ApeX Protocol vs Hyperliquid im Vergleich
In unserer Gesamtbewertung liegt Hyperliquid mit 4,8 von 5 Punkten vor ApeX Protocol mit 3,7. Als Handelsgebühr nennt unsere Tabelle für ApeX Protocol „0,02 % Maker / 0,05 % Taker“, für Hyperliquid „0,015 % Maker / 0,045 % Taker“. Hyperliquid hat in allen fünf Teilnoten die bessere Wertung.
| 0,02 % Maker / 0,05 % Taker | Gebühren | 0,015 % Maker / 0,045 % Taker |
Kostenvergleich
Basis ist der Kauf von Bitcoin im Wert von 1.000 €, gerechnet mit der ausgewiesenen Handelsgebühr. Ein Kursaufschlag im Spread ist nicht enthalten, weil ihn die meisten Anbieter nicht veröffentlichen.
| 0,02 % Maker / 0,05 % Taker | Gebühren | 0,015 % Maker / 0,045 % Taker |
Nicht genügend Bewertungen vorhanden.
Hyperliquid berechnet die Handelsgebühr nach dem gewichteten Volumen der letzten 14 Tage, Spot-Volumen zählt dabei doppelt. Für Perpetuals und Spot gelten eigene Stufen, abgerechnet wird täglich zum Tagesende (UTC).
| Vorgang | Kosten bei Hyperliquid |
|---|---|
| Perpetuals, Einstiegsstufe 0 | 0,015 % Maker, 0,045 % Taker |
| Perpetuals, Stufe 1 über 5 Mio. US-Dollar | 0,012 % Maker, 0,040 % Taker |
| Perpetuals, Stufe 4 über 500 Mio. US-Dollar | 0 % Maker, 0,028 % Taker |
| Perpetuals, Stufe 6 über 7 Mrd. US-Dollar | 0 % Maker, 0,024 % Taker |
| Spot, Einstiegsstufe 0 | 0,040 % Maker, 0,070 % Taker |
| Maker-Rebate über 0,5 % Anteil am Maker-Volumen | Gutschrift von 0,001 % bis 0,003 % |
| HYPE-Staking | 5 % Rabatt bei über 10 HYPE bis 40 % bei über 500.000 HYPE |
| Referral-Code | 4 % Rabatt auf die ersten 25 Mio. US-Dollar Volumen |
| Orders und Handel auf der eigenen Layer-1 | ohne Gas-Gebühr |
| Einzahlung von USDC | Netzwerkgebühr der Ausgangskette, etwa Arbitrum |
| Erste Überweisung auf ein neues Hyperliquid-Konto | einmalig 1 USDC Aktivierungsgebühr |
So sparst du: Limit-Orders als Maker kosten in der Einstiegsstufe ein Drittel der Taker-Gebühr: Bei 10.000 US-Dollar Positionsgröße sind das 1,50 US-Dollar statt 4,50 US-Dollar. Schon gut 100 gestakte HYPE senken beide Sätze um 10 %, ein Referral-Code um weitere 4 %. Weitere dezentrale Derivatebörsen mit ihren Gebühren stellen wir im Perp-DEX-Vergleich gegenüber.
Stand: 22. Oktober 2026 laut Hyperliquid-Dokumentation zu den Gebühren.
Vor- und Nachteile
- Keine Gas-Kosten für Nutzer
- Perpetuals auch auf Aktien, Rohstoffe und Prognosemärkte
- Rund 90 Krypto-Perpetuals, Hebel bis 100x auf BTC und ETH
- Seit 2022 ohne bekannten Verlust von Nutzergeldern
- Namhafte Kapitalgeber im Hintergrund
- Deutlich geringeres Volumen als die Marktführer
- Dünnere Orderbücher in Nebenmärkten
- Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
- Kein deutschsprachiger Support
- Vollständig on-chain geführtes Orderbuch auf eigener Layer-1
- Gebühren auf CEX-Niveau: ab 0,015 % Maker / 0,045 % Taker
- Keine Netzwerkgebühren beim Handel
- 170+ Perpetual-Märkte, Orderarten inklusive TWAP
- Selbstverwahrung, kein KYC-Zwang
- Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
- Kein deutschsprachiger Support, Support nur über Community-Kanäle
- Hebel je nach Markt stark begrenzt: Die oft genannten Höchstwerte gelten nur für Großmärkte
- Steuerliche Erfassung liegt vollständig beim Nutzer
Score-Vergleich
Funktionen
- Keine Gas-Kosten
- Krypto-, Aktien- und Rohstoff-Perpetuals in einer Oberfläche
- Betrieb seit 2022 ohne bekannten Sicherheitsvorfall
- Hebel bis 100x auf die Hauptmärkte
- Größter Perpetual-DEX nach Handelsvolumen
- Eigene Layer-1 statt Rollup-Abhängigkeit
- Gebührenrabatt über HYPE-Staking
- TWAP-Orders auch für Privatnutzer
Die fünf Bereiche im Direktvergleich
AI-AnalyseGebühren & Kosten
Für Perpetuals fallen rund 0,019 % Maker- und 0,0475 % Taker-Gebühr an, im Spot-Handel etwa 0,0425 %. Gas-Kosten trägt der Nutzer nicht. Über Referral-Programme und Rebates lassen sich die effektiven Kosten weiter senken. Stand: August 2026.
