auszahlung auf eine externe Wallet | Servicegebühr 3 britische Pfund im Gegenwert (1 Pfund für XRP, XLM, DOT, SOL, AVAX, XTZ, ALGO und ADA) plus Netzwerkgebühr | ||
| Handel über die Börse Revolut X | 0 % Maker, 0,09 % Taker, unabhängig vom Abo | ||
So sparst du: Ein Kauf über 100 € kostet im Standard-Abo wegen der Mindestgebühr 2,49 €; ab 200 € gilt der Prozentsatz, bei 1.000 € sind das 14,90 €. Dieselbe Market-Order über 1.000 € kostet auf Revolut X 0,90 € Taker-Gebühr, eine Limit-Order als Maker nichts. Sparpläne zahlen keine Mindestgebühr. Wer im Standard-Abo regelmäßig mehr als 1.000 € im Monat tauscht, zahlt auf den Rest 1 % Fair-Usage-Gebühr; Plus hebt das Limit für 2,99 € im Monat auf 3.000 €.
Stand: 1. November 2026 laut Preisverzeichnis „Exchanging Cryptocurrencies“ der Revolut Digital Assets Europe Ltd, den Euro-Tabellen für Volumenstufen und Mindestgebühren, der Seite zu Revolut X und dem Abo-Vergleich von Revolut Deutschland.
Vor- und Nachteile
- Volumenbasiertes Maker/Taker-Modell ab 0,10 %/0,10 %
- BNB-Rabatt: 25 % zusätzliche Gebühren-Reduktion bei Zahlung in BNB
- Profi-Order-Typen: Limit, Market, Stop-Limit, OCO, Trailing Stop, Limit-Maker, Iceberg
- API-Zugang: REST, WebSocket und FIX (institutionell)
- Über 1.300 Spot-Paare mit über 480 Kryptowerten
- Geteiltes Konto mit Standard-Binance, nahtloser Wechsel zwischen Convert und Pro
- Keine erteilte MiCA-Zulassung. Binance steht nicht im Register der ESMA (Datei vom 30. Oktober 2026). Den Antrag bei der griechischen Aufsicht HCMC hat Binance am 24. Juni 2026 nach eigener Mitteilung zurückgezogen; einen anderen Mitgliedstaat hat Binance bis zum 1. November 2026 nicht genannt.
- Hack am 29. Oktober 2026 mit rund 6,3 Mrd. USD Schaden; Auszahlungen vom 30. Oktober bis 1. November ausgesetzt, seit dem Morgen des 1. November schrittweise wieder offen (Stand 16:30 Uhr UTC)
- BaFin-Lizenzantrag in Deutschland zurückgezogen
- Margin- und Futures-Trading für EU-Privatanleger eingeschränkt
- Lernkurve gegenüber Standard-Direktkauf-Interface ausbaufähig
- Niedrigste VIP-Tiers erst ab hohem 30-Tage-Volumen erreichbar

- Mehr als 300 Token handelbar, das breiteste Angebot unter den hier verglichenen Brokern
- Transfer von BTC, ETH und mehr als 30 weiteren Token auf eigene Wallets, Auszahlungen biometrisch bestätigt
- Staking und Sparpläne für regelmäßiges Investieren verfügbar, Sparpläne ohne Mindestgebühr
- Einzahlungen per SEPA, SEPA Sofortüberweisung und Kreditkarte
- MiCA-Zulassung der Revolut Digital Assets (Europe) Ltd, CySEC-Lizenz CASP001/25 vom 20. Oktober 2025
- Eigene Börse Revolut X mit 0 % Maker- und 0,09 % Taker-Gebühr und über 400 Handelspaaren
- Im Standard- und Plus-Abo kostet ein Krypto-Kauf in der App 1,49 %, in Premium und Metal 0,99 %, in Ultra 0,49 % (bis 10.000 € Volumen in 30 Tagen); bei kleinen Beträgen gilt eine Mindestgebühr, ein Kauf über 100 € kostet im Standard-Abo 2,49 €
- Dazu kommt laut Revolut ein einseitiger Spread-Aufschlag von typischerweise 0 bis 3 %; im Standard-Abo kostet Umtausch über 1.000 € im Monat zusätzlich 1 % Fair-Usage-Gebühr (Plus: 0,5 % über 3.000 €)
- Krypto-Auszahlung auf eine externe Wallet kostet eine Servicegebühr von 3 britischen Pfund im Gegenwert (bei XRP, XLM, DOT, SOL, AVAX, XTZ, ALGO und ADA 1 Pfund) plus Netzwerkgebühr
- Kostentransparenz bei der Transaktionsbestätigung laut Nutzern ausbaufähig
- Im September 2026 bestätigte Revolut, auf gefälschte Behördenanfragen hin Ausweis- und Kontodaten von rund 680 Kundinnen und Kunden in Europa herausgegeben zu haben; Systeme und Guthaben waren laut Revolut nicht betroffen
Nutzererfahrungen
AI-AnalyseKeine separate Erhebung -- basiert auf Binance.

