Backpack vs Jupiter im Vergleich
| 0,02 % Maker / 0,05 % Taker | Gebühren | Position öffnen/schließen bei 4-7 Basispunkten |
Kostenvergleich
Basis ist der Kauf von Bitcoin im Wert von 1000 €, inklusive aller Gebühren und Aufschläge.
| 0,02 % Maker / 0,05 % Taker | Gebühren | Position öffnen/schließen bei 4-7 Basispunkten |
Vor- und Nachteile
- MiCA-Zulassung der europäischen Einheit, EU-weit gepasst
- Perpetuals für EU-Kunden über eine Einheit unter MiFID-II-Aufsicht
- Benennbarer europäischer Aufsichtsadressat
- Aufgeräumte, einsteigerfreundliche Oberfläche
- 200+ Märkte im globalen Angebot
- Für EU-Kunden nur rund 40 Paare und Hebel bis 10x
- Gebühren über dem Niveau der gebührenfreien Wettbewerber
- Kein deutschsprachiger Support
- Kein reiner DEX – die Ausführung läuft über eine Orderbuch-Infrastruktur des Betreibers
- Nahezu keine Netzwerkgebühren auf Solana
- Sehr schnelle Ausführung
- Eingebettet in das größte Solana-Handelsökosystem
- Pool-Modell ohne Orderbuch-Slippage
- Liquiditätsbereitstellung über JLP mit Anteil an den Gebühren
- Enges Marktangebot – im Wesentlichen die großen Paare
- Finanzierungskosten auf offene Positionen
- Sehr hohe Hebelstufen auf einzelnen Paaren erhöhen das Liquidationsrisiko
- Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
- Kein deutschsprachiger Support
Score-Vergleich
Funktionen
- Eine der wenigen Perpetual-Adressen mit EU-Zulassung
- MiCA-CASP seit Mai 2026
- Perpetuals für EU-Kunden seit September 2025
- Solana-nahe Infrastruktur
- Netzwerkgebühren im Bruchteil eines Cents
- JLP-Pool mit Milliardenvolumen
- Teil des Solana-Handelsökosystems
- Gebührenanteil für Liquiditätsgeber
Die fünf Bereiche im Direktvergleich
AI-AnalyseGebühren & Kosten
Die Standardgebühren liegen bei 0,02 % für Maker und 0,05 % für Taker und damit etwa im Marktdurchschnitt. Bei hohem Handelsvolumen lässt sich die Taker-Gebühr über Limit-Orders weiter senken. Gegenüber den gebührenfreien Wettbewerbern im Segment ist das der teurere Weg – dem steht der regulierte Rahmen gegenüber. Stand: August 2026.
Beim Öffnen und Schließen einer Position fallen jeweils rund 0,06 % an, hinzu kommen laufende Finanzierungskosten. Die Netzwerkgebühren auf Solana liegen deutlich unter einem Cent pro Transaktion und sind damit praktisch vernachlässigbar. Ein Großteil der Gebühren fließt an die Geber der Pool-Liquidität. Stand: August 2026.
Bedienung & Nutzerfreundlichkeit
Die Oberfläche gilt als eine der zugänglichsten im Segment und ist auch für Nutzer ohne lange Futures-Erfahrung navigierbar. Anders als bei den reinen On-Chain-Wettbewerbern ist ein Konto mit Identitätsprüfung erforderlich. Eine deutschsprachige Version gibt es nicht. Stand: August 2026.
Die Oberfläche gehört zu den zugänglichsten im Vergleich und ist auch für Einsteiger navigierbar. Voraussetzung ist eine Solana-Wallet; eine Registrierung entfällt, eine deutschsprachige Version gibt es nicht. Stand: August 2026.
Funktionen & Angebot
Global umfasst das Angebot über 200 Märkte mit einem Hebel von bis zu 50x. Für EU-Kunden gilt ein eigener, engerer Rahmen: rund 40 Perpetual-Paare und ein Hebel von bis zu 10x, angeboten über eine europäische Einheit unter MiFID-II-Aufsicht. Neben den Standard-Orderarten sind Nur-Reduzieren-Orders vorhanden. Stand: August 2026.
Der Perpetual-Handel läuft gegen den JLP-Pool, der mehrere Basiswerte und Stablecoins bündelt. Das Angebot konzentriert sich auf die großen Paare; 2026 kamen sehr hohe Hebelstufen auf ausgewählten Paaren hinzu. Über den Aggregator ist zusätzlich der gesamte Spot-Handel auf Solana zugänglich. Stand: August 2026.
Im Detail
| Backpack Exchange (Coral) | Unternehmen | Jupiter Exchange |
| UAE | Hauptsitz | Singapur |
Fazit
In unserer Gesamtbewertung liegt Jupiter mit 4.0 vor Backpack mit 2.9.
Für die meisten Anleger ist Jupiter deshalb die bessere Wahl.
Backpack fällt im Perpetual-Vergleich aus dem Rahmen, weil hier nicht die Frage im Vordergrund steht, ob man die Regulierungslücke akzeptiert. Die europäische Einheit hat im Mai 2026 von der lettischen Zentralbank eine CASP-Zulassung nach MiCA sowie eine Zahlungsinstituts-Lizenz erhalten; beide werden in die gesamte EU und den EWR gepasst. Perpetuals selbst fallen nicht unter MiCA – dafür gibt es eine gesonderte europäische Einheit unter MiFID-II-Aufsicht.
Der Preis dieser Absicherung ist ein deutlich engerer Rahmen: EU-Kunden handeln rund 40 Paare mit einem Hebel von bis zu 10x, während global bis zu 50x möglich sind. Die Gebühren liegen mit 0,02 % Maker und 0,05 % Taker im Marktdurchschnitt und damit über den gebührenfreien Wettbewerbern.
Für deutsche Nutzer ist das ein anderes Angebot als der Rest des Vergleichs: weniger Hebel, weniger Märkte, höhere Gebühren – aber ein regulierter Rahmen und ein benennbarer Aufsichtsadressat. Wer Perpetuals nicht außerhalb jeder europäischen Aufsicht handeln will, findet hier derzeit eine der wenigen Möglichkeiten.
Jupiter ist auf Solana die zentrale Anlaufstelle für Handel und hat den Perpetual-Bereich als Teil eines größeren Ökosystems aufgebaut. Wie bei GMX wird gegen einen Liquiditätspool gehandelt – hier den JLP-Pool, der Solana, Ethereum, Bitcoin und Stablecoins bündelt und zuletzt bei rund 1,4 Milliarden US-Dollar lag.
Praktisch spielt Solana seine Stärken aus: Die Netzwerkgebühren liegen im Bruchteil eines Cents, die Ausführung ist schnell. Die Handelsgebühren liegen bei etwa 0,06 % beim Öffnen und Schließen, dazu kommen Finanzierungskosten auf offene Positionen. Auf ausgewählten Paaren wurden 2026 sehr hohe Hebelstufen eingeführt.
Die Einschränkung ist das Angebot: Der Perpetual-Handel konzentriert sich auf die großen Paare rund um SOL, ETH und BTC – wer eine breite Auswahl an Altcoin-Perpetuals sucht, ist hier falsch. Für Nutzer, die ohnehin auf Solana unterwegs sind, ist Jupiter dagegen der naheliegendste Weg. Für deutsche Nutzer gilt: keine BaFin-Zulassung, keine MiCA-Erlaubnis, kein deutschsprachiger Support und kein Steuerabzug an der Quelle.