EigenLayer Unlock: Was am 1. September mit 39,5 Millionen EIGEN passiert
Am 1. September 2026 fallen 39.488.745 EIGEN aus der Sperre, 4,49 Prozent der Umlaufmenge. Die Tranche geht vollständig an Insider und ist die nächste Rate einer Reihe bis Oktober 2027.

Am 1. September 2026 um 00:00 UTC fallen bei EigenCloud, dem Projekt, das bis 2025 unter dem Namen EigenLayer lief, 39.488.745 EIGEN aus der Sperre. Das entspricht 4,49 Prozent der Umlaufmenge und beim Kurs vom 29. August rund 7,66 Millionen US-Dollar. Die gesamte Tranche geht an zwei Empfängergruppen, die das Emissionsmodell als Investors und Early Contributors führt: an Geldgeber und an frühe Mitarbeiter. Ein Airdrop steckt darin nicht, und an Staker geht davon auch nichts.
Der Termin selbst ist dabei der kleinere Teil der Antwort. Der 1. September ist keine Sondertranche, sondern die nächste Rate einer festen Monatsreihe, die im Oktober 2025 begonnen hat und im Oktober 2027 endet. Wer EIGEN hält, hat damit eine dauerhafte Eigenschaft seines Bestandes vor sich: Jeden Monatsersten kann planmäßig Insider-Ware in den Markt. Auf Deutsch hat das bislang niemand aufgeschrieben, obwohl die Reihe seit elf Monaten läuft.
Was ist ein Token-Unlock überhaupt?
Ein Unlock ist der Zeitpunkt, an dem vertraglich gesperrte Token wieder übertragbar werden. Vorher kann der Empfänger sie halten, aber weder verkaufen noch verschieben. Nach dem Unlock darf er es. Ob er es tut, sagt der Begriff nicht.
Der Fachbegriff für den Sperrplan lautet Vesting Schedule: Ein Vesting Schedule ist der im Voraus festgelegte Kalender, nach dem gesperrte Token schrittweise frei werden. Er kann linear laufen, also in gleichmäßigen kleinen Schritten, oder in größeren Stufen. Bei EIGEN ist beides kombiniert, und genau diese Bauart erklärt, warum der Monatserste bei diesem Token eine Rolle spielt.
Abzugrenzen davon ist der TGE, das Token Generation Event: Der TGE ist der Moment, in dem ein Token erstmals erzeugt und ausgegeben wird, während ein Unlock nur die Handelbarkeit bereits bestehender Token betrifft.
Wie ist der EIGEN-Vesting-Plan gebaut: Cliff oder linear?
Die Eigen Foundation beschreibt die Regel in ihrer Token-Dokumentation in zwei Sätzen. Erstens wurde der EIGEN Token am 30. September 2024 übertragbar; dieser Tag heißt in der Dokumentation EIGEN Unlock und ist der Ankerpunkt für alles Weitere. Zweitens blieben die Bestände von frühen Mitarbeitern, Geldgebern und Dienstleistern der Stiftung danach ein volles Jahr komplett gesperrt, und ab dem Jahrestag werden 4 Prozent pro Monat frei.
Der Fachbegriff dafür ist der Cliff: Ein Cliff ist eine Anfangsfrist, in der überhaupt nichts freigegeben wird und nach deren Ablauf die erste Tranche auf einen Schlag kommt. Bei EIGEN lag dieser Cliff auf dem 30. September 2025. Seither läuft die Reihe monatlich weiter, jeweils zum Monatsersten um 00:00 UTC.
Warum daraus drei Jahre Gesamtdauer werden
Ein Jahr Vollsperre, danach 4 Prozent monatlich: Die Dokumentation zieht daraus selbst den Schluss, dass die Bestände von Geldgebern und frühen Mitarbeitern erst drei Jahre nach der Übertragbarkeit vollständig frei sind. Gerechnet ab dem 30. September 2024 landet man beim 30. September 2027. Das unabhängige Emissionsmodell von DefiLlama führt als letzten Monatstermin den 1. Oktober 2027 und deckt sich damit.