Laut den ausgewerteten Nutzerbewertungen ergibt sich für Revolut insgesamt ein überwiegend positives Bild. Nutzer schätzen vor allem die übersichtliche, intuitive App und berichten häufig von einer einfachen Nutzung, während Support und einzelne Funktionen laut Bewertungen vereinzelt als ausbaufähig beschrieben werden.
Anbieterangaben (Gebühren, Lizenzen, Pro und Contra) redaktionell geprüft: November 2026. Dieser Vergleich stellt keine Anlageberatung dar. Alle Angaben ohne Gewähr.
Funktionen
| nicht verfügbar | Maker/Taker-Modell | keine Angabe |
| nicht verfügbar | BNB-Rabatt | keine Angabe |
| nicht verfügbar | Order-Typen | keine Angabe |
| nicht verfügbar | API | keine Angabe |
| nicht verfügbar | Charts | keine Angabe |
| nicht verfügbar | Margin-Trading | keine Angabe |
| nicht verfügbar | Futures | keine Angabe |
| nicht verfügbar | BaFin-Lizenz | keine Angabe |
| nicht verfügbar | MiCA-Lizenz | keine Angabe |
| nicht verfügbar | Mobile App | verfügbar |
| keine Angabe | Sparplan | verfügbar |
| keine Angabe | Staking | verfügbar |
| keine Angabe | Wallet-Transfer | verfügbar |
| keine Angabe | Kreditkartenzahlung | verfügbar |
| keine Angabe | MiCA-Regulierung | verfügbar |
| keine Angabe | Web-Plattform | verfügbar |
| keine Angabe | Biometrische Sicherheit | verfügbar |
| keine Angabe | SEPA Sofortüberweisung | verfügbar |
- Maker/Taker-Modell ab 0,10 % mit 25 % BNB-Rabatt
- Profi-Order-Typen inkl. OCO, Trailing Stop und Iceberg
- API-Zugang via REST, WebSocket und FIX
- Sehr breites Pair-Universum aus dem Binance-Spot-Markt

- Mehr als 300 handelbare Token
- Krypto, Karte, Überweisungen und Währungswechsel in einer App
- MiCA-Zulassung der Revolut Digital Assets (Europe) Ltd durch die zypriotische CySEC
- Wallet-Transfer und Staking verfügbar
Die fünf Bereiche im Direktvergleich
AI-AnalyseGebühren & Kosten
Keine separate Erhebung -- basiert auf Binance.

Zu Gebühren und Kosten berichten Nutzer nur wenige konkrete Erfahrungen. Vereinzelt wird Revolut im Vergleich zu N26 als teurer wahrgenommen. Insgesamt bleibt dieser Bereich auf Basis der vorliegenden Nutzerdaten nur eingeschränkt einschätzbar.
Bedienung & Nutzerfreundlichkeit
Keine separate Erhebung -- basiert auf Binance.

Nutzer schätzen bei Revolut vor allem die übersichtliche und intuitive App. Laut Bewertungen ist die Nutzung sehr einfach, und die Bedienung wird mehrfach als schnell und unkompliziert beschrieben. Vereinzelt berichten Nutzer jedoch von Darstellungs- oder Kompatibilitätsthemen, wodurch die Nutzerfreundlichkeit in Einzelfällen als ausbaufähig wahrgenommen wird.
Funktionen & Angebot
Keine separate Erhebung -- basiert auf Binance.

