Es ist wieder soweit, bei Facebook gibt es mal wieder einen Skandal. Dieses Mal geht es dabei um die Kontaktdaten von mehr als 49 Millionen Instagram-Nutzern, die auf einer öffentlichen Amazon Web Services (AWS) Datenbank gelagert waren, berichtete TechCrunch. Bemerkt hatte dies ein Cybersecurityexperte namens Anurag Sen. Wer sich jetzt fragt was das Ganze mit Facebook zu tun hat, Facebook kaufte Instagram kurz vor dem eigenen Börsengang im Jahr 2012 für eine Milliarde US-Dollar. Ob Blockchain hier geholfen hätte?
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Mit Blockchain wäre das nicht passiert
Die öffentlich einsehbare AWS Datenbank enthielt nicht nur Informationen wie den Namen, die Follower-, Like- und Reichweitenzahl, sondern auch hochsensible Daten wie die Telefonnummer, die E-Mail-Adresse und unter Umständen auch die Standortdaten eines Nutzers. Äußerst fragwürdig, da Instagram solche Informationen laut eigener Aussage sicher und verschlüsselt aufbewahrt.
Das indische Social-Media Unternehmen Chtrbox steht im Verdacht für das Datenleck verantwortlich zu sein. Es bezahlt Instagram Stars dafür, dass sie Werbung für diverse Produkte oder Dienstleistungen machen. Der Verdacht resultiert daraus, dass in der Datenbank jedem Datensatz ein bestimmter Geldwert zugeordnet wurde, vermutlich um den Wert und Verwendungszweck des Nutzers einzuschätzen.
Ein Cybersicherheitsunternehmen namens UpGaurd warnte in letzter Zeit des Öfteren vor der Existenz von zahlreichen Facebook Datensätzen, die öffentlich einsehbar auf Amazon Datenbanken lagern sollen. Das jüngste Ereignis dürfte dies wohl bestätigen.
Facebook bemühte sich gegenüber TechCrunch die Ereignisse schnell herunterzuspielen:
“Wir analysieren den Vorfall, um herauszufinden, ob die betroffenen Daten, auch E-Mail-Adresse und Telefonnummern, von Instagram oder einer anderen Quelle stammen.“
Facebook gegenüber TechCrunch
Dieses Datenleck wirft in Verbindung mit den zahlreichen alten Skandalen, mit denen Facebook in den letzten Jahren zu kämpfen hatte, kein gutes Licht auf den Social Media Riesen.
Hier eine Aufzählung von Facebooks Datenskandalen der letzten 3-4 Jahre:
- August 2017 – E-Mail-Adressen und Telefonnummern von sechs Millionen Instagram Nutzern veröffentlicht.
- September 2018 – Eine Sicherheitslücke bei Facebook ermöglichte Angreifern den Zugriff auf persönliche Informationen von ca. 50 Millionen Nutzern.
- Cambridge Analytica – Datenmissbrauch von Facebook-Konten zu Gunsten Donald Trumps Wahlkampf.
- Passwörter von mehreren Millionen Facebook-Nutzern waren für die Mitarbeiter intern einsehbar.
Möglicherweise wird die Zahl solcher Vorkommnisse mit der Integration von Krypto und Blockchain in die Verwaltungsangelegenheiten sinken. Wie Bloomberg berichtet wird an dem Projekt von Facebook zur Entwicklung eines Krypto-basierten Zahlungssystems nun schon seit mehr als einem Jahr gearbeitet. Obwohl Facebook eigentlich über mehr als genügend Kapital verfügen sollte, hat das Unternehmen laut einigen Berichten 1 Milliarde Dollar zur Finanzierung von Projekt “Libra“ eingesammelt. Auch mit Zahlungsdienstleistern wie VISA oder MasterCard soll schon gesprochen worden sein.
Seit dem Cambridge Analytica Skandal sieht es für Facebook nicht mehr so rosig aus. Die Auslastungsrate (engl. ocp rate) und die Nutzerzahlen sind nicht mehr das, was sie einmal waren. Der Facebook Coin wird von vielen als sinnvoll für Nutzer, die beispielsweise Geld von Indien in ein anderes Land senden wollen, angesehen, doch es stellt sich die Frage, inwiefern die Leute Facebook, nach all den Ereignissen, ihr Geld in die Hände legen wollen.
Heutzutage ist die Welt vernetzter als je zuvor, was bei den meisten auch ein enormes Bedürfnis nach Datenschutz und Sicherheit hervorruft. Da schafft man mit solchen Ereignissen kein großes Vertrauen. Schlussendlich lässt sich sagen, dass immer wiederkehrende Datenskandale keine sonderlich gute Basis für ein mögliches Krypto-Projekt darstellen.
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