Hyperliquid vs Lighter im Vergleich
| 0,015 % Maker / 0,045 % Taker | Gebühren | Standardkonten gebührenfrei; Premium 0,004 % / 0,028 % |
Kostenvergleich
Basis ist der Kauf von Bitcoin im Wert von 1.000 €, gerechnet mit der ausgewiesenen Handelsgebühr. Ein Kursaufschlag im Spread ist nicht enthalten, weil ihn die meisten Anbieter nicht veröffentlichen.
| 0,015 % Maker / 0,045 % Taker | Gebühren | Standardkonten gebührenfrei; Premium 0,004 % / 0,028 % |
Hyperliquid berechnet die Handelsgebühr nach dem gewichteten Volumen der letzten 14 Tage, Spot-Volumen zählt dabei doppelt. Für Perpetuals und Spot gelten eigene Stufen, abgerechnet wird täglich zum Tagesende (UTC).
| Vorgang | Kosten bei Hyperliquid |
|---|---|
| Perpetuals, Einstiegsstufe 0 | 0,015 % Maker, 0,045 % Taker |
| Perpetuals, Stufe 1 über 5 Mio. US-Dollar | 0,012 % Maker, 0,040 % Taker |
| Perpetuals, Stufe 4 über 500 Mio. US-Dollar | 0 % Maker, 0,028 % Taker |
| Perpetuals, Stufe 6 über 7 Mrd. US-Dollar | 0 % Maker, 0,024 % Taker |
| Spot, Einstiegsstufe 0 | 0,040 % Maker, 0,070 % Taker |
| Maker-Rebate über 0,5 % Anteil am Maker-Volumen | Gutschrift von 0,001 % bis 0,003 % |
| HYPE-Staking | 5 % Rabatt bei über 10 HYPE bis 40 % bei über 500.000 HYPE |
| Referral-Code | 4 % Rabatt auf die ersten 25 Mio. US-Dollar Volumen |
| Orders und Handel auf der eigenen Layer-1 | ohne Gas-Gebühr |
| Einzahlung von USDC | Netzwerkgebühr der Ausgangskette, etwa Arbitrum |
| Erste Überweisung auf ein neues Hyperliquid-Konto | einmalig 1 USDC Aktivierungsgebühr |
So sparst du: Limit-Orders als Maker kosten in der Einstiegsstufe ein Drittel der Taker-Gebühr: Bei 10.000 US-Dollar Positionsgröße sind das 1,50 US-Dollar statt 4,50 US-Dollar. Schon gut 100 gestakte HYPE senken beide Sätze um 10 %, ein Referral-Code um weitere 4 %. Weitere dezentrale Derivatebörsen mit ihren Gebühren stellen wir im Perp-DEX-Vergleich gegenüber.
Stand: 22. Oktober 2026 laut Hyperliquid-Dokumentation zu den Gebühren.
Nicht genügend Bewertungen vorhanden.
Vor- und Nachteile
- Vollständig on-chain geführtes Orderbuch auf eigener Layer-1
- Gebühren auf CEX-Niveau: ab 0,015 % Maker / 0,045 % Taker
- Keine Netzwerkgebühren beim Handel
- 170+ Perpetual-Märkte, Orderarten inklusive TWAP
- Selbstverwahrung, kein KYC-Zwang
- Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
- Kein deutschsprachiger Support, Support nur über Community-Kanäle
- Hebel je nach Markt stark begrenzt: Die oft genannten Höchstwerte gelten nur für Großmärkte
- Steuerliche Erfassung liegt vollständig beim Nutzer
- Für Standardkonten gebührenfreier Handel
- Ausführung und Liquidationen per Zero-Knowledge-Beweis überprüfbar
- Auf Ethereum verankert, mit Rückzugsweg bei Sequencer-Ausfall
- Orderarten inklusive TWAP und bedingter Orders
- Kein KYC
- Team tritt pseudonym auf, Sitz nicht öffentlich benannt
- Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
- Kein deutschsprachiger Support
- Junge Plattform – Mainnet erst seit Oktober 2025
Score-Vergleich
Funktionen
- Größter Perpetual-DEX nach Handelsvolumen
- Eigene Layer-1 statt Rollup-Abhängigkeit
- Gebührenrabatt über HYPE-Staking
- TWAP-Orders auch für Privatnutzer
- Gebührenfreier Handel für Standardkonten
- Anwendungsspezifischer zk-Rollup statt General-Purpose-Chain
- Kryptografisch überprüfbares Matching
- Rabatt über LIT-Staking
Die fünf Bereiche im Direktvergleich
AI-AnalyseGebühren & Kosten
Die Einstiegsstufe liegt bei 0,015 % Maker und 0,045 % Taker. Über sechs weitere Stufen nach dem 14-Tage-Volumen sinkt die Taker-Gebühr bis auf 0,024 %, die Maker-Gebühr über 500 Mio. US-Dollar auf 0 %; Marktmacher mit mehr als 0,5 % Anteil am Maker-Volumen erhalten zusätzlich eine Gutschrift. Weitere Rabatte gibt es über HYPE-Staking (5 bis 40 %) und einen Referral-Code (4 %). Orders auf der eigenen Layer-1 kosten kein Gas, sodass die Handelsgebühr die tatsächlichen Kosten abbildet. Stand: 22. Oktober 2026.
