Backpack vs GMX im Vergleich
| 0,02 % Maker / 0,05 % Taker | Gebühren | 0,04 % Maker / 0,06 % Taker (V2) |
Kostenvergleich
Basis ist der Kauf von Bitcoin im Wert von 1000 €, inklusive aller Gebühren und Aufschläge.
| 0,02 % Maker / 0,05 % Taker | Gebühren | 0,04 % Maker / 0,06 % Taker (V2) |
Vor- und Nachteile
- MiCA-Zulassung der europäischen Einheit, EU-weit gepasst
- Perpetuals für EU-Kunden über eine Einheit unter MiFID-II-Aufsicht
- Benennbarer europäischer Aufsichtsadressat
- Aufgeräumte, einsteigerfreundliche Oberfläche
- 200+ Märkte im globalen Angebot
- Für EU-Kunden nur rund 40 Paare und Hebel bis 10x
- Gebühren über dem Niveau der gebührenfreien Wettbewerber
- Kein deutschsprachiger Support
- Kein reiner DEX – die Ausführung läuft über eine Orderbuch-Infrastruktur des Betreibers
- Handel gegen Liquiditätspool – keine Orderbuch-Slippage
- Oracle-basierte Preisstellung
- 100+ Perpetual-Kontrakte mit Hebel bis 100x
- Auf mehreren Ketten aktiv, Schwerpunkt Arbitrum
- Lange Betriebshistorie im DeFi-Segment
- Teurer als gebührenfreie Orderbuch-Wettbewerber
- Laufende Finanzierungskosten belasten längere Haltedauern
- Abhängigkeit von Oracle-Preisen als struktureller Risikofaktor
- Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
- Kein deutschsprachiger Support
Score-Vergleich
Funktionen
- Eine der wenigen Perpetual-Adressen mit EU-Zulassung
- MiCA-CASP seit Mai 2026
- Perpetuals für EU-Kunden seit September 2025
- Solana-nahe Infrastruktur
- Pool-basiertes Modell statt Orderbuch
- Keine Slippage im klassischen Sinn
- Hebel bis 100x
- Etabliertes Protokoll auf Arbitrum
Die fünf Bereiche im Direktvergleich
AI-AnalyseGebühren & Kosten
Die Standardgebühren liegen bei 0,02 % für Maker und 0,05 % für Taker und damit etwa im Marktdurchschnitt. Bei hohem Handelsvolumen lässt sich die Taker-Gebühr über Limit-Orders weiter senken. Gegenüber den gebührenfreien Wettbewerbern im Segment ist das der teurere Weg – dem steht der regulierte Rahmen gegenüber. Stand: August 2026.
In Version 2 liegen die Handelsgebühren bei etwa 0,04 % für Maker und 0,06 % für Taker. Hinzu kommen laufende Finanzierungskosten auf offene Positionen sowie Swap-Gebühren, wenn Sicherheiten getauscht werden. Die Netzwerkgebühren auf Arbitrum bewegen sich im Bereich weniger Cent. Wer Positionen über Tage hält, sollte vor allem die Finanzierungskosten einrechnen. Stand: August 2026.
Bedienung & Nutzerfreundlichkeit
Die Oberfläche gilt als eine der zugänglichsten im Segment und ist auch für Nutzer ohne lange Futures-Erfahrung navigierbar. Anders als bei den reinen On-Chain-Wettbewerbern ist ein Konto mit Identitätsprüfung erforderlich. Eine deutschsprachige Version gibt es nicht. Stand: August 2026.
Die Oberfläche ist bewusst einfach gehalten und einer der zugänglicheren Einstiege im Segment – Positionsgröße, Hebel und Sicherheit werden in wenigen Schritten festgelegt. Wer das Pool-Modell nicht kennt, sollte sich vorab mit Finanzierungskosten und Oracle-Preisstellung befassen. Stand: August 2026.
