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Japans Börsen-Standards wurden überarbeitet

Die japanische Finanzdienstleistungsbranche (FSA) kam mit fünf Kriterien, welche Börsen einhalten müssen. Die Krypto-Börsen werden von Personal der FSA besucht und müssen Dokumente nachweisen, in denen angegeben ist, wie sie die neuen Sicherheits-Standards einhalten. 

December 28, 2020 8:33 PM

Japans Borsen-Standards wurden uberarbeitet

Die japanische Finanzdienstleistungsbranche (FSA) kam mit fünf Kriterien, welche Börsen einhalten müssen. Die Krypto-Börsen werden von Personal der FSA besucht und müssen Dokumente nachweisen, in denen angegeben ist, wie sie die neuen Sicherheits-Standards einhalten.

Börsen Standards

Der Hauptgrund hierfür ist, dass die FSA “eine detaillierte Bewertung durchführen kann und potenzielle Risiken im Voraus identifizieren kann.” Die fünf adressierten Thematiken sind Wallet-Sicherheit,  Know-Your-Customer Prozesse, Kunden-Wertanlagen-Management und Börsen-Wertanlagen-Management, private Kryptowährungen und Insiderhandel-Präventionen.

Diese strikte Regulierungen kamen, nachdem Coincheck vor vier Monaten gehackt wurde und dadurch NEM im Wert von $531 Millionen Dollar verlor. Japan hat diese neuen Kriterien entwickelt, damit solche Angriffe nicht mehr durchführbar sind und auch, um Kunden vor den Börsen selber zu schützen.

Die neuen Regulierungen müssen von allen Börsen anerkannt werden, ob die Börse bereits am Handel beteiligt ist oder sich erst noch in der Planungsphase befindet.

Börsen dürfen Kryptowährungen nur offline speichern, das heißt in “Hot Wallets”. Eine große Anzahl an “Cold Wallets” wird daher benötigt (vielleicht sogar Krypto-Geldscheine?). Sie müssen außerdem zusätzliche Schlüssel für Transaktionen enthalten.

Know-Your-Customer-Methoden (“Kenne deinen Kunden”) müssen für große Transaktionen implementiert werden. Börsen müssen sicherstellen, dass keine Geldwäsche stattfindet, beispielsweise durch Identitäts-Verifizierung.

Kunden Assets müssen von Börsen Assets separat gehalten werden. Sicherheits-Checks sollen für Krypto-Börsen selber erstellt werden. Diese müssen Prozesse beinhalten, die Personal davon abhalten Kunden-Gelder zu verwenden.

Kryptowährungen wie beispielsweise Monero, welche die Privatsphäre des Nutzers verdeckt halten und dadurch Geldwäsche ermöglichen, werden aller Wahrscheinlichkeit nicht durch den neuen Prozess in Japan erlaubt werden.

Börsen müssen Aktionäre von Mitarbeitern trennen. Systementwicklungspositionen werden auch von Asset-Management-Rollen unterschieden, um Mitarbeiter davon abzuhalten, das System zu ihrem Vorteil zu manipulieren.

Derzeit gibt es 16 in Japan registrierte Krypto-Börsen. Die FSA hat noch keine neuen Anfragen akzeptiert. Die FSA gab weiterhin an, dass mehr als 100 Unternehmen die neuen Standards implementieren wollen und daher eine Anfrage gesendet haben.

Viele andere Länder arbeiten an der Erstellung solcher Regulierungen, beispielsweise die EU. Es sieht so aus, als ob dies der Beginn von neuen, vereinfachten Regulierungen für Krypto-Börsen ist.

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