Extended vs Lighter im Vergleich
| 0 % Maker / 0,025 % Taker | Gebühren | Standardkonten gebührenfrei; Premium 0,004 % / 0,028 % |
Kostenvergleich
Basis ist der Kauf von Bitcoin im Wert von 1000 €, inklusive aller Gebühren und Aufschläge.
| 0 % Maker / 0,025 % Taker | Gebühren | Standardkonten gebührenfrei; Premium 0,004 % / 0,028 % |
Vor- und Nachteile
- 0 % Maker-Gebühr, 0,025 % Taker
- Tägliche Maker-Rebates je nach Maker-Anteil
- Sehr niedrige Netzwerkgebühren auf Starknet
- Einheitliche Margin über mehrere Anlageklassen
- Selbstverwahrung
- Deutlich kleiner als die Marktführer
- Rund 50 Handelspaare – engeres Angebot als bei Wettbewerbern
- Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
- Kein deutschsprachiger Support
- Für Standardkonten gebührenfreier Handel
- Ausführung und Liquidationen per Zero-Knowledge-Beweis überprüfbar
- Auf Ethereum verankert, mit Rückzugsweg bei Sequencer-Ausfall
- Orderarten inklusive TWAP und bedingter Orders
- Kein KYC
- Team tritt pseudonym auf, Sitz nicht öffentlich benannt
- Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
- Kein deutschsprachiger Support
- Junge Plattform – Mainnet erst seit Oktober 2025
Score-Vergleich
Funktionen
- Gebührenfrei auf der Maker-Seite
- Team mit Revolut-Vergangenheit
- Cross-Asset-Sicherheiten und einheitliche Margin
- Netzwerkkosten im Cent-Bereich
- Gebührenfreier Handel für Standardkonten
- Anwendungsspezifischer zk-Rollup statt General-Purpose-Chain
- Kryptografisch überprüfbares Matching
- Rabatt über LIT-Staking
Die fünf Bereiche im Direktvergleich
AI-AnalyseGebühren & Kosten
Maker zahlen keine Handelsgebühr, Taker 0,025 %. Abhängig vom Maker-Anteil über 30 Tage kommen tägliche Rebates von bis zu 2 Basispunkten hinzu. Die Netzwerkgebühren auf Starknet liegen typischerweise zwischen wenigen Cent pro Transaktion und fallen damit gegenüber der Handelsgebühr kaum ins Gewicht. Stand: August 2026.
Standardkonten handeln als Maker wie als Taker gebührenfrei. Premium-Konten zahlen 0,004 % Maker und 0,028 % Taker, wobei sich über LIT-Staking bis zu 30 % Rabatt ergeben. Für stark automatisierte Strategien können abweichende Konditionen gelten. Netzwerkgebühren fallen im Rollup nicht separat pro Trade an. Stand: August 2026.
Bedienung & Nutzerfreundlichkeit
Die Oberfläche ist funktional aufgebaut und auf Nutzer mit Futures-Erfahrung zugeschnitten. Der Zugang läuft über eine Wallet-Verbindung; eine deutschsprachige Version gibt es nicht. Stand: August 2026.
Die Oberfläche ist auf Orderbuch-Handel zugeschnitten und richtet sich an Nutzer mit Futures-Erfahrung. Zugang per Wallet-Verbindung, keine Registrierung, keine deutschsprachige Version. Stand: August 2026.
Funktionen & Angebot
Extended führt über 50 Perpetual-Paare und ergänzt sie um Spot- und Kreditmärkte. Sicherheiten lassen sich über Anlageklassen hinweg einsetzen, die Margin wird einheitlich über das Konto geführt. Neben den Standard-Orderarten stehen TP/SL-Klammern zur Verfügung, mit denen Ziel- und Verlustgrenze gemeinsam gesetzt werden. Stand: August 2026.
Gehandelt werden über 120 Perpetual-Märkte über ein zentrales Limit-Orderbuch. Neben Markt-, Limit-, Stop-Loss- und Take-Profit-Orders stehen TWAP-Ausführung und bedingte Orders bereit. Technisch entscheidend ist der Rückzugsweg auf Ethereum: Nutzer können ihre Mittel auch dann abziehen, wenn der Sequencer nicht mehr korrekt arbeitet. Stand: August 2026.
Im Detail
| Extended Finance | Unternehmen | Lighter Labs |
| Unbekannt (Dezentralisiertes Team) | Hauptsitz | Unbekannt (Team Pseudonymous) |
Fazit
In unserer Gesamtbewertung liegt Lighter mit 4.9 vor Extended mit 4.4.
Für die meisten Anleger ist Lighter deshalb die bessere Wahl.
Extended wurde von einem Team mit Revolut-Hintergrund aufgebaut und ist auf dem Starknet-Mainnet aktiv. Das Produktversprechen geht über reine Perpetuals hinaus: Sicherheiten lassen sich über Anlageklassen hinweg einsetzen, Margin wird einheitlich geführt, und Spot- sowie Kreditmärkte ergänzen das Angebot.
Beim Preis liegt Extended vorn: Maker zahlen nichts, Taker 0,025 %, dazu kommen tägliche Maker-Rebates in Abhängigkeit vom Maker-Anteil. Die Netzwerkgebühren auf Starknet liegen im Bereich weniger Cent pro Transaktion, sodass die Gesamtkosten auch bei häufigem Handel niedrig bleiben.
Einzuordnen ist die Größe: Extended ist gemessen am gebundenen Kapital deutlich kleiner als Hyperliquid oder Lighter, das Marktangebot umfasst gut 50 Paare. Für deutsche Nutzer gilt wie im gesamten Segment: keine BaFin-Zulassung, keine MiCA-Erlaubnis, kein deutschsprachiger Support, kein Steuerabzug an der Quelle.
Lighter verfolgt einen technisch eigenständigen Ansatz: Die Börse läuft als anwendungsspezifischer zk-Rollup, der ausschließlich ein zentrales Limit-Orderbuch für Perpetuals betreibt und auf Ethereum verankert ist. Jede Zuordnung, Risikoprüfung und Liquidation wird mit Zero-Knowledge-Beweisen belegt – Nutzer müssen dem Betreiber also nicht vertrauen, sondern können die Korrektheit prüfen.
Beim Preis ist Lighter derzeit kaum zu unterbieten: Standardkonten handeln ohne Handelsgebühren, Premium-Konten zahlen 0,004 % Maker und 0,028 % Taker, mit zusätzlichem Rabatt über LIT-Staking. Seit dem Mainnet-Start im Oktober 2025 hat die Plattform beim Volumen stark aufgeholt.
Die Kehrseite: Das Team tritt pseudonym auf, es gibt keine BaFin-Zulassung, keine MiCA-Erlaubnis und keinen deutschsprachigen Support. Wer gebührenfrei und überprüfbar handeln will und die regulatorische Unsicherheit bewusst trägt, findet hier derzeit das schärfste Preis-Leistungs-Verhältnis im Perpetual-Segment.