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Filecoin-Vesting endet am 15. Oktober: Was sich am FIL-Angebot wirklich ändert

Am 15. Oktober 2026 läuft die sechsjährige Vesting-Frist von Protocol Labs und der Filecoin Foundation ab, und damit versiegt die größte Quelle für neue FIL seit dem Start des Mainnets. Was danach noch in den Umlauf fließt, warum weniger Emission nicht dasselbe ist wie weniger Angebot und welche Zahlen du selbst nachrechnen kannst, steht hier.

Eine gläserne Sanduhr mit fast durchgelaufenem Sand neben einer aufrecht stehenden goldenen Münze mit eingeprägtem Bitcoin-Zeichen, dahinter ein unbeschriftetes Kalenderblatt
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Am 15. Oktober 2026 endet bei Filecoin das Vesting von Protocol Labs und der Filecoin Foundation. Das ist der größte Zuflusskanal für neue FIL seit dem Start des Mainnets, und er versiegt an diesem Tag vollständig. Die Bruttoemission, also die Menge an FIL, die pro Jahr neu in den Umlauf kommt, fällt dadurch um rund 75 Prozent: von etwa 88 Millionen auf etwa 22 Millionen Token im Jahr. Für dich als Halter ist an diesem Datum keine Handlung nötig, keine Frist läuft ab, kein Umtausch steht an. Was sich ändert, ist die Mechanik dahinter, und die lohnt sich zu verstehen, bevor der Termin da ist.

Der Filecoin-Kurs stand am 7. September 2026 um 06:36 UTC bei 0,8173 US-Dollar beziehungsweise 0,7034 Euro, ein Plus von 1,69 Prozent binnen 24 Stunden bei einer Marktkapitalisierung von rund 676 Millionen US-Dollar (Quelle: CoinGecko-API, eigener Abruf zu diesem Zeitpunkt). Im Umlauf waren 826.950.326 FIL. Diese Zahl ist der Nenner für alles, was gleich kommt, denn Emissionsangaben ohne Bezug auf die Umlaufmenge sagen wenig aus. Wenn du selbst Positionen in FIL hältst oder aufbauen willst, entscheidet vor allem, wo du kaufst und wie günstig du dabei wegkommst: Unser Vergleich der besten Krypto-Börsen zeigt, welche Handelsplätze FIL im Angebot haben und was dort an Gebühren anfällt.

Was am 15. Oktober 2026 mit dem Filecoin-Vesting passiert

Vesting bezeichnet eine Sperrfrist, über die zugeteilte Token schrittweise freigegeben werden, statt auf einen Schlag verfügbar zu sein. Bei Filecoin betrifft das die Zuteilungen an das Entwicklerteam Protocol Labs und an die Filecoin Foundation. Die offizielle Dokumentation beschreibt den Zeitraum wörtlich: Ein bestimmter Anteil der anfangs geprägten FIL wird über sechs Jahre an Protocol-Labs-Teams und die Filecoin Foundation freigegeben, an SAFT-Investoren über drei Jahre (docs.filecoin.io).

Sechs Jahre ab dem Start des Mainnets landen genau in diesem Oktober. Der Mainnet-Start liegt bei Epoche 148.888, das entspricht dem 15. Oktober 2020 um 14:44 UTC. Der angekündigte Endtermin ist damit nicht aus der Luft gegriffen, sondern die schlichte Fortschreibung einer Frist, die seit 2020 im Protokoll steht. Neu ist an diesem Termin nichts außer der Tatsache, dass er jetzt fällig wird.

Woher neue FIL bisher kommen: Vesting und Block Rewards

Neue FIL entstehen bei Filecoin aus zwei Quellen. Die eine sind Block Rewards, also die Belohnungen, die Speicheranbieter für das Bereitstellen und Nachweisen von Speicherplatz erhalten. Die andere ist eben jenes Vesting. Nach den Zahlen der Projektquelle FilecoinTLDR steuert das Vesting von Protocol Labs und der Filecoin Foundation rund 66,7 Millionen FIL pro Jahr bei, die Block Rewards rund 21,7 Millionen. Zusammen sind das knapp 10 Prozent der Umlaufmenge im Jahr, wie es dort heißt.