Beim Funktionsumfang berichten Nutzer von gemischten Erfahrungen. Laut Bewertungen werden einzelne Leistungen im Alltag gern genutzt, zugleich wünschen sich einige Nutzer gewohnte Funktionen, Cashback-Programme oder zusätzliche Möglichkeiten wie Bareinzahlungen. Vereinzelt wird außerdem bemängelt, dass einzelne Features nicht wie erwartet funktionieren oder Vorteile künftig wegfallen könnten.
Stabilität & Sicherheit
Keine separate Erhebung -- basiert auf Binance.

Bei Stabilität und Zuverlässigkeit berichten Nutzer überwiegend positiv über Revolut. Laut Bewertungen wird die App mehrfach als schnell und zuverlässig beschrieben, was im Alltag von vielen Nutzern geschätzt wird. Vereinzelt werden jedoch Kontoprobleme oder nicht wie erwartet funktionierende Features erwähnt, insgesamt fällt die Rückmeldung zur Zuverlässigkeit jedoch mehrheitlich positiv aus.
Kundenservice & Support
Keine separate Erhebung -- basiert auf Binance.

Beim Support berichten Nutzer eher zurückhaltend über ihre Erfahrungen. Laut Bewertungen wird vereinzelt bemängelt, dass statt menschlicher Hilfe vor allem Bot-Support angeboten wird und nicht jeder Fall ausreichend abgedeckt wird. Dadurch erscheint der Support aus Sicht einiger Nutzer in einzelnen Situationen als ausbaufähig.
Im Detail
| Binance Holdings Ltd. | Unternehmen | Revolut Ltd. |
| 2017 | Gegründet | 2015 |
| Lizenz in Deutschland von der BaFin verweigert | Regulierung | MiCA-Zulassung der Revolut Digital Assets Europe Ltd durch die CySEC (Zypern), CASP001/25 vom 20. Oktober 2025 |
| € 1 | Mindestbetrag | 1,50 € |
| Lichtbildausweis | KYC | Lichtbildausweis |
Fazit
In unserer Gesamtbewertung liegt Revolut mit 4,3 vor Binance Pro mit 4,1.
An ausgewiesenen Gebühren zahlst du bei Binance Pro 13,90 € weniger je 1.000 € Kaufsumme.
Für die meisten Anleger ist Revolut deshalb die bessere Wahl.
Binance hat in der EU keine erteilte MiCA-Zulassung. Den Antrag bei der griechischen Aufsichtsbehörde HCMC hat das Unternehmen am 24. Juni 2026 nach eigener Mitteilung zurückgezogen und angekündigt, die Zulassung in einem anderen EU-Mitgliedstaat zu verfolgen. Welcher Staat das ist, hat Binance bis zum 1. November 2026 nicht öffentlich genannt. Im Register der ESMA für zugelassene Krypto-Dienstleister (Datei vom 30. Oktober 2026) steht Binance nicht. Binance selbst schreibt, je nach Land und Kontostatus könnten Nutzer davon betroffen sein.
Hack im Oktober 2026: Am 29. Oktober 2026 gegen 20:05 Uhr UTC wurden laut Binance Hot Wallets der Börse kompromittiert. Den Schaden beziffert Binance auf rund 6,3 Milliarden US-Dollar, rund 3 Milliarden davon wurden auf der Blockchain eingefroren. Binance hat die Auszahlungen vorübergehend ausgesetzt, Einzahlungen laufen weiter. Die Verluste trägt die Börse nach eigener Aussage aus dem Notfallfonds SAFU und Firmenmitteln: Am 31. Oktober meldete Binance 90 Prozent der gestohlenen Werte ersetzt, BTC, ETH, USDT, BNB, SOL, USDC und XRP vollständig, dazu einen neuen Snapshot des Reservenachweises vom 31. Oktober, 0 Uhr UTC. Die schrittweise Wiederaufnahme der Auszahlungen hat Binance für Sonntag, den 1. November 2026, angekündigt; seit dem Morgen des 1. November laufen die ersten Auszahlungen wieder; um 16:30 Uhr UTC waren sie laut Binance-Schnittstelle für Bitcoin, Ether, BNB, Solana, XRP, USDT und USDC möglich.
