GMX vs Kwenta im Vergleich
| 0,04 % Maker / 0,06 % Taker (V2) | Gebühren | 0,25 % - 0,3 % |
Kostenvergleich
Basis ist der Kauf von Bitcoin im Wert von 1000 €, inklusive aller Gebühren und Aufschläge.
| 0,04 % Maker / 0,06 % Taker (V2) | Gebühren | 0,25 % - 0,3 % |
Vor- und Nachteile
- Handel gegen Liquiditätspool – keine Orderbuch-Slippage
- Oracle-basierte Preisstellung
- 100+ Perpetual-Kontrakte mit Hebel bis 100x
- Auf mehreren Ketten aktiv, Schwerpunkt Arbitrum
- Lange Betriebshistorie im DeFi-Segment
- Teurer als gebührenfreie Orderbuch-Wettbewerber
- Laufende Finanzierungskosten belasten längere Haltedauern
- Abhängigkeit von Oracle-Preisen als struktureller Risikofaktor
- Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
- Kein deutschsprachiger Support
- Zugang zu synthetischen Perpetuals aus dem Synthetix-Ökosystem
- Über 40 abgebildete Werte
- Bestehende Handelsfunktionen bleiben während des Übergangs erhalten
- Niedrige Netzwerkgebühren auf Optimism
- Kein eigenständiges Projekt mehr – von Synthetix übernommen
- Eigener Token soll entfallen
- Gebühren von 0,25 bis 0,3 % je Trade weit über dem Segmentniveau
- Kein sinnvoller Kandidat für einen Neueinstieg
- Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
Score-Vergleich
Funktionen
- Pool-basiertes Modell statt Orderbuch
- Keine Slippage im klassischen Sinn
- Hebel bis 100x
- Etabliertes Protokoll auf Arbitrum
- Übernahme durch Synthetix
- Token-Rückbau angekündigt
- Synthetische Perpetuals auf Optimism
- Handel während des Übergangs weiter möglich
Die fünf Bereiche im Direktvergleich
AI-AnalyseGebühren & Kosten
In Version 2 liegen die Handelsgebühren bei etwa 0,04 % für Maker und 0,06 % für Taker. Hinzu kommen laufende Finanzierungskosten auf offene Positionen sowie Swap-Gebühren, wenn Sicherheiten getauscht werden. Die Netzwerkgebühren auf Arbitrum bewegen sich im Bereich weniger Cent. Wer Positionen über Tage hält, sollte vor allem die Finanzierungskosten einrechnen. Stand: August 2026.
Die Handelsgebühren lagen zuletzt bei 0,25 bis 0,3 % je Trade und damit um ein Vielfaches über den 0,02 bis 0,05 %, die Orderbuch-DEX im selben Vergleich aufrufen. Die Netzwerkgebühren auf Optimism sind dagegen niedrig. Angesichts der Überführung in das Synthetix-Angebot sind die Konditionen vor einem Handel direkt zu prüfen. Stand: August 2026.
Bedienung & Nutzerfreundlichkeit
Die Oberfläche ist bewusst einfach gehalten und einer der zugänglicheren Einstiege im Segment – Positionsgröße, Hebel und Sicherheit werden in wenigen Schritten festgelegt. Wer das Pool-Modell nicht kennt, sollte sich vorab mit Finanzierungskosten und Oracle-Preisstellung befassen. Stand: August 2026.
Die Oberfläche war funktional und auf den synthetischen Handel zugeschnitten. Wer heute einsteigt, sollte den Übergang zu Synthetix berücksichtigen und dort ansetzen, statt sich auf die auslaufende Marke zu stützen. Stand: August 2026.
Funktionen & Angebot
Gehandelt werden über 100 Perpetual-Kontrakte gegen einen Liquiditätspool, wobei WETH, USDC oder GMX als Sicherheit dienen. Die Preisstellung erfolgt über Oracle-Feeds statt über ein Orderbuch. Neben dem Handel lässt sich auch Liquidität bereitstellen; die Gebühren des Protokolls fließen überwiegend an diese Liquiditätsgeber. Stand: August 2026.
Kwenta bildete über 40 synthetische Werte auf Basis des Synthetix-Protokolls ab, zuletzt auf Optimism. Nach der Übernahme wird die Oberfläche in das Angebot von Synthetix überführt; der eigene Token soll entfallen. Neue Funktionen sind für Kwenta als eigenständiges Produkt nicht mehr zu erwarten. Stand: August 2026.
Im Detail
| GMX-Protokoll | Unternehmen | Synthetix (Kwenta übernommen) |
| Dezentral, kein Firmensitz | Hauptsitz | Dezentral, kein Firmensitz |
Fazit
In unserer Gesamtbewertung liegt GMX mit 4.2 vor Kwenta mit 2.5.
Für die meisten Anleger ist GMX deshalb die bessere Wahl.
GMX geht einen anderen Weg als die Orderbuch-DEX: Gehandelt wird nicht gegen andere Trader, sondern gegen einen Liquiditätspool, und die Preise kommen aus Oracle-Feeds. Das hat einen praktischen Vorteil – auch größere Positionen werden ohne die Slippage ausgeführt, die ein dünnes Orderbuch verursachen würde. Der Gegenwert: Die Liquiditätsgeber tragen das Risiko und werden über Gebühren entlohnt.
In Version 2 liegen die Handelsgebühren bei etwa 0,04 % für Maker und 0,06 % für Taker, hinzu kommen laufende Finanzierungskosten auf offene Positionen. Damit ist GMX teurer als die gebührenfreien Orderbuch-Wettbewerber, insbesondere für Positionen, die über längere Zeit gehalten werden.
Der Schwerpunkt liegt weiterhin auf Arbitrum, daneben ist das Protokoll auf Avalanche und weiteren Ketten aktiv. Über 100 Perpetual-Kontrakte lassen sich mit einem Hebel von bis zu 100x handeln. GMX ist damit vor allem für Trader interessant, die größere Positionen ohne Orderbuch-Slippage aufbauen wollen und die Finanzierungskosten einkalkulieren. Für deutsche Nutzer gilt: keine BaFin-Zulassung, keine MiCA-Erlaubnis, kein deutschsprachiger Support und kein Steuerabzug an der Quelle.
Kwenta ist keine eigenständige Plattform mehr. Synthetix hat die Handelsoberfläche übernommen, um Frontend und Nutzererlebnis selbst zu betreiben; der KWENTA-Token soll im Zuge dessen entfallen. Der Handel für bestehende Nutzer bleibt während des Übergangs funktionsfähig, die Marke wird jedoch in das Synthetix-Angebot überführt.
Inhaltlich ging es bei Kwenta immer um synthetische Perpetuals auf Basis von Synthetix, zuletzt auf Optimism, mit über 40 abgebildeten Werten. Die Gebühren lagen mit 0,25 bis 0,3 % je Trade deutlich über dem Niveau der Orderbuch-DEX – ein Nachteil, der sich mit dem Vormarsch günstiger Wettbewerber verschärft hat.
Für einen Neueinstieg spricht damit wenig: Wer synthetische Perpetuals aus diesem Ökosystem handeln möchte, geht sinnvollerweise direkt über Synthetix. Für deutsche Nutzer gilt: keine BaFin-Zulassung, keine MiCA-Erlaubnis, kein deutschsprachiger Support und kein Steuerabzug an der Quelle.