Aster vs Extended im Vergleich
| 0 % Maker / 0,04 % Taker (USDT-Perps) | Gebühren | 0 % Maker / 0,025 % Taker |
Kostenvergleich
Basis ist der Kauf von Bitcoin im Wert von 1000 €, inklusive aller Gebühren und Aufschläge.
| 0 % Maker / 0,04 % Taker (USDT-Perps) | Gebühren | 0 % Maker / 0,025 % Taker |
Vor- und Nachteile
- 0 % Maker-Gebühr auf Perpetuals
- Multi-Chain: BNB Chain, Ethereum, Solana und Arbitrum aus einer Oberfläche
- Sicherheiten können während offener Positionen weiter Rendite erwirtschaften
- Non-custodial mit On-Chain-Abwicklung
- Kein KYC für den On-Chain-Handel
- Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
- Hebelwerbung mit bis zu 1001x setzt einen unrealistischen Anker
- Kein deutschsprachiger Support
- Steuerliche Erfassung liegt vollständig beim Nutzer
- 0 % Maker-Gebühr, 0,025 % Taker
- Tägliche Maker-Rebates je nach Maker-Anteil
- Sehr niedrige Netzwerkgebühren auf Starknet
- Einheitliche Margin über mehrere Anlageklassen
- Selbstverwahrung
- Deutlich kleiner als die Marktführer
- Rund 50 Handelspaare – engeres Angebot als bei Wettbewerbern
- Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
- Kein deutschsprachiger Support
Score-Vergleich
Funktionen
- Maker-Gebühr seit Februar 2026 bei 0 %
- Vier Ketten in einer Handelsoberfläche
- Renditetragende Sicherheiten
- Orderbuch-Erlebnis auf CEX-Niveau
- Gebührenfrei auf der Maker-Seite
- Team mit Revolut-Vergangenheit
- Cross-Asset-Sicherheiten und einheitliche Margin
- Netzwerkkosten im Cent-Bereich
Die fünf Bereiche im Direktvergleich
AI-AnalyseGebühren & Kosten
Seit Februar 2026 fallen auf Perpetual-Kontrakte keine Maker-Gebühren an; Taker zahlen 0,04 % auf USDT-Perpetuals, auf USD1-Perpetuals deutlich weniger. Perpetuals auf tokenisierte Aktien werden ohne Handelsgebühr geführt. Hinzu kommen die Netzwerkgebühren der jeweils genutzten Kette, die je nach Chain unterschiedlich ausfallen. Stand: August 2026.
Maker zahlen keine Handelsgebühr, Taker 0,025 %. Abhängig vom Maker-Anteil über 30 Tage kommen tägliche Rebates von bis zu 2 Basispunkten hinzu. Die Netzwerkgebühren auf Starknet liegen typischerweise zwischen wenigen Cent pro Transaktion und fallen damit gegenüber der Handelsgebühr kaum ins Gewicht. Stand: August 2026.
Bedienung & Nutzerfreundlichkeit
Die Oberfläche orientiert sich an zentralen Börsen und ist für Nutzer mit Futures-Erfahrung schnell zugänglich. Der Zugang erfolgt per Wallet-Verbindung ohne Registrierung. Wer mehrere Ketten nutzt, muss auf die jeweils passende Sicherheiten- und Gas-Situation achten. Stand: August 2026.
Die Oberfläche ist funktional aufgebaut und auf Nutzer mit Futures-Erfahrung zugeschnitten. Der Zugang läuft über eine Wallet-Verbindung; eine deutschsprachige Version gibt es nicht. Stand: August 2026.
Funktionen & Angebot
Aster bündelt Perpetuals auf Kryptowährungen sowie auf tokenisierte Aktien und Metalle. Neben Markt-, Limit-, Stop-Loss- und Take-Profit-Orders stehen verborgene Orders und Grid-Handel bereit. Eine Besonderheit sind renditetragende Sicherheiten: hinterlegtes Kapital kann weiter verzinst werden, während eine Position offen bleibt. Stand: August 2026.
Extended führt über 50 Perpetual-Paare und ergänzt sie um Spot- und Kreditmärkte. Sicherheiten lassen sich über Anlageklassen hinweg einsetzen, die Margin wird einheitlich über das Konto geführt. Neben den Standard-Orderarten stehen TP/SL-Klammern zur Verfügung, mit denen Ziel- und Verlustgrenze gemeinsam gesetzt werden. Stand: August 2026.
Im Detail
| Aster (Fusion von Astherus & APX Finance) | Unternehmen | Extended Finance |
| Seychellen | Hauptsitz | Unbekannt (Dezentralisiertes Team) |
Fazit
In unserer Gesamtbewertung liegt Aster mit 4.7 vor Extended mit 4.4.
Für die meisten Anleger ist Aster deshalb die bessere Wahl.
Aster ist aus der Fusion von Astherus und APX Finance hervorgegangen und tritt als Multi-Chain-Alternative zu den Single-Chain-Perpetual-DEX an. Gehandelt wird über BNB Chain, Ethereum, Solana und Arbitrum, die Abwicklung bleibt on-chain und die Verwahrung beim Nutzer.
Beim Gebührenmodell hat Aster im Februar 2026 nachgelegt: Maker zahlen auf Perpetuals 0 %, Taker 0,04 % auf USDT-Perpetuals. Das ist auch im Vergleich zu zentralen Börsen günstig. Hinzu kommt, dass hinterlegte Sicherheiten in bestimmten Formen weiter Rendite erwirtschaften, während eine Position offen ist.
Die beworbenen Hebel von bis zu 1001x sind vor allem ein Marketing-Signal und in der Praxis für Privatanleger kaum sinnvoll nutzbar – die Liquidationsschwelle liegt dabei extrem eng. Für den deutschen Markt gilt: keine BaFin-Zulassung, keine MiCA-Erlaubnis, kein deutschsprachiger Support und kein Steuerabzug an der Quelle. Interessant ist Aster für erfahrene Trader, die mehrere Ketten aus einer Oberfläche bedienen wollen.
Extended wurde von einem Team mit Revolut-Hintergrund aufgebaut und ist auf dem Starknet-Mainnet aktiv. Das Produktversprechen geht über reine Perpetuals hinaus: Sicherheiten lassen sich über Anlageklassen hinweg einsetzen, Margin wird einheitlich geführt, und Spot- sowie Kreditmärkte ergänzen das Angebot.
Beim Preis liegt Extended vorn: Maker zahlen nichts, Taker 0,025 %, dazu kommen tägliche Maker-Rebates in Abhängigkeit vom Maker-Anteil. Die Netzwerkgebühren auf Starknet liegen im Bereich weniger Cent pro Transaktion, sodass die Gesamtkosten auch bei häufigem Handel niedrig bleiben.
Einzuordnen ist die Größe: Extended ist gemessen am gebundenen Kapital deutlich kleiner als Hyperliquid oder Lighter, das Marktangebot umfasst gut 50 Paare. Für deutsche Nutzer gilt wie im gesamten Segment: keine BaFin-Zulassung, keine MiCA-Erlaubnis, kein deutschsprachiger Support, kein Steuerabzug an der Quelle.