dYdX vs GMX im Vergleich

dYdX
dYdX
4.3von 5
Zu dYdX
vs
GMX
GMX
4.2von 5
Zu GMX
0,05 % Taker / 0,01 % MakerGebühren0,04 % Maker / 0,06 % Taker (V2)

Kostenvergleich

Basis ist der Kauf von Bitcoin im Wert von 1.000 €, gerechnet mit der ausgewiesenen Handelsgebühr. Ein Kursaufschlag im Spread ist nicht enthalten, weil ihn die meisten Anbieter nicht veröffentlichen.

dYdXGMX
0,05 % Taker / 0,01 % MakerGebühren0,04 % Maker / 0,06 % Taker (V2)

Vor- und Nachteile

dYdX
dYdX
Vorteile
  • Vollständig dezentrales Orderbuch – Matching läuft über die Validatoren
  • Eigene Cosmos-Blockchain statt Rollup-Abhängigkeit
  • Lange Betriebshistorie und ausgereifte Marktstruktur
  • 200+ Märkte
  • Niedrige Netzwerkgebühren
Nachteile
  • Marktanteil stark gefallen – Liquidität ist zu jüngeren Wettbewerbern abgewandert
  • In Nebenmärkten dünnere Orderbücher und höhere Slippage
  • Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
  • Kein deutschsprachiger Support
dYdX Erfahrungen
GMX
GMX
Vorteile
  • Handel gegen Liquiditätspool – keine Orderbuch-Slippage
  • Oracle-basierte Preisstellung
  • 100+ Perpetual-Kontrakte mit Hebel bis 100x
  • Auf mehreren Ketten aktiv, Schwerpunkt Arbitrum
  • Lange Betriebshistorie im DeFi-Segment
Nachteile
  • Teurer als gebührenfreie Orderbuch-Wettbewerber
  • Laufende Finanzierungskosten belasten längere Haltedauern
  • Abhängigkeit von Oracle-Preisen als struktureller Risikofaktor
  • Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
  • Kein deutschsprachiger Support
GMX Erfahrungen

Score-Vergleich

4.2Bedienung4.3
4.2Features4.0
4.2Gebühren3.8
4.5Stabilität4.4
3.6Support3.5

Funktionen

dYdX
dYdXBesonderheiten
  • Dezentrales Matching auf Validator-Ebene
  • Eigene Cosmos-Chain
  • Etablierte Marke im Derivatesegment
  • 200+ Perpetual-Märkte
GMX
GMXBesonderheiten
  • Pool-basiertes Modell statt Orderbuch
  • Keine Slippage im klassischen Sinn
  • Hebel bis 100x
  • Etabliertes Protokoll auf Arbitrum

Die fünf Bereiche im Direktvergleich

AI-Analyse

Gebühren & Kosten

dYdX
dYdX

Die Gebühren liegen bei rund 0,01 % für Maker und 0,05 % für Taker, gestaffelt nach Handelsvolumen. Hinzu kommen die Netzwerkgebühren der eigenen Cosmos-Chain, die sehr niedrig ausfallen. Im Vergleich zu den gebührenfreien Neueinsteigern im Segment ist das nicht mehr konkurrenzfähig, im Vergleich zu zentralen Börsen weiterhin günstig. Stand: August 2026.

GMX
GMX

In Version 2 liegen die Handelsgebühren bei etwa 0,04 % für Maker und 0,06 % für Taker. Hinzu kommen laufende Finanzierungskosten auf offene Positionen sowie Swap-Gebühren, wenn Sicherheiten getauscht werden. Die Netzwerkgebühren auf Arbitrum bewegen sich im Bereich weniger Cent. Wer Positionen über Tage hält, sollte vor allem die Finanzierungskosten einrechnen. Stand: August 2026.

Bedienung & Nutzerfreundlichkeit

dYdX
dYdX

Die Oberfläche richtet sich klar an professionelle Nutzer und setzt Erfahrung mit Margin und Funding voraus. Der Zugang erfolgt über eine Wallet-Verbindung, eine deutschsprachige Version gibt es nicht. Stand: August 2026.

GMX
GMX

Die Oberfläche ist bewusst einfach gehalten und einer der zugänglicheren Einstiege im Segment – Positionsgröße, Hebel und Sicherheit werden in wenigen Schritten festgelegt. Wer das Pool-Modell nicht kennt, sollte sich vorab mit Finanzierungskosten und Oracle-Preisstellung befassen. Stand: August 2026.

