Vor- und Nachteile
- Liquidations-Heatmaps und Funding-Raten über viele Börsen aggregiert
- Kernfunktionen ohne Konto nutzbar
- Open Interest und Long-Short-Verhältnisse an einer Stelle
- Apps für iOS und Android mit Liquidations- und Preisalarmen
- Übersichtliche Darstellung auch für Einsteiger
- Kommerzielle Datennutzung erst ab der dritten API-Stufe zulässig
- Historische Tiefe in der kostenlosen Version begrenzt
- Abrechnung in US-Dollar
- Keine deutschsprachige Dokumentation
- Daten beschreiben das Marktgeschehen, sie prognostizieren es nicht
- Redaktionelle Protokollberichte statt reiner Kennzahlen
- Strukturierte Fundamentaldaten und Protokollökonomie
- Governance-Tracking
- Screening-Werkzeuge
- Umfangreiches Berichtsarchiv
- Große Preislücke zwischen kostenloser und professioneller Stufe
- Institutionelle Tarife für Privatanleger nicht sinnvoll
- Quellenangabe bei Nutzung der kostenlosen API erforderlich
- Keine mobile App
- Englischsprachig
Score-Vergleich
Funktionen
- Spezialist für Derivatedaten
- Liquidations-Heatmaps als Alleinstellungsmerkmal
- Kostenlose Kernfunktionen
- Vier API-Stufen plus Enterprise
- Research in institutioneller Qualität
- Governance- und Protokollökonomie-Daten
- Berichtsarchiv
- Screening-Werkzeuge
Die fünf Bereiche im Direktvergleich
AI-AnalyseGebühren & Kosten
Die zentralen Dashboards sind kostenlos und ohne Konto nutzbar; begrenzt ist vor allem die historische Datentiefe. Der API-Zugang ist in vier Stufen gestaffelt: 29, 79, 299 und 699 US-Dollar im Monat, dazu eine Enterprise-Stufe auf Anfrage. Wichtig für gewerbliche Nutzung: erst ab der 299-Dollar-Stufe ist die kommerzielle Verwendung der Daten abgedeckt. Stand: August 2026.
Eine kostenlose Stufe gibt Zugang zu grundlegenden API-Endpunkten mit Ratenbegrenzung und zur Community; bei Nutzung ist eine Quellenangabe erforderlich. Darüber liegen ein Einzelnutzer-Tarif sowie deutlich teurere Unternehmens- und Institutionstarife. Die Tarifstufen und Preise ändern sich erfahrungsgemäß mehrmals im Jahr und sollten vor dem Abschluss direkt beim Anbieter geprüft werden. Stand: August 2026.
Bedienung & Nutzerfreundlichkeit
Die Dashboards sind trotz der Datendichte aufgeräumt und auch ohne Vorkenntnisse navigierbar; die Heatmaps sind visuell unmittelbar verständlich. Die Oberfläche und die Dokumentation sind englischsprachig. Stand: August 2026.
Die Oberfläche ist professionell gestaltet und auf Recherche ausgelegt; Berichte und Dashboards sind übersichtlich zugänglich. Eine mobile App gibt es nicht, Oberfläche und Berichte sind englischsprachig. Stand: August 2026.
Funktionen & Angebot
Im Zentrum stehen Liquidations-Heatmaps, Funding-Raten, Open Interest und Long-Short-Verhältnisse, jeweils über mehrere Börsen aggregiert. Ergänzt wird das um Optionsdaten, Börsenzu- und -abflüsse, einen Angst-und-Gier-Index und Benachrichtigungen zu großen Transaktionen. Apps für iOS und Android geben Liquidations- und Preisalarme aus. Stand: August 2026.
Das Angebot verbindet strukturierte Daten mit redaktioneller Analyse: Asset-Profile, Marktdaten, On-Chain-Kennzahlen, Protokollökonomie und Governance-Tracking auf der Datenseite, dazu qualitative Forschungsberichte und ein durchsuchbares Archiv. Screening-Werkzeuge erlauben das Filtern nach Fundamentaldaten. Stand: August 2026.
Im Detail
Fazit
Beide Anbieter liegen in unserer Gesamtbewertung praktisch gleichauf (4.4 zu 4.3).
Coinglass hat eine klare Nische besetzt: Während die großen Aggregatoren Preise und Marktkapitalisierungen abbilden, geht es hier um das, was im Derivatemarkt passiert. Liquidations-Heatmaps, Funding-Raten, Open Interest und Long-Short-Verhältnisse werden über zahlreiche Börsen hinweg zusammengeführt – Daten, die sonst mühsam einzeln zusammengesucht werden müssten.
Für die meisten Privatnutzer ist das Angebot in der kostenlosen Version bereits brauchbar: Die zentralen Dashboards und Heatmaps sind ohne Konto einsehbar, begrenzt wird vor allem die historische Tiefe. Kostenpflichtig wird es beim API-Zugang, der in vier Stufen von 29 US-Dollar bis 699 US-Dollar im Monat gestaffelt ist, plus einer Enterprise-Stufe auf Anfrage.
Zwei Punkte sind für die Nutzung wichtig: Die kommerzielle Verwendung der Daten ist erst ab der dritten API-Stufe zulässig – wer die Daten in ein eigenes Produkt einbaut, kann die günstigen Tarife nicht nutzen. Und die Daten beschreiben das Marktgeschehen, sie prognostizieren es nicht; Liquidations-Heatmaps zeigen Positionsballungen, keine künftigen Kursverläufe.
Messari unterscheidet sich von den übrigen Werkzeugen im Vergleich dadurch, dass ein erheblicher Teil des Werts nicht aus Daten, sondern aus geschriebener Analyse stammt. Protokollberichte, Quartalsauswertungen und Einordnungen zu Governance-Entscheidungen sind redaktionelle Arbeit – das lässt sich nicht durch eine API ersetzen.
Ergänzt wird das um strukturierte Fundamentaldaten: Asset-Profile, Protokollökonomie, Screening-Werkzeuge und ein Archiv der bisherigen Berichte. Wer Projekte nicht nach Kursverlauf, sondern nach Mittelverwendung, Token-Verteilung und Governance beurteilen will, findet hier die passende Aufbereitung.
Der Preis ist der Knackpunkt: Zwischen der kostenlosen Stufe und dem professionellen Angebot liegt eine große Lücke, und die institutionellen Tarife sind für Privatanleger nicht sinnvoll. Für die grundlegende API-Nutzung ist eine Quellenangabe erforderlich. Die Tarifstufen und Preise ändern sich erfahrungsgemäß mehrmals im Jahr und sollten vor dem Abschluss direkt beim Anbieter geprüft werden. Oberfläche und Berichte sind englischsprachig.