dYdX vs Gains Network im Vergleich
| 0,05 % Taker / 0,01 % Maker | Gebühren | 0,08 % Eröffnung / 0,08 % Schluss |
Kostenvergleich
Basis ist der Kauf von Bitcoin im Wert von 1000 €, inklusive aller Gebühren und Aufschläge.
| 0,05 % Taker / 0,01 % Maker | Gebühren | 0,08 % Eröffnung / 0,08 % Schluss |
Vor- und Nachteile
- Vollständig dezentrales Orderbuch – Matching läuft über die Validatoren
- Eigene Cosmos-Blockchain statt Rollup-Abhängigkeit
- Lange Betriebshistorie und ausgereifte Marktstruktur
- 200+ Märkte
- Niedrige Netzwerkgebühren
- Marktanteil stark gefallen – Liquidität ist zu jüngeren Wettbewerbern abgewandert
- In Nebenmärkten dünnere Orderbücher und höhere Slippage
- Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
- Kein deutschsprachiger Support
- Über 270 Paare aus Krypto, Devisen, Rohstoffen und Aktien
- Devisen- und Rohstoffhandel ohne klassisches Brokerkonto
- Sicherheiten wahlweise in DAI, USDC oder WETH
- Auf mehreren Ketten verfügbar
- Kapitaleffizientes synthetisches Modell
- Hebel bis 500x auf Krypto und 1000x auf Devisen – für Privatanleger kaum sinnvoll steuerbar
- Synthetisches Modell mit Oracle-Abhängigkeit als struktureller Risikofaktor
- Gegenpartei ist der Liquiditätsvault des Protokolls
- Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
- Kein deutschsprachiger Support
Score-Vergleich
Funktionen
- Dezentrales Matching auf Validator-Ebene
- Eigene Cosmos-Chain
- Etablierte Marke im Derivatesegment
- 200+ Perpetual-Märkte
- Größte Marktbreite im Vergleich
- Devisen und Rohstoffe on-chain handelbar
- Mehrere Ketten und Sicherheitenarten
- Synthetisches Modell ohne Verwahrung der Basiswerte
Die fünf Bereiche im Direktvergleich
AI-AnalyseGebühren & Kosten
Die Gebühren liegen bei rund 0,01 % für Maker und 0,05 % für Taker, gestaffelt nach Handelsvolumen. Hinzu kommen die Netzwerkgebühren der eigenen Cosmos-Chain, die sehr niedrig ausfallen. Im Vergleich zu den gebührenfreien Neueinsteigern im Segment ist das nicht mehr konkurrenzfähig, im Vergleich zu zentralen Börsen weiterhin günstig. Stand: August 2026.
Die Gebühren fallen beim Öffnen und Schließen einer Position an und liegen im Bereich weniger Zehntel-Prozent, abhängig von Anlageklasse und Paar; hinzu kommen Haltekosten. Die Netzwerkgebühren richten sich nach der genutzten Kette und sind auf Polygon, Arbitrum und Base niedrig. Genaue Sätze variieren je Markt und sollten vor dem Handel in der Oberfläche geprüft werden. Stand: August 2026.
Bedienung & Nutzerfreundlichkeit
Die Oberfläche richtet sich klar an professionelle Nutzer und setzt Erfahrung mit Margin und Funding voraus. Der Zugang erfolgt über eine Wallet-Verbindung, eine deutschsprachige Version gibt es nicht. Stand: August 2026.
Die Oberfläche ist funktional, durch die große Marktbreite aber unübersichtlicher als bei den reinen Krypto-Wettbewerbern. Wer synthetischen Handel nicht kennt, sollte sich vorab mit Oracle-Preisstellung und Vault-Mechanik befassen. Eine deutschsprachige Version gibt es nicht. Stand: August 2026.