Funktionen & Angebot

dYdX
dYdX

Angeboten werden über 200 Perpetual-Märkte auf einer eigenen Cosmos-basierten Blockchain. Die Besonderheit liegt in der Architektur: Das Orderbuch wird nicht von einem zentralen Betreiber geführt, sondern von den Validatoren des Netzwerks. Neben Markt- und Limit-Orders stehen Stop-Loss, Stop-Limit und Take-Profit bereit. Stand: August 2026.

GMX
GMX

Gehandelt werden über 100 Perpetual-Kontrakte gegen einen Liquiditätspool, wobei WETH, USDC oder GMX als Sicherheit dienen. Die Preisstellung erfolgt über Oracle-Feeds statt über ein Orderbuch. Neben dem Handel lässt sich auch Liquidität bereitstellen; die Gebühren des Protokolls fließen überwiegend an diese Liquiditätsgeber. Stand: August 2026.

Im Detail

dYdXGMX
dYdX Operations Services Ltd. (App)UnternehmenGMX-Protokoll
Kaimaninseln (Betreiber der Website)HauptsitzDezentral, kein Firmensitz

Fazit

Beide Anbieter liegen in unserer Gesamtbewertung praktisch gleichauf (4.3 zu 4.2).

dYdXUnsere Meinung

dYdX war jahrelang der Maßstab im dezentralen Derivatehandel und hat mit Version 4 den konsequentesten Schritt der Branche gemacht: weg von Ethereum, hin zu einer eigenen Cosmos-basierten Blockchain, auf der die Validatoren das Orderbuch selbst führen. Damit läuft nicht nur die Abwicklung, sondern auch das Matching dezentral – etwas, das die meisten Wettbewerber bis heute nicht bieten.

Die Marktposition hat sich allerdings drastisch verschoben. Vom klaren Marktführer im Jahr 2023 ist dYdX auf einen kleinen einstelligen Anteil am Perpetual-Volumen zurückgefallen, während Hyperliquid und jüngere Orderbuch-DEX die Liquidität auf sich gezogen haben. Für Trader bedeutet das in erster Linie: dünnere Bücher in Nebenmärkten und damit spürbarere Slippage als bei den Volumenführern.

Technisch bleibt die Plattform solide, die Gebühren liegen mit 0,01 % Maker und 0,05 % Taker im Rahmen. Wer Dezentralisierung als Selbstzweck hoch gewichtet, findet hier die konsequenteste Umsetzung. Wer vor allem enge Spreads sucht, wird bei den Volumenführern besser bedient. Für deutsche Nutzer gilt: keine BaFin-Zulassung, keine MiCA-Erlaubnis, kein deutschsprachiger Support und kein Steuerabzug an der Quelle.

GMXUnsere Meinung

GMX geht einen anderen Weg als die Orderbuch-DEX: Gehandelt wird nicht gegen andere Trader, sondern gegen einen Liquiditätspool, und die Preise kommen aus Oracle-Feeds. Das hat einen praktischen Vorteil – auch größere Positionen werden ohne die Slippage ausgeführt, die ein dünnes Orderbuch verursachen würde. Der Gegenwert: Die Liquiditätsgeber tragen das Risiko und werden über Gebühren entlohnt.

In Version 2 liegen die Handelsgebühren bei etwa 0,04 % für Maker und 0,06 % für Taker, hinzu kommen laufende Finanzierungskosten auf offene Positionen. Damit ist GMX teurer als die gebührenfreien Orderbuch-Wettbewerber, insbesondere für Positionen, die über längere Zeit gehalten werden.

Der Schwerpunkt liegt weiterhin auf Arbitrum, daneben ist das Protokoll auf Avalanche und weiteren Ketten aktiv. Über 100 Perpetual-Kontrakte lassen sich mit einem Hebel von bis zu 100x handeln. GMX ist damit vor allem für Trader interessant, die größere Positionen ohne Orderbuch-Slippage aufbauen wollen und die Finanzierungskosten einkalkulieren. Für deutsche Nutzer gilt: keine BaFin-Zulassung, keine MiCA-Erlaubnis, kein deutschsprachiger Support und kein Steuerabzug an der Quelle.