Extended vs Hyperliquid im Vergleich
In unserer Gesamtbewertung liegt Hyperliquid mit 4,8 von 5 Punkten vor Extended mit 4,4. Als Handelsgebühr nennt unsere Tabelle für Extended „0 % Maker / 0,025 % Taker“, für Hyperliquid „0,015 % Maker / 0,045 % Taker“. Wer vor allem auf Bedienung, Features und Stabilität achtet, findet bei Hyperliquid die besseren Teilnoten, in den übrigen Bereichen liegen beide gleichauf.
| 0 % Maker / 0,025 % Taker | Gebühren | 0,015 % Maker / 0,045 % Taker |
Kostenvergleich
Basis ist der Kauf von Bitcoin im Wert von 1.000 €, gerechnet mit der ausgewiesenen Handelsgebühr. Ein Kursaufschlag im Spread ist nicht enthalten, weil ihn die meisten Anbieter nicht veröffentlichen.
| 0 % Maker / 0,025 % Taker | Gebühren | 0,015 % Maker / 0,045 % Taker |
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Hyperliquid berechnet die Handelsgebühr nach dem gewichteten Volumen der letzten 14 Tage, Spot-Volumen zählt dabei doppelt. Für Perpetuals und Spot gelten eigene Stufen, abgerechnet wird täglich zum Tagesende (UTC).
| Vorgang | Kosten bei Hyperliquid |
|---|---|
| Perpetuals, Einstiegsstufe 0 | 0,015 % Maker, 0,045 % Taker |
| Perpetuals, Stufe 1 über 5 Mio. US-Dollar | 0,012 % Maker, 0,040 % Taker |
| Perpetuals, Stufe 4 über 500 Mio. US-Dollar | 0 % Maker, 0,028 % Taker |
| Perpetuals, Stufe 6 über 7 Mrd. US-Dollar | 0 % Maker, 0,024 % Taker |
| Spot, Einstiegsstufe 0 | 0,040 % Maker, 0,070 % Taker |
| Maker-Rebate über 0,5 % Anteil am Maker-Volumen | Gutschrift von 0,001 % bis 0,003 % |
| HYPE-Staking | 5 % Rabatt bei über 10 HYPE bis 40 % bei über 500.000 HYPE |
| Referral-Code | 4 % Rabatt auf die ersten 25 Mio. US-Dollar Volumen |
| Orders und Handel auf der eigenen Layer-1 | ohne Gas-Gebühr |
| Einzahlung von USDC | Netzwerkgebühr der Ausgangskette, etwa Arbitrum |
| Erste Überweisung auf ein neues Hyperliquid-Konto | einmalig 1 USDC Aktivierungsgebühr |
So sparst du: Limit-Orders als Maker kosten in der Einstiegsstufe ein Drittel der Taker-Gebühr: Bei 10.000 US-Dollar Positionsgröße sind das 1,50 US-Dollar statt 4,50 US-Dollar. Schon gut 100 gestakte HYPE senken beide Sätze um 10 %, ein Referral-Code um weitere 4 %. Weitere dezentrale Derivatebörsen mit ihren Gebühren stellen wir im Perp-DEX-Vergleich gegenüber.
Stand: 22. Oktober 2026 laut Hyperliquid-Dokumentation zu den Gebühren.
Vor- und Nachteile
- 0 % Maker-Gebühr, 0,025 % Taker
- Tägliche Maker-Rebates je nach Maker-Anteil
- Sehr niedrige Netzwerkgebühren auf Starknet
- Einheitliche Margin über mehrere Anlageklassen
- Selbstverwahrung
- Deutlich kleiner als die Marktführer
- Rund 50 Handelspaare – engeres Angebot als bei Wettbewerbern
- Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
- Kein deutschsprachiger Support
- Vollständig on-chain geführtes Orderbuch auf eigener Layer-1
- Gebühren auf CEX-Niveau: ab 0,015 % Maker / 0,045 % Taker
- Keine Netzwerkgebühren beim Handel
- 170+ Perpetual-Märkte, Orderarten inklusive TWAP
- Selbstverwahrung, kein KYC-Zwang
- Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
- Kein deutschsprachiger Support, Support nur über Community-Kanäle
- Hebel je nach Markt stark begrenzt: Die oft genannten Höchstwerte gelten nur für Großmärkte
- Steuerliche Erfassung liegt vollständig beim Nutzer
Score-Vergleich
Funktionen
- Gebührenfrei auf der Maker-Seite
- Team mit Revolut-Vergangenheit
- Cross-Asset-Sicherheiten und einheitliche Margin
- Netzwerkkosten im Cent-Bereich
- Größter Perpetual-DEX nach Handelsvolumen
- Eigene Layer-1 statt Rollup-Abhängigkeit
- Gebührenrabatt über HYPE-Staking
- TWAP-Orders auch für Privatnutzer
Die fünf Bereiche im Direktvergleich
AI-AnalyseGebühren & Kosten
Maker zahlen keine Handelsgebühr, Taker 0,025 %. Abhängig vom Maker-Anteil über 30 Tage kommen tägliche Rebates von bis zu 2 Basispunkten hinzu. Die Netzwerkgebühren auf Starknet liegen typischerweise zwischen wenigen Cent pro Transaktion und fallen damit gegenüber der Handelsgebühr kaum ins Gewicht. Stand: August 2026.
