Backpack vs Coinbase Advanced im Vergleich
| 0.08 % Maker / 0.10 % Taker, Swap: 0.85 % | Gebühren | 0.6 % |
| nicht vergleichbar | Kosten mind. je 1.000 € | 6,00 € |
| ~50+ | Kryptos | 404 |
| Karte, Bank über Banxa; SEPA begrenzt | Zahlungsmethoden | SEPA Sofortüberweisung, SEPA-Überweisung, Kreditkarte, PayPal |
| VARA (Dubai); EU-Einführung nur noch über FTX EU | Regulierung | Erstes Unternehmen mit BaFin-Kryptolizenz. Mängel 2022 festgestellt, seitdem behoben. MiCA über Luxemburg. |
Kostenvergleich
Basis ist der Kauf von Bitcoin im Wert von 1.000 €, gerechnet mit der ausgewiesenen Handelsgebühr. Ein Kursaufschlag im Spread ist nicht enthalten, weil ihn die meisten Anbieter nicht veröffentlichen.
| nicht vergleichbar | Kosten mind. je 1.000 € | 6,00 € |
| 0.08 % Maker / 0.10 % Taker, Swap: 0.85 % | Gebühren | 0.6 % |
| Nicht offengelegt | Wallet-Transfer | € 0.24 |
| Schwach – viele versteckte Kosten | Kostentransparenz | Ja |
| Unklar | Mindestbetrag | € 1 |
| Karte, Bank über Banxa; SEPA begrenzt | Zahlungsmethoden | SEPA Sofortüberweisung, SEPA-Überweisung, Kreditkarte, PayPal |
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Coinbase Advanced nutzt ein volumenabhängiges Maker/Taker-Modell, das auf dem rollierenden 30-Tage-Volumen basiert. Die Einstiegsgebühren liegen bei 0,60 % Maker und 1,20 % Taker und sinken in mehreren Stufen.
| 30-Tage-Volumen (USD) | Maker | Taker |
|---|---|---|
| Unter 1.000 | 0,60 % | 1,20 % |
| 1.000 – 10.000 | 0,40 % | 0,60 % |
| 10.000 – 50.000 | 0,25 % | 0,40 % |
| 50.000 – 1.000.000 | 0,20 % | 0,25 % |
| 1.000.000 – 20.000.000 | 0,15 % | 0,20 % |
| 20.000.000 – 100.000.000 | 0,10 % | 0,18 % |
| Ab 250.000.000 | 0,00 % | 0,05 % |
22 Stablecoin-Pairs werden mit 0,00 % Maker abgerechnet. Coinbase-One-Mitglieder erhalten zusätzlich 25 % USDC-Rebate auf Spot-Gebühren (gedeckelt bei 100 USD pro Monat). Stand: April 2026. Dieser Vergleich stellt keine Anlageberatung dar.
Vor- und Nachteile
- MiCA-CASP-Zulassung der Trek Technologies SIA, erteilt von der lettischen Zentralbank am 27. Mai 2026, dazu eine Zahlungsinstituts-Lizenz
- Derivate laufen laut Anbieter über eine Einheit unter MiFID II und Aufsicht der zypriotischen CySEC
- Niedrige Maker-Gebühren ab 0,08 % und Taker ab 0,10 %
- Staking wird angeboten
- Wallet und Exchange in einem Ökosystem
- VARA-Lizenz in Dubai vorhanden
- Kostentransparenz wird als ausbaufähig bewertet – versteckte Kosten vereinzelt bemängelt
- Wallet-Transfer-Gebühren werden nicht offengelegt
- Kein Sparplan verfügbar
- Swap-Gebühren von 0,85 % vereinzelt bemängelt
- Volumenabhängige Maker/Taker-Gebühren ab 0,60 %/1,20 % bis 0,00 %/0,05 %
- Profi-Order-Typen: Limit, Market, Stop-Limit, Bracket (TP+SL kombiniert)
- Native TradingView-Charts mit 400+ Indikatoren (seit 2025)
- API-Zugang: REST, WebSocket und FIX (institutionell)
- Geteiltes Konto mit Standard-Coinbase – nahtloser Wechsel
- 22 Stablecoin-Pairs mit 0,00 % Maker-Gebühr
- Coinbase-One-Rebate: 25 % USDC-Cashback (Cap 100 USD/Monat)
- Lernkurve gegenüber dem Standard-Coinbase-Interface ausbaufähig
- Einstiegsgebühren bei niedrigem Volumen vergleichsweise hoch
- Niedrigste Gebührenstufen erst ab hohem 30-Tage-Volumen erreichbar
- Coinbase-Pro als Standalone-Plattform seit November 2023 abgeschaltet – Migration für Altnutzer war nötig
Funktionen
| ✓ | Sparplan | ✓ |
| ✓ | Staking | ✓ |
| ✓ | Wallet-Transfer | ✓ |
| ✓ | Kostentransparenz | ✓ |
| ✓ | 2FA-Sicherheit | ✓ |
| ✓ | SEPA-Überweisung | ✓ |
| ✓ | Kreditkarte | ✓ |
| ✓ | Mindestbetrag | ✓ |
| ✓ | Mobile App (iOS/Android) | ✓ |
| ✓ | Web-Plattform | ✓ |
| ✓ | Maker/Taker-Modell | ✓ |
| ✓ | Order-Typen | ✓ |
| ✓ | Order-Laufzeiten | ✓ |
| ✓ | API | ✓ |
| ✓ | Charts | ✓ |
| ✓ | Asset-Auswahl | ✓ |
| ✓ | Stablecoin-Pairs | ✓ |
| ✓ | Coinbase One Rebate | ✓ |
| ✓ | Mobile App | ✓ |
- MiCA-Zulassung der europäischen Einheit seit Mai 2026