Gegen die aktuelle Umlaufmenge gerechnet geht diese Angabe auf: 66,7 Millionen entsprechen 8,07 Prozent von 826.950.326 FIL, die 22 Millionen aus den Block Rewards entsprechen 2,66 Prozent. Zusammen 10,73 Prozent. Wer die Zahl lieber pro Tag sehen will: Bei 88,4 Millionen FIL im Jahr sind das etwa 242.000 neue FIL täglich, danach bleiben etwa 60.000 übrig. Die Differenz von rund 182.000 FIL am Tag hatte am 7. September einen Gegenwert von etwa 128.000 Euro.

Warum die Bruttoemission um rund 75 Prozent fällt

Die Rechnung dahinter ist unspektakulär. Von den beiden Zuflüssen fällt der größere weg, der kleinere bleibt bestehen. 66,7 von 88,4 Millionen sind gut 75 Prozent, und genau so steht es in der Primärquelle: Am 15. Oktober versiegt diese Quelle und schneidet die Bruttoemission um etwa 75 Prozent. Übrig bleiben die Block Rewards allein, rund 22 Millionen FIL im Jahr oder etwas über 2 Prozent der Umlaufmenge.

Bruttoemission meint dabei ausschließlich den Zufluss: alles, was neu in den Umlauf kommt, ohne Gegenrechnung dessen, was den Umlauf verlässt. Diese Unterscheidung ist der Kern des ganzen Themas, und sie geht in den meisten Schlagzeilen unter.

Vesting, Emission und Umlaufmenge: Die Begriffe sauber getrennt

Drei Begriffe werden im Zusammenhang mit diesem Termin regelmäßig durcheinandergeworfen. Es hilft, sie einzeln festzuhalten.

Die Umlaufmenge ist die Menge an FIL, die frei handelbar ist. Am 7. September lag dieser Wert bei 826.950.326 Token. Die Gesamtmenge aller je geprägten FIL liegt bei 1.957.088.873 Token, im Umlauf sind also rund 42 Prozent davon. Die Emission beschreibt die Geschwindigkeit, mit der neue Token dazukommen. Und das Nettoangebot ist die Emission abzüglich dessen, was aus dem Umlauf verschwindet.

Nur die Emission ändert sich am 15. Oktober. Die Umlaufmenge fällt an diesem Tag nicht, sie wächst danach lediglich langsamer. Wer im Oktober auf einen Sprung in der Statistik wartet, wartet vergeblich: Der Effekt zeigt sich als flachere Kurve über Monate, nicht als Kante an einem Tag.

Zwei Metallrohre münden in ein Becken: aus dem breiten Rohr strömt ein Schwall goldener Münzen, das schmale Rohr gibt nur einzelne Münzen ab, am breiten Rohr sitzt ein halb geschlossener Absperrschieber
Zwei Zuflüsse speisen bisher den FIL-Umlauf. Ab dem 15. Oktober bleibt nur noch der kleinere von beiden übrig.

Warum weniger Emission nicht automatisch weniger Angebot bedeutet

Hier liegt die eigentliche Stolperstelle, und die Projektquelle formuliert sie selbst deutlich: Das Ende des Vestings ändert, was in den Umlauf hineinkommt, aber nicht, was die Umlaufmenge anschließend tut. Über den Rest entscheiden Verbrennungen und die Bindung von Sicherheitsleistungen.

Das ist keine Fußnote, sondern die Bedingung, unter der alle Aussagen zum künftigen Angebot stehen. Ein Netzwerk kann die Emission halbieren und trotzdem mehr liquide Token im Markt haben, wenn gleichzeitig gebundene Bestände frei werden. Umgekehrt kann bei gleichbleibender Emission das verfügbare Angebot schrumpfen, wenn mehr Token gebunden oder vernichtet werden als hinzukommen.