Standardkonten handeln als Maker wie als Taker gebührenfrei. Premium-Konten zahlen 0,004 % Maker und 0,028 % Taker, wobei sich über LIT-Staking bis zu 30 % Rabatt ergeben. Für stark automatisierte Strategien können abweichende Konditionen gelten. Netzwerkgebühren fallen im Rollup nicht separat pro Trade an. Stand: August 2026.
Bedienung & Nutzerfreundlichkeit
Die Oberfläche ist an klassische Futures-Terminals angelehnt und setzt Vorwissen zu Margin, Funding und Liquidationspreisen voraus. Der Einstieg erfolgt per Wallet-Verbindung oder Login mit der E-Mail-Adresse, ohne Kontoeröffnung; die Oberfläche ist englischsprachig. Stand: Oktober 2026.
Die Oberfläche ist auf Orderbuch-Handel zugeschnitten und richtet sich an Nutzer mit Futures-Erfahrung. Zugang per Wallet-Verbindung, keine Registrierung, keine deutschsprachige Version. Stand: August 2026.
Funktionen & Angebot
Gehandelt werden über 170 Perpetual-Märkte gegen USDC als Sicherheit. Neben Markt- und Limit-Orders gibt es Stop-, Take-Profit-, Scale- und Trailing-Stop-Orders sowie TWAP-Ausführung, die größere Positionen in Teilorders im Abstand von mindestens 30 Sekunden über die Zeit verteilt. Diese Funktion ist sonst eher institutionellen Oberflächen vorbehalten. Margin lässt sich als Cross-Margin (Standard) oder isoliert führen. Stand: Oktober 2026.
Gehandelt werden über 120 Perpetual-Märkte über ein zentrales Limit-Orderbuch. Neben Markt-, Limit-, Stop-Loss- und Take-Profit-Orders stehen TWAP-Ausführung und bedingte Orders bereit. Technisch entscheidend ist der Rückzugsweg auf Ethereum: Nutzer können ihre Mittel auch dann abziehen, wenn der Sequencer nicht mehr korrekt arbeitet. Stand: August 2026.
Im Detail
| Hyperliquid Labs | Unternehmen | Elliot Technologies, Inc. |
| Singapur | Hauptsitz | USA (Recht Floridas laut AGB) |
Fazit
Beide Anbieter liegen in unserer Gesamtbewertung praktisch gleichauf (4,8 zu 4,9).
Hyperliquid ist der Referenzpunkt unter den Perpetual-DEX. Der Handel läuft nicht über einen AMM-Pool, sondern über ein vollständig on-chain geführtes Orderbuch auf einer eigenen Layer-1. Das ergibt eine Ausführung, die sich in der Praxis kaum von einer zentralen Börse unterscheidet, während die Verwahrung beim Nutzer bleibt.
Die Gebühren liegen in der Einstiegsstufe bei 0,015 % Maker und 0,045 % Taker und sinken über Volumenstufen weiter; wer HYPE staked, zahlt zusätzlich weniger. Netzwerkgebühren fallen auf der eigenen L1 nicht an. Der Hebel ist marktabhängig gestaffelt: bei Bitcoin bis 40x, bei kleineren Märkten deutlich niedriger.
Für den deutschen Markt gilt die Einordnung nüchtern: Hyperliquid ist nicht BaFin-reguliert, hat keine MiCA-Zulassung und bietet keinen deutschsprachigen Support. Perpetuals fallen ohnehin nicht unter MiCA. Ein automatischer Steuerabzug wie bei einem deutschen Broker findet nicht statt, die steuerliche Erfassung liegt vollständig beim Nutzer. Geeignet ist die Plattform für erfahrene Trader, die Selbstverwahrung und Ausführungsqualität höher gewichten als regulatorische Absicherung.
Lighter verfolgt einen technisch eigenständigen Ansatz: Die Börse läuft als anwendungsspezifischer zk-Rollup, der ausschließlich ein zentrales Limit-Orderbuch für Perpetuals betreibt und auf Ethereum verankert ist. Jede Zuordnung, Risikoprüfung und Liquidation wird mit Zero-Knowledge-Beweisen belegt – Nutzer müssen dem Betreiber also nicht vertrauen, sondern können die Korrektheit prüfen.
Beim Preis ist Lighter derzeit kaum zu unterbieten: Standardkonten handeln ohne Handelsgebühren, Premium-Konten zahlen 0,004 % Maker und 0,028 % Taker, mit zusätzlichem Rabatt über LIT-Staking. Seit dem Mainnet-Start im Oktober 2025 hat die Plattform beim Volumen stark aufgeholt.
Die Kehrseite: Das Team tritt pseudonym auf, es gibt keine BaFin-Zulassung, keine MiCA-Erlaubnis und keinen deutschsprachigen Support. Wer gebührenfrei und überprüfbar handeln will und die regulatorische Unsicherheit bewusst trägt, findet hier derzeit das schärfste Preis-Leistungs-Verhältnis im Perpetual-Segment.