Vor- und Nachteile
- Über 2.900 Integrationen für Börsen, Wallets und Blockchains
- DeFi-, Web3- und NFT-Nachverfolgung integriert
- Unterstützung für FIFO, LIFO, HIFO und ACB als Steuermethoden
- Länderspezifische Steuerformate für über 20 Länder verfügbar
- Entwickler-API für erweiterte Anwendungsfälle
- Kostenloser Plan nicht verfügbar, Einstiegshürde vereinzelt bemängelt
- Einrichtung wird als mäßig komplex beschrieben, für Einsteiger ausbaufähig
- Audit-Support derzeit nicht verfügbar
- Über 700 Börsen, Wallets und Blockchains werden unterstützt
- Vollständiger DeFi-Support inklusive Staking, Lending, NFTs und Airdrops
- Kostenloser Plan für Portfolio-Tracking, Zahlung erst für den Steuerbericht
- FIFO, LIFO und HIFO als Berechnungsmethoden verfügbar
- Zusammenarbeit mit Steuerkanzleien und Unterstützung im Prüfungsfall
- Geführte Einrichtung, die auch für Einsteiger nachvollziehbar bleibt
- Deutlicher Frankreich-Fokus – Exportformate wie das Formular 2086 nutzen deutschen Anwendern nichts
- Kein öffentlicher API-Zugang, Anbindung eigener Tools ist damit nicht möglich
- Der kostenlose Plan erzeugt keinen Steuerbericht, sondern nur eine Portfolioübersicht
- Preisspanne bis 999 € pro Jahr, bei hohem Transaktionsvolumen wird es teuer
- Chat-Support ist den kostenpflichtigen Plänen vorbehalten
Funktionen
| ✓ | DeFi-Support | ✓ |
| ✓ | Steuerberater-Export | ✓ |
| ✓ | FIFO-Methode | ✓ |
| ✓ | LIFO-Methode | ✓ |
| ✓ | API-Zugang | ✓ |
| ✓ | Mobile App | ✓ |
| ✓ | Kostenloser Plan | ✓ |
| ✓ | NFT-Tracking | ✓ |
| ✓ | Staking-Tracking | ✓ |
| ✓ | Audit-Support | ✓ |
- Branchenführend mit über 2.900 Integrationen
- Länderspezifische Steuerformate für globale Abdeckung
- Umfassende Web3- und DeFi-Unterstützung
- Preise von 49 bis 299 USD/Jahr gestaffelt
- Kostenloser Einstieg mit 50 Transaktionen
- Steuerliche Abdeckung für Deutschland, Frankreich, Belgien, Spanien und Italien
- Web-Anwendung mit mobiler Nutzung
- Zwei-Faktor-Authentifizierung zum Schutz des Kontos
Die fünf Bereiche im Direktvergleich
AI-AnalyseGebühren & Kosten
Das Tool lässt sich nach der Anmeldung kostenlos nutzen — Import, automatische Kategorisierung, Portfolio-Tracking sowie DeFi- und NFT-Erfassung sind ohne Zahlung verfügbar. Kostenpflichtig sind der Zugriff auf die Berichte, das Werkzeug zur Verlustverrechnung und der bevorzugte Support. Die Tarife je Steuerjahr: rund 49 US-Dollar für 100 Transaktionen, 99 für 1.000, 249 für 10.000 und 499 für bis zu 100.000. Ein dauerhaft kostenloser Bericht ist nicht vorgesehen. Stand: August 2026.
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Bedienung & Nutzerfreundlichkeit
Die Einrichtung ist anspruchsvoller als bei den einsteigerorientierten Wettbewerbern — dafür bewältigt das Tool komplexe Transaktionshistorien, an denen andere scheitern. Eine Vorschlagsfunktion ordnet unklare Vorgänge automatisch zu. Für einfache Portfolios ist der Funktionsumfang eher überdimensioniert. Stand: August 2026.
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Funktionen & Angebot
Mit über 2.900 Integrationen für Börsen, Wallets und Blockchains ist die Abdeckung die breiteste im Vergleich — besonders relevant bei DeFi, Web3 und NFTs, wo andere Tools früh an Grenzen stoßen. Länderspezifische Steuerformate decken mehrere Rechtsräume ab. Im Oktober 2025 wurde Crypto Tax Calculator zu Summ umbenannt; die Umbenennung markiert die Ausweitung vom reinen Steuerrechner zur breiteren Verwaltungsplattform. Stand: August 2026.