Collateral-Locking und Burns: Die zweite Seite der Rechnung

Zwei Mechanismen entziehen dem Filecoin-Umlauf laufend Token. Der erste ist das Collateral-Locking: Speicheranbieter müssen FIL als Sicherheitsleistung hinterlegen, bevor sie Speicherplatz anbieten dürfen, und dieses Pfand ist für die Laufzeit der Speicherzusage gebunden. Solange die Menge des angebotenen Speichers steigt, wächst auch der gebundene Bestand. Der zweite Mechanismus sind Burns, also Verbrennungen: Ein Teil der Netzwerkgebühren wird dauerhaft vernichtet, außerdem verfallen Sicherheitsleistungen bei Verstößen gegen die Speicherzusagen.

Beide Größen hängen an der tatsächlichen Nutzung des Netzwerks, und sie bewegen sich unabhängig vom Vesting-Kalender. Deshalb lässt sich aus dem Termin am 15. Oktober keine Aussage darüber ableiten, wie sich die frei handelbare Menge an FIL danach entwickelt. Was sich sagen lässt: Der eine große Faktor, der bislang verlässlich in eine Richtung wirkte, fällt weg, und die verbleibende Rechnung wird von der Nachfrage bestimmt.

Was die Simulation sagt und was sie ausdrücklich nicht ist

FilecoinTLDR nennt zum künftigen Nettoangebot eine Spanne aus dem hauseigenen Tokenomics-Simulator: Je nach Zustand des Netzwerks könnte das tägliche Nettowachstum des Angebots bis Ende 2027 um etwa 86 bis 119 Prozent unter dem Stand vom August 2026 liegen. Am oberen Rand dieser Spanne dreht der tägliche Saldo ins Negative, es würde also mehr FIL den Umlauf verlassen als hinzukommen.

Die Quelle kennzeichnet diese Zahlen im selben Atemzug als modellierte Szenarien und ausdrücklich nicht als Prognosen. Das Ergebnis hängt an Faktoren wie der Nachfrage im Netzwerk, den Block Rewards, den Sicherheitsleistungen und den Verbrennungen. Wer diese Spanne als Kursziel weiterreicht, hat die Einordnung der Quelle unterschlagen. Wir geben sie deshalb genau so wieder, wie sie dort steht: als Rechenübung unter Annahmen, nicht als Aussage über den Markt.

Diese Vorsicht ist im deutschsprachigen Umfeld die Ausnahme. Zum Emissionstermin selbst steht auf Deutsch bislang praktisch nichts, während die Suchergebnisse zu Filecoin von Charttechnik und Kurszielen dominiert werden. Genau deshalb ist die Unterscheidung zwischen Mechanik und Prognose hier wichtiger als jede Zahl.

Ein geöffneter Stahltresor mit Münzstapeln hinter Gitterstäben, davor ein glühender Schmelztiegel, aus dem flüssiges Metall auf einen Amboss läuft
Sicherheitsleistungen binden FIL auf Zeit, verbrannte Gebühren entfernen es dauerhaft. Beides entscheidet darüber, was nach dem 15. Oktober vom Angebot übrig bleibt.

FIP-0118 Solstice: Die zweite Änderung im vierten Quartal

Der Vesting-Termin ist nicht die einzige Änderung an der Ökonomie des Netzwerks in diesem Quartal. Der Verbesserungsvorschlag FIP-0118 mit dem Namen Solstice wurde im September angenommen und wartet auf die Einplanung in ein Netzwerk-Upgrade. Der Stand der Spezifikation, auf den wir uns hier beziehen, ist der 1. September 2026, und bis zur Auslieferung können sich Details noch ändern.

Inhaltlich geht es um die Frage, wofür Block Rewards ausgeschüttet werden. Heute erhalten Speicheranbieter Belohnungen anhand ihrer Speicherleistung, unabhängig davon, ob jemand für den Speicher bezahlt. Unter Solstice würde ein Teil der Block Rewards an Dienste fließen, die zahlende Nutzung ins Netzwerk bringen, und dieser Teil würde nur dann ausgeschüttet, wenn das über Filecoin Pay abgerechnete Zahlungsvolumen vorher festgelegte Ziele erreicht. Werden die Ziele verfehlt, wird der entsprechende Anteil verbrannt statt ausgezahlt. Zusätzlich entfiele die bisherige menschliche Prüfung im Fil+-Verfahren: Jeder neue Sektor würde automatisch mit dem zehnfachen qualitätsgewichteten Leistungsfaktor starten.