Die Einstiegsstufe liegt bei 0,015 % Maker und 0,045 % Taker. Über sechs weitere Stufen nach dem 14-Tage-Volumen sinkt die Taker-Gebühr bis auf 0,024 %, die Maker-Gebühr über 500 Mio. US-Dollar auf 0 %; Marktmacher mit mehr als 0,5 % Anteil am Maker-Volumen erhalten zusätzlich eine Gutschrift. Weitere Rabatte gibt es über HYPE-Staking (5 bis 40 %) und einen Referral-Code (4 %). Orders auf der eigenen Layer-1 kosten kein Gas, sodass die Handelsgebühr die tatsächlichen Kosten abbildet. Stand: 22. Oktober 2026.
Bedienung & Nutzerfreundlichkeit
Die Oberfläche ist funktional aufgebaut und auf Nutzer mit Futures-Erfahrung zugeschnitten. Der Zugang läuft über eine Wallet-Verbindung; eine deutschsprachige Version gibt es nicht. Stand: August 2026.
Die Oberfläche ist an klassische Futures-Terminals angelehnt und setzt Vorwissen zu Margin, Funding und Liquidationspreisen voraus. Der Einstieg erfolgt per Wallet-Verbindung oder Login mit der E-Mail-Adresse, ohne Kontoeröffnung; die Oberfläche ist englischsprachig. Stand: Oktober 2026.
Funktionen & Angebot
Extended führt über 50 Perpetual-Paare und ergänzt sie um Spot- und Kreditmärkte. Sicherheiten lassen sich über Anlageklassen hinweg einsetzen, die Margin wird einheitlich über das Konto geführt. Neben den Standard-Orderarten stehen TP/SL-Klammern zur Verfügung, mit denen Ziel- und Verlustgrenze gemeinsam gesetzt werden. Stand: August 2026.
Gehandelt werden über 170 Perpetual-Märkte gegen USDC als Sicherheit. Neben Markt- und Limit-Orders gibt es Stop-, Take-Profit-, Scale- und Trailing-Stop-Orders sowie TWAP-Ausführung, die größere Positionen in Teilorders im Abstand von mindestens 30 Sekunden über die Zeit verteilt. Diese Funktion ist sonst eher institutionellen Oberflächen vorbehalten. Margin lässt sich als Cross-Margin (Standard) oder isoliert führen. Stand: Oktober 2026.
Im Detail
| X10 Ltd | Unternehmen | Hyperliquid Labs |
| Seychellen | Hauptsitz | Singapur |
Fazit
In unserer Gesamtbewertung liegt Hyperliquid mit 4,8 vor Extended mit 4,4.
Für die meisten Anleger ist Hyperliquid deshalb die bessere Wahl.
Extended wurde von einem Team mit Revolut-Hintergrund aufgebaut und ist auf dem Starknet-Mainnet aktiv. Das Produktversprechen geht über reine Perpetuals hinaus: Sicherheiten lassen sich über Anlageklassen hinweg einsetzen, Margin wird einheitlich geführt, und Spot- sowie Kreditmärkte ergänzen das Angebot.
Beim Preis liegt Extended vorn: Maker zahlen nichts, Taker 0,025 %, dazu kommen tägliche Maker-Rebates in Abhängigkeit vom Maker-Anteil. Die Netzwerkgebühren auf Starknet liegen im Bereich weniger Cent pro Transaktion, sodass die Gesamtkosten auch bei häufigem Handel niedrig bleiben.
Einzuordnen ist die Größe: Extended ist gemessen am gebundenen Kapital deutlich kleiner als Hyperliquid oder Lighter, das Marktangebot umfasst gut 50 Paare. Für deutsche Nutzer gilt wie im gesamten Segment: keine BaFin-Zulassung, keine MiCA-Erlaubnis, kein deutschsprachiger Support, kein Steuerabzug an der Quelle.
Hyperliquid ist der Referenzpunkt unter den Perpetual-DEX. Der Handel läuft nicht über einen AMM-Pool, sondern über ein vollständig on-chain geführtes Orderbuch auf einer eigenen Layer-1. Das ergibt eine Ausführung, die sich in der Praxis kaum von einer zentralen Börse unterscheidet, während die Verwahrung beim Nutzer bleibt.
Die Gebühren liegen in der Einstiegsstufe bei 0,015 % Maker und 0,045 % Taker und sinken über Volumenstufen weiter; wer HYPE staked, zahlt zusätzlich weniger. Netzwerkgebühren fallen auf der eigenen L1 nicht an. Der Hebel ist marktabhängig gestaffelt: bei Bitcoin bis 40x, bei kleineren Märkten deutlich niedriger.
Für den deutschen Markt gilt die Einordnung nüchtern: Hyperliquid ist nicht BaFin-reguliert, hat keine MiCA-Zulassung und bietet keinen deutschsprachigen Support. Perpetuals fallen ohnehin nicht unter MiCA. Ein automatischer Steuerabzug wie bei einem deutschen Broker findet nicht statt, die steuerliche Erfassung liegt vollständig beim Nutzer. Geeignet ist die Plattform für erfahrene Trader, die Selbstverwahrung und Ausführungsqualität höher gewichten als regulatorische Absicherung.