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Im Detail
Fazit
In unserer Gesamtbewertung liegt Waltio mit 4.5 vor Summ mit 2.9.
Für die meisten Anleger ist Waltio deshalb die bessere Wahl.
Summ (ehemals Crypto Tax Calculator) wird besonders für seine branchenführende Anzahl von über 2.900 Integrationen geschätzt. Keine andere Plattform in diesem Vergleich bietet eine derart breite Unterstützung für Börsen, Wallets und Blockchains. Die Unterstützung von FIFO, LIFO, HIFO und ACB als Steuermethoden sowie länderspezifische Steuerformate für mehr als 20 Länder machen das Tool besonders attraktiv für international aktive Krypto-Investoren.
Besonders hervorzuheben ist die umfassende Web3- und DeFi-Unterstützung, die auch NFT-Transaktionen vollständig erfasst. Die Entwickler-API ermöglicht fortgeschrittene Anwendungsfälle und die Integration in bestehende Workflows. Die Preise zwischen 49 und 299 USD pro Jahr gelten im Marktvergleich als moderat und bieten abgestufte Optionen für unterschiedliche Portfolio-Größen.
Ein kostenloser Tarif ist derzeit nicht verfügbar, was die Einstiegshürde im Vergleich zu einigen Wettbewerbern erhöht. Die Einrichtung wird als mittelmäßig komplex beschrieben, zudem fehlt bislang eine Audit-Unterstützung.
Darüber hinaus haben persönliche Gespräche mit dem Team — insbesondere die Kommunikation mit Mathieu M. — Bedenken hinsichtlich der Professionalität und der Ernsthaftigkeit im Umgang mit bestimmten Themen aufgeworfen. Frühere Branchenskandale haben gezeigt, dass Warnsignale häufig bereits in der Kommunikation und im internen Umgang mit Problemen erkennbar waren. Daher könnten diese Erfahrungen von einigen Nutzern als potenzielles Warnsignal betrachtet werden, das bei der eigenen Due Diligence berücksichtigt werden sollte.
Waltio richtet sich an Anleger, die ihre Krypto-Transaktionen ohne tiefe Steuerkenntnisse aufbereiten wollen. Die Einrichtung ist Schritt für Schritt geführt, und mit über 700 unterstützten Börsen, Wallets und Blockchains deckt das Tool auch Portfolios ab, die über mehrere Plattformen verteilt sind. Der DeFi-Bereich ist dabei kein Randthema: Staking, Lending, NFTs und Airdrops werden vollständig erfasst, was viele günstigere Anbieter nur eingeschränkt leisten.
Beim Preismodell fällt der Einstieg angenehm aus. Das Portfolio-Tracking ist dauerhaft kostenlos, gezahlt wird erst, wenn ein offizieller Steuerbericht erzeugt werden soll. Die Spanne reicht von 39 € bis 999 € pro Jahr und richtet sich nach dem Transaktionsvolumen – wer sehr aktiv handelt, landet schnell im oberen Bereich. Als Berechnungsmethoden stehen FIFO, LIFO und HIFO zur Verfügung, womit die in Deutschland üblichen Verfahren abgedeckt sind.
Die deutlichste Einschränkung ist die Herkunft des Anbieters. Waltio kommt aus dem französischen Markt, und das merkt man an den Exportformaten: Neben der allgemeinen Steuerbescheinigung steht das französische Formular 2086 bereit, ein deutsches Pendant fehlt. Deutschland gehört zwar zur abgedeckten Länderliste, die Tiefe der Lokalisierung erreicht aber nicht das Niveau spezialisierter deutscher Anbieter. Wer in Deutschland steuerpflichtig ist und einen Bericht sucht, den das Finanzamt ohne Nacharbeit akzeptiert, sollte das vorab prüfen.
Unter dem Strich ist Waltio eine solide Wahl für europäische Anleger mit DeFi-lastigem Portfolio, die den kostenlosen Einstieg schätzen. Für rein deutsche Steuerfälle bleiben Anbieter mit stärkerer Lokalisierung die naheliegendere Wahl.