CoinLedger vs Waltio im Vergleich
Vor- und Nachteile
- Über 500 Integrationen für Börsen und Wallets verfügbar
- Geführte Einrichtung wird als einfach und zugänglich beschrieben
- FIFO-, LIFO- und HIFO-Steuermethoden unterstützt
- Verschlüsselung auf Bankniveau und 2FA integriert
- Expertenbewertungsdienst für Steueraudits verfügbar
- Kostenloser Plan nicht verfügbar, Einstiegshürde vereinzelt bemängelt
- Länderfokus auf USA, Kanada und Australien, europäische Abdeckung ausbaufähig
- Native Mobile App ausbaufähig, Nutzung derzeit über Web-Version
- Über 700 Börsen, Wallets und Blockchains werden unterstützt
- Vollständiger DeFi-Support inklusive Staking, Lending, NFTs und Airdrops
- Kostenloser Plan für Portfolio-Tracking, Zahlung erst für den Steuerbericht
- FIFO, LIFO und HIFO als Berechnungsmethoden verfügbar
- Zusammenarbeit mit Steuerkanzleien und Unterstützung im Prüfungsfall
- Geführte Einrichtung, die auch für Einsteiger nachvollziehbar bleibt
- Deutlicher Frankreich-Fokus – Exportformate wie das Formular 2086 nutzen deutschen Anwendern nichts
- Kein öffentlicher API-Zugang, Anbindung eigener Tools ist damit nicht möglich
- Der kostenlose Plan erzeugt keinen Steuerbericht, sondern nur eine Portfolioübersicht
- Preisspanne bis 999 € pro Jahr, bei hohem Transaktionsvolumen wird es teuer
- Chat-Support ist den kostenpflichtigen Plänen vorbehalten
Funktionen
| ✓ | DeFi-Support | ✓ |
| ✓ | Steuerberater-Export | ✓ |
| ✓ | FIFO-Methode | ✓ |
| ✓ | LIFO-Methode | ✓ |
| ✓ | API-Zugang | ✓ |
| ✓ | Mobile App | ✓ |
| ✓ | Kostenloser Plan | ✓ |
| ✓ | NFT-Tracking | ✓ |
| ✓ | Staking-Tracking | ✓ |
| ✓ | Audit-Support | ✓ |
- Geführte Einrichtung für einen schnellen Einstieg
- Expertenbewertungsdienst für professionelle Steuerprüfungen
- Priorisierter Support und Chat-Unterstützung
- Verschlüsselung auf Bankniveau für Datensicherheit
- Kostenloser Einstieg mit 50 Transaktionen
- Steuerliche Abdeckung für Deutschland, Frankreich, Belgien, Spanien und Italien
- Web-Anwendung mit mobiler Nutzung
- Zwei-Faktor-Authentifizierung zum Schutz des Kontos
Im Detail
Fazit
In unserer Gesamtbewertung liegt Waltio mit 4.5 vor CoinLedger mit 4.0.
Für die meisten Anleger ist Waltio deshalb die bessere Wahl.
CoinLedger wird für seine geführte Einrichtung und zugängliche Benutzeroberfläche geschätzt. Mit über 500 Integrationen für Börsen und Wallets sowie Unterstützung für FIFO, LIFO und HIFO bietet die Plattform eine solide Grundlage für die steuerliche Erfassung von Krypto-Transaktionen. Die Verschlüsselung auf Bankniveau und die integrierte Zwei-Faktor-Authentifizierung werden im Hinblick auf Datensicherheit positiv bewertet.
Ein besonderes Merkmal ist der Expertenbewertungsdienst für Steueraudits, der Nutzern bei der Prüfung durch Steuerbehörden professionelle Unterstützung bietet. Die Steuerberichte können in alle wichtigen Steuersoftware-Formate exportiert werden, darunter das US-amerikanische Formular 8949. Der priorisierte Chat-Support ermöglicht schnelle Hilfe bei Fragen zur Einrichtung oder Berichterstellung.
Der Länderfokus liegt derzeit auf den USA, Kanada und Australien, sodass die europäische und insbesondere deutsche Abdeckung als ausbaufähig gilt. Ein kostenloser Plan ist nicht verfügbar, was im Vergleich zu einigen Wettbewerbern eine höhere Einstiegshürde darstellt. Auch eine native Mobile App fehlt bislang. CoinLedger wird daher vor allem für Nutzer im anglo-amerikanischen Raum als geeignet angesehen, die ein zugängliches Tool mit Audit-Unterstützung suchen – für deutsche Nutzer sind Tools mit explizitem DACH-Fokus im Vergleich besser geeignet.
Waltio richtet sich an Anleger, die ihre Krypto-Transaktionen ohne tiefe Steuerkenntnisse aufbereiten wollen. Die Einrichtung ist Schritt für Schritt geführt, und mit über 700 unterstützten Börsen, Wallets und Blockchains deckt das Tool auch Portfolios ab, die über mehrere Plattformen verteilt sind. Der DeFi-Bereich ist dabei kein Randthema: Staking, Lending, NFTs und Airdrops werden vollständig erfasst, was viele günstigere Anbieter nur eingeschränkt leisten.
Beim Preismodell fällt der Einstieg angenehm aus. Das Portfolio-Tracking ist dauerhaft kostenlos, gezahlt wird erst, wenn ein offizieller Steuerbericht erzeugt werden soll. Die Spanne reicht von 39 € bis 999 € pro Jahr und richtet sich nach dem Transaktionsvolumen – wer sehr aktiv handelt, landet schnell im oberen Bereich. Als Berechnungsmethoden stehen FIFO, LIFO und HIFO zur Verfügung, womit die in Deutschland üblichen Verfahren abgedeckt sind.
Die deutlichste Einschränkung ist die Herkunft des Anbieters. Waltio kommt aus dem französischen Markt, und das merkt man an den Exportformaten: Neben der allgemeinen Steuerbescheinigung steht das französische Formular 2086 bereit, ein deutsches Pendant fehlt. Deutschland gehört zwar zur abgedeckten Länderliste, die Tiefe der Lokalisierung erreicht aber nicht das Niveau spezialisierter deutscher Anbieter. Wer in Deutschland steuerpflichtig ist und einen Bericht sucht, den das Finanzamt ohne Nacharbeit akzeptiert, sollte das vorab prüfen.
Unter dem Strich ist Waltio eine solide Wahl für europäische Anleger mit DeFi-lastigem Portfolio, die den kostenlosen Einstieg schätzen. Für rein deutsche Steuerfälle bleiben Anbieter mit stärkerer Lokalisierung die naheliegendere Wahl.