Diese Rechnung ist der Grund, warum du bei EIGEN mit einer klar begrenzten Restlaufzeit zu tun hast. Nach dem 1. September 2026 stehen noch 14 Monatstranchen aus. Das ist überschaubar, und es ist nachprüfbar, weil beide Quellen unabhängig voneinander zum selben Enddatum kommen.
Wer bekommt die 39,5 Millionen EIGEN am 1. September?
Das Emissionsmodell teilt die Tranche in zwei Zeilen auf:
- Investors: 20.189.050 EIGEN. Die Investorenzuteilung liegt bei 504,73 Millionen EIGEN; 4 Prozent davon sind 20.189.200. Die Abweichung von 150 Token gegenüber der ausgewiesenen Zahl ist reine Rundung. Die Regel aus der Primärquelle reproduziert die Modellzahl damit praktisch exakt.
- Early Contributors: 19.299.695 EIGEN. Hier passt die Rechnung nicht so glatt. Die Zuteilung der frühen Mitarbeiter beträgt 458,55 Millionen EIGEN, 4 Prozent davon wären 18.342.000. Das Modell führt für September aber 19.299.695, für August 19.698.418 und für Oktober 18.835.880, lässt die Zahl also von Monat zu Monat sinken.
Diese Abweichung bei den Early Contributors ist öffentlich nicht erklärt. Wer eine belastbare Zahl braucht, nimmt deshalb die Investorentranche und die Vier-Prozent-Regel; die Zeile der frühen Mitarbeiter ist eine Modellzahl und keine aus der Primärquelle abgeleitete Regelzahl. In einer Überschrift hat sie nichts verloren, im Mengengerüst schon, solange die Herkunft dabeisteht.
Der Punkt, der diese Tranche von einem gewöhnlichen Emissionsereignis unterscheidet: Beide Empfängergruppen sind Insider. Es gibt am 1. September keinen Community-Anteil, keine Ausschüttung an Restakers und keine Belohnung für Stakers. Wenn du Rendite auf gehaltene Token suchst, ist ein Unlock ohnehin der falsche Ort dafür; wie Erträge auf Krypto-Bestände tatsächlich zustande kommen und was sie kosten, steht im Vergleich der Staking-Plattformen.

Was heißt "freigeschaltet" und was heißt es nicht?
An dieser Stelle gehen die meisten Unlock-Texte schief, deshalb hier deutlich: Die Quelle sagt, dass die Sperre fällt. Mehr sagt sie nicht. Ob ein Geldgeber seine Token am 1. September verkauft, am 1. Dezember oder gar nicht, ist unbekannt und lässt sich aus dem Kalender nicht ableiten.
Freigeschaltete Token können im Wallet des Empfängers liegenbleiben. Genauso gut können sie an eine Börse wandern und dort liegenbleiben, in Tranchen über Monate verkauft werden oder über den Handelstisch eines Market Makers gehen, ohne dass davon je etwas im Orderbuch sichtbar wird. Ein Unlock erhöht das mögliche Angebot, mehr nicht.
Der zweite häufige Fehler ist die Verwechslung von Freigabe und Neuemission. Die 39,5 Millionen EIGEN existieren bereits und sind bereits jemandem zugeordnet. Es entstehen an diesem Tag keine neuen Token aus dem Nichts. Was sich ändert, ist allein die Handelbarkeit.
Krypto-Börsen im VergleichWie groß ist die Tranche im Verhältnis zu Umlaufmenge und Handelsvolumen?
Eine absolute Stückzahl sagt wenig. Erst das Verhältnis macht sie lesbar. Alle Marktzahlen im Folgenden stammen von CoinGecko, abgerufen am 29. August 2026 um 06:33 UTC.
- Anteil an der Umlaufmenge: 39.488.745 von 878.726.027 EIGEN, also 4,49 Prozent.
- Gegenwert: beim Kurs von 0,194073 US-Dollar rund 7,66 Millionen US-Dollar oder etwa 6,62 Millionen Euro.
- Verhältnis zum Handel: Das Volumen der letzten 24 Stunden lag bei 16,69 Millionen US-Dollar. Die Tranche entspricht damit rund 46 Prozent eines vollen Handelstages.
- Anteil an der Market Cap: Bei einer Marktkapitalisierung von 170,58 Millionen US-Dollar sind es ebenfalls rund 4,5 Prozent.
