Gains Network vs GMX im Vergleich

Gains Network
Gains Network
3.6von 5
Zu Gains Network
vs
GMX
GMX
Vergleichssieger
4.2von 5
Zu GMX
0,08 % Eröffnung / 0,08 % SchlussGebühren0,04 % Maker / 0,06 % Taker (V2)

Kostenvergleich

Basis ist der Kauf von Bitcoin im Wert von 1000 €, inklusive aller Gebühren und Aufschläge.

Gains NetworkGMX
0,08 % Eröffnung / 0,08 % SchlussGebühren0,04 % Maker / 0,06 % Taker (V2)

Vor- und Nachteile

Gains Network
Gains Network
Vorteile
  • Über 270 Paare aus Krypto, Devisen, Rohstoffen und Aktien
  • Devisen- und Rohstoffhandel ohne klassisches Brokerkonto
  • Sicherheiten wahlweise in DAI, USDC oder WETH
  • Auf mehreren Ketten verfügbar
  • Kapitaleffizientes synthetisches Modell
Nachteile
  • Hebel bis 500x auf Krypto und 1000x auf Devisen – für Privatanleger kaum sinnvoll steuerbar
  • Synthetisches Modell mit Oracle-Abhängigkeit als struktureller Risikofaktor
  • Gegenpartei ist der Liquiditätsvault des Protokolls
  • Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
  • Kein deutschsprachiger Support
Gains Network Erfahrungen
GMX
GMX
Vorteile
  • Handel gegen Liquiditätspool – keine Orderbuch-Slippage
  • Oracle-basierte Preisstellung
  • 100+ Perpetual-Kontrakte mit Hebel bis 100x
  • Auf mehreren Ketten aktiv, Schwerpunkt Arbitrum
  • Lange Betriebshistorie im DeFi-Segment
Nachteile
  • Teurer als gebührenfreie Orderbuch-Wettbewerber
  • Laufende Finanzierungskosten belasten längere Haltedauern
  • Abhängigkeit von Oracle-Preisen als struktureller Risikofaktor
  • Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
  • Kein deutschsprachiger Support
GMX Erfahrungen

Score-Vergleich

3.9Bedienung4.3
4.4Features4.0
3.9Gebühren3.8
4.0Stabilität4.4
3.4Support3.5

Funktionen

Gains Network
Gains NetworkBesonderheiten
  • Größte Marktbreite im Vergleich
  • Devisen und Rohstoffe on-chain handelbar
  • Mehrere Ketten und Sicherheitenarten
  • Synthetisches Modell ohne Verwahrung der Basiswerte
GMX
GMXBesonderheiten
  • Pool-basiertes Modell statt Orderbuch
  • Keine Slippage im klassischen Sinn
  • Hebel bis 100x
  • Etabliertes Protokoll auf Arbitrum

Die fünf Bereiche im Direktvergleich

AI-Analyse

Gebühren & Kosten

Gains Network
Gains Network

Die Gebühren fallen beim Öffnen und Schließen einer Position an und liegen im Bereich weniger Zehntel-Prozent, abhängig von Anlageklasse und Paar; hinzu kommen Haltekosten. Die Netzwerkgebühren richten sich nach der genutzten Kette und sind auf Polygon, Arbitrum und Base niedrig. Genaue Sätze variieren je Markt und sollten vor dem Handel in der Oberfläche geprüft werden. Stand: August 2026.

GMX
GMX

In Version 2 liegen die Handelsgebühren bei etwa 0,04 % für Maker und 0,06 % für Taker. Hinzu kommen laufende Finanzierungskosten auf offene Positionen sowie Swap-Gebühren, wenn Sicherheiten getauscht werden. Die Netzwerkgebühren auf Arbitrum bewegen sich im Bereich weniger Cent. Wer Positionen über Tage hält, sollte vor allem die Finanzierungskosten einrechnen. Stand: August 2026.

Bedienung & Nutzerfreundlichkeit

Gains Network
Gains Network

Die Oberfläche ist funktional, durch die große Marktbreite aber unübersichtlicher als bei den reinen Krypto-Wettbewerbern. Wer synthetischen Handel nicht kennt, sollte sich vorab mit Oracle-Preisstellung und Vault-Mechanik befassen. Eine deutschsprachige Version gibt es nicht. Stand: August 2026.

