Extended vs MetaMask im Vergleich
| 0 % Maker / 0,025 % Taker | Gebühren | 0,114 % Maker / 0,143 % Taker (Basisstufe, inkl. MetaMask-Gebühr) |
Kostenvergleich
Basis ist der Kauf von Bitcoin im Wert von 1.000 €, gerechnet mit der ausgewiesenen Handelsgebühr. Ein Kursaufschlag im Spread ist nicht enthalten, weil ihn die meisten Anbieter nicht veröffentlichen.
| 0 % Maker / 0,025 % Taker | Gebühren | 0,114 % Maker / 0,143 % Taker (Basisstufe, inkl. MetaMask-Gebühr) |
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MetaMask Perps leitet jede Order an Hyperliquid weiter. Die Sätze, die MetaMask im Hilfe-Center nennt, enthalten die Gebühr von Hyperliquid und den Aufschlag von MetaMask und fallen beim Eröffnen und beim Schließen einer Position an.
| Vorgang | Kosten bei MetaMask Perps |
|---|---|
| Taker-Order, etwa eine Market-Order | 0,1432 % |
| Maker-Order, etwa eine Limit-Order, die nicht sofort ausgeführt wird | 0,1144 % |
| Davon rechnerisch | Hyperliquid-Einstiegsstufe nach 4 % Referral-Rabatt (0,0432 % Taker, 0,0144 % Maker) plus 0,1 % MetaMask |
| Einzahlung, ab 10 US-Dollar | ohne MetaMask-Gebühr; Netzwerk- und Bridge-Gebühr je nach Kette |
| Auszahlung als USDC auf Arbitrum | pauschal 1 US-Dollar, berechnet von Hyperliquid |
| Beispiel: 1.000 US-Dollar per Market-Order eröffnen und schließen | 2,86 US-Dollar, direkt bei Hyperliquid in Stufe 0: 0,90 US-Dollar |
So sparst du: Limit-Orders kosten 0,1144 % statt 0,1432 %. Wer regelmäßig größere Beträge handelt, zahlt direkt bei Hyperliquid in der Einstiegsstufe knapp ein Drittel; alle Stufen stehen im Hyperliquid-Erfahrungsbericht. Weitere dezentrale Derivatebörsen stellen wir im Perp-DEX-Vergleich gegenüber.
Stand: 22. Oktober 2026 laut MetaMask Hilfe-Center, How to trade perps.
Vor- und Nachteile
- 0 % Maker-Gebühr, 0,025 % Taker
- Tägliche Maker-Rebates je nach Maker-Anteil
- Sehr niedrige Netzwerkgebühren auf Starknet
- Einheitliche Margin über mehrere Anlageklassen
- Selbstverwahrung
- Deutlich kleiner als die Marktführer
- Rund 50 Handelspaare – engeres Angebot als bei Wettbewerbern
- Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
- Kein deutschsprachiger Support
- Perpetual-Handel ohne Verlassen der MetaMask-Wallet
- Ausführung über das Orderbuch von Hyperliquid
- Gebühr offen ausgewiesen, kein versteckter Spread
- Finanzierung der Position aus verschiedenen EVM-Ketten heraus
- Selbstverwahrung, kein KYC
- 0,1 % Builder-Gebühr zusätzlich zur Gebühr des ausführenden Orderbuchs
- Direkter Handel bei Hyperliquid ist spürbar günstiger
- Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
- Kein deutschsprachiger Support
- In einigen Ländern gesperrt
Score-Vergleich
Funktionen
- Gebührenfrei auf der Maker-Seite
- Team mit Revolut-Vergangenheit
- Cross-Asset-Sicherheiten und einheitliche Margin
- Netzwerkkosten im Cent-Bereich
- Seit April 2026 außerhalb der Beta
- Ein-Klick-Finanzierung aus beliebigen EVM-Ketten
- Transparent ausgewiesene Zusatzgebühr
- Hebel bis 40x bei Bitcoin
Die fünf Bereiche im Direktvergleich
AI-AnalyseGebühren & Kosten
Maker zahlen keine Handelsgebühr, Taker 0,025 %. Abhängig vom Maker-Anteil über 30 Tage kommen tägliche Rebates von bis zu 2 Basispunkten hinzu. Die Netzwerkgebühren auf Starknet liegen typischerweise zwischen wenigen Cent pro Transaktion und fallen damit gegenüber der Handelsgebühr kaum ins Gewicht. Stand: August 2026.
