Token-Freigaben bei Ethereum widerrufen: Ein Widerruf kostet gerade 0,52 Cent
Jede dezentrale Börse, jeder Lending-Pool und jede Bridge verlangt eine Token-Freigabe, und die läuft nach dem Tausch weiter. Wir haben 5.910 Freigaben ausgezählt und nachgerechnet, was ein Widerruf heute wirklich kostet.

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Wenn du jemals einen Token auf einer dezentralen Börse getauscht, in einem Lending-Pool hinterlegt oder in eine Bridge geschickt hast, läuft mit hoher Wahrscheinlichkeit noch heute eine Freigabe, die du längst vergessen hast. Sie erlaubt einem fremden Vertrag, deine Token abzubuchen. Sie endet nicht mit dem Tausch, sie endet nicht nach einem Jahr, und sie endet auch dann nicht, wenn das Projekt dahinter aufgegeben wurde. Sie endet erst, wenn du sie aktiv widerrufst.
Der Einwand dagegen war jahrelang derselbe: Jeder Widerruf ist eine eigene Transaktion, jede Transaktion kostet Gas, und wer zwanzig alte Freigaben hat, zahlt zwanzig Mal. Diesen Einwand gibt es in der Form nicht mehr. Wir haben am 14. September 2026 nachgerechnet, und der Widerruf einer Freigabe kostet auf dem Ethereum-Mainnet derzeit rund einen halben Cent.
Token-Freigabe erklärt: Warum ein approve nach dem Tausch weiterläuft
Eine Token-Freigabe, im Englischen Approval oder Allowance, ist die Erlaubnis an eine fremde Vertragsadresse, eine bestimmte Menge eines Tokens aus deinem Konto zu entnehmen. Das ist keine Panne im Design, sondern der Mechanismus, ohne den der ERC-20-Standard nicht funktionieren würde.
Der Grund liegt in der Bauweise des Standards. Ein ERC-20-Token ist ein eigener Vertrag mit einer eigenen Buchhaltung. Wenn du Token an einen anderen Vertrag übergeben willst, kann dieser Vertrag sie nicht einfach nehmen, er muss sie selbst abholen. Dafür brauchst du zwei Schritte: erst die Freigabe über die Funktion approve, dann den eigentlichen Vorgang, bei dem der Vertrag die Token per transferFrom zieht. Nachzulesen ist das in der Standardbeschreibung EIP-20, die diese Aufteilung seit 2015 festschreibt.
Entscheidend ist, was im zweiten Schritt nicht passiert. Der Standard sieht nicht vor, dass die Freigabe nach der Nutzung erlischt. Sie wird um den gezogenen Betrag verringert, und wenn der freigegebene Betrag hoch genug war, bleibt danach ein Rest stehen. Genau dieser Rest ist das Problem, um das es hier geht.
Unbegrenzte Freigabe: Was das uint256-Maximum für dein Guthaben bedeutet
Viele Oberflächen fragen gar nicht erst nach einem Betrag. Sie setzen die Freigabe gleich auf den höchsten Wert, den der Standard zulässt. Dieser Wert heißt uint256-Maximum und ist eine 78-stellige Zahl. Praktisch bedeutet er: unbegrenzt, für immer, in voller Höhe deines jetzigen und jedes künftigen Guthabens dieses Tokens.
Für den Betreiber der Oberfläche ist das bequem, weil du nur einmal freigeben musst und danach ohne weitere Bestätigung handeln kannst. Für dich verschiebt es die Schadensgrenze. Eine auf 500 USDC begrenzte Freigabe kann dich im schlimmsten Fall 500 USDC kosten. Eine unbegrenzte Freigabe kostet dich alles, was auf dieser Adresse an diesem Token liegt, und zwar in dem Moment, in dem der freigegebene Vertrag kompromittiert wird.
Dieser Moment ist kein theoretischer. Wir haben in den vergangenen Wochen mehrfach über Fälle berichtet, in denen Nutzer Guthaben verloren, ohne je eine Seed Phrase preisgegeben zu haben: über manipulierte Signaturanfragen von Wallet-Drainern ebenso wie über Token mit eingebauter Einfrier- und Rückholfunktion. Eine alte Freigabe wirkt in dieselbe Richtung, nur leiser: Sie verlangt von dir keinen einzigen Klick mehr, wenn sie einmal steht.
