GMX vs MetaMask im Vergleich

GMX
GMX
4.2von 5
Zu GMX
vs
MetaMask
MetaMask
Vergleichssieger
4.7von 5
Zu MetaMask
0,04 % Maker / 0,06 % Taker (V2)GebührenAbhängig vom integrierten Perpetual-Anbieter (durchschnittlich 0,02–0,06 %)

Kostenvergleich

Basis ist der Kauf von Bitcoin im Wert von 1000 €, inklusive aller Gebühren und Aufschläge.

GMXMetaMask
0,04 % Maker / 0,06 % Taker (V2)GebührenAbhängig vom integrierten Perpetual-Anbieter (durchschnittlich 0,02–0,06 %)

Vor- und Nachteile

GMX
GMX
Vorteile
  • Handel gegen Liquiditätspool – keine Orderbuch-Slippage
  • Oracle-basierte Preisstellung
  • 100+ Perpetual-Kontrakte mit Hebel bis 100x
  • Auf mehreren Ketten aktiv, Schwerpunkt Arbitrum
  • Lange Betriebshistorie im DeFi-Segment
Nachteile
  • Teurer als gebührenfreie Orderbuch-Wettbewerber
  • Laufende Finanzierungskosten belasten längere Haltedauern
  • Abhängigkeit von Oracle-Preisen als struktureller Risikofaktor
  • Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
  • Kein deutschsprachiger Support
GMX Erfahrungen
MetaMask
MetaMask
Vorteile
  • Perpetual-Handel ohne Verlassen der MetaMask-Wallet
  • Ausführung über das Orderbuch von Hyperliquid
  • Gebühr offen ausgewiesen, kein versteckter Spread
  • Finanzierung der Position aus verschiedenen EVM-Ketten heraus
  • Selbstverwahrung, kein KYC
Nachteile
  • 0,1 % Builder-Gebühr zusätzlich zur Gebühr des ausführenden Orderbuchs
  • Direkter Handel bei Hyperliquid ist spürbar günstiger
  • Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
  • Kein deutschsprachiger Support
  • In einigen Ländern gesperrt
MetaMask Erfahrungen

Score-Vergleich

4.3Bedienung4.4
4.0Features4.0
3.8Gebühren3.8
4.4Stabilität4.5
3.5Support3.6

Funktionen

GMX
GMXBesonderheiten
  • Pool-basiertes Modell statt Orderbuch
  • Keine Slippage im klassischen Sinn
  • Hebel bis 100x
  • Etabliertes Protokoll auf Arbitrum
MetaMask
MetaMaskBesonderheiten
  • Seit April 2026 außerhalb der Beta
  • Ein-Klick-Finanzierung aus beliebigen EVM-Ketten
  • Transparent ausgewiesene Zusatzgebühr
  • Hebel bis 50x

Die fünf Bereiche im Direktvergleich

AI-Analyse

Gebühren & Kosten

GMX
GMX

In Version 2 liegen die Handelsgebühren bei etwa 0,04 % für Maker und 0,06 % für Taker. Hinzu kommen laufende Finanzierungskosten auf offene Positionen sowie Swap-Gebühren, wenn Sicherheiten getauscht werden. Die Netzwerkgebühren auf Arbitrum bewegen sich im Bereich weniger Cent. Wer Positionen über Tage hält, sollte vor allem die Finanzierungskosten einrechnen. Stand: August 2026.

MetaMask
MetaMask

Zur Gebühr des ausführenden Orderbuchs – in der Einstiegsstufe 0,015 % Maker und 0,045 % Taker – kommt eine Builder-Gebühr von 0,1 %, die MetaMask offen ausweist. Ein zusätzlicher Swap-Aufschlag beim Einzahlen entfällt. In Summe ist der Weg über die Wallet damit deutlich teurer als der direkte Handel auf dem Orderbuch. Stand: August 2026.

Bedienung & Nutzerfreundlichkeit

GMX
GMX

Die Oberfläche ist bewusst einfach gehalten und einer der zugänglicheren Einstiege im Segment – Positionsgröße, Hebel und Sicherheit werden in wenigen Schritten festgelegt. Wer das Pool-Modell nicht kennt, sollte sich vorab mit Finanzierungskosten und Oracle-Preisstellung befassen. Stand: August 2026.