Funktionen & Angebot
Angeboten werden über 200 Perpetual-Märkte auf einer eigenen Cosmos-basierten Blockchain. Die Besonderheit liegt in der Architektur: Das Orderbuch wird nicht von einem zentralen Betreiber geführt, sondern von den Validatoren des Netzwerks. Neben Markt- und Limit-Orders stehen Stop-Loss, Stop-Limit und Take-Profit bereit. Stand: August 2026.
gTrade bildet über 270 Paare synthetisch ab – neben Kryptowährungen auch Devisen, Rohstoffe, Aktien und Indizes. Als Sicherheit dienen DAI, USDC oder WETH. Die Hebelstufen reichen je nach Anlageklasse bis 500x im Krypto-Bereich und bis 1000x bei Devisen. Das Protokoll ist auf Polygon, Arbitrum und Base aktiv. Stand: August 2026.
Im Detail
| dYdX Trading Inc. | Unternehmen | Gains Network |
| USA | Hauptsitz | Dezentral, kein Firmensitz |
Fazit
In unserer Gesamtbewertung liegt dYdX mit 4.3 vor Gains Network mit 3.6.
Für die meisten Anleger ist dYdX deshalb die bessere Wahl.
dYdX war jahrelang der Maßstab im dezentralen Derivatehandel und hat mit Version 4 den konsequentesten Schritt der Branche gemacht: weg von Ethereum, hin zu einer eigenen Cosmos-basierten Blockchain, auf der die Validatoren das Orderbuch selbst führen. Damit läuft nicht nur die Abwicklung, sondern auch das Matching dezentral – etwas, das die meisten Wettbewerber bis heute nicht bieten.
Die Marktposition hat sich allerdings drastisch verschoben. Vom klaren Marktführer im Jahr 2023 ist dYdX auf einen kleinen einstelligen Anteil am Perpetual-Volumen zurückgefallen, während Hyperliquid und jüngere Orderbuch-DEX die Liquidität auf sich gezogen haben. Für Trader bedeutet das in erster Linie: dünnere Bücher in Nebenmärkten und damit spürbarere Slippage als bei den Volumenführern.
Technisch bleibt die Plattform solide, die Gebühren liegen mit 0,01 % Maker und 0,05 % Taker im Rahmen. Wer Dezentralisierung als Selbstzweck hoch gewichtet, findet hier die konsequenteste Umsetzung. Wer vor allem enge Spreads sucht, wird bei den Volumenführern besser bedient. Für deutsche Nutzer gilt: keine BaFin-Zulassung, keine MiCA-Erlaubnis, kein deutschsprachiger Support und kein Steuerabzug an der Quelle.
Gains Network betreibt mit gTrade eine Plattform, die sich von den reinen Krypto-Perpetuals deutlich abhebt. Gehandelt wird synthetisch: Es werden keine Basiswerte verwahrt, sondern Preisdifferenzen abgebildet. Das erlaubt eine Marktbreite, die im Vergleich einzigartig ist – über 270 Paare aus Krypto, Devisen, Rohstoffen und Aktien.
Die Hebelstufen sind entsprechend extrem: im Krypto-Bereich bis zu 500x, bei Devisen bis zu 1000x. Solche Werte sind für Privatanleger praktisch nicht sinnvoll steuerbar – die Liquidationsschwelle liegt dann im Bereich von Bruchteilen eines Prozents. Als Sicherheit dienen DAI, USDC oder WETH. Das Protokoll ist auf Polygon, Arbitrum und Base aktiv, Indizes zusätzlich auf Solana.
Das synthetische Modell bringt einen strukturellen Risikofaktor mit: Preise stammen aus Oracle-Feeds, und die Gegenpartei ist letztlich der Liquiditätsvault des Protokolls. Für Nutzer, die Devisen- oder Rohstoff-Hebelhandel ohne Broker-Konto suchen, ist gTrade dennoch eine der wenigen ernstzunehmenden On-Chain-Adressen. Für deutsche Nutzer gilt: keine BaFin-Zulassung, keine MiCA-Erlaubnis, kein deutschsprachiger Support und kein Steuerabzug an der Quelle.