GMX vs Jupiter im Vergleich

GMX
GMX
Vergleichssieger
4.2von 5
Zu GMX
vs
Jupiter
Jupiter
4.0von 5
Zu Jupiter
0,04 % Maker / 0,06 % Taker (V2)GebührenPosition öffnen/schließen bei 4-7 Basispunkten

Kostenvergleich

Basis ist der Kauf von Bitcoin im Wert von 1000 €, inklusive aller Gebühren und Aufschläge.

GMXJupiter
0,04 % Maker / 0,06 % Taker (V2)GebührenPosition öffnen/schließen bei 4-7 Basispunkten

Vor- und Nachteile

GMX
GMX
Vorteile
  • Handel gegen Liquiditätspool – keine Orderbuch-Slippage
  • Oracle-basierte Preisstellung
  • 100+ Perpetual-Kontrakte mit Hebel bis 100x
  • Auf mehreren Ketten aktiv, Schwerpunkt Arbitrum
  • Lange Betriebshistorie im DeFi-Segment
Nachteile
  • Teurer als gebührenfreie Orderbuch-Wettbewerber
  • Laufende Finanzierungskosten belasten längere Haltedauern
  • Abhängigkeit von Oracle-Preisen als struktureller Risikofaktor
  • Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
  • Kein deutschsprachiger Support
GMX Erfahrungen
Jupiter
Jupiter
Vorteile
  • Nahezu keine Netzwerkgebühren auf Solana
  • Sehr schnelle Ausführung
  • Eingebettet in das größte Solana-Handelsökosystem
  • Pool-Modell ohne Orderbuch-Slippage
  • Liquiditätsbereitstellung über JLP mit Anteil an den Gebühren
Nachteile
  • Enges Marktangebot – im Wesentlichen die großen Paare
  • Finanzierungskosten auf offene Positionen
  • Sehr hohe Hebelstufen auf einzelnen Paaren erhöhen das Liquidationsrisiko
  • Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
  • Kein deutschsprachiger Support
Jupiter Erfahrungen

Score-Vergleich

4.3Bedienung4.6
4.0Features3.9
3.8Gebühren4.0
4.4Stabilität4.3
3.5Support3.5

Funktionen

GMX
GMXBesonderheiten
  • Pool-basiertes Modell statt Orderbuch
  • Keine Slippage im klassischen Sinn
  • Hebel bis 100x
  • Etabliertes Protokoll auf Arbitrum
Jupiter
JupiterBesonderheiten
  • Netzwerkgebühren im Bruchteil eines Cents
  • JLP-Pool mit Milliardenvolumen
  • Teil des Solana-Handelsökosystems
  • Gebührenanteil für Liquiditätsgeber

Die fünf Bereiche im Direktvergleich

AI-Analyse

Gebühren & Kosten

GMX
GMX

In Version 2 liegen die Handelsgebühren bei etwa 0,04 % für Maker und 0,06 % für Taker. Hinzu kommen laufende Finanzierungskosten auf offene Positionen sowie Swap-Gebühren, wenn Sicherheiten getauscht werden. Die Netzwerkgebühren auf Arbitrum bewegen sich im Bereich weniger Cent. Wer Positionen über Tage hält, sollte vor allem die Finanzierungskosten einrechnen. Stand: August 2026.

Jupiter
Jupiter

Beim Öffnen und Schließen einer Position fallen jeweils rund 0,06 % an, hinzu kommen laufende Finanzierungskosten. Die Netzwerkgebühren auf Solana liegen deutlich unter einem Cent pro Transaktion und sind damit praktisch vernachlässigbar. Ein Großteil der Gebühren fließt an die Geber der Pool-Liquidität. Stand: August 2026.

Bedienung & Nutzerfreundlichkeit

GMX
GMX

Die Oberfläche ist bewusst einfach gehalten und einer der zugänglicheren Einstiege im Segment – Positionsgröße, Hebel und Sicherheit werden in wenigen Schritten festgelegt. Wer das Pool-Modell nicht kennt, sollte sich vorab mit Finanzierungskosten und Oracle-Preisstellung befassen. Stand: August 2026.