Binance Pro ist die professionelle Handelsumgebung innerhalb des Binance-Ökosystems und richtet sich an erfahrene Trader. Statt der pauschalen Direktkauf-Gebühr auf der Standard-Oberfläche gilt hier ein volumenbasiertes Maker/Taker-Modell mit Einstiegssätzen von 0,10 % Maker und 0,10 % Taker. Ab VIP 1 braucht es neben 1 Mio. USD Handelsvolumen in 30 Tagen auch einen BNB-Bestand von mindestens 5 BNB; in VIP 9 sinken die Sätze auf 0,011 % Maker und 0,023 % Taker. Wer Gebühren in BNB begleicht, erhält zusätzlich einen Rabatt von 25 %, wodurch der Einstieg bei 0,075 % liegt. Stand der Gebühren: 1. November 2026 laut Gebührenseite von Binance.
Das Order-Set umfasst Limit, Market, Stop-Limit, OCO, Trailing Stop, Limit-Maker und Iceberg-Orders. Margin-Trading sowie Futures werden über separate Schnittstellen innerhalb des Binance-Kontos abgebildet, sind für Privatanleger in der EU jedoch eingeschränkt. Der API-Zugang erfolgt über REST, WebSocket und für institutionelle Nutzer FIX.
Binance Pro richtet sich an Trader, die Wert auf niedrige Maker/Taker-Konditionen, eine breite Pair-Auswahl und Profi-Order-Typen legen. Wer einen in der EU zugelassenen Handelsplatz braucht, findet ihn hier derzeit nicht. Dieser Vergleich stellt keine Anlageberatung dar.
Revolut gilt im DACH-Raum als eine der vielseitigsten Finanz-Apps und wird von Nutzern geschätzt, die Krypto, Bankgeschäfte, Kartenzahlungen und Währungswechsel in einer einzigen Anwendung nutzen möchten. Mit mehr als 300 handelbaren Token bietet Revolut das mit Abstand breiteste Angebot unter den hier verglichenen Brokern.
Das Kryptogeschäft liegt bei der zypriotischen Revolut Digital Assets (Europe) Ltd. Sie steht seit dem 20. Oktober 2025 mit der Lizenz CASP001/25 im MiCAR-Register der CySEC. Der früher an dieser Stelle genannte Rechtsträger RT Digital Securities Cyprus Ltd. wird dort nicht mehr geführt.
Im Gegensatz zu vielen deutschen Neobrokern ermöglicht Revolut Transfers auf eigene Wallets, laut Revolut für BTC, ETH und mehr als 30 weitere Token, dazu Staking und Sparpläne. Die biometrische Verifizierung für Auszahlungen wird als zusätzliches Sicherheitsfeature positiv bewertet. Einzahlungen sind per SEPA, Sofortüberweisung und Kreditkarte möglich, was die Flexibilität erhöht.
Bei den Kosten lohnt der genaue Blick: Revolut wirbt mit Umtauschgebühren „ab 0 %“, die gelten aber nur im Abo Ultra ab 250.000 € Handelsvolumen in 30 Tagen. Laut Preisverzeichnis der Revolut Digital Assets Europe kostet ein Krypto-Kauf in der App in den Abos Standard und Plus 1,49 %, in Premium und Metal 0,99 % und in Ultra 0,49 %, mit sinkenden Sätzen bei höherem Volumen. Bei kleinen Beträgen greift eine Mindestgebühr, ein Kauf über 100 € kostet im Standard-Abo 2,49 €, und dazu kommt ein einseitiger Spread-Aufschlag von typischerweise 0 bis 3 %. Deutlich günstiger handelt man über die eigene Börse Revolut X mit 0 % Maker- und 0,09 % Taker-Gebühr. Revolut eignet sich damit vor allem für Anleger, die eine breite Auswahl mit Wallet-Funktionalität in einer All-in-One-Finanz-App suchen.
Im September 2026 bestätigte Revolut, auf gefälschte Auskunftsersuchen hin, die über das E-Mail-Konto einer echten Behörde kamen, Kundendaten herausgegeben zu haben, darunter Ausweisdokumente, Kontoauszüge und Transaktionsverläufe. Betroffen waren laut Revolut rund 680 Kundinnen und Kunden in Europa, Systeme und Guthaben nicht. Am 20. Oktober 2026 war die App nach einem Ausfall bei Google Cloud zeitweise gestört; Geld und Daten der Kunden waren laut Revolut sicher.