Vor- und Nachteile
- Unterstützung für über 100 Börsen mit API-Import
- Vollständige DeFi- und NFT-Nachverfolgung integriert
- Full-Service-Steuereinreichung als Option verfügbar
- CPA-Unterstützung wird in allen Tarifstufen mitgeliefert
- Alle gängigen Steuermethoden werden unterstützt
- Preisstruktur mit 65 bis 2.999 USD/Jahr bei höheren Stufen ausbaufähig
- Einrichtung gilt als komplex, Unterstützung durch Steuerberater wird empfohlen
- Kostenloser Plan nicht verfügbar, Einstiegshürde vereinzelt bemängelt
- Über 700 Börsen, Wallets und Blockchains werden unterstützt
- Vollständiger DeFi-Support inklusive Staking, Lending, NFTs und Airdrops
- Kostenloser Plan für Portfolio-Tracking, Zahlung erst für den Steuerbericht
- FIFO, LIFO und HIFO als Berechnungsmethoden verfügbar
- Zusammenarbeit mit Steuerkanzleien und Unterstützung im Prüfungsfall
- Geführte Einrichtung, die auch für Einsteiger nachvollziehbar bleibt
- Deutlicher Frankreich-Fokus – Exportformate wie das Formular 2086 nutzen deutschen Anwendern nichts
- Kein öffentlicher API-Zugang, Anbindung eigener Tools ist damit nicht möglich
- Der kostenlose Plan erzeugt keinen Steuerbericht, sondern nur eine Portfolioübersicht
- Preisspanne bis 999 € pro Jahr, bei hohem Transaktionsvolumen wird es teuer
- Chat-Support ist den kostenpflichtigen Plänen vorbehalten
Funktionen
| ✓ | DeFi-Support | ✓ |
| ✓ | Steuerberater-Export | ✓ |
| ✓ | FIFO-Methode | ✓ |
| ✓ | LIFO-Methode | ✓ |
| ✓ | API-Zugang | ✓ |
| ✓ | Mobile App | ✓ |
| ✓ | Kostenloser Plan | ✓ |
| ✓ | NFT-Tracking | ✓ |
| ✓ | Staking-Tracking | ✓ |
| ✓ | Audit-Support | ✓ |
- Full-Service-Steuereinreichung direkt über die Plattform
- Vollständige Prüfungsverteidigung bei Steueraudits
- Enterprise-API für professionelle Anwendungsfälle
- Reconciliation-Service für komplexe Transaktionsdaten
- Kostenloser Einstieg mit 50 Transaktionen
- Steuerliche Abdeckung für Deutschland, Frankreich, Belgien, Spanien und Italien
- Web-Anwendung mit mobiler Nutzung
- Zwei-Faktor-Authentifizierung zum Schutz des Kontos
Im Detail
Fazit
Beide Anbieter liegen in unserer Gesamtbewertung praktisch gleichauf (4.4 zu 4.5).
TokenTax wird als eine der professionellsten Krypto-Steuersoftware-Lösungen auf dem Markt angesehen. Das Alleinstellungsmerkmal ist die Full-Service-Steuereinreichung, bei der Nutzer ihre gesamte Krypto-Steuererklärung direkt über die Plattform abwickeln können – inklusive CPA-Unterstützung in allen Tarifstufen. Dies wird insbesondere von Nutzern mit komplexen Portfolios geschätzt, die DeFi-, NFT- und Staking-Transaktionen steuerlich korrekt erfassen müssen.
Die vollständige Prüfungsverteidigung bei Steueraudits und der Reconciliation-Service für komplexe Transaktionsdaten heben TokenTax im professionellen Segment deutlich hervor. Über 100 Börsen werden per API-Import unterstützt, und alle gängigen Steuermethoden stehen zur Verfügung. Die Enterprise-API ermöglicht die Integration in bestehende Buchhaltungssysteme, was für Unternehmen und professionelle Steuerberater relevant ist.
Die Preisstruktur von 65 bis 2.999 USD pro Jahr wird bei den höheren Stufen vereinzelt als ausbaufähig beschrieben. Ein kostenloser Plan ist nicht verfügbar, was die Einstiegshürde im Vergleich zu anderen Tools erhöht. Auch die Einrichtung gilt als komplex, wobei die integrierte CPA-Unterstützung diesen Aspekt teilweise ausgleicht. TokenTax wird daher vor allem für professionelle Anleger, Vieltrader und Nutzer mit Bedarf an Full-Service-Steuerberatung als geeignet angesehen – weniger für Einsteiger oder Gelegenheitsnutzer.
Waltio richtet sich an Anleger, die ihre Krypto-Transaktionen ohne tiefe Steuerkenntnisse aufbereiten wollen. Die Einrichtung ist Schritt für Schritt geführt, und mit über 700 unterstützten Börsen, Wallets und Blockchains deckt das Tool auch Portfolios ab, die über mehrere Plattformen verteilt sind. Der DeFi-Bereich ist dabei kein Randthema: Staking, Lending, NFTs und Airdrops werden vollständig erfasst, was viele günstigere Anbieter nur eingeschränkt leisten.
Beim Preismodell fällt der Einstieg angenehm aus. Das Portfolio-Tracking ist dauerhaft kostenlos, gezahlt wird erst, wenn ein offizieller Steuerbericht erzeugt werden soll. Die Spanne reicht von 39 € bis 999 € pro Jahr und richtet sich nach dem Transaktionsvolumen – wer sehr aktiv handelt, landet schnell im oberen Bereich. Als Berechnungsmethoden stehen FIFO, LIFO und HIFO zur Verfügung, womit die in Deutschland üblichen Verfahren abgedeckt sind.
Die deutlichste Einschränkung ist die Herkunft des Anbieters. Waltio kommt aus dem französischen Markt, und das merkt man an den Exportformaten: Neben der allgemeinen Steuerbescheinigung steht das französische Formular 2086 bereit, ein deutsches Pendant fehlt. Deutschland gehört zwar zur abgedeckten Länderliste, die Tiefe der Lokalisierung erreicht aber nicht das Niveau spezialisierter deutscher Anbieter. Wer in Deutschland steuerpflichtig ist und einen Bericht sucht, den das Finanzamt ohne Nacharbeit akzeptiert, sollte das vorab prüfen.
Unter dem Strich ist Waltio eine solide Wahl für europäische Anleger mit DeFi-lastigem Portfolio, die den kostenlosen Einstieg schätzen. Für rein deutsche Steuerfälle bleiben Anbieter mit stärkerer Lokalisierung die naheliegendere Wahl.