- Dazu die wöchentliche Inflation: Zusätzlich zur Monatsrate kommen jede Woche 1.287.421 EIGEN aus der Emission hinzu, im September am 3., 10., 17. und 24. Das sind pro Woche rund 250.000 US-Dollar. In der Monatszahl sind sie nicht enthalten.
- Der ganze September: Alle Freigaben zusammengerechnet ergeben 44.638.427 EIGEN, also gut 5 Prozent der heutigen Umlaufmenge.
Die Zahl, an der du die Größenordnung festmachen kannst, ist das Verhältnis zum Handelsvolumen. Eine Tranche, die knapp einem halben Handelstag entspricht, ist weder eine Randnotiz noch ein Erdbeben. Es ist eine Menge, die der Markt aufnehmen kann, wenn sie verteilt kommt, und die auffällt, wenn sie auf einmal kommt.
Circulating Supply, Total Supply und FDV: wo ist der Unterschied?
Die Circulating Supply ist die Menge Token, die tatsächlich frei handelbar im Umlauf ist, bei EIGEN also die genannten 878,7 Millionen. Die Total Supply umfasst zusätzlich alles, was existiert, aber gesperrt, reserviert oder noch nicht verteilt ist; hier sind es 1.837.770.172 EIGEN, also mehr als das Doppelte. Die anfängliche Gesamtmenge lag bei 1.673.646.668 EIGEN, der Rest ist seither durch Inflation hinzugekommen.
Die FDV, ausgeschrieben Fully Diluted Valuation, ist der Marktwert, den ein Token hätte, wenn die gesamte Total Supply heute im Umlauf wäre und der Kurs unverändert bliebe. Bei EIGEN liegt sie bei 356,75 Millionen US-Dollar gegenüber einer Market Cap von 170,58 Millionen. Aus diesem Abstand liest du in einem Satz ab, wie viel Verwässerung noch aussteht: Etwas mehr als die Hälfte der existierenden Token ist heute nicht im Umlauf.
Wie lange läuft die EIGEN-Unlock-Reihe noch?
Die nächsten Termine stehen fest und lassen sich gegen das Emissionsmodell nachrechnen. Nach dem 1. September folgen:
- 1. Oktober 2026: 39.024.930 EIGEN
- 1. November 2026: 37.825.418 EIGEN
- 1. Dezember 2026: 36.794.832 EIGEN
Die Tranchen werden also langsam kleiner, weil die sinkende Zeile der Early Contributors die konstante Investorenzeile überlagert. Zum Vergleich: Am 1. August 2026 waren es 39.887.468 EIGEN, gut 400.000 mehr als jetzt im September.
Wie weit die Reihe fortgeschritten ist, lässt sich ebenfalls beziffern. Vom Investorenanteil sind bisher rund 12 Prozent freigegeben, von den Early Contributors gut 14 Prozent. Der große Teil beider Zuteilungen liegt also noch in der Sperre. Am Ende der Reihe werden Geldgeber rund 25,7 Prozent und frühe Mitarbeiter rund 23,4 Prozent der dann existierenden Menge halten. Zusammen ist das knapp die Hälfte.

Ist der Kurs nach früheren EIGEN-Unlocks gefallen?
Die Frage liegt nahe, und sie lässt sich für die beiden letzten Termine beantworten, ohne daraus eine Prognose zu machen. Die folgenden Tagesschlusskurse stammen aus der Kurshistorie von CoinGecko.
Vor dem Unlock am 1. Juli 2026 stand EIGEN am 30. Juni bei 0,2178 US-Dollar, am Unlock-Tag selbst bei 0,2026, ein Minus von knapp 7 Prozent. Acht Tage später, am 9. Juli, lag der Kurs mit 0,2493 US-Dollar deutlich über dem Ausgangswert.
Vor dem Unlock am 1. August 2026 notierte der Token am 31. Juli bei 0,1831 US-Dollar, am 1. August bei 0,1783, ein Minus von 2,6 Prozent. Der größere Teil der Abwärtsbewegung lag hier bereits hinter dem Termin: Vom 17. Juli mit 0,2466 US-Dollar bis zum Monatswechsel hatte der Kurs rund ein Viertel verloren, also lange vor dem Freigabetag. Danach ging es bis zum 13. August auf 0,1667 weiter abwärts und anschließend wieder hinauf; am 29. August steht EIGEN bei 0,1943 US-Dollar und damit gut 8 Prozent über dem Stand von vor 30 Tagen.
