CoinGlass vs TradingView im Vergleich

CoinGlass
CoinGlass
4.4von 5
Zu CoinGlass
vs
TradingView
TradingView
Vergleichssieger
4.9von 5
Zu TradingView

Vor- und Nachteile

CoinGlass
CoinGlass
Vorteile
  • Liquidations-Heatmaps und Funding-Raten über viele Börsen aggregiert
  • Kernfunktionen ohne Konto nutzbar
  • Open Interest und Long-Short-Verhältnisse an einer Stelle
  • Apps für iOS und Android mit Liquidations- und Preisalarmen
  • Übersichtliche Darstellung auch für Einsteiger
Nachteile
  • Kommerzielle Datennutzung erst ab der dritten API-Stufe zulässig
  • Historische Tiefe in der kostenlosen Version begrenzt
  • Abrechnung in US-Dollar
  • Keine deutschsprachige Dokumentation
  • Daten beschreiben das Marktgeschehen, sie prognostizieren es nicht
CoinGlass Erfahrungen
TradingView
TradingView
Vorteile
  • Über 100 technische Indikatoren und umfangreiche Zeichenwerkzeuge
  • Eigene Skriptsprache für Indikatoren und Strategien
  • Wiedergabemodus zum Nachspielen historischer Bewegungen
  • Alarme mit Webhook-Anbindung
  • Vollwertige Apps für iOS und Android mit Geräte-Synchronisation
Nachteile
  • Preise im April 2026 über alle Bezahlstufen angehoben
  • Abrechnung in US-Dollar
  • Echtzeitdaten einzelner Börsen teils kostenpflichtig zuzubuchen
  • Kostenlose Version mit Werbung und engen Limits
  • Kein Werkzeug zur Rohdatenauswertung – Datenexport nur eingeschränkt
TradingView Erfahrungen

Score-Vergleich

4.5Bedienung4.7
4.4Features4.9
4.1Gebühren4.0
4.3Stabilität4.7
3.8Support4.0

Funktionen

CoinGlass
CoinGlassBesonderheiten
  • Spezialist für Derivatedaten
  • Liquidations-Heatmaps als Alleinstellungsmerkmal
  • Kostenlose Kernfunktionen
  • Vier API-Stufen plus Enterprise
TradingView
TradingViewBesonderheiten
  • Branchenstandard für Chartanalyse
  • Pine Script für eigene Indikatoren
  • Alarme per Webhook automatisierbar
  • Über 100 angebundene Börsen

Die fünf Bereiche im Direktvergleich

AI-Analyse

Gebühren & Kosten

CoinGlass
CoinGlass

Die zentralen Dashboards sind kostenlos und ohne Konto nutzbar; begrenzt ist vor allem die historische Datentiefe. Der API-Zugang ist in vier Stufen gestaffelt: 29, 79, 299 und 699 US-Dollar im Monat, dazu eine Enterprise-Stufe auf Anfrage. Wichtig für gewerbliche Nutzung: erst ab der 299-Dollar-Stufe ist die kommerzielle Verwendung der Daten abgedeckt. Stand: August 2026.

TradingView
TradingView

Neben einer kostenlosen Basisversion gibt es vier Bezahlstufen. Bei monatlicher Zahlung liegt der Einstieg bei 14,95 US-Dollar, die mittleren Stufen bei 34,95 und 69,95 US-Dollar, die höchste bei 239,95 US-Dollar. Die Preise wurden im April 2026 über alle Stufen angehoben. Wer jährlich zahlt, senkt den Monatspreis je nach Stufe um rund 13 bis 17 Prozent. Abgerechnet wird in US-Dollar. Stand: August 2026.

Bedienung & Nutzerfreundlichkeit

CoinGlass
CoinGlass

Die Dashboards sind trotz der Datendichte aufgeräumt und auch ohne Vorkenntnisse navigierbar; die Heatmaps sind visuell unmittelbar verständlich. Die Oberfläche und die Dokumentation sind englischsprachig. Stand: August 2026.