Wichtig für die Einordnung ist, was eine Freigabe nicht ist. Sie gibt niemandem deinen privaten Schlüssel, sie erlaubt keinen Zugriff auf dein Ether-Guthaben, und sie betrifft immer nur den einen Token, für den du sie erteilt hast. Wer zehn Token hält und für jeden eine unbegrenzte Freigabe erteilt hat, hat zehn getrennte Einfallstore, nicht eines.

Eigene Messung: 5.910 Freigaben in einer Stunde, 13,9 Prozent davon unbegrenzt
Damit die Größenordnung nicht bei einer Behauptung bleibt, haben wir sie gemessen. Diese Auswertung hat cryptoticker.io am 14. September 2026 selbst erhoben.
Die Methode in einem Satz: Wir haben über einen öffentlichen Ethereum-Knoten sämtliche Approval-Ereignisse der fünf meistgenutzten ERC-20-Token in einem zusammenhängenden Fenster von 300 Blöcken ausgelesen und nach der Höhe des freigegebenen Betrags sortiert. Das Fenster umfasst die Blöcke 25.972.833 bis 25.973.132, also den Zeitraum von 02:54 bis 03:55 Uhr UTC am 14. September 2026, eine gute Stunde Netzbetrieb. Geprüft wurden die Verträge von USDT, USDC, DAI, WETH und LINK.
In dieser Stunde fielen 5.910 Freigabe-Ereignisse an, verteilt auf 3.301 Transaktionen. Davon standen 820 auf dem uint256-Maximum, also auf unbegrenzt. Das sind 13,9 Prozent. Weitere elf Freigaben lagen zwar unterhalb des Maximums, aber jenseits von 10 hoch 30 Einheiten, was bei jedem dieser Token einer unbegrenzten Freigabe gleichkommt. Zusammen ergibt das 14,1 Prozent.
Die Verteilung über die einzelnen Token fiel deutlich auseinander. Bei WETH waren 477 von 2.140 Freigaben unbegrenzt, ein Anteil von 22,3 Prozent. Bei USDC waren es 203 von 2.475, also 8,2 Prozent. USDT lag mit 130 von 1.181 bei 11,0 Prozent. Die kleineren Stichproben DAI (7 von 83) und LINK (3 von 31) tragen wegen ihrer geringen Fallzahl wenig zur Aussage bei und stehen hier nur der Vollständigkeit halber.
Ein zweiter Wert aus derselben Messung verdient Beachtung, weil er in die andere Richtung zeigt: 1.241 der 5.910 Ereignisse waren Freigaben auf den Betrag null, also Widerrufe. Jede fünfte Freigabe-Transaktion in diesem Fenster war damit ein Aufräumvorgang. Das Bewusstsein für das Thema ist vorhanden, und ein messbarer Teil der Nutzerschaft handelt danach.
Was wir mit dieser Methode nicht feststellen konnten, gehört genauso dazu: Wir haben die Empfängeradressen nicht danach beurteilt, ob dahinter ein seriöses Protokoll oder ein betrügerischer Vertrag steht, denn eine unbegrenzte Freigabe an eine etablierte Börsenoberfläche ist etwas anderes als eine an eine unbekannte Adresse. Gemessen haben wir außerdem nur neu erteilte Freigaben in diesem Fenster, nicht den Altbestand offener Freigaben, der über Jahre gewachsen ist und sich mit dieser Abfrageform nicht auslesen lässt. Nicht erfasst sind schließlich alle Freigaben auf Layer-2-Netzen wie Arbitrum, Base oder Optimism sowie signaturbasierte Freigaben nach dem Permit2-Muster, die gar kein Approval-Ereignis erzeugen. Die echte Zahl offener Freigaben liegt also über dem, was hier steht, nicht darunter.
Gaspreis bei 0,049 Gwei: Was ein Widerruf auf Ethereum heute wirklich kostet
Die zweite Hälfte der Messung betrifft den Preis. Auch hier stehen abgefragte Werte statt einer Schätzung. Für sechs Stichtage haben wir jeweils zehn Blöcke im Abstand von 50 Blöcken ausgelesen und den Median der Basisgebühr gebildet.
