Aster vs Hyperliquid im Vergleich
Aster und Hyperliquid liegen in unserer Gesamtbewertung praktisch gleichauf, 4,7 zu 4,8 von 5 Punkten. Als Handelsgebühr nennt unsere Tabelle für Aster „0 % Maker / 0,04 % Taker (USDT-Perps)“, für Hyperliquid „0,015 % Maker / 0,045 % Taker“. Wer vor allem auf Bedienung, Stabilität und Support achtet, findet bei Hyperliquid die besseren Teilnoten, in den übrigen Bereichen liegen beide gleichauf.
| 0 % Maker / 0,04 % Taker (USDT-Perps) | Gebühren | 0,015 % Maker / 0,045 % Taker |
Kostenvergleich
Basis ist der Kauf von Bitcoin im Wert von 1.000 €, gerechnet mit der ausgewiesenen Handelsgebühr. Ein Kursaufschlag im Spread ist nicht enthalten, weil ihn die meisten Anbieter nicht veröffentlichen.
| 0 % Maker / 0,04 % Taker (USDT-Perps) | Gebühren | 0,015 % Maker / 0,045 % Taker |
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Hyperliquid berechnet die Handelsgebühr nach dem gewichteten Volumen der letzten 14 Tage, Spot-Volumen zählt dabei doppelt. Für Perpetuals und Spot gelten eigene Stufen, abgerechnet wird täglich zum Tagesende (UTC).
| Vorgang | Kosten bei Hyperliquid |
|---|---|
| Perpetuals, Einstiegsstufe 0 | 0,015 % Maker, 0,045 % Taker |
| Perpetuals, Stufe 1 über 5 Mio. US-Dollar | 0,012 % Maker, 0,040 % Taker |
| Perpetuals, Stufe 4 über 500 Mio. US-Dollar | 0 % Maker, 0,028 % Taker |
| Perpetuals, Stufe 6 über 7 Mrd. US-Dollar | 0 % Maker, 0,024 % Taker |
| Spot, Einstiegsstufe 0 | 0,040 % Maker, 0,070 % Taker |
| Maker-Rebate über 0,5 % Anteil am Maker-Volumen | Gutschrift von 0,001 % bis 0,003 % |
| HYPE-Staking | 5 % Rabatt bei über 10 HYPE bis 40 % bei über 500.000 HYPE |
| Referral-Code | 4 % Rabatt auf die ersten 25 Mio. US-Dollar Volumen |
| Orders und Handel auf der eigenen Layer-1 | ohne Gas-Gebühr |
| Einzahlung von USDC | Netzwerkgebühr der Ausgangskette, etwa Arbitrum |
| Erste Überweisung auf ein neues Hyperliquid-Konto | einmalig 1 USDC Aktivierungsgebühr |
So sparst du: Limit-Orders als Maker kosten in der Einstiegsstufe ein Drittel der Taker-Gebühr: Bei 10.000 US-Dollar Positionsgröße sind das 1,50 US-Dollar statt 4,50 US-Dollar. Schon gut 100 gestakte HYPE senken beide Sätze um 10 %, ein Referral-Code um weitere 4 %. Weitere dezentrale Derivatebörsen mit ihren Gebühren stellen wir im Perp-DEX-Vergleich gegenüber.
Stand: 22. Oktober 2026 laut Hyperliquid-Dokumentation zu den Gebühren.
Vor- und Nachteile
- 0 % Maker-Gebühr auf Perpetuals
- Multi-Chain: BNB Chain, Ethereum, Solana und Arbitrum aus einer Oberfläche
- Sicherheiten können während offener Positionen weiter Rendite erwirtschaften
- Non-custodial mit On-Chain-Abwicklung
- Kein KYC für den On-Chain-Handel
- Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
- Hebelwerbung mit bis zu 1001x setzt einen unrealistischen Anker
- Kein deutschsprachiger Support
- Steuerliche Erfassung liegt vollständig beim Nutzer
- Vollständig on-chain geführtes Orderbuch auf eigener Layer-1
- Gebühren auf CEX-Niveau: ab 0,015 % Maker / 0,045 % Taker
- Keine Netzwerkgebühren beim Handel
- 170+ Perpetual-Märkte, Orderarten inklusive TWAP
- Selbstverwahrung, kein KYC-Zwang
- Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
- Kein deutschsprachiger Support, Support nur über Community-Kanäle
- Hebel je nach Markt stark begrenzt: Die oft genannten Höchstwerte gelten nur für Großmärkte
- Steuerliche Erfassung liegt vollständig beim Nutzer
Score-Vergleich
Funktionen
- Maker-Gebühr seit Februar 2026 bei 0 %
- Vier Ketten in einer Handelsoberfläche
- Renditetragende Sicherheiten
- Orderbuch-Erlebnis auf CEX-Niveau
- Größter Perpetual-DEX nach Handelsvolumen
- Eigene Layer-1 statt Rollup-Abhängigkeit
- Gebührenrabatt über HYPE-Staking
- TWAP-Orders auch für Privatnutzer
Die fünf Bereiche im Direktvergleich
AI-AnalyseGebühren & Kosten
Seit Februar 2026 fallen auf Perpetual-Kontrakte keine Maker-Gebühren an; Taker zahlen 0,04 % auf USDT-Perpetuals, auf USD1-Perpetuals deutlich weniger. Perpetuals auf tokenisierte Aktien werden ohne Handelsgebühr geführt. Hinzu kommen die Netzwerkgebühren der jeweils genutzten Kette, die je nach Chain unterschiedlich ausfallen. Stand: August 2026.
