Hyperliquid vs Jupiter im Vergleich
| 0,015 % Maker / 0,045 % Taker | Gebühren | 0,06 % je Öffnen und Schließen, dazu Price-Impact- und Leihgebühr |
Kostenvergleich
Basis ist der Kauf von Bitcoin im Wert von 1.000 €, gerechnet mit der ausgewiesenen Handelsgebühr. Ein Kursaufschlag im Spread ist nicht enthalten, weil ihn die meisten Anbieter nicht veröffentlichen.
| 0,015 % Maker / 0,045 % Taker | Gebühren | 0,06 % je Öffnen und Schließen, dazu Price-Impact- und Leihgebühr |
Hyperliquid berechnet die Handelsgebühr nach dem gewichteten Volumen der letzten 14 Tage, Spot-Volumen zählt dabei doppelt. Für Perpetuals und Spot gelten eigene Stufen, abgerechnet wird täglich zum Tagesende (UTC).
| Vorgang | Kosten bei Hyperliquid |
|---|---|
| Perpetuals, Einstiegsstufe 0 | 0,015 % Maker, 0,045 % Taker |
| Perpetuals, Stufe 1 über 5 Mio. US-Dollar | 0,012 % Maker, 0,040 % Taker |
| Perpetuals, Stufe 4 über 500 Mio. US-Dollar | 0 % Maker, 0,028 % Taker |
| Perpetuals, Stufe 6 über 7 Mrd. US-Dollar | 0 % Maker, 0,024 % Taker |
| Spot, Einstiegsstufe 0 | 0,040 % Maker, 0,070 % Taker |
| Maker-Rebate über 0,5 % Anteil am Maker-Volumen | Gutschrift von 0,001 % bis 0,003 % |
| HYPE-Staking | 5 % Rabatt bei über 10 HYPE bis 40 % bei über 500.000 HYPE |
| Referral-Code | 4 % Rabatt auf die ersten 25 Mio. US-Dollar Volumen |
| Orders und Handel auf der eigenen Layer-1 | ohne Gas-Gebühr |
| Einzahlung von USDC | Netzwerkgebühr der Ausgangskette, etwa Arbitrum |
| Erste Überweisung auf ein neues Hyperliquid-Konto | einmalig 1 USDC Aktivierungsgebühr |
So sparst du: Limit-Orders als Maker kosten in der Einstiegsstufe ein Drittel der Taker-Gebühr: Bei 10.000 US-Dollar Positionsgröße sind das 1,50 US-Dollar statt 4,50 US-Dollar. Schon gut 100 gestakte HYPE senken beide Sätze um 10 %, ein Referral-Code um weitere 4 %. Weitere dezentrale Derivatebörsen mit ihren Gebühren stellen wir im Perp-DEX-Vergleich gegenüber.
Stand: 22. Oktober 2026 laut Hyperliquid-Dokumentation zu den Gebühren.
Nicht genügend Bewertungen vorhanden.
Vor- und Nachteile
- Vollständig on-chain geführtes Orderbuch auf eigener Layer-1
- Gebühren auf CEX-Niveau: ab 0,015 % Maker / 0,045 % Taker
- Keine Netzwerkgebühren beim Handel
- 170+ Perpetual-Märkte, Orderarten inklusive TWAP
- Selbstverwahrung, kein KYC-Zwang
- Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
- Kein deutschsprachiger Support, Support nur über Community-Kanäle
- Hebel je nach Markt stark begrenzt: Die oft genannten Höchstwerte gelten nur für Großmärkte
- Steuerliche Erfassung liegt vollständig beim Nutzer
- Nahezu keine Netzwerkgebühren auf Solana
- Sehr schnelle Ausführung
- Eingebettet in das größte Solana-Handelsökosystem
- Pool-Modell ohne Orderbuch-Slippage
- Liquiditätsbereitstellung über JLP mit Anteil an den Gebühren
- Enges Marktangebot – im Wesentlichen die großen Paare
- Finanzierungskosten auf offene Positionen
- Sehr hohe Hebelstufen auf einzelnen Paaren erhöhen das Liquidationsrisiko
- Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
- Kein deutschsprachiger Support
Score-Vergleich
Funktionen
- Größter Perpetual-DEX nach Handelsvolumen
- Eigene Layer-1 statt Rollup-Abhängigkeit
- Gebührenrabatt über HYPE-Staking
- TWAP-Orders auch für Privatnutzer
- Netzwerkgebühren im Bruchteil eines Cents
- JLP-Pool mit Milliardenvolumen
- Teil des Solana-Handelsökosystems
- Gebührenanteil für Liquiditätsgeber
Die fünf Bereiche im Direktvergleich
AI-AnalyseGebühren & Kosten
Die Einstiegsstufe liegt bei 0,015 % Maker und 0,045 % Taker. Über sechs weitere Stufen nach dem 14-Tage-Volumen sinkt die Taker-Gebühr bis auf 0,024 %, die Maker-Gebühr über 500 Mio. US-Dollar auf 0 %; Marktmacher mit mehr als 0,5 % Anteil am Maker-Volumen erhalten zusätzlich eine Gutschrift. Weitere Rabatte gibt es über HYPE-Staking (5 bis 40 %) und einen Referral-Code (4 %). Orders auf der eigenen Layer-1 kosten kein Gas, sodass die Handelsgebühr die tatsächlichen Kosten abbildet. Stand: 22. Oktober 2026.