Am 14. September 2026 liegt dieser Median bei 0,0492 Gwei, mit einer Spanne von 0,0389 bis 0,0540 Gwei über die zehn Stichproben. Vor sieben Tagen lag er bei 0,0493 Gwei, vor 30 Tagen bei 0,0616 Gwei. Zurück auf drei Monate ergibt sich ein anderes Bild: Am 15. Juni 2026 stand der Median bei 0,2097 Gwei, am 17. März bei 0,1155 Gwei, und am 12. September 2025 bei 0,1539 Gwei. Das heutige Niveau liegt damit bei knapp einem Viertel des Werts von vor drei Monaten und bei rund einem Drittel des Werts von vor einem Jahr.
Bleibt die Frage, wie viel Gas ein Widerruf überhaupt verbraucht. Auch das haben wir gemessen statt aus einer Faustregel übernommen: Aus den Transaktionen des Messfensters haben wir 23 herausgefiltert, die genau ein Ereignis erzeugten, also reine Freigabe-Vorgänge ohne Beiwerk. Ihr Gasverbrauch lag zwischen 24.080 und 55.906 Einheiten, im Median bei 48.837.
Daraus ergibt sich die Rechnung. 48.837 Gaseinheiten zu 0,0492 Gwei sind 0,0000024 Ether. Beim Kurs von 2.170,21 Euro je Ether, abgerufen am 14. September 2026 bei Kraken, entspricht das 0,52 Cent. Über die gemessene Gasspanne bewegt sich der Preis zwischen 0,26 und 0,60 Cent. Zehn Freigaben aufzuräumen kostet damit rund fünf Cent. Zum Vergleich: Am 15. Juni hätte derselbe Widerruf 2,22 Cent gekostet, was die Aussage eher bestätigt als entkräftet. Teuer war der Vorgang auch damals nicht.
Hier liegt der eigentliche Befund dieser Auswertung. Die Kostenfrage taugt nicht als Begründung dafür, alte Freigaben stehen zu lassen, und sie hat schon länger nicht mehr getaugt. Trotzdem stehen 13,9 Prozent aller neu erteilten Freigaben weiterhin auf unbegrenzt. Was fehlt, ist nicht das Geld für die Transaktion, sondern die Gewohnheit, nach dem Tausch noch einmal aufzuräumen.
Token-Freigaben prüfen: So siehst du in wenigen Minuten, was offen ist
Der Einstieg ist unspektakulär. Du brauchst deine öffentliche Adresse, keine Seed Phrase und keine Installation.
Am schnellsten geht es über einen Approval-Checker. Der bekannteste ist Revoke.cash, der beim Aufruf am 14. September 2026 erreichbar war und die offenen Freigaben einer Adresse nach Token und Vertragsadresse aufschlüsselt. Auch Etherscan führt unter dem Namen Token Approval Checker ein eigenes Werkzeug, das dieselbe Aufstellung liefert; die Seite blockt automatisierte Abrufe, im normalen Browser ist sie ohne Weiteres erreichbar.
Du kannst die Adresse zunächst nur eintippen und dir die Liste ansehen, ohne eine Wallet zu verbinden. Für das reine Nachsehen reicht das vollkommen, und es ist der sicherere Weg: Eine Oberfläche, die du zum ersten Mal benutzt, muss nicht sofort Verbindung zu deinem Konto bekommen. Verbinden musst du erst, wenn du tatsächlich widerrufen willst, denn dafür braucht es eine Transaktion und damit eine Unterschrift.
Woran du eine riskante Freigabe erkennst
Drei Merkmale sind aussagekräftig. Steht in der Spalte für den Betrag der Hinweis auf eine unbegrenzte Menge, ist die Freigabe unabhängig von deinem heutigen Guthaben offen. Liegt das Datum der Erteilung Monate oder Jahre zurück und du erinnerst dich nicht an das Protokoll, gibt es keinen Grund, sie weiter laufen zu lassen. Und trägt die Empfängeradresse keinen bekannten Vertragsnamen, sondern nur eine nackte Hex-Adresse, verdient sie besondere Aufmerksamkeit.
