GMX vs Hyperliquid im Vergleich

GMX
GMX
4,2von 5
Zu GMX
vs
Hyperliquid
Hyperliquid
Vergleichssieger
4,8von 5
Zu Hyperliquid
0,04 % oder 0,06 % beim Öffnen und Schließen (V2): 0,04 %, wenn der Trade Long und Short ausgleicht, sonst 0,06 %Gebühren0,015 % Maker / 0,045 % Taker

Kostenvergleich

Basis ist der Kauf von Bitcoin im Wert von 1.000 €, gerechnet mit der ausgewiesenen Handelsgebühr. Ein Kursaufschlag im Spread ist nicht enthalten, weil ihn die meisten Anbieter nicht veröffentlichen.

GMXHyperliquid
0,04 % oder 0,06 % beim Öffnen und Schließen (V2): 0,04 %, wenn der Trade Long und Short ausgleicht, sonst 0,06 %Gebühren0,015 % Maker / 0,045 % Taker
GMX

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Hyperliquid

Hyperliquid berechnet die Handelsgebühr nach dem gewichteten Volumen der letzten 14 Tage, Spot-Volumen zählt dabei doppelt. Für Perpetuals und Spot gelten eigene Stufen, abgerechnet wird täglich zum Tagesende (UTC).

VorgangKosten bei Hyperliquid
Perpetuals, Einstiegsstufe 00,015 % Maker, 0,045 % Taker
Perpetuals, Stufe 1 über 5 Mio. US-Dollar0,012 % Maker, 0,040 % Taker
Perpetuals, Stufe 4 über 500 Mio. US-Dollar0 % Maker, 0,028 % Taker
Perpetuals, Stufe 6 über 7 Mrd. US-Dollar0 % Maker, 0,024 % Taker
Spot, Einstiegsstufe 00,040 % Maker, 0,070 % Taker
Maker-Rebate über 0,5 % Anteil am Maker-VolumenGutschrift von 0,001 % bis 0,003 %
HYPE-Staking5 % Rabatt bei über 10 HYPE bis 40 % bei über 500.000 HYPE
Referral-Code4 % Rabatt auf die ersten 25 Mio. US-Dollar Volumen
Orders und Handel auf der eigenen Layer-1ohne Gas-Gebühr
Einzahlung von USDCNetzwerkgebühr der Ausgangskette, etwa Arbitrum
Erste Überweisung auf ein neues Hyperliquid-Kontoeinmalig 1 USDC Aktivierungsgebühr

So sparst du: Limit-Orders als Maker kosten in der Einstiegsstufe ein Drittel der Taker-Gebühr: Bei 10.000 US-Dollar Positionsgröße sind das 1,50 US-Dollar statt 4,50 US-Dollar. Schon gut 100 gestakte HYPE senken beide Sätze um 10 %, ein Referral-Code um weitere 4 %. Weitere dezentrale Derivatebörsen mit ihren Gebühren stellen wir im Perp-DEX-Vergleich gegenüber.

Stand: 22. Oktober 2026 laut Hyperliquid-Dokumentation zu den Gebühren.

Vor- und Nachteile

GMX
GMX
Vorteile
  • Handel gegen Liquiditätspool – keine Orderbuch-Slippage
  • Oracle-basierte Preisstellung
  • 100+ Perpetual-Kontrakte mit Hebel bis 100x
  • Auf mehreren Ketten aktiv, Schwerpunkt Arbitrum
  • Lange Betriebshistorie im DeFi-Segment
Nachteile
  • Teurer als gebührenfreie Orderbuch-Wettbewerber
  • Laufende Finanzierungskosten belasten längere Haltedauern
  • Abhängigkeit von Oracle-Preisen als struktureller Risikofaktor
  • Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
  • Kein deutschsprachiger Support
GMX Erfahrungen
Hyperliquid
Hyperliquid
Vorteile
  • Vollständig on-chain geführtes Orderbuch auf eigener Layer-1
  • Gebühren auf CEX-Niveau: ab 0,015 % Maker / 0,045 % Taker
  • Keine Netzwerkgebühren beim Handel
  • 170+ Perpetual-Märkte, Orderarten inklusive TWAP
  • Selbstverwahrung, kein KYC-Zwang
Nachteile
  • Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
  • Kein deutschsprachiger Support, Support nur über Community-Kanäle
  • Hebel je nach Markt stark begrenzt: Die oft genannten Höchstwerte gelten nur für Großmärkte
  • Steuerliche Erfassung liegt vollständig beim Nutzer
Hyperliquid Erfahrungen

