Aster vs Kwenta im Vergleich
| 0 % Maker / 0,04 % Taker (USDT-Perps) | Gebühren | 0,25 % - 0,3 % |
Kostenvergleich
Basis ist der Kauf von Bitcoin im Wert von 1000 €, inklusive aller Gebühren und Aufschläge.
| 0 % Maker / 0,04 % Taker (USDT-Perps) | Gebühren | 0,25 % - 0,3 % |
Vor- und Nachteile
- 0 % Maker-Gebühr auf Perpetuals
- Multi-Chain: BNB Chain, Ethereum, Solana und Arbitrum aus einer Oberfläche
- Sicherheiten können während offener Positionen weiter Rendite erwirtschaften
- Non-custodial mit On-Chain-Abwicklung
- Kein KYC für den On-Chain-Handel
- Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
- Hebelwerbung mit bis zu 1001x setzt einen unrealistischen Anker
- Kein deutschsprachiger Support
- Steuerliche Erfassung liegt vollständig beim Nutzer
- Zugang zu synthetischen Perpetuals aus dem Synthetix-Ökosystem
- Über 40 abgebildete Werte
- Bestehende Handelsfunktionen bleiben während des Übergangs erhalten
- Niedrige Netzwerkgebühren auf Optimism
- Kein eigenständiges Projekt mehr – von Synthetix übernommen
- Eigener Token soll entfallen
- Gebühren von 0,25 bis 0,3 % je Trade weit über dem Segmentniveau
- Kein sinnvoller Kandidat für einen Neueinstieg
- Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
Score-Vergleich
Funktionen
- Maker-Gebühr seit Februar 2026 bei 0 %
- Vier Ketten in einer Handelsoberfläche
- Renditetragende Sicherheiten
- Orderbuch-Erlebnis auf CEX-Niveau
- Übernahme durch Synthetix
- Token-Rückbau angekündigt
- Synthetische Perpetuals auf Optimism
- Handel während des Übergangs weiter möglich
Die fünf Bereiche im Direktvergleich
AI-AnalyseGebühren & Kosten
Seit Februar 2026 fallen auf Perpetual-Kontrakte keine Maker-Gebühren an; Taker zahlen 0,04 % auf USDT-Perpetuals, auf USD1-Perpetuals deutlich weniger. Perpetuals auf tokenisierte Aktien werden ohne Handelsgebühr geführt. Hinzu kommen die Netzwerkgebühren der jeweils genutzten Kette, die je nach Chain unterschiedlich ausfallen. Stand: August 2026.
Die Handelsgebühren lagen zuletzt bei 0,25 bis 0,3 % je Trade und damit um ein Vielfaches über den 0,02 bis 0,05 %, die Orderbuch-DEX im selben Vergleich aufrufen. Die Netzwerkgebühren auf Optimism sind dagegen niedrig. Angesichts der Überführung in das Synthetix-Angebot sind die Konditionen vor einem Handel direkt zu prüfen. Stand: August 2026.
Bedienung & Nutzerfreundlichkeit
Die Oberfläche orientiert sich an zentralen Börsen und ist für Nutzer mit Futures-Erfahrung schnell zugänglich. Der Zugang erfolgt per Wallet-Verbindung ohne Registrierung. Wer mehrere Ketten nutzt, muss auf die jeweils passende Sicherheiten- und Gas-Situation achten. Stand: August 2026.
Die Oberfläche war funktional und auf den synthetischen Handel zugeschnitten. Wer heute einsteigt, sollte den Übergang zu Synthetix berücksichtigen und dort ansetzen, statt sich auf die auslaufende Marke zu stützen. Stand: August 2026.
Funktionen & Angebot
Aster bündelt Perpetuals auf Kryptowährungen sowie auf tokenisierte Aktien und Metalle. Neben Markt-, Limit-, Stop-Loss- und Take-Profit-Orders stehen verborgene Orders und Grid-Handel bereit. Eine Besonderheit sind renditetragende Sicherheiten: hinterlegtes Kapital kann weiter verzinst werden, während eine Position offen bleibt. Stand: August 2026.
Kwenta bildete über 40 synthetische Werte auf Basis des Synthetix-Protokolls ab, zuletzt auf Optimism. Nach der Übernahme wird die Oberfläche in das Angebot von Synthetix überführt; der eigene Token soll entfallen. Neue Funktionen sind für Kwenta als eigenständiges Produkt nicht mehr zu erwarten. Stand: August 2026.
Im Detail
| Aster (Fusion von Astherus & APX Finance) | Unternehmen | Synthetix (Kwenta übernommen) |
| Seychellen | Hauptsitz | Dezentral, kein Firmensitz |
Fazit
In unserer Gesamtbewertung liegt Aster mit 4.7 vor Kwenta mit 2.5.
Für die meisten Anleger ist Aster deshalb die bessere Wahl.
Aster ist aus der Fusion von Astherus und APX Finance hervorgegangen und tritt als Multi-Chain-Alternative zu den Single-Chain-Perpetual-DEX an. Gehandelt wird über BNB Chain, Ethereum, Solana und Arbitrum, die Abwicklung bleibt on-chain und die Verwahrung beim Nutzer.
Beim Gebührenmodell hat Aster im Februar 2026 nachgelegt: Maker zahlen auf Perpetuals 0 %, Taker 0,04 % auf USDT-Perpetuals. Das ist auch im Vergleich zu zentralen Börsen günstig. Hinzu kommt, dass hinterlegte Sicherheiten in bestimmten Formen weiter Rendite erwirtschaften, während eine Position offen ist.
Die beworbenen Hebel von bis zu 1001x sind vor allem ein Marketing-Signal und in der Praxis für Privatanleger kaum sinnvoll nutzbar – die Liquidationsschwelle liegt dabei extrem eng. Für den deutschen Markt gilt: keine BaFin-Zulassung, keine MiCA-Erlaubnis, kein deutschsprachiger Support und kein Steuerabzug an der Quelle. Interessant ist Aster für erfahrene Trader, die mehrere Ketten aus einer Oberfläche bedienen wollen.
Kwenta ist keine eigenständige Plattform mehr. Synthetix hat die Handelsoberfläche übernommen, um Frontend und Nutzererlebnis selbst zu betreiben; der KWENTA-Token soll im Zuge dessen entfallen. Der Handel für bestehende Nutzer bleibt während des Übergangs funktionsfähig, die Marke wird jedoch in das Synthetix-Angebot überführt.
Inhaltlich ging es bei Kwenta immer um synthetische Perpetuals auf Basis von Synthetix, zuletzt auf Optimism, mit über 40 abgebildeten Werten. Die Gebühren lagen mit 0,25 bis 0,3 % je Trade deutlich über dem Niveau der Orderbuch-DEX – ein Nachteil, der sich mit dem Vormarsch günstiger Wettbewerber verschärft hat.
Für einen Neueinstieg spricht damit wenig: Wer synthetische Perpetuals aus diesem Ökosystem handeln möchte, geht sinnvollerweise direkt über Synthetix. Für deutsche Nutzer gilt: keine BaFin-Zulassung, keine MiCA-Erlaubnis, kein deutschsprachiger Support und kein Steuerabzug an der Quelle.