Dune Analytics vs Glassnode im Vergleich
Vor- und Nachteile
- Zugriff auf rohe Blockchain-Daten statt vorgefertigter Kennzahlen
- Tausende öffentliche Dashboards ohne Konto einsehbar
- Bestehende Abfragen lassen sich kopieren und anpassen
- Vollständige Transaktionshistorie
- Eigene Visualisierungen und Dashboards
- Ohne SQL-Kenntnisse nur eingeschränkt nutzbar
- Abfrageguthaben in der kostenlosen Stufe begrenzt
- API-Zugriff nur in den kostenpflichtigen Stufen
- Keine mobile App
- Englischsprachig, Abrechnung in US-Dollar
- On-Chain-Analyse auf Entitätsebene statt roher Adressstatistik
- Miner-Daten, Börsenflüsse und Angebotsdynamik
- Vollständige Blockchain-Historie in den kostenpflichtigen Stufen
- Eigener Diagramm-Editor und TradingView-Anbindung
- Research in professioneller Qualität
- Kostenlose Stufe auf Basiskennzahlen und sehr kurze Historie begrenzt
- Keine mobile App
- Technisch anspruchsvoll – Metriken erfordern Interpretationswissen
- Englischsprachig, Abrechnung in US-Dollar
Score-Vergleich
Funktionen
- SQL auf Rohdaten der Blockchain
- Große Community-Bibliothek an Dashboards
- Vollständige Historie ab Genesis
- Eigene Visualisierungen
- Analyse auf Entitätsebene
- Vollständige Historie in den Bezahlstufen
- TradingView-Anbindung
- Eigener Diagramm-Editor
Die fünf Bereiche im Direktvergleich
AI-AnalyseGebühren & Kosten
Öffentliche Dashboards lassen sich kostenlos ansehen. Eigene Abfragen sind in der kostenlosen Stufe durch begrenztes Abfrageguthaben eingeschränkt; höhere Kontingente, API-Zugriff und programmatischer Dashboard-Zugang sind kostenpflichtigen Stufen bis hin zu einer Enterprise-Stufe vorbehalten. Die Tarifstufen und Preise ändern sich erfahrungsgemäß mehrmals im Jahr und sollten vor dem Abschluss direkt beim Anbieter geprüft werden. Stand: August 2026.
Eine kostenlose Stufe gibt Zugang zu Basiskennzahlen und öffentlichen Dashboards, begrenzt jedoch den historischen Ausschnitt stark. Die vollständige Historie, die fortgeschrittenen Metriken und der API-Zugang sind kostenpflichtigen Stufen vorbehalten, dazu kommt eine Unternehmensstufe auf Anfrage. Jahreszahlung senkt den Monatspreis. Die Tarifstufen und Preise ändern sich erfahrungsgemäß mehrmals im Jahr und sollten vor dem Abschluss direkt beim Anbieter geprüft werden. Stand: August 2026.
Bedienung & Nutzerfreundlichkeit
Die Einstiegshürde ist die höchste im Vergleich: Ohne SQL-Kenntnisse beschränkt sich die Nutzung auf das Ansehen fremder Dashboards. Wer SQL beherrscht, findet einen gut ausgestatteten Editor und einen Dashboard-Builder vor. Eine mobile App gibt es nicht. Stand: August 2026.
Die Oberfläche ist professionell ausgelegt und setzt Interpretationswissen voraus – ohne Vorkenntnisse zu On-Chain-Metriken bleibt vieles unverständlich. Eine mobile App gibt es nicht, Oberfläche und Dokumentation sind englischsprachig. Stand: August 2026.
Funktionen & Angebot
Kern ist ein SQL-Editor auf indizierten Blockchain-Rohdaten mit vollständiger Transaktionshistorie. Ergebnisse lassen sich visualisieren, zu Dashboards zusammenstellen und teilen. Abgedeckt werden unter anderem DeFi-Protokolle, NFT-Sammlungen, Token-Halter und Smart-Contract-Aktivität. Stand: August 2026.
Der Schwerpunkt liegt auf On-Chain-Indikatoren: Entitätsanalyse, UTXO-Auswertung, Miner-Kennzahlen, Börsenzu- und -abflüsse, Gewinn- und Verlustmetriken sowie Angebotsdynamik. Ergänzt wird das um Derivate-Kennzahlen. Eigene Dashboards lassen sich im Studio bauen, Daten per CSV exportieren oder über die API abrufen. Stand: August 2026.
Im Detail
Fazit
Beide Anbieter liegen in unserer Gesamtbewertung praktisch gleichauf (4.6 zu 4.7).
Dune ist das offenste Werkzeug im Vergleich und zugleich das anspruchsvollste. Statt fertiger Kennzahlen bekommt man Zugriff auf rohe Blockchain-Daten, die sich per SQL beliebig auswerten lassen. Wer eine Frage hat, die kein Anbieter als fertige Metrik anbietet, kann sie hier selbst beantworten – das ist ein qualitativer Unterschied zu jedem Dashboard-Produkt.
Der zweite große Vorteil ist die Community: Tausende öffentliche Dashboards decken Protokolle, Token und NFT-Sammlungen ab und sind ohne Konto einsehbar. Für viele Fragen muss man deshalb gar nicht selbst schreiben, sondern findet eine bestehende Auswertung – und kann sie als Ausgangspunkt kopieren.
Die Hürde ist klar benannt: Ohne SQL-Kenntnisse bleibt Dune ein Betrachtungswerkzeug. Wer selbst abfragen will, braucht Abfrageguthaben, das in der kostenlosen Stufe begrenzt ist; API-Zugriff und höhere Kontingente sind kostenpflichtig. Die Tarifstufen und Preise ändern sich erfahrungsgemäß mehrmals im Jahr und sollten vor dem Abschluss direkt beim Anbieter geprüft werden.
Glassnode beantwortet Fragen, die ein Preischart nicht beantworten kann: Wie viele Bitcoin liegen bei Langzeithaltern? Fließen Coins gerade auf Börsen oder von ihnen weg? Wie sieht die Gewinn- und Verlustsituation im Markt aus? Die Auswertung erfolgt auf Entitätsebene – Adressen werden zu wirtschaftlichen Akteuren zusammengefasst, was die Aussagekraft gegenüber roher Adressstatistik deutlich erhöht.
Das Angebot richtet sich klar an fortgeschrittene Nutzer. Die kostenlose Stufe reicht zum Hineinschnuppern, ist aber auf Basiskennzahlen und einen sehr kurzen Historienausschnitt begrenzt – und gerade die Historie ist bei On-Chain-Analysen der eigentliche Wert. Die vollständige Datenhistorie und der API-Zugang sind den kostenpflichtigen Stufen vorbehalten. Die Tarifstufen und Preise ändern sich erfahrungsgemäß mehrmals im Jahr und sollten vor dem Abschluss direkt beim Anbieter geprüft werden.
Für deutsche Nutzer relevant: Oberfläche, Dokumentation und Research sind englischsprachig, abgerechnet wird in US-Dollar. Eine mobile App gibt es nicht – Glassnode ist ein Werkzeug für den Schreibtisch. Wer die Metriken nicht sauber interpretieren kann, zahlt für Daten, die er nicht nutzt; der Einstieg über das Research-Material lohnt sich.