Backpack vs Bitcoin.de im Vergleich
| 0.08 % Maker / 0.10 % Taker, Swap: 0.85 % | Gebühren | 0.5 % |
| nicht vergleichbar | Kosten mind. je 1.000 € | 5,00 € |
| ~50+ | Kryptos | 10 |
| Karte, Bank über Banxa; SEPA begrenzt | Zahlungsmethoden | SEPA-Überweisung |
| VARA (Dubai); EU-Einführung nur noch über FTX EU | Regulierung | In Deutschland als Marktplatz der futurum bank AG reguliert |
Kostenvergleich
Basis ist der Kauf von Bitcoin im Wert von 1.000 €, gerechnet mit der ausgewiesenen Handelsgebühr. Ein Kursaufschlag im Spread ist nicht enthalten, weil ihn die meisten Anbieter nicht veröffentlichen.
| nicht vergleichbar | Kosten mind. je 1.000 € | 5,00 € |
| 0.08 % Maker / 0.10 % Taker, Swap: 0.85 % | Gebühren | 0.5 % |
| Nicht offengelegt | Wallet-Transfer | € 3.73 |
| Schwach – viele versteckte Kosten | Kostentransparenz | Begrenzt |
| Unklar | Mindestbetrag | € 60 |
| Karte, Bank über Banxa; SEPA begrenzt | Zahlungsmethoden | SEPA-Überweisung |
Vor- und Nachteile
- MiCA-CASP-Zulassung der Trek Technologies SIA, erteilt von der lettischen Zentralbank am 27. Mai 2026, dazu eine Zahlungsinstituts-Lizenz
- Derivate laufen laut Anbieter über eine Einheit unter MiFID II und Aufsicht der zypriotischen CySEC
- Niedrige Maker-Gebühren ab 0,08 % und Taker ab 0,10 %
- Staking wird angeboten
- Wallet und Exchange in einem Ökosystem
- VARA-Lizenz in Dubai vorhanden
- Kostentransparenz wird als ausbaufähig bewertet – versteckte Kosten vereinzelt bemängelt
- Wallet-Transfer-Gebühren werden nicht offengelegt
- Kein Sparplan verfügbar
- Swap-Gebühren von 0,85 % vereinzelt bemängelt
- In Deutschland als Marktplatz der futurum bank AG reguliert
- Pionier unter den deutschen Kryptowährungsplattformen – seit 2011 aktiv
- Handelsgebühren von 0,5 %
- Wallet-Transfer möglich
- Guthaben verbleibt auf dem eigenen Bankkonto
- Handel und Einzahlungen sind bis auf Weiteres pausiert. bitcoin.de hat sie nach eigener Angabe wegen des laufenden MiCAR-Zulassungsverfahrens ausgesetzt, Stand der Mitteilung 21. August 2026. Auszahlungen laufen weiter. Neu kaufen lässt sich derzeit nichts.
- Keine erteilte MiCA-Zulassung im ESMA-Register
- Auswahl mit nur 10 Kryptowährungen ausbaufähig
- Nur SEPA-Überweisung als Zahlungsmethode
- Benutzeroberfläche vereinzelt als modernisierungsbedürftig bemängelt
Funktionen
| ✓ | Sparplan | ✓ |
| ✓ | Staking | ✓ |
| ✓ | Wallet-Transfer | ✓ |
| ✓ | Kostentransparenz | ✓ |
| ✓ | 2FA-Sicherheit | ✓ |
| ✓ | SEPA-Überweisung | ✓ |
| ✓ | Kreditkarte | ✓ |
| ✓ | Mindestbetrag | ✓ |
| ✓ | Mobile App (iOS/Android) | ✓ |
| ✓ | Web-Plattform | ✓ |
| ✓ | Mobile App | ✓ |
- MiCA-Zulassung der europäischen Einheit seit Mai 2026
- Maker-Gebühren ab 0,08 % gelten als niedrig
- Zusätzlich VARA-Lizenz in Dubai
- Wallet und Exchange in einer Plattform
- Pionier unter den deutschen Krypto-Marktplätzen – seit 2011
- Reguliert über die futurum bank AG in Deutschland
- Euro-Guthaben verbleibt auf dem eigenen Bankkonto
- KYC über Bankverifizierung, VideoIdent oder PostIdent
Im Detail
| Trek Labs (Ex-FTX-Leute dabei) | Unternehmen | futurum bank AG |
| Dubai (VARA) | Hauptsitz | — |
| 2023 | Gegründet | 2011 |
| VARA (Dubai); EU-Einführung nur noch über FTX EU | Regulierung | In Deutschland als Marktplatz der futurum bank AG reguliert |
| Unklar | Mindestbetrag | € 60 |
| Ja | KYC | Bankverifizierung, VideoIdent, PostIdent |
Fazit
In unserer Gesamtbewertung liegt Bitcoin.de mit 3.2 vor Backpack mit 2.1.
