Jupiter vs Vertex Protocol im Vergleich
| Position öffnen/schließen bei 4-7 Basispunkten | Gebühren | 0,02 % Maker / 0,05 % Taker |
Kostenvergleich
Basis ist der Kauf von Bitcoin im Wert von 1000 €, inklusive aller Gebühren und Aufschläge.
| Position öffnen/schließen bei 4-7 Basispunkten | Gebühren | 0,02 % Maker / 0,05 % Taker |
Vor- und Nachteile
- Nahezu keine Netzwerkgebühren auf Solana
- Sehr schnelle Ausführung
- Eingebettet in das größte Solana-Handelsökosystem
- Pool-Modell ohne Orderbuch-Slippage
- Liquiditätsbereitstellung über JLP mit Anteil an den Gebühren
- Enges Marktangebot – im Wesentlichen die großen Paare
- Finanzierungskosten auf offene Positionen
- Sehr hohe Hebelstufen auf einzelnen Paaren erhöhen das Liquidationsrisiko
- Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
- Kein deutschsprachiger Support
- Cross-Margin über Spot- und Perpetual-Positionen
- Wettbewerbsfähige Gebühren von rund 0,02 % Maker / 0,05 % Taker
- Umzug auf eine von Kraken initiierte Layer-2
- Produktausrichtung bleibt nach Anbieterangaben erhalten
- Bestehende Netzwerk-Bereitstellungen werden abgekündigt
- VRTX-Token wird heruntergefahren
- Migration zum Zeitpunkt der Prüfung nicht abgeschlossen
- Deutlich geringere Liquidität als die Marktführer
- Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
Score-Vergleich
Funktionen
- Netzwerkgebühren im Bruchteil eines Cents
- JLP-Pool mit Milliardenvolumen
- Teil des Solana-Handelsökosystems
- Gebührenanteil für Liquiditätsgeber
- Umbau auf die Layer-2 Ink läuft
- Cross-Margin-Modell
- Abkündigung der bisherigen EVM-Bereitstellungen
- Token-Rückbau angekündigt
Die fünf Bereiche im Direktvergleich
AI-AnalyseGebühren & Kosten
Beim Öffnen und Schließen einer Position fallen jeweils rund 0,06 % an, hinzu kommen laufende Finanzierungskosten. Die Netzwerkgebühren auf Solana liegen deutlich unter einem Cent pro Transaktion und sind damit praktisch vernachlässigbar. Ein Großteil der Gebühren fließt an die Geber der Pool-Liquidität. Stand: August 2026.
Die Gebühren lagen zuletzt bei rund 0,02 % für Maker und 0,05 % für Taker. Belastbare Angaben für die Zeit nach dem Umzug auf die neue Layer-2 liegen zum Zeitpunkt der Prüfung nicht vor; die Konditionen sollten daher unmittelbar vor einem Handel geprüft werden. Stand: August 2026.
Bedienung & Nutzerfreundlichkeit
Die Oberfläche gehört zu den zugänglichsten im Vergleich und ist auch für Einsteiger navigierbar. Voraussetzung ist eine Solana-Wallet; eine Registrierung entfällt, eine deutschsprachige Version gibt es nicht. Stand: August 2026.
Die Oberfläche richtete sich an erfahrene Nutzer und setzte Kenntnisse zu Margin und Funding voraus. Angesichts des laufenden Umbaus sollten Nutzer vor allem den Migrationsstand und die Fristen für bestehende Positionen im Blick behalten. Stand: August 2026.
Funktionen & Angebot
Der Perpetual-Handel läuft gegen den JLP-Pool, der mehrere Basiswerte und Stablecoins bündelt. Das Angebot konzentriert sich auf die großen Paare; 2026 kamen sehr hohe Hebelstufen auf ausgewählten Paaren hinzu. Über den Aggregator ist zusätzlich der gesamte Spot-Handel auf Solana zugänglich. Stand: August 2026.
Kennzeichnend war ein Cross-Margin-Modell, bei dem Spot- und Perpetual-Positionen dieselbe Sicherheit nutzen. Der Funktionsumfang nach Abschluss der Migration auf Ink ist zum Zeitpunkt der Prüfung nicht abschließend dokumentiert. Die bisherigen Bereitstellungen auf Arbitrum und weiteren Ketten sind abgekündigt. Stand: August 2026.
Im Detail
| Jupiter Exchange | Unternehmen | Vertex Protocol |
| Singapur | Hauptsitz | USA |
Fazit
In unserer Gesamtbewertung liegt Jupiter mit 4.0 vor Vertex Protocol mit 3.0.
Für die meisten Anleger ist Jupiter deshalb die bessere Wahl.
Jupiter ist auf Solana die zentrale Anlaufstelle für Handel und hat den Perpetual-Bereich als Teil eines größeren Ökosystems aufgebaut. Wie bei GMX wird gegen einen Liquiditätspool gehandelt – hier den JLP-Pool, der Solana, Ethereum, Bitcoin und Stablecoins bündelt und zuletzt bei rund 1,4 Milliarden US-Dollar lag.
Praktisch spielt Solana seine Stärken aus: Die Netzwerkgebühren liegen im Bruchteil eines Cents, die Ausführung ist schnell. Die Handelsgebühren liegen bei etwa 0,06 % beim Öffnen und Schließen, dazu kommen Finanzierungskosten auf offene Positionen. Auf ausgewählten Paaren wurden 2026 sehr hohe Hebelstufen eingeführt.
Die Einschränkung ist das Angebot: Der Perpetual-Handel konzentriert sich auf die großen Paare rund um SOL, ETH und BTC – wer eine breite Auswahl an Altcoin-Perpetuals sucht, ist hier falsch. Für Nutzer, die ohnehin auf Solana unterwegs sind, ist Jupiter dagegen der naheliegendste Weg. Für deutsche Nutzer gilt: keine BaFin-Zulassung, keine MiCA-Erlaubnis, kein deutschsprachiger Support und kein Steuerabzug an der Quelle.
Wichtiger als jedes Gebührendetail ist bei Vertex derzeit der Umbau: Die bestehenden EVM-Bereitstellungen – darunter Arbitrum, Mantle, Sei, Base und Sonic – werden abgekündigt. Die Börse wird auf Ink neu aufgebaut, einer von Kraken initiierten Ethereum-Layer-2 auf Basis des OP-Stacks. Parallel wird der VRTX-Token heruntergefahren.
Das Produkt selbst bleibt nach Angaben des Teams erhalten – gewechselt wird der technische Unterbau, nicht die Ausrichtung. Vertex war für sein Cross-Margin-Modell geschätzt, bei dem Spot- und Perpetual-Positionen dieselbe Sicherheit nutzen, sowie für Gebühren von rund 0,02 % Maker und 0,05 % Taker.
Für Nutzer heißt das konkret: Wer hier Kapital hält oder Positionen führt, muss den Migrationsplan aktiv verfolgen; bestehende Bereitstellungen und der Token sind nicht dauerhaft angelegt. Solange der Umzug nicht abgeschlossen und im Betrieb bewährt ist, ist Vertex kein Kandidat für einen Neueinstieg – auch unabhängig davon, dass keine BaFin-Zulassung, keine MiCA-Erlaubnis, kein deutschsprachiger Support und kein Steuerabzug an der Quelle gilt.