dYdX vs Extended im Vergleich
| 0,05 % Taker / 0,01 % Maker | Gebühren | 0 % Maker / 0,025 % Taker |
Kostenvergleich
Basis ist der Kauf von Bitcoin im Wert von 1000 €, inklusive aller Gebühren und Aufschläge.
| 0,05 % Taker / 0,01 % Maker | Gebühren | 0 % Maker / 0,025 % Taker |
Vor- und Nachteile
- Vollständig dezentrales Orderbuch – Matching läuft über die Validatoren
- Eigene Cosmos-Blockchain statt Rollup-Abhängigkeit
- Lange Betriebshistorie und ausgereifte Marktstruktur
- 200+ Märkte
- Niedrige Netzwerkgebühren
- Marktanteil stark gefallen – Liquidität ist zu jüngeren Wettbewerbern abgewandert
- In Nebenmärkten dünnere Orderbücher und höhere Slippage
- Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
- Kein deutschsprachiger Support
- 0 % Maker-Gebühr, 0,025 % Taker
- Tägliche Maker-Rebates je nach Maker-Anteil
- Sehr niedrige Netzwerkgebühren auf Starknet
- Einheitliche Margin über mehrere Anlageklassen
- Selbstverwahrung
- Deutlich kleiner als die Marktführer
- Rund 50 Handelspaare – engeres Angebot als bei Wettbewerbern
- Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
- Kein deutschsprachiger Support
Score-Vergleich
Funktionen
- Dezentrales Matching auf Validator-Ebene
- Eigene Cosmos-Chain
- Etablierte Marke im Derivatesegment
- 200+ Perpetual-Märkte
- Gebührenfrei auf der Maker-Seite
- Team mit Revolut-Vergangenheit
- Cross-Asset-Sicherheiten und einheitliche Margin
- Netzwerkkosten im Cent-Bereich
Die fünf Bereiche im Direktvergleich
AI-AnalyseGebühren & Kosten
Die Gebühren liegen bei rund 0,01 % für Maker und 0,05 % für Taker, gestaffelt nach Handelsvolumen. Hinzu kommen die Netzwerkgebühren der eigenen Cosmos-Chain, die sehr niedrig ausfallen. Im Vergleich zu den gebührenfreien Neueinsteigern im Segment ist das nicht mehr konkurrenzfähig, im Vergleich zu zentralen Börsen weiterhin günstig. Stand: August 2026.
Maker zahlen keine Handelsgebühr, Taker 0,025 %. Abhängig vom Maker-Anteil über 30 Tage kommen tägliche Rebates von bis zu 2 Basispunkten hinzu. Die Netzwerkgebühren auf Starknet liegen typischerweise zwischen wenigen Cent pro Transaktion und fallen damit gegenüber der Handelsgebühr kaum ins Gewicht. Stand: August 2026.
Bedienung & Nutzerfreundlichkeit
Die Oberfläche richtet sich klar an professionelle Nutzer und setzt Erfahrung mit Margin und Funding voraus. Der Zugang erfolgt über eine Wallet-Verbindung, eine deutschsprachige Version gibt es nicht. Stand: August 2026.
Die Oberfläche ist funktional aufgebaut und auf Nutzer mit Futures-Erfahrung zugeschnitten. Der Zugang läuft über eine Wallet-Verbindung; eine deutschsprachige Version gibt es nicht. Stand: August 2026.
Funktionen & Angebot
Angeboten werden über 200 Perpetual-Märkte auf einer eigenen Cosmos-basierten Blockchain. Die Besonderheit liegt in der Architektur: Das Orderbuch wird nicht von einem zentralen Betreiber geführt, sondern von den Validatoren des Netzwerks. Neben Markt- und Limit-Orders stehen Stop-Loss, Stop-Limit und Take-Profit bereit. Stand: August 2026.
Extended führt über 50 Perpetual-Paare und ergänzt sie um Spot- und Kreditmärkte. Sicherheiten lassen sich über Anlageklassen hinweg einsetzen, die Margin wird einheitlich über das Konto geführt. Neben den Standard-Orderarten stehen TP/SL-Klammern zur Verfügung, mit denen Ziel- und Verlustgrenze gemeinsam gesetzt werden. Stand: August 2026.
Im Detail
| dYdX Trading Inc. | Unternehmen | Extended Finance |
| USA | Hauptsitz | Unbekannt (Dezentralisiertes Team) |
Fazit
Beide Anbieter liegen in unserer Gesamtbewertung praktisch gleichauf (4.3 zu 4.4).
dYdX war jahrelang der Maßstab im dezentralen Derivatehandel und hat mit Version 4 den konsequentesten Schritt der Branche gemacht: weg von Ethereum, hin zu einer eigenen Cosmos-basierten Blockchain, auf der die Validatoren das Orderbuch selbst führen. Damit läuft nicht nur die Abwicklung, sondern auch das Matching dezentral – etwas, das die meisten Wettbewerber bis heute nicht bieten.
Die Marktposition hat sich allerdings drastisch verschoben. Vom klaren Marktführer im Jahr 2023 ist dYdX auf einen kleinen einstelligen Anteil am Perpetual-Volumen zurückgefallen, während Hyperliquid und jüngere Orderbuch-DEX die Liquidität auf sich gezogen haben. Für Trader bedeutet das in erster Linie: dünnere Bücher in Nebenmärkten und damit spürbarere Slippage als bei den Volumenführern.
Technisch bleibt die Plattform solide, die Gebühren liegen mit 0,01 % Maker und 0,05 % Taker im Rahmen. Wer Dezentralisierung als Selbstzweck hoch gewichtet, findet hier die konsequenteste Umsetzung. Wer vor allem enge Spreads sucht, wird bei den Volumenführern besser bedient. Für deutsche Nutzer gilt: keine BaFin-Zulassung, keine MiCA-Erlaubnis, kein deutschsprachiger Support und kein Steuerabzug an der Quelle.
Extended wurde von einem Team mit Revolut-Hintergrund aufgebaut und ist auf dem Starknet-Mainnet aktiv. Das Produktversprechen geht über reine Perpetuals hinaus: Sicherheiten lassen sich über Anlageklassen hinweg einsetzen, Margin wird einheitlich geführt, und Spot- sowie Kreditmärkte ergänzen das Angebot.
Beim Preis liegt Extended vorn: Maker zahlen nichts, Taker 0,025 %, dazu kommen tägliche Maker-Rebates in Abhängigkeit vom Maker-Anteil. Die Netzwerkgebühren auf Starknet liegen im Bereich weniger Cent pro Transaktion, sodass die Gesamtkosten auch bei häufigem Handel niedrig bleiben.
Einzuordnen ist die Größe: Extended ist gemessen am gebundenen Kapital deutlich kleiner als Hyperliquid oder Lighter, das Marktangebot umfasst gut 50 Paare. Für deutsche Nutzer gilt wie im gesamten Segment: keine BaFin-Zulassung, keine MiCA-Erlaubnis, kein deutschsprachiger Support, kein Steuerabzug an der Quelle.