Gains Network vs Hyperliquid im Vergleich
| 0,035 % je Seite (BTC, ETH), 0,05–0,06 % übrige Krypto, 0,012–0,02 % Forex | Gebühren | 0,015 % Maker / 0,045 % Taker |
Kostenvergleich
Basis ist der Kauf von Bitcoin im Wert von 1.000 €, gerechnet mit der ausgewiesenen Handelsgebühr. Ein Kursaufschlag im Spread ist nicht enthalten, weil ihn die meisten Anbieter nicht veröffentlichen.
| 0,035 % je Seite (BTC, ETH), 0,05–0,06 % übrige Krypto, 0,012–0,02 % Forex | Gebühren | 0,015 % Maker / 0,045 % Taker |
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Hyperliquid berechnet die Handelsgebühr nach dem gewichteten Volumen der letzten 14 Tage, Spot-Volumen zählt dabei doppelt. Für Perpetuals und Spot gelten eigene Stufen, abgerechnet wird täglich zum Tagesende (UTC).
| Vorgang | Kosten bei Hyperliquid |
|---|---|
| Perpetuals, Einstiegsstufe 0 | 0,015 % Maker, 0,045 % Taker |
| Perpetuals, Stufe 1 über 5 Mio. US-Dollar | 0,012 % Maker, 0,040 % Taker |
| Perpetuals, Stufe 4 über 500 Mio. US-Dollar | 0 % Maker, 0,028 % Taker |
| Perpetuals, Stufe 6 über 7 Mrd. US-Dollar | 0 % Maker, 0,024 % Taker |
| Spot, Einstiegsstufe 0 | 0,040 % Maker, 0,070 % Taker |
| Maker-Rebate über 0,5 % Anteil am Maker-Volumen | Gutschrift von 0,001 % bis 0,003 % |
| HYPE-Staking | 5 % Rabatt bei über 10 HYPE bis 40 % bei über 500.000 HYPE |
| Referral-Code | 4 % Rabatt auf die ersten 25 Mio. US-Dollar Volumen |
| Orders und Handel auf der eigenen Layer-1 | ohne Gas-Gebühr |
| Einzahlung von USDC | Netzwerkgebühr der Ausgangskette, etwa Arbitrum |
| Erste Überweisung auf ein neues Hyperliquid-Konto | einmalig 1 USDC Aktivierungsgebühr |
So sparst du: Limit-Orders als Maker kosten in der Einstiegsstufe ein Drittel der Taker-Gebühr: Bei 10.000 US-Dollar Positionsgröße sind das 1,50 US-Dollar statt 4,50 US-Dollar. Schon gut 100 gestakte HYPE senken beide Sätze um 10 %, ein Referral-Code um weitere 4 %. Weitere dezentrale Derivatebörsen mit ihren Gebühren stellen wir im Perp-DEX-Vergleich gegenüber.
Stand: 22. Oktober 2026 laut Hyperliquid-Dokumentation zu den Gebühren.
Vor- und Nachteile
- Über 270 Paare aus Krypto, Devisen, Rohstoffen und Aktien
- Devisen- und Rohstoffhandel ohne klassisches Brokerkonto
- Sicherheiten wahlweise in DAI, USDC oder WETH
- Auf mehreren Ketten verfügbar
- Kapitaleffizientes synthetisches Modell
- Hebel bis 500x auf Krypto und 1000x auf Devisen – für Privatanleger kaum sinnvoll steuerbar
- Synthetisches Modell mit Oracle-Abhängigkeit als struktureller Risikofaktor
- Gegenpartei ist der Liquiditätsvault des Protokolls
- Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
- Kein deutschsprachiger Support
- Vollständig on-chain geführtes Orderbuch auf eigener Layer-1
- Gebühren auf CEX-Niveau: ab 0,015 % Maker / 0,045 % Taker
- Keine Netzwerkgebühren beim Handel
- 170+ Perpetual-Märkte, Orderarten inklusive TWAP
- Selbstverwahrung, kein KYC-Zwang
- Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
- Kein deutschsprachiger Support, Support nur über Community-Kanäle
- Hebel je nach Markt stark begrenzt: Die oft genannten Höchstwerte gelten nur für Großmärkte
- Steuerliche Erfassung liegt vollständig beim Nutzer
Score-Vergleich
Funktionen
- Größte Marktbreite im Vergleich
- Devisen und Rohstoffe on-chain handelbar
- Mehrere Ketten und Sicherheitenarten
- Synthetisches Modell ohne Verwahrung der Basiswerte
- Größter Perpetual-DEX nach Handelsvolumen
- Eigene Layer-1 statt Rollup-Abhängigkeit
- Gebührenrabatt über HYPE-Staking
- TWAP-Orders auch für Privatnutzer
Die fünf Bereiche im Direktvergleich
AI-AnalyseGebühren & Kosten
Die Gebühren fallen beim Öffnen und Schließen einer Position an und liegen im Bereich weniger Zehntel-Prozent, abhängig von Anlageklasse und Paar; hinzu kommen Haltekosten. Die Netzwerkgebühren richten sich nach der genutzten Kette und sind auf Polygon, Arbitrum und Base niedrig. Genaue Sätze variieren je Markt und sollten vor dem Handel in der Oberfläche geprüft werden. Stand: August 2026.
