Extended vs Hyperliquid im Vergleich
| 0 % Maker / 0,025 % Taker | Gebühren | 0,015 % Maker / 0,045 % Taker |
Kostenvergleich
Basis ist der Kauf von Bitcoin im Wert von 1000 €, inklusive aller Gebühren und Aufschläge.
| 0 % Maker / 0,025 % Taker | Gebühren | 0,015 % Maker / 0,045 % Taker |
Vor- und Nachteile
- 0 % Maker-Gebühr, 0,025 % Taker
- Tägliche Maker-Rebates je nach Maker-Anteil
- Sehr niedrige Netzwerkgebühren auf Starknet
- Einheitliche Margin über mehrere Anlageklassen
- Selbstverwahrung
- Deutlich kleiner als die Marktführer
- Rund 50 Handelspaare – engeres Angebot als bei Wettbewerbern
- Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
- Kein deutschsprachiger Support
- Vollständig on-chain geführtes Orderbuch auf eigener Layer-1
- Gebühren auf CEX-Niveau: ab 0,015 % Maker / 0,045 % Taker
- Keine Netzwerkgebühren beim Handel
- 170+ Perpetual-Märkte, Orderarten inklusive TWAP
- Selbstverwahrung, kein KYC-Zwang
- Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
- Kein deutschsprachiger Support, Support nur über Community-Kanäle
- Hebel je nach Markt stark begrenzt – die oft genannten Höchstwerte gelten nur für Großmärkte
- Steuerliche Erfassung liegt vollständig beim Nutzer
Score-Vergleich
Funktionen
- Gebührenfrei auf der Maker-Seite
- Team mit Revolut-Vergangenheit
- Cross-Asset-Sicherheiten und einheitliche Margin
- Netzwerkkosten im Cent-Bereich
- Größter Perpetual-DEX nach Handelsvolumen
- Eigene Layer-1 statt Rollup-Abhängigkeit
- Gebührenrabatt über HYPE-Staking
- TWAP-Orders auch für Privatnutzer
Die fünf Bereiche im Direktvergleich
AI-AnalyseGebühren & Kosten
Maker zahlen keine Handelsgebühr, Taker 0,025 %. Abhängig vom Maker-Anteil über 30 Tage kommen tägliche Rebates von bis zu 2 Basispunkten hinzu. Die Netzwerkgebühren auf Starknet liegen typischerweise zwischen wenigen Cent pro Transaktion und fallen damit gegenüber der Handelsgebühr kaum ins Gewicht. Stand: August 2026.
Die Einstiegsstufe liegt bei 0,015 % Maker und 0,045 % Taker. Über 14-Tage-Volumenstufen sinkt die Taker-Gebühr weiter, in den obersten Stufen kommen Maker-Rebates hinzu. Zusätzliche Rabatte gibt es über HYPE-Staking und Referral-Links. Netzwerkgebühren fallen auf der eigenen Layer-1 nicht an, sodass die Handelsgebühr die tatsächlichen Kosten abbildet. Stand: August 2026.
Bedienung & Nutzerfreundlichkeit
Die Oberfläche ist funktional aufgebaut und auf Nutzer mit Futures-Erfahrung zugeschnitten. Der Zugang läuft über eine Wallet-Verbindung; eine deutschsprachige Version gibt es nicht. Stand: August 2026.
Die Oberfläche ist an klassische Futures-Terminals angelehnt und setzt Vorwissen zu Margin, Funding und Liquidationspreisen voraus. Der Einstieg erfolgt per Wallet-Verbindung ohne Registrierung; eine deutschsprachige Version gibt es nicht. Stand: August 2026.
Funktionen & Angebot
Extended führt über 50 Perpetual-Paare und ergänzt sie um Spot- und Kreditmärkte. Sicherheiten lassen sich über Anlageklassen hinweg einsetzen, die Margin wird einheitlich über das Konto geführt. Neben den Standard-Orderarten stehen TP/SL-Klammern zur Verfügung, mit denen Ziel- und Verlustgrenze gemeinsam gesetzt werden. Stand: August 2026.
Gehandelt werden über 170 Perpetual-Märkte gegen USDC als Sicherheit. Neben Markt-, Limit-, Stop-Loss- und Take-Profit-Orders steht TWAP-Ausführung zur Verfügung, die größere Positionen über die Zeit verteilt – eine Funktion, die sonst eher institutionellen Oberflächen vorbehalten ist. Margin lässt sich isoliert oder als Cross-Margin führen. Stand: August 2026.
Im Detail
| Extended Finance | Unternehmen | Hyperliquid Labs |
| Unbekannt (Dezentralisiertes Team) | Hauptsitz | USA |
Fazit
In unserer Gesamtbewertung liegt Hyperliquid mit 4.8 vor Extended mit 4.4.
Für die meisten Anleger ist Hyperliquid deshalb die bessere Wahl.
Extended wurde von einem Team mit Revolut-Hintergrund aufgebaut und ist auf dem Starknet-Mainnet aktiv. Das Produktversprechen geht über reine Perpetuals hinaus: Sicherheiten lassen sich über Anlageklassen hinweg einsetzen, Margin wird einheitlich geführt, und Spot- sowie Kreditmärkte ergänzen das Angebot.
Beim Preis liegt Extended vorn: Maker zahlen nichts, Taker 0,025 %, dazu kommen tägliche Maker-Rebates in Abhängigkeit vom Maker-Anteil. Die Netzwerkgebühren auf Starknet liegen im Bereich weniger Cent pro Transaktion, sodass die Gesamtkosten auch bei häufigem Handel niedrig bleiben.
Einzuordnen ist die Größe: Extended ist gemessen am gebundenen Kapital deutlich kleiner als Hyperliquid oder Lighter, das Marktangebot umfasst gut 50 Paare. Für deutsche Nutzer gilt wie im gesamten Segment: keine BaFin-Zulassung, keine MiCA-Erlaubnis, kein deutschsprachiger Support, kein Steuerabzug an der Quelle.
Hyperliquid ist der Referenzpunkt unter den Perpetual-DEX. Der Handel läuft nicht über einen AMM-Pool, sondern über ein vollständig on-chain geführtes Orderbuch auf einer eigenen Layer-1 – das ergibt eine Ausführung, die sich in der Praxis kaum von einer zentralen Börse unterscheidet, während die Verwahrung beim Nutzer bleibt.
Die Gebühren liegen in der Einstiegsstufe bei 0,015 % Maker und 0,045 % Taker und sinken über Volumenstufen weiter; wer HYPE staked, zahlt zusätzlich weniger. Netzwerkgebühren fallen auf der eigenen L1 nicht an. Der Hebel ist marktabhängig gestaffelt – bei Bitcoin bis 40x, bei kleineren Märkten deutlich niedriger.
Für den deutschen Markt gilt die Einordnung nüchtern: Hyperliquid ist nicht BaFin-reguliert, hat keine MiCA-Zulassung und bietet keinen deutschsprachigen Support. Perpetuals fallen ohnehin nicht unter MiCA. Ein automatischer Steuerabzug wie bei einem deutschen Broker findet nicht statt – die steuerliche Erfassung liegt vollständig beim Nutzer. Geeignet ist die Plattform für erfahrene Trader, die Selbstverwahrung und Ausführungsqualität höher gewichten als regulatorische Absicherung.