Keiner der beiden erreicht in unserer Bewertung 4,0 von 5 Punkten, eine uneingeschränkte Empfehlung sprechen wir hier nicht aus.
Backpack wird von Trek Labs betrieben, einem Team, zu dem auch ehemalige FTX-Mitarbeiter gehören. Die europäische Einheit steht unter EU-Aufsicht: Die lettische Zentralbank hat der Trek Technologies SIA am 27. Mai 2026 zwei Lizenzen erteilt, eine CASP-Zulassung nach MiCA und eine Zahlungsinstituts-Lizenz. Backpack war damit das fünfte Unternehmen mit einer MiCA-Zulassung aus Lettland. Für Derivate nennt der Anbieter eine eigene Einheit unter MiFID II und Aufsicht der zypriotischen CySEC, hinzu kommen eine VARA-Lizenz in Dubai und eine FinCEN-Registrierung in den USA.
Die niedrigen Maker-Gebühren ab 0,08 % und die Integration von Wallet und Exchange in einem Ökosystem werden von Nutzern geschätzt. Die Kostentransparenz wird dagegen als ausbaufähig bewertet, insbesondere die nicht offengelegten Wallet-Transfer-Gebühren und die Swap-Gebühren von 0,85 %. Die Auswahl von rund 50 Kryptowährungen ist im Vergleich zu größeren Börsen begrenzt, und das Fehlen eines Sparplans schränkt die Optionen für langfristige Anleger ein.
Die Verbindung zu ehemaligen FTX-Mitarbeitern wird im Markt unterschiedlich wahrgenommen. Backpack richtet sich vor allem an technisch versierte Nutzer, die niedrige Trading-Gebühren und integrierte Wallet-Funktionen suchen und bereit sind, bei Kostentransparenz und Coin-Auswahl Kompromisse einzugehen.
Bitcoin.de gilt als Pionier unter den deutschen Krypto-Marktplätzen und ist seit 2011 aktiv – damit zählt die Plattform zu den ältesten Anbietern im deutschsprachigen Raum. Die Regulierung über die futurum bank AG in Deutschland und das Prinzip, dass Euro-Guthaben auf dem eigenen Bankkonto verbleibt, werden von sicherheitsbewussten Nutzern positiv bewertet.
Die Auswahl von nur 10 Kryptowährungen ist im Vergleich zu modernen Börsen deutlich ausbaufähig. Auch die Beschränkung auf SEPA als einzige Zahlungsmethode, das Fehlen einer mobilen App und die 2FA-Absicherung nur per SMS werden vereinzelt bemängelt. Die Benutzeroberfläche wird von manchen Nutzern als modernisierungsbedürftig angesehen.
Bitcoin.de wird insbesondere für Anleger als geeignet angesehen, die auf eine langjährig etablierte, in Deutschland regulierte Plattform setzen möchten und sich primär auf den Handel mit Bitcoin und wenigen weiteren Kryptowährungen konzentrieren.