Eine Einschränkung gehört dazu: Dass eine Freigabe an ein bekanntes, viel genutztes Protokoll geht, macht sie nicht harmlos. Die großen Verluste der vergangenen Jahre entstanden überwiegend an etablierten Verträgen, die erst später eine Lücke zeigten.
Freigaben widerrufen: Der Ablauf Schritt für Schritt
Ein Widerruf ist technisch dasselbe wie eine Freigabe, nur mit dem Betrag null. Du rufst dieselbe Funktion approve auf und setzt die erlaubte Menge auf nichts. Danach kann der Vertrag nichts mehr ziehen.
In der Praxis läuft das so ab: Du öffnest den Approval-Checker, verbindest deine Wallet, wählst in der Liste die Freigabe aus, die verschwinden soll, und bestätigst die Transaktion. Achte dabei auf das, was dein Wallet dir anzeigt, bevor du unterschreibst. Es muss ein approve auf den Token-Vertrag sein, den du gerade aufräumst, und der Betrag muss null sein. Zeigt dein Wallet stattdessen eine Übertragung deines Guthabens oder eine Signatur ohne erkennbare Funktion an, brich ab.
Jede Freigabe braucht eine eigene Transaktion, und das gilt auch dann, wenn die Oberfläche mehrere auf einmal anbietet. Rechne also mit dem gemessenen halben Cent pro Vorgang, nicht mit einem Pauschalpreis für die ganze Liste. Wer sehr viele alte Freigaben hat, kann sich an der Höhe des Guthabens orientieren und mit den Token beginnen, bei denen tatsächlich etwas liegt. Eine unbegrenzte Freigabe auf einem Token, von dem du null Einheiten hältst, ist zwar unsauber, aber in diesem Moment ohne Wirkung. Sie wird erst gefährlich, wenn wieder etwas auf der Adresse ankommt.

Begrenzte Freigabe statt unbegrenzt: Was der feste Betrag wirklich leistet
Der wirksamere Schritt kommt vor dem Widerruf, nämlich bei der Erteilung. Die meisten Wallets erlauben es, den vorgeschlagenen unbegrenzten Betrag beim Bestätigen zu überschreiben und stattdessen genau die Menge einzutragen, um die es bei diesem Vorgang geht.
Der Preis dafür ist Bequemlichkeit. Wenn du nächste Woche wieder handeln willst, musst du erneut freigeben, und das kostet wieder eine Transaktion. Beim heute gemessenen Gaspreis ist dieser Preis fünf Zehntel eines Cents pro Vorgang. Wer regelmäßig handelt, zahlt im Jahr also im Bereich weniger Euro dafür, dass keine offene Freigabe zurückbleibt.
Dagegen steht der Nutzen. Eine begrenzte Freigabe deckelt den möglichen Schaden auf den eingetragenen Betrag, und sie läuft praktisch von selbst aus, weil sie beim Vorgang verbraucht wird. Genau diese Eigenschaft macht den Unterschied zwischen einem ärgerlichen und einem existenziellen Verlust, wenn ein Vertrag Jahre später kompromittiert wird.
Der Sonderfall Permit2 und Signaturen
Ein neueres Muster arbeitet statt mit einer Transaktion mit einer Unterschrift. Unter dem Namen Permit oder Permit2 erteilst du die Erlaubnis, indem du eine Nachricht signierst, die der Vertrag später selbst einreicht. Das spart dir die Gaskosten der Freigabe und erzeugt deshalb auch kein Approval-Ereignis auf der Blockchain, weshalb diese Erlaubnisse in unserer Messung fehlen.
Für dich heißt das zweierlei. Eine Signaturanfrage kann dieselbe Wirkung haben wie eine Freigabe, obwohl sie harmloser aussieht und nichts kostet. Und eine per Signatur erteilte Erlaubnis siehst du in manchen Approval-Checkern nur dann, wenn das Werkzeug Permit2 ausdrücklich unterstützt. Prüfe das, bevor du eine leere Liste für eine saubere Liste hältst.
