Kostenvergleich
TaxBit ist eine Plattform für Steuermeldungen von Unternehmen: Börsen, Wallets, Fintechs, Zahlungsdienste, Marktplätze und Banken erzeugen damit Meldungen nach CARF, DAC8, CRS 2.0 und 1099-DA in über 70 Jurisdiktionen. Abgerechnet wird nach individuellem Angebot.
| Angebot | Kosten bei TaxBit |
|---|---|
| Unternehmenslizenz | Preis nach Umfang, Angebot nach einer Demo |
| Behörden und öffentlicher Sektor | eigenes Angebot auf Anfrage |
| Privatanleger | Privatkundenangebot lief bis 30. Oktober 2023, seither Konzentration auf Unternehmen und Behörden |
Tipp für Privatanleger: Für die eigene Steuererklärung eignen sich Tools mit festem Jahrestarif nach Zahl der Transaktionen und deutschem Steuerreport. Die Tarife stellen wir im Vergleich der Krypto-Steuer-Tools gegenüber.
Stand: 22. Oktober 2026 laut taxbit.com.
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Vor- und Nachteile
- Meldewege für über 70 Jurisdiktionen, darunter CARF, DAC8 und 1099-DA
- Alle Steuermethoden inklusive benutzerdefinierter Methoden verfügbar
- SOC 2-zertifizierte Sicherheit auf Bankniveau
- Vollständige Unternehmens-API für nahtlose Integration
- Persönlicher Kundenbetreuer für Enterprise-Kunden
- Nur für Unternehmen und Behörden, Privatkundenangebot Ende Oktober 2023 eingestellt
- Preise auf Anfrage, öffentliche Preisgestaltung ausbaufähig
- Einrichtung gilt als komplex, professionelle Unterstützung wird empfohlen
- Über 700 Börsen, Wallets und Blockchains werden unterstützt
- Vollständiger DeFi-Support inklusive Staking, Lending, NFTs und Airdrops
- Kostenloser Plan für Portfolio-Tracking, Zahlung erst für den Steuerbericht
- FIFO, LIFO und HIFO als Berechnungsmethoden verfügbar
- Zusammenarbeit mit Steuerkanzleien und Unterstützung im Prüfungsfall
- Geführte Einrichtung, die auch für Einsteiger nachvollziehbar bleibt
- Deutlicher Frankreich-Fokus – Exportformate wie das Formular 2086 nutzen deutschen Anwendern nichts
- Kein öffentlicher API-Zugang, Anbindung eigener Tools ist damit nicht möglich
- Der kostenlose Plan erzeugt keinen Steuerbericht, sondern nur eine Portfolioübersicht
- Preisspanne bis 999 € pro Jahr, bei hohem Transaktionsvolumen wird es teuer
- Chat-Support ist den kostenpflichtigen Plänen vorbehalten
Funktionen
| nicht verfügbar | DeFi-Support | keine Angabe |
| nicht verfügbar | Steuerberater-Export | keine Angabe |
| verfügbar | FIFO-Methode | keine Angabe |
| verfügbar | LIFO-Methode | keine Angabe |
| nicht verfügbar | API-Zugang | keine Angabe |
| nicht verfügbar | Mobile App | keine Angabe |
| nicht verfügbar | Kostenloser Plan | keine Angabe |
| verfügbar | NFT-Tracking | keine Angabe |
| verfügbar | Staking-Tracking | keine Angabe |
| nicht verfügbar | Audit-Support | keine Angabe |
- Vollständige Compliance-Suite für Steueraudits
- 3 Milliarden verarbeitete Transaktionen im Steuerjahr 2025
- SOC 2-Zertifizierung und Sicherheit auf Bankniveau
- Benutzerdefinierte Unternehmensberichte und Steuerformulare
- Kostenloser Einstieg mit 50 Transaktionen
- Steuerliche Abdeckung für Deutschland, Frankreich, Belgien, Spanien und Italien
- Web-Anwendung mit mobiler Nutzung
- Zwei-Faktor-Authentifizierung zum Schutz des Kontos
Im Detail
Fazit
In unserer Gesamtbewertung liegt Waltio mit 4.5 vor TaxBit mit 4.1.