Score-Vergleich

4,3Bedienung4,8
4,0Features4,8
3,8Gebühren4,7
4,4Stabilität4,6
3,5Support3,8

Funktionen

GMX
GMXBesonderheiten
  • Pool-basiertes Modell statt Orderbuch
  • Keine Slippage im klassischen Sinn
  • Hebel bis 100x
  • Etabliertes Protokoll auf Arbitrum
Hyperliquid
HyperliquidBesonderheiten
  • Größter Perpetual-DEX nach Handelsvolumen
  • Eigene Layer-1 statt Rollup-Abhängigkeit
  • Gebührenrabatt über HYPE-Staking
  • TWAP-Orders auch für Privatnutzer

Die fünf Bereiche im Direktvergleich

AI-Analyse

Gebühren & Kosten

GMX
GMX

In Version 2 liegen die Handelsgebühren bei etwa 0,04 % für Maker und 0,06 % für Taker. Hinzu kommen laufende Finanzierungskosten auf offene Positionen sowie Swap-Gebühren, wenn Sicherheiten getauscht werden. Die Netzwerkgebühren auf Arbitrum bewegen sich im Bereich weniger Cent. Wer Positionen über Tage hält, sollte vor allem die Finanzierungskosten einrechnen. Stand: August 2026.

Hyperliquid
Hyperliquid

Die Einstiegsstufe liegt bei 0,015 % Maker und 0,045 % Taker. Über sechs weitere Stufen nach dem 14-Tage-Volumen sinkt die Taker-Gebühr bis auf 0,024 %, die Maker-Gebühr über 500 Mio. US-Dollar auf 0 %; Marktmacher mit mehr als 0,5 % Anteil am Maker-Volumen erhalten zusätzlich eine Gutschrift. Weitere Rabatte gibt es über HYPE-Staking (5 bis 40 %) und einen Referral-Code (4 %). Orders auf der eigenen Layer-1 kosten kein Gas, sodass die Handelsgebühr die tatsächlichen Kosten abbildet. Stand: 22. Oktober 2026.

Bedienung & Nutzerfreundlichkeit

GMX
GMX

Die Oberfläche ist bewusst einfach gehalten und einer der zugänglicheren Einstiege im Segment – Positionsgröße, Hebel und Sicherheit werden in wenigen Schritten festgelegt. Wer das Pool-Modell nicht kennt, sollte sich vorab mit Finanzierungskosten und Oracle-Preisstellung befassen. Stand: August 2026.

Hyperliquid
Hyperliquid

Die Oberfläche ist an klassische Futures-Terminals angelehnt und setzt Vorwissen zu Margin, Funding und Liquidationspreisen voraus. Der Einstieg erfolgt per Wallet-Verbindung oder Login mit der E-Mail-Adresse, ohne Kontoeröffnung; die Oberfläche ist englischsprachig. Stand: Oktober 2026.

Funktionen & Angebot

GMX
GMX

Gehandelt werden über 100 Perpetual-Kontrakte gegen einen Liquiditätspool, wobei WETH, USDC oder GMX als Sicherheit dienen. Die Preisstellung erfolgt über Oracle-Feeds statt über ein Orderbuch. Neben dem Handel lässt sich auch Liquidität bereitstellen; die Gebühren des Protokolls fließen überwiegend an diese Liquiditätsgeber. Stand: August 2026.