Die Einstiegsstufe liegt bei 0,015 % Maker und 0,045 % Taker. Über sechs weitere Stufen nach dem 14-Tage-Volumen sinkt die Taker-Gebühr bis auf 0,024 %, die Maker-Gebühr über 500 Mio. US-Dollar auf 0 %; Marktmacher mit mehr als 0,5 % Anteil am Maker-Volumen erhalten zusätzlich eine Gutschrift. Weitere Rabatte gibt es über HYPE-Staking (5 bis 40 %) und einen Referral-Code (4 %). Orders auf der eigenen Layer-1 kosten kein Gas, sodass die Handelsgebühr die tatsächlichen Kosten abbildet. Stand: 22. Oktober 2026.
Bedienung & Nutzerfreundlichkeit
Die Oberfläche ist funktional, durch die große Marktbreite aber unübersichtlicher als bei den reinen Krypto-Wettbewerbern. Wer synthetischen Handel nicht kennt, sollte sich vorab mit Oracle-Preisstellung und Vault-Mechanik befassen. Eine deutschsprachige Version gibt es nicht. Stand: August 2026.
Die Oberfläche ist an klassische Futures-Terminals angelehnt und setzt Vorwissen zu Margin, Funding und Liquidationspreisen voraus. Der Einstieg erfolgt per Wallet-Verbindung oder Login mit der E-Mail-Adresse, ohne Kontoeröffnung; die Oberfläche ist englischsprachig. Stand: Oktober 2026.
Funktionen & Angebot
gTrade bildet über 270 Paare synthetisch ab – neben Kryptowährungen auch Devisen, Rohstoffe, Aktien und Indizes. Als Sicherheit dienen DAI, USDC oder WETH. Die Hebelstufen reichen je nach Anlageklasse bis 500x im Krypto-Bereich und bis 1000x bei Devisen. Das Protokoll ist auf Polygon, Arbitrum und Base aktiv. Stand: August 2026.
Gehandelt werden über 170 Perpetual-Märkte gegen USDC als Sicherheit. Neben Markt- und Limit-Orders gibt es Stop-, Take-Profit-, Scale- und Trailing-Stop-Orders sowie TWAP-Ausführung, die größere Positionen in Teilorders im Abstand von mindestens 30 Sekunden über die Zeit verteilt. Diese Funktion ist sonst eher institutionellen Oberflächen vorbehalten. Margin lässt sich als Cross-Margin (Standard) oder isoliert führen. Stand: Oktober 2026.
Im Detail
| Gains Network (Ingenium Labs Foundation) | Unternehmen | Hyperliquid Labs |
| Panama | Hauptsitz | Singapur |
Fazit
In unserer Gesamtbewertung liegt Hyperliquid mit 4,8 vor Gains Network mit 3,6.
Für die meisten Anleger ist Hyperliquid deshalb die bessere Wahl.
Gains Network betreibt mit gTrade eine Plattform, die sich von den reinen Krypto-Perpetuals deutlich abhebt. Gehandelt wird synthetisch: Es werden keine Basiswerte verwahrt, sondern Preisdifferenzen abgebildet. Das erlaubt eine Marktbreite, die im Vergleich einzigartig ist – über 270 Paare aus Krypto, Devisen, Rohstoffen und Aktien.
Die Hebelstufen sind entsprechend extrem: im Krypto-Bereich bis zu 500x, bei Devisen bis zu 1000x. Solche Werte sind für Privatanleger praktisch nicht sinnvoll steuerbar – die Liquidationsschwelle liegt dann im Bereich von Bruchteilen eines Prozents. Als Sicherheit dienen DAI, USDC oder WETH. Das Protokoll ist auf Polygon, Arbitrum und Base aktiv, Indizes zusätzlich auf Solana.
Das synthetische Modell bringt einen strukturellen Risikofaktor mit: Preise stammen aus Oracle-Feeds, und die Gegenpartei ist letztlich der Liquiditätsvault des Protokolls. Für Nutzer, die Devisen- oder Rohstoff-Hebelhandel ohne Broker-Konto suchen, ist gTrade dennoch eine der wenigen ernstzunehmenden On-Chain-Adressen. Für deutsche Nutzer gilt: keine BaFin-Zulassung, keine MiCA-Erlaubnis, kein deutschsprachiger Support und kein Steuerabzug an der Quelle.
Hyperliquid ist der Referenzpunkt unter den Perpetual-DEX. Der Handel läuft nicht über einen AMM-Pool, sondern über ein vollständig on-chain geführtes Orderbuch auf einer eigenen Layer-1. Das ergibt eine Ausführung, die sich in der Praxis kaum von einer zentralen Börse unterscheidet, während die Verwahrung beim Nutzer bleibt.
Die Gebühren liegen in der Einstiegsstufe bei 0,015 % Maker und 0,045 % Taker und sinken über Volumenstufen weiter; wer HYPE staked, zahlt zusätzlich weniger. Netzwerkgebühren fallen auf der eigenen L1 nicht an. Der Hebel ist marktabhängig gestaffelt: bei Bitcoin bis 40x, bei kleineren Märkten deutlich niedriger.
Für den deutschen Markt gilt die Einordnung nüchtern: Hyperliquid ist nicht BaFin-reguliert, hat keine MiCA-Zulassung und bietet keinen deutschsprachigen Support. Perpetuals fallen ohnehin nicht unter MiCA. Ein automatischer Steuerabzug wie bei einem deutschen Broker findet nicht statt, die steuerliche Erfassung liegt vollständig beim Nutzer. Geeignet ist die Plattform für erfahrene Trader, die Selbstverwahrung und Ausführungsqualität höher gewichten als regulatorische Absicherung.