MetaMask nennt für Perps 0,1432 % Taker und 0,1144 % Maker je Order, fällig beim Eröffnen und beim Schließen einer Position. Darin stecken die Gebühr von Hyperliquid und ein Aufschlag von 0,1 %. Einzahlungen kosten bei MetaMask keine Gebühr, für Auszahlungen berechnet Hyperliquid pauschal 1 US-Dollar. Direkt auf dem Orderbuch von Hyperliquid kostet dieselbe Order in der Einstiegsstufe 0,045 % Taker und 0,015 % Maker. Stand: 22. Oktober 2026.
Bedienung & Nutzerfreundlichkeit
Die Oberfläche ist funktional aufgebaut und auf Nutzer mit Futures-Erfahrung zugeschnitten. Der Zugang läuft über eine Wallet-Verbindung; eine deutschsprachige Version gibt es nicht. Stand: August 2026.
Der große Vorteil ist der Wegfall von Kontoeröffnung und Brücken-Transfers: Wer MetaMask nutzt, kann ohne Registrierung starten. Die Perpetual-Oberfläche ist bewusst schlanker als ein vollwertiges Futures-Terminal, was den Einstieg erleichtert, fortgeschrittene Funktionen aber begrenzt. Stand: Oktober 2026.
Funktionen & Angebot
Extended führt über 50 Perpetual-Paare und ergänzt sie um Spot- und Kreditmärkte. Sicherheiten lassen sich über Anlageklassen hinweg einsetzen, die Margin wird einheitlich über das Konto geführt. Neben den Standard-Orderarten stehen TP/SL-Klammern zur Verfügung, mit denen Ziel- und Verlustgrenze gemeinsam gesetzt werden. Stand: August 2026.
Der Handel läuft aus der MetaMask-Oberfläche heraus und wird technisch über Hyperliquid abgewickelt. Die Position lässt sich mit einem Klick aus verschiedenen EVM-Ketten finanzieren. Neben Markt-, Limit-, Stop-Loss- und Take-Profit-Orders ist ein Teilverkauf von Positionen möglich, der Hebel reicht bei Bitcoin bis 40x. Alle Orders laufen mit isolierter Margin. Stand: Oktober 2026.
Im Detail
| X10 Ltd | Unternehmen | Consensys (Anbieter: Hyperliquid) |
| Seychellen | Hauptsitz | USA |
Fazit
In unserer Gesamtbewertung liegt MetaMask mit 4,7 vor Extended mit 4,4.
Für die meisten Anleger ist MetaMask deshalb die bessere Wahl.
Extended wurde von einem Team mit Revolut-Hintergrund aufgebaut und ist auf dem Starknet-Mainnet aktiv. Das Produktversprechen geht über reine Perpetuals hinaus: Sicherheiten lassen sich über Anlageklassen hinweg einsetzen, Margin wird einheitlich geführt, und Spot- sowie Kreditmärkte ergänzen das Angebot.
Beim Preis liegt Extended vorn: Maker zahlen nichts, Taker 0,025 %, dazu kommen tägliche Maker-Rebates in Abhängigkeit vom Maker-Anteil. Die Netzwerkgebühren auf Starknet liegen im Bereich weniger Cent pro Transaktion, sodass die Gesamtkosten auch bei häufigem Handel niedrig bleiben.
Einzuordnen ist die Größe: Extended ist gemessen am gebundenen Kapital deutlich kleiner als Hyperliquid oder Lighter, das Marktangebot umfasst gut 50 Paare. Für deutsche Nutzer gilt wie im gesamten Segment: keine BaFin-Zulassung, keine MiCA-Erlaubnis, kein deutschsprachiger Support, kein Steuerabzug an der Quelle.
MetaMask hat den Perpetual-Handel in die eigene Wallet geholt und im April 2026 aus der Beta-Phase entlassen. Die Ausführung übernimmt dabei nicht MetaMask selbst, sondern Hyperliquid im Hintergrund. Man handelt also auf dem größten Perpetual-Orderbuch, ohne die Wallet zu verlassen und ohne separates Konto.
Bequemlichkeit hat hier einen klar bezifferten Preis: MetaMask erhebt eine offen ausgewiesene Builder-Gebühr von 0,1 % zusätzlich zur Gebühr von Hyperliquid, die in der Einstiegsstufe bei 0,015 % Maker und 0,045 % Taker liegt. Wer direkt bei Hyperliquid handelt, zahlt also deutlich weniger; dafür entfällt dort der Ein-Klick-Zugang aus der Wallet heraus.
Für deutsche Nutzer ist der Zugang offen, gesperrt sind unter anderem die USA, Großbritannien, Ontario und Belgien. Es gilt dieselbe regulatorische Einordnung wie beim Segment insgesamt: keine BaFin-Zulassung, keine MiCA-Erlaubnis, kein Steuerabzug an der Quelle. Sinnvoll ist der Weg für Nutzer, die ohnehin in MetaMask arbeiten und Bequemlichkeit über die letzten Basispunkte stellen.