Funktionen & Angebot
Global umfasst das Angebot über 200 Märkte mit einem Hebel von bis zu 50x. Für EU-Kunden gilt ein eigener, engerer Rahmen: rund 40 Perpetual-Paare und ein Hebel von bis zu 10x, angeboten über eine europäische Einheit unter MiFID-II-Aufsicht. Neben den Standard-Orderarten sind Nur-Reduzieren-Orders vorhanden. Stand: August 2026.
Gehandelt werden über 100 Perpetual-Kontrakte gegen einen Liquiditätspool, wobei WETH, USDC oder GMX als Sicherheit dienen. Die Preisstellung erfolgt über Oracle-Feeds statt über ein Orderbuch. Neben dem Handel lässt sich auch Liquidität bereitstellen; die Gebühren des Protokolls fließen überwiegend an diese Liquiditätsgeber. Stand: August 2026.
Im Detail
| Backpack Exchange (Coral) | Unternehmen | GMX-Protokoll |
| UAE | Hauptsitz | Dezentral, kein Firmensitz |
Fazit
In unserer Gesamtbewertung liegt GMX mit 4.2 vor Backpack mit 2.9.
Für die meisten Anleger ist GMX deshalb die bessere Wahl.
Backpack fällt im Perpetual-Vergleich aus dem Rahmen, weil hier nicht die Frage im Vordergrund steht, ob man die Regulierungslücke akzeptiert. Die europäische Einheit hat im Mai 2026 von der lettischen Zentralbank eine CASP-Zulassung nach MiCA sowie eine Zahlungsinstituts-Lizenz erhalten; beide werden in die gesamte EU und den EWR gepasst. Perpetuals selbst fallen nicht unter MiCA – dafür gibt es eine gesonderte europäische Einheit unter MiFID-II-Aufsicht.
Der Preis dieser Absicherung ist ein deutlich engerer Rahmen: EU-Kunden handeln rund 40 Paare mit einem Hebel von bis zu 10x, während global bis zu 50x möglich sind. Die Gebühren liegen mit 0,02 % Maker und 0,05 % Taker im Marktdurchschnitt und damit über den gebührenfreien Wettbewerbern.
Für deutsche Nutzer ist das ein anderes Angebot als der Rest des Vergleichs: weniger Hebel, weniger Märkte, höhere Gebühren – aber ein regulierter Rahmen und ein benennbarer Aufsichtsadressat. Wer Perpetuals nicht außerhalb jeder europäischen Aufsicht handeln will, findet hier derzeit eine der wenigen Möglichkeiten.
GMX geht einen anderen Weg als die Orderbuch-DEX: Gehandelt wird nicht gegen andere Trader, sondern gegen einen Liquiditätspool, und die Preise kommen aus Oracle-Feeds. Das hat einen praktischen Vorteil – auch größere Positionen werden ohne die Slippage ausgeführt, die ein dünnes Orderbuch verursachen würde. Der Gegenwert: Die Liquiditätsgeber tragen das Risiko und werden über Gebühren entlohnt.
In Version 2 liegen die Handelsgebühren bei etwa 0,04 % für Maker und 0,06 % für Taker, hinzu kommen laufende Finanzierungskosten auf offene Positionen. Damit ist GMX teurer als die gebührenfreien Orderbuch-Wettbewerber, insbesondere für Positionen, die über längere Zeit gehalten werden.
Der Schwerpunkt liegt weiterhin auf Arbitrum, daneben ist das Protokoll auf Avalanche und weiteren Ketten aktiv. Über 100 Perpetual-Kontrakte lassen sich mit einem Hebel von bis zu 100x handeln. GMX ist damit vor allem für Trader interessant, die größere Positionen ohne Orderbuch-Slippage aufbauen wollen und die Finanzierungskosten einkalkulieren. Für deutsche Nutzer gilt: keine BaFin-Zulassung, keine MiCA-Erlaubnis, kein deutschsprachiger Support und kein Steuerabzug an der Quelle.