GMX
GMX

Die Oberfläche ist bewusst einfach gehalten und einer der zugänglicheren Einstiege im Segment – Positionsgröße, Hebel und Sicherheit werden in wenigen Schritten festgelegt. Wer das Pool-Modell nicht kennt, sollte sich vorab mit Finanzierungskosten und Oracle-Preisstellung befassen. Stand: August 2026.

Funktionen & Angebot

Gains Network
Gains Network

gTrade bildet über 270 Paare synthetisch ab – neben Kryptowährungen auch Devisen, Rohstoffe, Aktien und Indizes. Als Sicherheit dienen DAI, USDC oder WETH. Die Hebelstufen reichen je nach Anlageklasse bis 500x im Krypto-Bereich und bis 1000x bei Devisen. Das Protokoll ist auf Polygon, Arbitrum und Base aktiv. Stand: August 2026.

GMX
GMX

Gehandelt werden über 100 Perpetual-Kontrakte gegen einen Liquiditätspool, wobei WETH, USDC oder GMX als Sicherheit dienen. Die Preisstellung erfolgt über Oracle-Feeds statt über ein Orderbuch. Neben dem Handel lässt sich auch Liquidität bereitstellen; die Gebühren des Protokolls fließen überwiegend an diese Liquiditätsgeber. Stand: August 2026.

Im Detail

Gains NetworkGMX
Gains NetworkUnternehmenGMX-Protokoll
Dezentral, kein FirmensitzHauptsitzDezentral, kein Firmensitz

Fazit

In unserer Gesamtbewertung liegt GMX mit 4.2 vor Gains Network mit 3.6.

Für die meisten Anleger ist GMX deshalb die bessere Wahl.

Gains NetworkUnsere Meinung

Gains Network betreibt mit gTrade eine Plattform, die sich von den reinen Krypto-Perpetuals deutlich abhebt. Gehandelt wird synthetisch: Es werden keine Basiswerte verwahrt, sondern Preisdifferenzen abgebildet. Das erlaubt eine Marktbreite, die im Vergleich einzigartig ist – über 270 Paare aus Krypto, Devisen, Rohstoffen und Aktien.

Die Hebelstufen sind entsprechend extrem: im Krypto-Bereich bis zu 500x, bei Devisen bis zu 1000x. Solche Werte sind für Privatanleger praktisch nicht sinnvoll steuerbar – die Liquidationsschwelle liegt dann im Bereich von Bruchteilen eines Prozents. Als Sicherheit dienen DAI, USDC oder WETH. Das Protokoll ist auf Polygon, Arbitrum und Base aktiv, Indizes zusätzlich auf Solana.

Das synthetische Modell bringt einen strukturellen Risikofaktor mit: Preise stammen aus Oracle-Feeds, und die Gegenpartei ist letztlich der Liquiditätsvault des Protokolls. Für Nutzer, die Devisen- oder Rohstoff-Hebelhandel ohne Broker-Konto suchen, ist gTrade dennoch eine der wenigen ernstzunehmenden On-Chain-Adressen. Für deutsche Nutzer gilt: keine BaFin-Zulassung, keine MiCA-Erlaubnis, kein deutschsprachiger Support und kein Steuerabzug an der Quelle.

GMXUnsere Meinung

GMX geht einen anderen Weg als die Orderbuch-DEX: Gehandelt wird nicht gegen andere Trader, sondern gegen einen Liquiditätspool, und die Preise kommen aus Oracle-Feeds. Das hat einen praktischen Vorteil – auch größere Positionen werden ohne die Slippage ausgeführt, die ein dünnes Orderbuch verursachen würde. Der Gegenwert: Die Liquiditätsgeber tragen das Risiko und werden über Gebühren entlohnt.

In Version 2 liegen die Handelsgebühren bei etwa 0,04 % für Maker und 0,06 % für Taker, hinzu kommen laufende Finanzierungskosten auf offene Positionen. Damit ist GMX teurer als die gebührenfreien Orderbuch-Wettbewerber, insbesondere für Positionen, die über längere Zeit gehalten werden.

Der Schwerpunkt liegt weiterhin auf Arbitrum, daneben ist das Protokoll auf Avalanche und weiteren Ketten aktiv. Über 100 Perpetual-Kontrakte lassen sich mit einem Hebel von bis zu 100x handeln. GMX ist damit vor allem für Trader interessant, die größere Positionen ohne Orderbuch-Slippage aufbauen wollen und die Finanzierungskosten einkalkulieren. Für deutsche Nutzer gilt: keine BaFin-Zulassung, keine MiCA-Erlaubnis, kein deutschsprachiger Support und kein Steuerabzug an der Quelle.