Was ein Widerruf nicht schützt: Seed Phrase, Signaturen und Phishing
Aufgeräumte Freigaben sind eine Schadensgrenze, kein Schutzschild. Sie helfen dir gegen genau ein Angriffsmuster: gegen einen Vertrag, dem du einmal Zugriff erteilt hast und der diesen Zugriff später gegen dich verwendet.
Sie helfen dir nicht, wenn deine Seed Phrase abhandenkommt, denn wer den Schlüssel hat, braucht keine Freigabe. Sie helfen dir nicht gegen eine frisch unterschriebene Transaktion auf einer gefälschten Seite, weil du in diesem Moment eine neue Erlaubnis erteilst statt eine alte zu nutzen. Und sie helfen dir nicht bei Token, deren Vertrag selbst eine Sperr- oder Rückholfunktion mitbringt, wie sie bei vielen regulierten und tokenisierten Werten eingebaut ist.
Der Widerruf gehört deshalb in eine Reihe mit den anderen Gewohnheiten, nicht an ihre Stelle: getrennte Adressen für Handel und Verwahrung, ein Hardware-Wallet für die Bestände, die liegen bleiben, und die Gewohnheit, jede Signaturanfrage zu lesen, bevor du sie bestätigst.
Getrennte Adressen: Warum die Freigabe nur so viel kostet wie das Konto hält
Es gibt einen Weg, das Thema strukturell zu entschärfen, und er kommt ohne jedes Werkzeug aus. Eine Freigabe kann immer nur das erreichen, was auf der Adresse liegt, für die sie gilt. Wer seine Bestände trennt, begrenzt den Schaden unabhängig davon, wie sauber seine Freigabe-Liste ist.
In der Praxis bedeutet das eine Adresse, auf der du handelst und Verträge nutzt, und eine zweite, auf der die Bestände liegen, die du nicht anfasst. Die zweite Adresse verbindet sich mit keiner dezentralen Oberfläche und erteilt deshalb nie eine Freigabe. Verwaltest du sie zusätzlich über ein getrenntes Wallet statt über dieselbe Software-Installation, trennst du auch das Risiko, dass eine kompromittierte Oberfläche beide Konten gleichzeitig erreicht.
Diese Aufteilung hat einen Nebeneffekt, den du kennen solltest: Verschiebst du Bestände zwischen deinen eigenen Adressen, ist das steuerlich kein Verkauf, sondern eine Umlagerung. Dokumentieren solltest du sie trotzdem sauber, weil deine Börse diese Bewegungen seit Anfang 2026 an die Finanzverwaltung meldet und eine unerklärte Abbuchung später Fragen aufwirft. Was dabei genau übermittelt wird, haben wir in unserer Übersicht zur Krypto-Meldepflicht aufgeschlüsselt.
Token-Freigaben widerrufen: Was du daraus mitnimmst
- Sieh heute nach, was offen ist. Trage deine Adresse in einen Approval-Checker ein, ohne die Wallet zu verbinden, und verschaffe dir eine Liste. Wer dabei eine unbegrenzte Freigabe an ein Protokoll findet, das er seit einem Jahr nicht mehr benutzt hat, hat den Nachmittag schon sinnvoll verbracht. Für die Bestände, die danach liegen bleiben sollen, lohnt der Blick in unseren Vergleich der Hardware-Wallets.
- Räume in der Reihenfolge des Guthabens auf. Beginne bei den Token, von denen du tatsächlich etwas hältst, und arbeite dich nach unten. Bei einem gemessenen Preis von rund einem halben Cent je Widerruf ist die Liste keine Kostenfrage, sondern eine halbe Stunde Zeit. Welches Wallet dir die Freigaben beim Bestätigen überhaupt im Klartext anzeigt, zeigt unser Vergleich der Software-Wallets.
- Ändere die Gewohnheit bei der nächsten Freigabe. Überschreibe den unbegrenzten Vorschlag und trage den Betrag ein, um den es geht. Das kostet dich beim nächsten Handel eine weitere Transaktion und deckelt dafür jeden künftigen Schaden auf eine Summe, die du selbst bestimmt hast. Wer den Überblick über seine Bestände und Bewegungen sauber halten will, findet die passenden Werkzeuge in unserem Vergleich der Portfolio-Tracker.
(Stand: 14. September 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.
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