Beim Öffnen und Schließen einer Position fallen jeweils rund 0,06 % an, hinzu kommen laufende Finanzierungskosten. Die Netzwerkgebühren auf Solana liegen deutlich unter einem Cent pro Transaktion und sind damit praktisch vernachlässigbar. Ein Großteil der Gebühren fließt an die Geber der Pool-Liquidität. Stand: August 2026.
Bedienung & Nutzerfreundlichkeit
Die Oberfläche ist an klassische Futures-Terminals angelehnt und setzt Vorwissen zu Margin, Funding und Liquidationspreisen voraus. Der Einstieg erfolgt per Wallet-Verbindung oder Login mit der E-Mail-Adresse, ohne Kontoeröffnung; die Oberfläche ist englischsprachig. Stand: Oktober 2026.
Die Oberfläche gehört zu den zugänglichsten im Vergleich und ist auch für Einsteiger navigierbar. Voraussetzung ist eine Solana-Wallet; eine Registrierung entfällt, eine deutschsprachige Version gibt es nicht. Stand: August 2026.
Funktionen & Angebot
Gehandelt werden über 170 Perpetual-Märkte gegen USDC als Sicherheit. Neben Markt- und Limit-Orders gibt es Stop-, Take-Profit-, Scale- und Trailing-Stop-Orders sowie TWAP-Ausführung, die größere Positionen in Teilorders im Abstand von mindestens 30 Sekunden über die Zeit verteilt. Diese Funktion ist sonst eher institutionellen Oberflächen vorbehalten. Margin lässt sich als Cross-Margin (Standard) oder isoliert führen. Stand: Oktober 2026.
Der Perpetual-Handel läuft gegen den JLP-Pool, der mehrere Basiswerte und Stablecoins bündelt. Das Angebot konzentriert sich auf die großen Paare; 2026 kamen sehr hohe Hebelstufen auf ausgewählten Paaren hinzu. Über den Aggregator ist zusätzlich der gesamte Spot-Handel auf Solana zugänglich. Stand: August 2026.
Im Detail
| Hyperliquid Labs | Unternehmen | Block Raccoon S.A. (Oberfläche) |
| Singapur | Hauptsitz | Panama |
Fazit
In unserer Gesamtbewertung liegt Hyperliquid mit 4,8 vor Jupiter mit 4,0.
Für die meisten Anleger ist Hyperliquid deshalb die bessere Wahl.
Hyperliquid ist der Referenzpunkt unter den Perpetual-DEX. Der Handel läuft nicht über einen AMM-Pool, sondern über ein vollständig on-chain geführtes Orderbuch auf einer eigenen Layer-1. Das ergibt eine Ausführung, die sich in der Praxis kaum von einer zentralen Börse unterscheidet, während die Verwahrung beim Nutzer bleibt.
Die Gebühren liegen in der Einstiegsstufe bei 0,015 % Maker und 0,045 % Taker und sinken über Volumenstufen weiter; wer HYPE staked, zahlt zusätzlich weniger. Netzwerkgebühren fallen auf der eigenen L1 nicht an. Der Hebel ist marktabhängig gestaffelt: bei Bitcoin bis 40x, bei kleineren Märkten deutlich niedriger.
Für den deutschen Markt gilt die Einordnung nüchtern: Hyperliquid ist nicht BaFin-reguliert, hat keine MiCA-Zulassung und bietet keinen deutschsprachigen Support. Perpetuals fallen ohnehin nicht unter MiCA. Ein automatischer Steuerabzug wie bei einem deutschen Broker findet nicht statt, die steuerliche Erfassung liegt vollständig beim Nutzer. Geeignet ist die Plattform für erfahrene Trader, die Selbstverwahrung und Ausführungsqualität höher gewichten als regulatorische Absicherung.
Jupiter ist auf Solana die zentrale Anlaufstelle für Handel und hat den Perpetual-Bereich als Teil eines größeren Ökosystems aufgebaut. Wie bei GMX wird gegen einen Liquiditätspool gehandelt – hier den JLP-Pool, der Solana, Ethereum, Bitcoin und Stablecoins bündelt und zuletzt bei rund 1,4 Milliarden US-Dollar lag.
Praktisch spielt Solana seine Stärken aus: Die Netzwerkgebühren liegen im Bruchteil eines Cents, die Ausführung ist schnell. Die Handelsgebühren liegen bei etwa 0,06 % beim Öffnen und Schließen, dazu kommen Finanzierungskosten auf offene Positionen. Auf ausgewählten Paaren wurden 2026 sehr hohe Hebelstufen eingeführt.
Die Einschränkung ist das Angebot: Der Perpetual-Handel konzentriert sich auf die großen Paare rund um SOL, ETH und BTC – wer eine breite Auswahl an Altcoin-Perpetuals sucht, ist hier falsch. Für Nutzer, die ohnehin auf Solana unterwegs sind, ist Jupiter dagegen der naheliegendste Weg. Für deutsche Nutzer gilt: keine BaFin-Zulassung, keine MiCA-Erlaubnis, kein deutschsprachiger Support und kein Steuerabzug an der Quelle.