Zwei Termine sind zwei Datenpunkte und keine Gesetzmäßigkeit. Was sich aus ihnen ablesen lässt, ist bescheiden, aber brauchbar: Die Bewegung am Unlock-Tag selbst blieb beide Male im einstelligen Prozentbereich, und die größeren Ausschläge lagen davor und danach. Wer aus einem Kalendereintrag ein Kursziel macht, hat mehr behauptet, als die Daten hergeben.
Dieselbe Machart kannst du an anderen Token nachvollziehen: Bei Hyperliquid haben wir die monatliche Verwässerung im Artikel zum HYPE-Unlock aufgeschlüsselt, und die Rechnung folgt dort demselben Muster aus Cliff, Monatsrate und Restlaufzeit.
Was ist EigenLayer und wofür wird der EIGEN Token gebraucht?
EigenLayer ist ein Protokoll für Restaking auf Ethereum. Restaking bedeutet, dass bereits im Ethereum-Konsens hinterlegtes ETH ein zweites Mal als Sicherheit dient, diesmal für zusätzliche Dienste. Statt für jeden neuen Dienst ein eigenes Sicherheitsbudget aufzubauen, borgt sich dieser Dienst die vorhandene kryptoökonomische Sicherheit von Ethereum aus.
Die Dienste, die davon leben, heißen im Sprachgebrauch des Protokolls AVS. Ein AVS, ausgeschrieben Actively Validated Service, ist ein Dienst, dessen korrekte Ausführung von den Restakern des Netzwerks bezeugt und im Fehlerfall bestraft wird. Das bekannteste Beispiel aus dem eigenen Haus ist EigenDA, eine Schicht, die Daten für Rollups vorhält und verfügbar macht.
Seit der Umbenennung zu EigenCloud tritt das Projekt breiter auf und beschreibt sich als Plattform für verifizierbare Anwendungen. Der EIGEN Token bleibt dabei die Einheit, über die Sicherheit und Anreize im Netzwerk organisiert werden. Für die Unlock-Frage ändert der Namenswechsel nichts: Der Vesting-Plan hängt am Token und läuft unabhängig davon weiter, wie das Produkt heißt.
Woher der große Community-Anteil kommt
Von der anfänglichen Gesamtmenge entfallen 45 Prozent auf die Community, aufgeteilt in drei gleich große Blöcke zu je 15 Prozent: Stakedrops, Community Initiatives sowie R&D and Ecosystem Growth. Ein Stakedrop ist eine Verteilung von Token an Nutzer, die dem Netzwerk vorher Kapital zur Verfügung gestellt haben, im Unterschied zum klassischen Airdrop, der auch ohne Einsatz auskommt. Aus dieser Kategorie waren rund 251 Millionen EIGEN vorgesehen, etwa 186,6 Millionen wurden in den Saisons 1 und 2 beanspruchbar gemacht, und zum Stichtag 30. September 2024 hatte die Stiftung rund 158,8 Millionen als abgeholt verbucht.
Diese Blöcke sind der Gegenpol zu den Insider-Zuteilungen. Aus ihnen erklärt sich, warum die Umlaufmenge heute schon fast 879 Millionen EIGEN beträgt, obwohl von den Investorenbeständen erst gut ein Zehntel frei ist.
Portfolio-Tracker und Steuer-ToolsWie schlägst du kommende Unlocks selbst nach?
Der Weg dahin ist kurz, und du brauchst dafür keinen Dienst mit Abonnement. Zwei Anlaufstellen reichen, und sie ergänzen einander:
- Die Dokumentation des Emittenten. Dort steht die Regel, also Sperrfrist, Prozentsatz und Empfängergruppen. Bei EIGEN findest du das in der Token-Übersicht der Eigen Foundation. Was dort in aller Regel fehlt, sind konkrete Kalenderdaten und Stückzahlen.
- Ein unabhängiges Emissionsmodell. Es trägt die Termine und Mengen, die der Emittent nicht veröffentlicht. Für EIGEN führt DefiLlama 181 einzelne Freigabeereignisse mit Datum, Uhrzeit und Empfängergruppe.
