Dune Analytics vs TradingView im Vergleich
Vor- und Nachteile
- Zugriff auf rohe Blockchain-Daten statt vorgefertigter Kennzahlen
- Tausende öffentliche Dashboards ohne Konto einsehbar
- Bestehende Abfragen lassen sich kopieren und anpassen
- Vollständige Transaktionshistorie
- Eigene Visualisierungen und Dashboards
- Ohne SQL-Kenntnisse nur eingeschränkt nutzbar
- Abfrageguthaben in der kostenlosen Stufe begrenzt
- API-Zugriff nur in den kostenpflichtigen Stufen
- Keine mobile App
- Englischsprachig, Abrechnung in US-Dollar
- Über 100 technische Indikatoren und umfangreiche Zeichenwerkzeuge
- Eigene Skriptsprache für Indikatoren und Strategien
- Wiedergabemodus zum Nachspielen historischer Bewegungen
- Alarme mit Webhook-Anbindung
- Vollwertige Apps für iOS und Android mit Geräte-Synchronisation
- Preise im April 2026 über alle Bezahlstufen angehoben
- Abrechnung in US-Dollar
- Echtzeitdaten einzelner Börsen teils kostenpflichtig zuzubuchen
- Kostenlose Version mit Werbung und engen Limits
- Kein Werkzeug zur Rohdatenauswertung – Datenexport nur eingeschränkt
Score-Vergleich
Funktionen
- SQL auf Rohdaten der Blockchain
- Große Community-Bibliothek an Dashboards
- Vollständige Historie ab Genesis
- Eigene Visualisierungen
- Branchenstandard für Chartanalyse
- Pine Script für eigene Indikatoren
- Alarme per Webhook automatisierbar
- Über 100 angebundene Börsen
Die fünf Bereiche im Direktvergleich
AI-AnalyseGebühren & Kosten
Öffentliche Dashboards lassen sich kostenlos ansehen. Eigene Abfragen sind in der kostenlosen Stufe durch begrenztes Abfrageguthaben eingeschränkt; höhere Kontingente, API-Zugriff und programmatischer Dashboard-Zugang sind kostenpflichtigen Stufen bis hin zu einer Enterprise-Stufe vorbehalten. Die Tarifstufen und Preise ändern sich erfahrungsgemäß mehrmals im Jahr und sollten vor dem Abschluss direkt beim Anbieter geprüft werden. Stand: August 2026.
Neben einer kostenlosen Basisversion gibt es vier Bezahlstufen. Bei monatlicher Zahlung liegt der Einstieg bei 14,95 US-Dollar, die mittleren Stufen bei 34,95 und 69,95 US-Dollar, die höchste bei 239,95 US-Dollar. Die Preise wurden im April 2026 über alle Stufen angehoben. Wer jährlich zahlt, senkt den Monatspreis je nach Stufe um rund 13 bis 17 Prozent. Abgerechnet wird in US-Dollar. Stand: August 2026.
Bedienung & Nutzerfreundlichkeit
Die Einstiegshürde ist die höchste im Vergleich: Ohne SQL-Kenntnisse beschränkt sich die Nutzung auf das Ansehen fremder Dashboards. Wer SQL beherrscht, findet einen gut ausgestatteten Editor und einen Dashboard-Builder vor. Eine mobile App gibt es nicht. Stand: August 2026.
Die Oberfläche ist professionell, aber zugänglich aufgebaut und lässt sich weitgehend anpassen. Neben der Webversion gibt es Desktop-Anwendungen sowie Apps für iOS und Android, die den Arbeitsstand über Geräte hinweg synchronisieren. Eine deutschsprachige Oberfläche ist verfügbar. Stand: August 2026.
Funktionen & Angebot
Kern ist ein SQL-Editor auf indizierten Blockchain-Rohdaten mit vollständiger Transaktionshistorie. Ergebnisse lassen sich visualisieren, zu Dashboards zusammenstellen und teilen. Abgedeckt werden unter anderem DeFi-Protokolle, NFT-Sammlungen, Token-Halter und Smart-Contract-Aktivität. Stand: August 2026.
Der Funktionsumfang reicht von über 100 technischen Indikatoren über Multi-Chart-Layouts bis zu Alarmen, die sich per Webhook an andere Dienste weiterreichen lassen. Mit Pine Script lassen sich eigene Indikatoren und Strategien programmieren und im Wiedergabemodus gegen historische Kursverläufe testen. Angebunden sind über 100 Börsen. Stand: August 2026.
Im Detail
Fazit
In unserer Gesamtbewertung liegt TradingView mit 4.9 vor Dune Analytics mit 4.6.
Für die meisten Anleger ist TradingView deshalb die bessere Wahl.
Dune ist das offenste Werkzeug im Vergleich und zugleich das anspruchsvollste. Statt fertiger Kennzahlen bekommt man Zugriff auf rohe Blockchain-Daten, die sich per SQL beliebig auswerten lassen. Wer eine Frage hat, die kein Anbieter als fertige Metrik anbietet, kann sie hier selbst beantworten – das ist ein qualitativer Unterschied zu jedem Dashboard-Produkt.
Der zweite große Vorteil ist die Community: Tausende öffentliche Dashboards decken Protokolle, Token und NFT-Sammlungen ab und sind ohne Konto einsehbar. Für viele Fragen muss man deshalb gar nicht selbst schreiben, sondern findet eine bestehende Auswertung – und kann sie als Ausgangspunkt kopieren.
Die Hürde ist klar benannt: Ohne SQL-Kenntnisse bleibt Dune ein Betrachtungswerkzeug. Wer selbst abfragen will, braucht Abfrageguthaben, das in der kostenlosen Stufe begrenzt ist; API-Zugriff und höhere Kontingente sind kostenpflichtig. Die Tarifstufen und Preise ändern sich erfahrungsgemäß mehrmals im Jahr und sollten vor dem Abschluss direkt beim Anbieter geprüft werden.
TradingView ist im Chart-Bereich das, was kaum ein anderes Tool im Kryptomarkt geschafft hat: ein Standard, an dem sich alle anderen messen lassen. Über 100 technische Indikatoren, Zeichenwerkzeuge, Multi-Chart-Layouts und ein Wiedergabemodus zum Nachspielen historischer Bewegungen decken praktisch jeden Analysebedarf ab. Mit Pine Script lassen sich eigene Indikatoren und Strategien schreiben.
Die kostenlose Version reicht für einen ersten Eindruck, stößt aber schnell an Grenzen: weniger Indikatoren pro Chart, weniger gespeicherte Layouts und Werbung. Im April 2026 hat TradingView die Preise über alle Bezahlstufen angehoben; die Jahreszahlung senkt den Monatspreis je nach Stufe um rund 13 bis 17 Prozent.
Für den deutschen Markt gibt es zwei praktische Einschränkungen: Die Abrechnung erfolgt in US-Dollar, und Echtzeitdaten für einzelne Börsen sind teils kostenpflichtig zuzubuchen. Für den reinen Kryptohandel fällt das kaum ins Gewicht, wer zusätzlich deutsche Aktien analysiert, sollte die Datenkosten vorab prüfen.