Für die meisten Anleger ist Waltio deshalb die bessere Wahl.
TaxBit wird als eine der führenden Enterprise-Lösungen im Bereich Krypto-Steuer-Compliance angesehen. Mit Meldewegen für über 70 Jurisdiktionen richtet sich die Plattform primär an Unternehmen, institutionelle Anleger und Krypto-Börsen, die eine umfassende Compliance-Infrastruktur benötigen. Die SOC 2-zertifizierte Sicherheit auf Bankniveau und die vollständige Compliance-Suite für Steueraudits werden im professionellen Umfeld als Qualitätsmerkmale positiv bewertet.
Die Plattform unterstützt alle gängigen Steuermethoden inklusive benutzerdefinierter Berechnungsverfahren, was maximale Flexibilität bei der steuerlichen Abwicklung ermöglicht. Die vollständige Enterprise-API erlaubt eine nahtlose Integration in bestehende Systeme, und ein persönlicher Kundenbetreuer steht Enterprise-Kunden zur Verfügung. Mit 3 Milliarden verarbeiteten Transaktionen im Steuerjahr 2025 und über 50 Millionen Konten (Angaben von TaxBit, Oktober 2026) verfügt TaxBit über eine umfangreiche Datenbasis, die die Genauigkeit der Berechnungen unterstützt.
Privatanleger bedient TaxBit seit Ende Oktober 2023 nicht mehr, der Anbieter konzentriert sich ganz auf Firmenkunden und Behörden. Die Preise sind nur auf Anfrage erhältlich, was die Vergleichbarkeit mit anderen Anbietern erschwert. Auch die Einrichtung gilt als komplex und erfordert in der Regel professionelle Unterstützung. TaxBit eignet sich daher für Unternehmen und institutionelle Nutzer; Privatanleger finden passende Tools im Vergleich der Krypto-Steuer-Tools.
Waltio richtet sich an Anleger, die ihre Krypto-Transaktionen ohne tiefe Steuerkenntnisse aufbereiten wollen. Die Einrichtung ist Schritt für Schritt geführt, und mit über 700 unterstützten Börsen, Wallets und Blockchains deckt das Tool auch Portfolios ab, die über mehrere Plattformen verteilt sind. Der DeFi-Bereich ist dabei kein Randthema: Staking, Lending, NFTs und Airdrops werden vollständig erfasst, was viele günstigere Anbieter nur eingeschränkt leisten.
Beim Preismodell fällt der Einstieg angenehm aus. Das Portfolio-Tracking ist dauerhaft kostenlos, gezahlt wird erst, wenn ein offizieller Steuerbericht erzeugt werden soll. Die Spanne reicht von 39 € bis 999 € pro Jahr und richtet sich nach dem Transaktionsvolumen – wer sehr aktiv handelt, landet schnell im oberen Bereich. Als Berechnungsmethoden stehen FIFO, LIFO und HIFO zur Verfügung, womit die in Deutschland üblichen Verfahren abgedeckt sind.
Die deutlichste Einschränkung ist die Herkunft des Anbieters. Waltio kommt aus dem französischen Markt, und das merkt man an den Exportformaten: Neben der allgemeinen Steuerbescheinigung steht das französische Formular 2086 bereit, ein deutsches Pendant fehlt. Deutschland gehört zwar zur abgedeckten Länderliste, die Tiefe der Lokalisierung erreicht aber nicht das Niveau spezialisierter deutscher Anbieter. Wer in Deutschland steuerpflichtig ist und einen Bericht sucht, den das Finanzamt ohne Nacharbeit akzeptiert, sollte das vorab prüfen.
Unter dem Strich ist Waltio eine solide Wahl für europäische Anleger mit DeFi-lastigem Portfolio, die den kostenlosen Einstieg schätzen. Für rein deutsche Steuerfälle bleiben Anbieter mit stärkerer Lokalisierung die naheliegendere Wahl.