Hyperliquid
Hyperliquid

Gehandelt werden über 170 Perpetual-Märkte gegen USDC als Sicherheit. Neben Markt- und Limit-Orders gibt es Stop-, Take-Profit-, Scale- und Trailing-Stop-Orders sowie TWAP-Ausführung, die größere Positionen in Teilorders im Abstand von mindestens 30 Sekunden über die Zeit verteilt. Diese Funktion ist sonst eher institutionellen Oberflächen vorbehalten. Margin lässt sich als Cross-Margin (Standard) oder isoliert führen. Stand: Oktober 2026.

Im Detail

GMXHyperliquid
GMX-ProtokollUnternehmenHyperliquid Labs
Dezentral, kein FirmensitzHauptsitzSingapur

Fazit

In unserer Gesamtbewertung liegt Hyperliquid mit 4,8 vor GMX mit 4,2.

Für die meisten Anleger ist Hyperliquid deshalb die bessere Wahl.

GMXUnsere Meinung

GMX geht einen anderen Weg als die Orderbuch-DEX: Gehandelt wird nicht gegen andere Trader, sondern gegen einen Liquiditätspool, und die Preise kommen aus Oracle-Feeds. Das hat einen praktischen Vorteil – auch größere Positionen werden ohne die Slippage ausgeführt, die ein dünnes Orderbuch verursachen würde. Der Gegenwert: Die Liquiditätsgeber tragen das Risiko und werden über Gebühren entlohnt.

In Version 2 liegen die Handelsgebühren bei etwa 0,04 % für Maker und 0,06 % für Taker, hinzu kommen laufende Finanzierungskosten auf offene Positionen. Damit ist GMX teurer als die gebührenfreien Orderbuch-Wettbewerber, insbesondere für Positionen, die über längere Zeit gehalten werden.

Der Schwerpunkt liegt weiterhin auf Arbitrum, daneben ist das Protokoll auf Avalanche und weiteren Ketten aktiv. Über 100 Perpetual-Kontrakte lassen sich mit einem Hebel von bis zu 100x handeln. GMX ist damit vor allem für Trader interessant, die größere Positionen ohne Orderbuch-Slippage aufbauen wollen und die Finanzierungskosten einkalkulieren. Für deutsche Nutzer gilt: keine BaFin-Zulassung, keine MiCA-Erlaubnis, kein deutschsprachiger Support und kein Steuerabzug an der Quelle.

HyperliquidUnsere Meinung

Hyperliquid ist der Referenzpunkt unter den Perpetual-DEX. Der Handel läuft nicht über einen AMM-Pool, sondern über ein vollständig on-chain geführtes Orderbuch auf einer eigenen Layer-1. Das ergibt eine Ausführung, die sich in der Praxis kaum von einer zentralen Börse unterscheidet, während die Verwahrung beim Nutzer bleibt.

Die Gebühren liegen in der Einstiegsstufe bei 0,015 % Maker und 0,045 % Taker und sinken über Volumenstufen weiter; wer HYPE staked, zahlt zusätzlich weniger. Netzwerkgebühren fallen auf der eigenen L1 nicht an. Der Hebel ist marktabhängig gestaffelt: bei Bitcoin bis 40x, bei kleineren Märkten deutlich niedriger.

Für den deutschen Markt gilt die Einordnung nüchtern: Hyperliquid ist nicht BaFin-reguliert, hat keine MiCA-Zulassung und bietet keinen deutschsprachigen Support. Perpetuals fallen ohnehin nicht unter MiCA. Ein automatischer Steuerabzug wie bei einem deutschen Broker findet nicht statt, die steuerliche Erfassung liegt vollständig beim Nutzer. Geeignet ist die Plattform für erfahrene Trader, die Selbstverwahrung und Ausführungsqualität höher gewichten als regulatorische Absicherung.