Die eigentliche Arbeit liegt im Abgleich. Wenn die Regel aus der Dokumentation die Zahl aus dem Modell reproduziert, hast du zwei voneinander unabhängige Belege statt einer abgeschriebenen Zahl. Genau das funktioniert bei der EIGEN-Investorenzeile mit einer Abweichung von 0,0007 Prozent, und genau das funktioniert bei der Zeile der Early Contributors eben nicht. Dieser Abgleich ist der Unterschied zwischen einer geprüften und einer geglaubten Angabe.
Ein praktischer Hinweis zu Aggregatoren: Verschiedene Dienste zeigen für denselben Token oft verschiedene "nächste" Termine an, weil sie auf unterschiedliche Monate derselben Reihe zeigen. Das sieht nach Widerspruch aus, ist aber meist keiner. Sobald du weißt, dass es sich um eine Monatsreihe handelt, löst sich der scheinbare Konflikt von selbst auf.
Was bedeutet der Termin praktisch für dich als EIGEN-Halter?
Wenn du EIGEN auf einer Börse hältst
Zu tun ist am 1. September nichts. Ein Unlock ist kein Netzwerk-Upgrade, keine Migration und keine Frist, an der ein Guthaben verfallen könnte. Ein- und Auszahlungen laufen unverändert weiter, dein Bestand bleibt derselbe, und es gibt keinen Umtausch und keine Adressumstellung. Was du wissen solltest, ist allein, dass an diesem Tag planmäßig mehr handelbare Ware existiert als am Tag davor.
Wenn du bei dieser Gelegenheit ohnehin prüfst, wo deine Bestände liegen, lohnt ein Blick auf den Aufsichtsstatus deiner Handelsplattform; welche Anbieter in Deutschland unter welcher Aufsicht arbeiten, steht in der Übersicht der regulierten Kryptobörsen.
Wenn du selbst verwahrst
Auch hier ändert sich technisch nichts. Deine Token sind von der Sperre nie betroffen gewesen, denn gesperrt sind ausschließlich die Bestände von Geldgebern und frühen Mitarbeitern. Eine Wallet-Aktion, ein Claim oder eine Bestätigung ist nicht nötig, und wer dir am 1. September eine solche Aktion per Nachricht anbietet, will etwas anderes von dir als dein Bestes.
Wenn du Restaking betreibst
Restaking und Unlock sind zwei getrennte Vorgänge. Deine hinterlegten Positionen, Rückzugsfristen und Belohnungen hängen nicht am Vesting-Kalender der Insider. Was Erträge aus Restaking und Liquid Staking steuerlich auslösen, haben wir in einem eigenen Text zu Restaking, Liquid Staking und Steuern aufgeschrieben; die dortigen Fragen bleiben von diesem Termin unberührt.
EIGEN Unlock: Was du daraus mitnimmst
- Trag dir den Monatsersten ein, nicht den 1. September. Der Einzeltermin ist eine Rate von noch 14 verbleibenden. Wenn du EIGEN länger hältst, ist die Reihe bis Oktober 2027 die relevante Größe. Wo du deine Bestände über die Zeit sauber mitführst, zeigt der Vergleich der Portfolio-Tracker und Steuer-Tools.
- Prüfe jede Unlock-Zahl gegen zwei Quellen. Regel aus der Dokumentation des Emittenten, Termin und Menge aus einem unabhängigen Emissionsmodell. Stimmen beide überein, ist die Zahl belastbar; weichen sie ab, gehört die Abweichung genannt statt geglättet. Für Ertragsprodukte auf dieselben Token gilt derselbe Maßstab, nachzulesen im Vergleich der Staking-Plattformen.
- Verwechsle Freigabe nicht mit Verkauf. Ein Unlock erhöht das mögliche Angebot und sagt nichts darüber, ob jemand verkauft. Wer daraus ein Kursziel ableitet, hat die Quelle verlassen. Wenn du bei dieser Gelegenheit deine Verwahrung überprüfst, hilft die Übersicht der regulierten Kryptobörsen beim Sortieren.
(Stand: 29. August 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.




