MetaMask
MetaMask

Der große Vorteil ist der Wegfall von Kontoeröffnung und Brücken-Transfers: Wer MetaMask nutzt, kann ohne Registrierung starten. Die Perpetual-Oberfläche ist bewusst schlanker als ein vollwertiges Futures-Terminal, was den Einstieg erleichtert, fortgeschrittene Funktionen aber begrenzt. Eine deutschsprachige Version gibt es nicht. Stand: August 2026.

Funktionen & Angebot

GMX
GMX

Gehandelt werden über 100 Perpetual-Kontrakte gegen einen Liquiditätspool, wobei WETH, USDC oder GMX als Sicherheit dienen. Die Preisstellung erfolgt über Oracle-Feeds statt über ein Orderbuch. Neben dem Handel lässt sich auch Liquidität bereitstellen; die Gebühren des Protokolls fließen überwiegend an diese Liquiditätsgeber. Stand: August 2026.

MetaMask
MetaMask

Der Handel läuft aus der MetaMask-Oberfläche heraus und wird technisch über Hyperliquid abgewickelt. Die Position lässt sich mit einem Klick aus verschiedenen EVM-Ketten finanzieren. Neben Markt-, Limit-, Stop-Loss- und Take-Profit-Orders ist ein Teilverkauf von Positionen möglich, der Hebel reicht bis 50x. Stand: August 2026.

Im Detail

GMXMetaMask
GMX-ProtokollUnternehmenConsensys + integrierte Partner
Dezentral, kein FirmensitzHauptsitzUSA

Fazit

In unserer Gesamtbewertung liegt MetaMask mit 4.7 vor GMX mit 4.2.

Für die meisten Anleger ist MetaMask deshalb die bessere Wahl.

GMXUnsere Meinung

GMX geht einen anderen Weg als die Orderbuch-DEX: Gehandelt wird nicht gegen andere Trader, sondern gegen einen Liquiditätspool, und die Preise kommen aus Oracle-Feeds. Das hat einen praktischen Vorteil – auch größere Positionen werden ohne die Slippage ausgeführt, die ein dünnes Orderbuch verursachen würde. Der Gegenwert: Die Liquiditätsgeber tragen das Risiko und werden über Gebühren entlohnt.

In Version 2 liegen die Handelsgebühren bei etwa 0,04 % für Maker und 0,06 % für Taker, hinzu kommen laufende Finanzierungskosten auf offene Positionen. Damit ist GMX teurer als die gebührenfreien Orderbuch-Wettbewerber, insbesondere für Positionen, die über längere Zeit gehalten werden.

Der Schwerpunkt liegt weiterhin auf Arbitrum, daneben ist das Protokoll auf Avalanche und weiteren Ketten aktiv. Über 100 Perpetual-Kontrakte lassen sich mit einem Hebel von bis zu 100x handeln. GMX ist damit vor allem für Trader interessant, die größere Positionen ohne Orderbuch-Slippage aufbauen wollen und die Finanzierungskosten einkalkulieren. Für deutsche Nutzer gilt: keine BaFin-Zulassung, keine MiCA-Erlaubnis, kein deutschsprachiger Support und kein Steuerabzug an der Quelle.

MetaMaskUnsere Meinung

MetaMask hat den Perpetual-Handel in die eigene Wallet geholt und im April 2026 aus der Beta-Phase entlassen. Die Ausführung übernimmt dabei nicht MetaMask selbst, sondern Hyperliquid im Hintergrund – man handelt also auf dem größten Perpetual-Orderbuch, ohne die Wallet zu verlassen und ohne separates Konto.

Bequemlichkeit hat hier einen klar bezifferten Preis: MetaMask erhebt eine offen ausgewiesene Builder-Gebühr von 0,1 % zusätzlich zur Gebühr von Hyperliquid, die in der Einstiegsstufe bei 0,015 % Maker und 0,045 % Taker liegt. Wer direkt bei Hyperliquid handelt, zahlt also deutlich weniger; dafür entfällt dort der Ein-Klick-Zugang aus der Wallet heraus.

Für deutsche Nutzer ist der Zugang offen – gesperrt sind unter anderem die USA, Großbritannien, Ontario und Belgien. Es gilt dieselbe regulatorische Einordnung wie beim Segment insgesamt: keine BaFin-Zulassung, keine MiCA-Erlaubnis, kein Steuerabzug an der Quelle. Sinnvoll ist der Weg für Nutzer, die ohnehin in MetaMask arbeiten und Bequemlichkeit über die letzten Basispunkte stellen.