TradingView
TradingView

Die Oberfläche ist professionell, aber zugänglich aufgebaut und lässt sich weitgehend anpassen. Neben der Webversion gibt es Desktop-Anwendungen sowie Apps für iOS und Android, die den Arbeitsstand über Geräte hinweg synchronisieren. Eine deutschsprachige Oberfläche ist verfügbar. Stand: August 2026.

Funktionen & Angebot

CoinGlass
CoinGlass

Im Zentrum stehen Liquidations-Heatmaps, Funding-Raten, Open Interest und Long-Short-Verhältnisse, jeweils über mehrere Börsen aggregiert. Ergänzt wird das um Optionsdaten, Börsenzu- und -abflüsse, einen Angst-und-Gier-Index und Benachrichtigungen zu großen Transaktionen. Apps für iOS und Android geben Liquidations- und Preisalarme aus. Stand: August 2026.

TradingView
TradingView

Der Funktionsumfang reicht von über 100 technischen Indikatoren über Multi-Chart-Layouts bis zu Alarmen, die sich per Webhook an andere Dienste weiterreichen lassen. Mit Pine Script lassen sich eigene Indikatoren und Strategien programmieren und im Wiedergabemodus gegen historische Kursverläufe testen. Angebunden sind über 100 Börsen. Stand: August 2026.

Im Detail

Fazit

In unserer Gesamtbewertung liegt TradingView mit 4.9 vor CoinGlass mit 4.4.

Für die meisten Anleger ist TradingView deshalb die bessere Wahl.

CoinGlassUnsere Meinung

Coinglass hat eine klare Nische besetzt: Während die großen Aggregatoren Preise und Marktkapitalisierungen abbilden, geht es hier um das, was im Derivatemarkt passiert. Liquidations-Heatmaps, Funding-Raten, Open Interest und Long-Short-Verhältnisse werden über zahlreiche Börsen hinweg zusammengeführt – Daten, die sonst mühsam einzeln zusammengesucht werden müssten.

Für die meisten Privatnutzer ist das Angebot in der kostenlosen Version bereits brauchbar: Die zentralen Dashboards und Heatmaps sind ohne Konto einsehbar, begrenzt wird vor allem die historische Tiefe. Kostenpflichtig wird es beim API-Zugang, der in vier Stufen von 29 US-Dollar bis 699 US-Dollar im Monat gestaffelt ist, plus einer Enterprise-Stufe auf Anfrage.

Zwei Punkte sind für die Nutzung wichtig: Die kommerzielle Verwendung der Daten ist erst ab der dritten API-Stufe zulässig – wer die Daten in ein eigenes Produkt einbaut, kann die günstigen Tarife nicht nutzen. Und die Daten beschreiben das Marktgeschehen, sie prognostizieren es nicht; Liquidations-Heatmaps zeigen Positionsballungen, keine künftigen Kursverläufe.

TradingViewUnsere Meinung

TradingView ist im Chart-Bereich das, was kaum ein anderes Tool im Kryptomarkt geschafft hat: ein Standard, an dem sich alle anderen messen lassen. Über 100 technische Indikatoren, Zeichenwerkzeuge, Multi-Chart-Layouts und ein Wiedergabemodus zum Nachspielen historischer Bewegungen decken praktisch jeden Analysebedarf ab. Mit Pine Script lassen sich eigene Indikatoren und Strategien schreiben.

Die kostenlose Version reicht für einen ersten Eindruck, stößt aber schnell an Grenzen: weniger Indikatoren pro Chart, weniger gespeicherte Layouts und Werbung. Im April 2026 hat TradingView die Preise über alle Bezahlstufen angehoben; die Jahreszahlung senkt den Monatspreis je nach Stufe um rund 13 bis 17 Prozent.

Für den deutschen Markt gibt es zwei praktische Einschränkungen: Die Abrechnung erfolgt in US-Dollar, und Echtzeitdaten für einzelne Börsen sind teils kostenpflichtig zuzubuchen. Für den reinen Kryptohandel fällt das kaum ins Gewicht, wer zusätzlich deutsche Aktien analysiert, sollte die Datenkosten vorab prüfen.