Ledgible vs Waltio im Vergleich

Ledgible
Ledgible
3.7von 5
Zu Ledgible
vs
Waltio
Waltio
Vergleichssieger
4.5von 5
Zu Waltio

Vor- und Nachteile

Ledgible
Ledgible
Vorteile
  • SOC 1 und SOC 2 Typ 2 auditierte Sicherheitsstandards
  • Über 200 Integrationen für Börsen und Wallets
  • FIFO-, LIFO- und HIFO-Steuermethoden unterstützt
  • Export in CSV, PDF, QBO, Xero und NetSuite verfügbar
  • Direktnetzwerk von Krypto-CPAs für Audit-Unterstützung
Nachteile
  • Fokus auf professionelle und institutionelle Nutzer, Angebot für Privatanleger ausbaufähig
  • Anzahl der Integrationen im Vergleich zu anderen Anbietern ausbaufähig
  • Preisstruktur von 49 bis 199+ USD/Jahr bei professionellen Stufen vereinzelt bemängelt
Ledgible Erfahrungen
Waltio
Waltio
Vorteile
  • Über 700 Börsen, Wallets und Blockchains werden unterstützt
  • Vollständiger DeFi-Support inklusive Staking, Lending, NFTs und Airdrops
  • Kostenloser Plan für Portfolio-Tracking, Zahlung erst für den Steuerbericht
  • FIFO, LIFO und HIFO als Berechnungsmethoden verfügbar
  • Zusammenarbeit mit Steuerkanzleien und Unterstützung im Prüfungsfall
  • Geführte Einrichtung, die auch für Einsteiger nachvollziehbar bleibt
Nachteile
  • Deutlicher Frankreich-Fokus – Exportformate wie das Formular 2086 nutzen deutschen Anwendern nichts
  • Kein öffentlicher API-Zugang, Anbindung eigener Tools ist damit nicht möglich
  • Der kostenlose Plan erzeugt keinen Steuerbericht, sondern nur eine Portfolioübersicht
  • Preisspanne bis 999 € pro Jahr, bei hohem Transaktionsvolumen wird es teuer
  • Chat-Support ist den kostenpflichtigen Plänen vorbehalten
Waltio Erfahrungen

Funktionen

LedgibleWaltio
DeFi-Support
Steuerberater-Export
FIFO-Methode
LIFO-Methode
API-Zugang
Mobile App
Kostenloser Plan
NFT-Tracking
Staking-Tracking
Audit-Support
Ledgible
LedgibleBesonderheiten
  • SOC 1 und SOC 2 Typ 2 Zertifizierung für Sicherheit auf Enterprise-Niveau
  • Integrationen mit Buchhaltungssoftware wie NetSuite, Xero und QuickBooks
  • Direktnetzwerk von Krypto-CPAs für professionelle Steuerberatung
  • Gestaffelte Transaktionslimits von 200 bis unbegrenzt
Waltio
WaltioBesonderheiten
  • Kostenloser Einstieg mit 50 Transaktionen
  • Steuerliche Abdeckung für Deutschland, Frankreich, Belgien, Spanien und Italien
  • Web-Anwendung mit mobiler Nutzung
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung zum Schutz des Kontos

Im Detail

Fazit

In unserer Gesamtbewertung liegt Waltio mit 4.5 vor Ledgible mit 3.7.

Für die meisten Anleger ist Waltio deshalb die bessere Wahl.

LedgibleUnsere Meinung

Ledgible wird als professionelle Krypto-Steuer- und Accounting-Plattform angesehen, die sich primär an Steuerberater, CPAs und institutionelle Nutzer richtet. Die SOC 1 und SOC 2 Typ 2 Zertifizierung unterstreicht den Fokus auf Enterprise-Sicherheitsstandards und wird im professionellen Umfeld als Qualitätsmerkmal positiv bewertet. Die Unterstützung von FIFO, LIFO und HIFO als Steuermethoden deckt die gängigen Berechnungsverfahren ab.

Ein besonderes Merkmal ist die Integration mit Buchhaltungssoftware wie NetSuite, Xero und QuickBooks, was Ledgible von reinen Steuertools abhebt. Das Direktnetzwerk von Krypto-CPAs bietet professionelle Audit-Unterstützung, und die Exportformate CSV, PDF, QBO, Xero und NetSuite ermöglichen eine nahtlose Einbindung in bestehende Buchhaltungsprozesse. Das kostenlose Portfolio-Tracking ermöglicht einen ersten Einblick in die Plattform.

Mit rund 200 Integrationen liegt Ledgible hinter Wettbewerbern mit 500+ oder gar 2.900+ Integrationen, was für Nutzer mit vielen verschiedenen Börsen und Wallets ausbaufähig ist. Der Fokus auf den US-amerikanischen Markt und IRS-Konformität bedeutet, dass die deutsche Steuerabdeckung als ausbaufähig gilt. Die Preisstruktur von 49 bis 199+ USD pro Jahr ist im Marktvergleich moderat. Ledgible wird daher vor allem für professionelle Steuerberater und institutionelle Nutzer als geeignet angesehen, die eine Accounting-Integration und zertifizierte Sicherheitsstandards benötigen.

WaltioUnsere Meinung

Waltio richtet sich an Anleger, die ihre Krypto-Transaktionen ohne tiefe Steuerkenntnisse aufbereiten wollen. Die Einrichtung ist Schritt für Schritt geführt, und mit über 700 unterstützten Börsen, Wallets und Blockchains deckt das Tool auch Portfolios ab, die über mehrere Plattformen verteilt sind. Der DeFi-Bereich ist dabei kein Randthema: Staking, Lending, NFTs und Airdrops werden vollständig erfasst, was viele günstigere Anbieter nur eingeschränkt leisten.

Beim Preismodell fällt der Einstieg angenehm aus. Das Portfolio-Tracking ist dauerhaft kostenlos, gezahlt wird erst, wenn ein offizieller Steuerbericht erzeugt werden soll. Die Spanne reicht von 39 € bis 999 € pro Jahr und richtet sich nach dem Transaktionsvolumen – wer sehr aktiv handelt, landet schnell im oberen Bereich. Als Berechnungsmethoden stehen FIFO, LIFO und HIFO zur Verfügung, womit die in Deutschland üblichen Verfahren abgedeckt sind.

Die deutlichste Einschränkung ist die Herkunft des Anbieters. Waltio kommt aus dem französischen Markt, und das merkt man an den Exportformaten: Neben der allgemeinen Steuerbescheinigung steht das französische Formular 2086 bereit, ein deutsches Pendant fehlt. Deutschland gehört zwar zur abgedeckten Länderliste, die Tiefe der Lokalisierung erreicht aber nicht das Niveau spezialisierter deutscher Anbieter. Wer in Deutschland steuerpflichtig ist und einen Bericht sucht, den das Finanzamt ohne Nacharbeit akzeptiert, sollte das vorab prüfen.

Unter dem Strich ist Waltio eine solide Wahl für europäische Anleger mit DeFi-lastigem Portfolio, die den kostenlosen Einstieg schätzen. Für rein deutsche Steuerfälle bleiben Anbieter mit stärkerer Lokalisierung die naheliegendere Wahl.