- Maker-Gebühren ab 0,08 % gelten als niedrig
- Zusätzlich VARA-Lizenz in Dubai
- Wallet und Exchange in einer Plattform
- Volumenbasiertes Maker/Taker-Modell ab 0,60 %/1,20 %
- Native TradingView-Integration mit 400+ Indikatoren
- API-Zugang via REST, WebSocket und FIX
- 22 Stablecoin-Pairs mit 0,00 % Maker-Gebühr
- MiCA-lizenziert (CSSF Luxemburg) – EU-weit reguliert (Stand: Juli 2026)
Im Detail
| Trek Labs (Ex-FTX-Leute dabei) | Unternehmen | Coinbase Global, Inc. |
| Dubai (VARA) | Hauptsitz | — |
| 2023 | Gegründet | 2012 |
| VARA (Dubai); EU-Einführung nur noch über FTX EU | Regulierung | Erstes Unternehmen mit BaFin-Kryptolizenz. Mängel 2022 festgestellt, seitdem behoben. MiCA über Luxemburg. |
| Unklar | Mindestbetrag | € 1 |
| Ja | KYC | eID, VideoIdent |
Fazit
In unserer Gesamtbewertung liegt Coinbase Advanced mit 4.2 vor Backpack mit 2.1.
Für die meisten Anleger ist Coinbase Advanced deshalb die bessere Wahl.
Backpack wird von Trek Labs betrieben, einem Team, zu dem auch ehemalige FTX-Mitarbeiter gehören. Die europäische Einheit steht unter EU-Aufsicht: Die lettische Zentralbank hat der Trek Technologies SIA am 27. Mai 2026 zwei Lizenzen erteilt, eine CASP-Zulassung nach MiCA und eine Zahlungsinstituts-Lizenz. Backpack war damit das fünfte Unternehmen mit einer MiCA-Zulassung aus Lettland. Für Derivate nennt der Anbieter eine eigene Einheit unter MiFID II und Aufsicht der zypriotischen CySEC, hinzu kommen eine VARA-Lizenz in Dubai und eine FinCEN-Registrierung in den USA.
Die niedrigen Maker-Gebühren ab 0,08 % und die Integration von Wallet und Exchange in einem Ökosystem werden von Nutzern geschätzt. Die Kostentransparenz wird dagegen als ausbaufähig bewertet, insbesondere die nicht offengelegten Wallet-Transfer-Gebühren und die Swap-Gebühren von 0,85 %. Die Auswahl von rund 50 Kryptowährungen ist im Vergleich zu größeren Börsen begrenzt, und das Fehlen eines Sparplans schränkt die Optionen für langfristige Anleger ein.
Die Verbindung zu ehemaligen FTX-Mitarbeitern wird im Markt unterschiedlich wahrgenommen. Backpack richtet sich vor allem an technisch versierte Nutzer, die niedrige Trading-Gebühren und integrierte Wallet-Funktionen suchen und bereit sind, bei Kostentransparenz und Coin-Auswahl Kompromisse einzugehen.
Coinbase Advanced ist die Pro-Trading-Oberfläche innerhalb der Coinbase-App und richtet sich an aktive Trader. Sie löste im November 2023 die separate Coinbase-Pro-Plattform vollständig ab und ist seither Bestandteil des regulären Coinbase-Kontos. Konto, Verifizierung und Asset-Bestand werden mit der Standard-Coinbase-Oberfläche geteilt – ein Wechsel zwischen Direktkauf und Advanced erfolgt innerhalb derselben App.
Statt der pauschalen Direktkauf-Gebühren auf der Standard-Plattform gilt hier ein volumenabhängiges Maker/Taker-Modell mit Einstiegssätzen von 0,60 % Maker und 1,20 % Taker, das mit steigendem 30-Tage-Volumen bis auf 0,00 % Maker / 0,05 % Taker fällt. Seit 2025 ist die TradingView-Integration mit über 400 Indikatoren in die Oberfläche eingebettet. Unterstützt werden Limit-, Market-, Stop-Limit- und Bracket-Orders (Take-Profit und Stop-Loss kombiniert) mit GTC/GTD-Laufzeiten. API-Zugang ist über REST, WebSocket und für institutionelle Nutzer auch über FIX möglich. Die Lernkurve gegenüber dem Standard-Coinbase-Interface wird in Nutzerkommentaren vereinzelt bemängelt.
Coinbase Advanced wird vor allem für Trader als geeignet angesehen, die niedrigere Gebühren als auf dem Standard-Coinbase suchen und Wert auf Profi-Charts und Order-Typen legen. Die Coinbase-One-Mitgliedschaft gewährt zusätzlich einen 25-%-USDC-Rebate auf Advanced-Spot-Gebühren, gedeckelt bei 100 USD pro Monat. Wer überwiegend Direktkäufe ausführt, ist auf der Standard-Coinbase-Oberfläche besser aufgehoben. Dieser Vergleich stellt keine Anlageberatung dar.