Die Einstiegsstufe liegt bei 0,015 % Maker und 0,045 % Taker. Über sechs weitere Stufen nach dem 14-Tage-Volumen sinkt die Taker-Gebühr bis auf 0,024 %, die Maker-Gebühr über 500 Mio. US-Dollar auf 0 %; Marktmacher mit mehr als 0,5 % Anteil am Maker-Volumen erhalten zusätzlich eine Gutschrift. Weitere Rabatte gibt es über HYPE-Staking (5 bis 40 %) und einen Referral-Code (4 %). Orders auf der eigenen Layer-1 kosten kein Gas, sodass die Handelsgebühr die tatsächlichen Kosten abbildet. Stand: 22. Oktober 2026.
Bedienung & Nutzerfreundlichkeit
Die Oberfläche orientiert sich an zentralen Börsen und ist für Nutzer mit Futures-Erfahrung schnell zugänglich. Der Zugang erfolgt per Wallet-Verbindung ohne Registrierung. Wer mehrere Ketten nutzt, muss auf die jeweils passende Sicherheiten- und Gas-Situation achten. Stand: August 2026.
Die Oberfläche ist an klassische Futures-Terminals angelehnt und setzt Vorwissen zu Margin, Funding und Liquidationspreisen voraus. Der Einstieg erfolgt per Wallet-Verbindung oder Login mit der E-Mail-Adresse, ohne Kontoeröffnung; die Oberfläche ist englischsprachig. Stand: Oktober 2026.
Funktionen & Angebot
Aster bündelt Perpetuals auf Kryptowährungen sowie auf tokenisierte Aktien und Metalle. Neben Markt-, Limit-, Stop-Loss- und Take-Profit-Orders stehen verborgene Orders und Grid-Handel bereit. Eine Besonderheit sind renditetragende Sicherheiten: hinterlegtes Kapital kann weiter verzinst werden, während eine Position offen bleibt. Stand: August 2026.
Gehandelt werden über 170 Perpetual-Märkte gegen USDC als Sicherheit. Neben Markt- und Limit-Orders gibt es Stop-, Take-Profit-, Scale- und Trailing-Stop-Orders sowie TWAP-Ausführung, die größere Positionen in Teilorders im Abstand von mindestens 30 Sekunden über die Zeit verteilt. Diese Funktion ist sonst eher institutionellen Oberflächen vorbehalten. Margin lässt sich als Cross-Margin (Standard) oder isoliert führen. Stand: Oktober 2026.
Im Detail
| Aster (Fusion von Astherus & APX Finance) | Unternehmen | Hyperliquid Labs |
| Nicht angegeben (Recht Hongkongs laut AGB) | Hauptsitz | Singapur |
Fazit
Beide Anbieter liegen in unserer Gesamtbewertung praktisch gleichauf (4,7 zu 4,8).
Aster ist aus der Fusion von Astherus und APX Finance hervorgegangen und tritt als Multi-Chain-Alternative zu den Single-Chain-Perpetual-DEX an. Gehandelt wird über BNB Chain, Ethereum, Solana und Arbitrum, die Abwicklung bleibt on-chain und die Verwahrung beim Nutzer.
Beim Gebührenmodell hat Aster im Februar 2026 nachgelegt: Maker zahlen auf Perpetuals 0 %, Taker 0,04 % auf USDT-Perpetuals. Das ist auch im Vergleich zu zentralen Börsen günstig. Hinzu kommt, dass hinterlegte Sicherheiten in bestimmten Formen weiter Rendite erwirtschaften, während eine Position offen ist.
Die beworbenen Hebel von bis zu 1001x sind vor allem ein Marketing-Signal und in der Praxis für Privatanleger kaum sinnvoll nutzbar – die Liquidationsschwelle liegt dabei extrem eng. Für den deutschen Markt gilt: keine BaFin-Zulassung, keine MiCA-Erlaubnis, kein deutschsprachiger Support und kein Steuerabzug an der Quelle. Interessant ist Aster für erfahrene Trader, die mehrere Ketten aus einer Oberfläche bedienen wollen.
Hyperliquid ist der Referenzpunkt unter den Perpetual-DEX. Der Handel läuft nicht über einen AMM-Pool, sondern über ein vollständig on-chain geführtes Orderbuch auf einer eigenen Layer-1. Das ergibt eine Ausführung, die sich in der Praxis kaum von einer zentralen Börse unterscheidet, während die Verwahrung beim Nutzer bleibt.
Die Gebühren liegen in der Einstiegsstufe bei 0,015 % Maker und 0,045 % Taker und sinken über Volumenstufen weiter; wer HYPE staked, zahlt zusätzlich weniger. Netzwerkgebühren fallen auf der eigenen L1 nicht an. Der Hebel ist marktabhängig gestaffelt: bei Bitcoin bis 40x, bei kleineren Märkten deutlich niedriger.
Für den deutschen Markt gilt die Einordnung nüchtern: Hyperliquid ist nicht BaFin-reguliert, hat keine MiCA-Zulassung und bietet keinen deutschsprachigen Support. Perpetuals fallen ohnehin nicht unter MiCA. Ein automatischer Steuerabzug wie bei einem deutschen Broker findet nicht statt, die steuerliche Erfassung liegt vollständig beim Nutzer. Geeignet ist die Plattform für erfahrene Trader, die Selbstverwahrung und Ausführungsqualität höher gewichten als regulatorische Absicherung.