Jupiter
Jupiter

Die Oberfläche gehört zu den zugänglichsten im Vergleich und ist auch für Einsteiger navigierbar. Voraussetzung ist eine Solana-Wallet; eine Registrierung entfällt, eine deutschsprachige Version gibt es nicht. Stand: August 2026.

Funktionen & Angebot

GMX
GMX

Gehandelt werden über 100 Perpetual-Kontrakte gegen einen Liquiditätspool, wobei WETH, USDC oder GMX als Sicherheit dienen. Die Preisstellung erfolgt über Oracle-Feeds statt über ein Orderbuch. Neben dem Handel lässt sich auch Liquidität bereitstellen; die Gebühren des Protokolls fließen überwiegend an diese Liquiditätsgeber. Stand: August 2026.

Jupiter
Jupiter

Der Perpetual-Handel läuft gegen den JLP-Pool, der mehrere Basiswerte und Stablecoins bündelt. Das Angebot konzentriert sich auf die großen Paare; 2026 kamen sehr hohe Hebelstufen auf ausgewählten Paaren hinzu. Über den Aggregator ist zusätzlich der gesamte Spot-Handel auf Solana zugänglich. Stand: August 2026.

Im Detail

GMXJupiter
GMX-ProtokollUnternehmenJupiter Exchange
Dezentral, kein FirmensitzHauptsitzSingapur

Fazit

In unserer Gesamtbewertung liegt GMX mit 4.2 vor Jupiter mit 4.0.

Für die meisten Anleger ist GMX deshalb die bessere Wahl.

GMXUnsere Meinung

GMX geht einen anderen Weg als die Orderbuch-DEX: Gehandelt wird nicht gegen andere Trader, sondern gegen einen Liquiditätspool, und die Preise kommen aus Oracle-Feeds. Das hat einen praktischen Vorteil – auch größere Positionen werden ohne die Slippage ausgeführt, die ein dünnes Orderbuch verursachen würde. Der Gegenwert: Die Liquiditätsgeber tragen das Risiko und werden über Gebühren entlohnt.

In Version 2 liegen die Handelsgebühren bei etwa 0,04 % für Maker und 0,06 % für Taker, hinzu kommen laufende Finanzierungskosten auf offene Positionen. Damit ist GMX teurer als die gebührenfreien Orderbuch-Wettbewerber, insbesondere für Positionen, die über längere Zeit gehalten werden.

Der Schwerpunkt liegt weiterhin auf Arbitrum, daneben ist das Protokoll auf Avalanche und weiteren Ketten aktiv. Über 100 Perpetual-Kontrakte lassen sich mit einem Hebel von bis zu 100x handeln. GMX ist damit vor allem für Trader interessant, die größere Positionen ohne Orderbuch-Slippage aufbauen wollen und die Finanzierungskosten einkalkulieren. Für deutsche Nutzer gilt: keine BaFin-Zulassung, keine MiCA-Erlaubnis, kein deutschsprachiger Support und kein Steuerabzug an der Quelle.

JupiterUnsere Meinung

Jupiter ist auf Solana die zentrale Anlaufstelle für Handel und hat den Perpetual-Bereich als Teil eines größeren Ökosystems aufgebaut. Wie bei GMX wird gegen einen Liquiditätspool gehandelt – hier den JLP-Pool, der Solana, Ethereum, Bitcoin und Stablecoins bündelt und zuletzt bei rund 1,4 Milliarden US-Dollar lag.

Praktisch spielt Solana seine Stärken aus: Die Netzwerkgebühren liegen im Bruchteil eines Cents, die Ausführung ist schnell. Die Handelsgebühren liegen bei etwa 0,06 % beim Öffnen und Schließen, dazu kommen Finanzierungskosten auf offene Positionen. Auf ausgewählten Paaren wurden 2026 sehr hohe Hebelstufen eingeführt.

Die Einschränkung ist das Angebot: Der Perpetual-Handel konzentriert sich auf die großen Paare rund um SOL, ETH und BTC – wer eine breite Auswahl an Altcoin-Perpetuals sucht, ist hier falsch. Für Nutzer, die ohnehin auf Solana unterwegs sind, ist Jupiter dagegen der naheliegendste Weg. Für deutsche Nutzer gilt: keine BaFin-Zulassung, keine MiCA-Erlaubnis, kein deutschsprachiger Support und kein Steuerabzug an der Quelle.