Die Einstiegsstufe liegt bei 0,015 % Maker und 0,045 % Taker. Über sechs weitere Stufen nach dem 14-Tage-Volumen sinkt die Taker-Gebühr bis auf 0,024 %, die Maker-Gebühr über 500 Mio. US-Dollar auf 0 %; Marktmacher mit mehr als 0,5 % Anteil am Maker-Volumen erhalten zusätzlich eine Gutschrift. Weitere Rabatte gibt es über HYPE-Staking (5 bis 40 %) und einen Referral-Code (4 %). Orders auf der eigenen Layer-1 kosten kein Gas, sodass die Handelsgebühr die tatsächlichen Kosten abbildet. Stand: 22. Oktober 2026.
Bedienung & Nutzerfreundlichkeit
Die Oberfläche ist an zentrale Börsen angelehnt und für Nutzer mit Futures-Erfahrung unmittelbar verständlich. Der Zugang läuft über eine Wallet-Verbindung ohne klassische Registrierung; eine deutschsprachige Version gibt es nicht. Stand: August 2026.
Die Oberfläche ist an klassische Futures-Terminals angelehnt und setzt Vorwissen zu Margin, Funding und Liquidationspreisen voraus. Der Einstieg erfolgt per Wallet-Verbindung oder Login mit der E-Mail-Adresse, ohne Kontoeröffnung; die Oberfläche ist englischsprachig. Stand: Oktober 2026.
Funktionen & Angebot
Das Angebot umfasst rund 90 Krypto-Perpetuals mit einem Hebel von bis zu 100x auf BTC und ETH und etwa 50x auf den meisten übrigen Paaren. Darüber hinaus sind Perpetuals auf Aktien und Rohstoffe sowie Prognosemärkte verfügbar – eine Breite, die im Segment ungewöhnlich ist. Stand: August 2026.
Gehandelt werden über 170 Perpetual-Märkte gegen USDC als Sicherheit. Neben Markt- und Limit-Orders gibt es Stop-, Take-Profit-, Scale- und Trailing-Stop-Orders sowie TWAP-Ausführung, die größere Positionen in Teilorders im Abstand von mindestens 30 Sekunden über die Zeit verteilt. Diese Funktion ist sonst eher institutionellen Oberflächen vorbehalten. Margin lässt sich als Cross-Margin (Standard) oder isoliert führen. Stand: Oktober 2026.
Im Detail
| ApeX Protocol | Unternehmen | Hyperliquid Labs |
| Nicht angegeben | Hauptsitz | Singapur |
Fazit
In unserer Gesamtbewertung liegt Hyperliquid mit 4,8 vor ApeX Protocol mit 3,7.
Für die meisten Anleger ist Hyperliquid deshalb die bessere Wahl.
ApeX – inzwischen als ApeX Omni geführt – betreibt seit 2022 Perpetual-Märkte und ist unter anderem von Dragonfly Capital, Jump Crypto und dem Bybit-nahen Investor Mirana finanziert. Bislang ist kein Sicherheitsvorfall mit Verlust von Nutzergeldern bekannt, was in einem Segment mit kurzer Halbwertszeit ein reales Argument ist.
Die Gebühren liegen bei rund 0,019 % für Maker und 0,0475 % für Taker, Gas-Kosten fallen für Nutzer nicht an. Das Angebot geht über Krypto hinaus: Neben rund 90 Krypto-Perpetuals mit einem Hebel von bis zu 100x auf BTC und ETH – und etwa 50x auf den meisten Nebenwerten – gibt es Perpetuals auf Aktien und Rohstoffe sowie Prognosemärkte.
In der Größenordnung liegt ApeX klar hinter den Volumenführern, was sich in Nebenmärkten in dünneren Büchern niederschlägt. Interessant ist die Plattform vor allem für Nutzer, die Krypto- und Nicht-Krypto-Perpetuals aus einer Oberfläche handeln wollen. Für deutsche Nutzer gilt: keine BaFin-Zulassung, keine MiCA-Erlaubnis, kein deutschsprachiger Support und kein Steuerabzug an der Quelle.
Hyperliquid ist der Referenzpunkt unter den Perpetual-DEX. Der Handel läuft nicht über einen AMM-Pool, sondern über ein vollständig on-chain geführtes Orderbuch auf einer eigenen Layer-1. Das ergibt eine Ausführung, die sich in der Praxis kaum von einer zentralen Börse unterscheidet, während die Verwahrung beim Nutzer bleibt.
Die Gebühren liegen in der Einstiegsstufe bei 0,015 % Maker und 0,045 % Taker und sinken über Volumenstufen weiter; wer HYPE staked, zahlt zusätzlich weniger. Netzwerkgebühren fallen auf der eigenen L1 nicht an. Der Hebel ist marktabhängig gestaffelt: bei Bitcoin bis 40x, bei kleineren Märkten deutlich niedriger.
Für den deutschen Markt gilt die Einordnung nüchtern: Hyperliquid ist nicht BaFin-reguliert, hat keine MiCA-Zulassung und bietet keinen deutschsprachigen Support. Perpetuals fallen ohnehin nicht unter MiCA. Ein automatischer Steuerabzug wie bei einem deutschen Broker findet nicht statt, die steuerliche Erfassung liegt vollständig beim Nutzer. Geeignet ist die Plattform für erfahrene Trader, die Selbstverwahrung und Ausführungsqualität höher gewichten als regulatorische Absicherung.