Für die Angebotsseite heißt das: Ein weiterer Teil der Emission würde an tatsächliche Nachfrage gekoppelt, mit Verbrennung als Rückfalloption. Ob und wann das kommt, steht noch nicht fest.

Wie sich die Nachfrageseite bei Filecoin gerade entwickelt

Weil das künftige Nettoangebot an der Nutzung hängt, lohnt ein Blick auf die Zahlen, die das Projekt dazu veröffentlicht. Die annualisierte Laufrate von Filecoin Pay, über das Zahlungen im Netzwerk abgerechnet werden, stieg nach Angaben von FilecoinTLDR von 663 US-Dollar im Januar auf 59.327 US-Dollar Ende August 2026. Die Zahl der aktiv zahlenden Adressen wuchs im selben Zeitraum von 73 auf 119, die Zahl der aktiven Abrechnungskanäle lag im August bei 865.

Das ist Wachstum von einer sehr kleinen Basis aus, und man sollte es auch so lesen: Eine Laufrate im niedrigen fünfstelligen Dollarbereich steht einer Marktkapitalisierung von rund 676 Millionen US-Dollar gegenüber. Daneben steht mit Fil One seit Juni ein S3-kompatibler Objektspeicher, der 4,99 US-Dollar je Terabyte und Monat kostet und keine Gebühren für abgehenden Datenverkehr erhebt. Ob daraus zahlende Nachfrage in einer Größenordnung wird, die die Verbrennungen spürbar antreibt, ist offen und lässt sich an genau diesen Zahlen weiterverfolgen.

Wie du das Datum und die Emission selbst nachrechnest

Du musst keiner Meldung glauben, um den Termin zu prüfen. Filecoin schreibt alle 30 Sekunden einen Block, und diese Blöcke sind fortlaufend nummeriert. Epoche 0 liegt auf dem 24. August 2020 um 22:00 UTC. Aus der aktuellen Blockhöhe lässt sich damit jedes Datum in beide Richtungen ausrechnen.

Am 7. September 2026 um 06:36 UTC stand die Kette bei Höhe 6.348.552, abgerufen über den öffentlichen Knotenpunkt von Glif. Rechnet man von Epoche 0 aus 30 Sekunden je Block hoch, landet man exakt bei dieser Uhrzeit, die Rechnung stimmt also auf die Sekunde. Der 15. Oktober 2026 um 00:00 UTC entspricht Epoche 6.457.200. Zwischen beiden Punkten liegen 108.648 Epochen oder 37,7 Tage. Wer die Zahl selbst nachvollziehen will, ruft die Blockhöhe ab und teilt die Differenz zum Zielzeitpunkt durch 30 Sekunden.

Die zweite prüfbare Größe ist die Umlaufmenge. Notiere sie dir heute und vergleiche sie im November: Bei einer Emission von rund 88 Millionen FIL im Jahr wächst der Umlauf um etwa 7,4 Millionen im Monat, bei 22 Millionen im Jahr nur noch um rund 1,8 Millionen. Diesen Unterschied siehst du nach wenigen Wochen im Datensatz jeder größeren Marktdatenquelle. Wie du solche Freigabemengen grundsätzlich selbst nachrechnest, statt einem Aggregator zu vertrauen, haben wir am Beispiel eines konkreten Unlocks ausführlich beschrieben: Token-Unlock nachrechnen. Die Methode ist dieselbe, nur die Richtung ist hier umgekehrt.

Musst du als FIL-Halter vor dem 15. Oktober etwas tun?

Nein. Es gibt keine Frist, die für dich abläuft, keinen Umtausch, keine Anmeldung und keine Sperre für Ein- oder Auszahlungen. Der Termin betrifft die Freigabe von Token an das Team und die Stiftung hinter dem Projekt, nicht die Bestände von Anlegern. Wer FIL auf einer Börse oder in einer eigenen Wallet liegen hat, kann am 15. Oktober genau dasselbe tun wie am 14.

Das ist der Punkt, an dem sich dieser Termin von den Ereignissen unterscheidet, bei denen tatsächlich Handlungsdruck entsteht. Bei einem angekündigten Handelsstopp oder einer Auszahlungsfrist einer Börse musst du reagieren, sonst ist dein Guthaben blockiert. Hier ist es umgekehrt: Wer nichts tut, verpasst nichts. Es lohnt sich trotzdem, den Unterschied zwischen beiden Fällen zu kennen, weil Schlagzeilen sie gern gleich behandeln.

Was der Termin für Verwahrung und Steuer bedeutet

Mittelbar gibt es zwei Anknüpfungspunkte. Der erste betrifft die Verwahrung. Wenn du FIL über Jahre halten willst, weil dich die Angebotsmechanik überzeugt, dann stellt sich die Frage, wo diese Token liegen. Bestände auf einer Handelsplattform gehören dir wirtschaftlich, unterliegen aber dem Risiko der Plattform. Wer das trennen will, verwahrt selbst und braucht dafür eine Wallet, die FIL überhaupt führt. Nicht jedes Gerät tut das, und die Unterschiede liegen weniger im Preis als in der Frage, welche Netzwerke der Hersteller pflegt.

Der zweite Punkt ist die Steuer. In Deutschland ist der Verkauf von Kryptowerten nach einer Haltedauer von mehr als einem Jahr für Privatpersonen steuerfrei, innerhalb dieser Frist gilt die Freigrenze für private Veräußerungsgeschäfte. Wer wegen einer erwarteten Angebotsverknappung umschichtet, löst damit möglicherweise einen steuerpflichtigen Vorgang aus, und zwar unabhängig davon, ob die Erwartung eintrifft. Eine saubere Erfassung der Anschaffungszeitpunkte ist deshalb die Voraussetzung dafür, überhaupt zu wissen, was ein Verkauf kostet.

Wie dieser Termin in die Reihe der Angebotsereignisse passt

Freigaben und Sperrfristen bestimmen bei vielen Projekten das Angebot stärker als jede Nachricht über Partnerschaften. Meist geht es dabei um zusätzliche Token, die auf den Markt kommen, etwa bei den monatlichen Freigaben, die wir zuletzt am Beispiel von LayerZero und dessen Token ZRO durchgerechnet haben. Filecoin steht jetzt am anderen Ende dieser Systematik: Hier endet ein Zufluss, der sechs Jahre lang verlässlich lief.

Für die Einordnung heißt das zweierlei. Erstens ist der Effekt struktureller Natur und wirkt über Monate, während ein einzelner Unlock an einem Tag messbar ist. Zweitens ist das Ende eines Zuflusses die schwächere Aussage von beiden, weil es nur die eine Hälfte der Gleichung betrifft. Was am Ende zählt, ist der Saldo aus Zufluss, Bindung und Verbrennung, und der ist bei Filecoin ab Mitte Oktober stärker von der Nutzung des Netzwerks abhängig als je zuvor.

Filecoin-Vesting: Was du daraus mitnimmst

  1. Prüfe den Termin selbst, statt ihn zu übernehmen. Die Blockhöhe und die 30-Sekunden-Epochen geben dir das Datum auf die Sekunde genau, und die Umlaufmenge zeigt dir ab November, ob die Emission tatsächlich abgeflacht ist. Wenn du dabei einen Handelsplatz brauchst, der FIL führt, findest du die Konditionen im Vergleich der Krypto-Börsen.
  2. Trenne Emission von Angebot. Die 75 Prozent beziehen sich auf den Zufluss, nicht auf die handelbare Menge. Wer langfristig hält, sollte auch die Verwahrung entsprechend aufstellen; die Unterschiede zwischen den Geräten stehen im Hardware-Wallet-Vergleich.
  3. Rechne vor einer Umschichtung die Steuer mit. Wer wegen einer Angebotserwartung verkauft, sollte die Haltedauer der einzelnen Zukäufe kennen. Werkzeuge, die das automatisch mitführen, findest du im Vergleich der Steuer-Tools und Portfolio-Tracker.

(Stand: 7. September 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.

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