Aster vs dYdX im Vergleich

Aster
Aster
Vergleichssieger
4.7von 5
Zu Aster
vs
dYdX
dYdX
4.3von 5
Zu dYdX
0 % Maker / 0,04 % Taker (USDT-Perps)Gebühren0,05 % Taker / 0,01 % Maker

Kostenvergleich

Basis ist der Kauf von Bitcoin im Wert von 1000 €, inklusive aller Gebühren und Aufschläge.

AsterdYdX
0 % Maker / 0,04 % Taker (USDT-Perps)Gebühren0,05 % Taker / 0,01 % Maker

Vor- und Nachteile

Aster
Aster
Vorteile
  • 0 % Maker-Gebühr auf Perpetuals
  • Multi-Chain: BNB Chain, Ethereum, Solana und Arbitrum aus einer Oberfläche
  • Sicherheiten können während offener Positionen weiter Rendite erwirtschaften
  • Non-custodial mit On-Chain-Abwicklung
  • Kein KYC für den On-Chain-Handel
Nachteile
  • Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
  • Hebelwerbung mit bis zu 1001x setzt einen unrealistischen Anker
  • Kein deutschsprachiger Support
  • Steuerliche Erfassung liegt vollständig beim Nutzer
Aster Erfahrungen
dYdX
dYdX
Vorteile
  • Vollständig dezentrales Orderbuch – Matching läuft über die Validatoren
  • Eigene Cosmos-Blockchain statt Rollup-Abhängigkeit
  • Lange Betriebshistorie und ausgereifte Marktstruktur
  • 200+ Märkte
  • Niedrige Netzwerkgebühren
Nachteile
  • Marktanteil stark gefallen – Liquidität ist zu jüngeren Wettbewerbern abgewandert
  • In Nebenmärkten dünnere Orderbücher und höhere Slippage
  • Keine BaFin-Zulassung und keine EU-Regulierung
  • Kein deutschsprachiger Support
dYdX Erfahrungen

Score-Vergleich

4.6Bedienung4.2
4.7Features4.2
4.8Gebühren4.2
4.3Stabilität4.5
3.6Support3.6

Funktionen

Aster
AsterBesonderheiten
  • Maker-Gebühr seit Februar 2026 bei 0 %
  • Vier Ketten in einer Handelsoberfläche
  • Renditetragende Sicherheiten
  • Orderbuch-Erlebnis auf CEX-Niveau
dYdX
dYdXBesonderheiten
  • Dezentrales Matching auf Validator-Ebene
  • Eigene Cosmos-Chain
  • Etablierte Marke im Derivatesegment
  • 200+ Perpetual-Märkte

Die fünf Bereiche im Direktvergleich

AI-Analyse

Gebühren & Kosten

Aster
Aster

Seit Februar 2026 fallen auf Perpetual-Kontrakte keine Maker-Gebühren an; Taker zahlen 0,04 % auf USDT-Perpetuals, auf USD1-Perpetuals deutlich weniger. Perpetuals auf tokenisierte Aktien werden ohne Handelsgebühr geführt. Hinzu kommen die Netzwerkgebühren der jeweils genutzten Kette, die je nach Chain unterschiedlich ausfallen. Stand: August 2026.

dYdX
dYdX

Die Gebühren liegen bei rund 0,01 % für Maker und 0,05 % für Taker, gestaffelt nach Handelsvolumen. Hinzu kommen die Netzwerkgebühren der eigenen Cosmos-Chain, die sehr niedrig ausfallen. Im Vergleich zu den gebührenfreien Neueinsteigern im Segment ist das nicht mehr konkurrenzfähig, im Vergleich zu zentralen Börsen weiterhin günstig. Stand: August 2026.

Bedienung & Nutzerfreundlichkeit

Aster
Aster

Die Oberfläche orientiert sich an zentralen Börsen und ist für Nutzer mit Futures-Erfahrung schnell zugänglich. Der Zugang erfolgt per Wallet-Verbindung ohne Registrierung. Wer mehrere Ketten nutzt, muss auf die jeweils passende Sicherheiten- und Gas-Situation achten. Stand: August 2026.

dYdX
dYdX

Die Oberfläche richtet sich klar an professionelle Nutzer und setzt Erfahrung mit Margin und Funding voraus. Der Zugang erfolgt über eine Wallet-Verbindung, eine deutschsprachige Version gibt es nicht. Stand: August 2026.

Funktionen & Angebot

Aster
Aster

Aster bündelt Perpetuals auf Kryptowährungen sowie auf tokenisierte Aktien und Metalle. Neben Markt-, Limit-, Stop-Loss- und Take-Profit-Orders stehen verborgene Orders und Grid-Handel bereit. Eine Besonderheit sind renditetragende Sicherheiten: hinterlegtes Kapital kann weiter verzinst werden, während eine Position offen bleibt. Stand: August 2026.

dYdX
dYdX

Angeboten werden über 200 Perpetual-Märkte auf einer eigenen Cosmos-basierten Blockchain. Die Besonderheit liegt in der Architektur: Das Orderbuch wird nicht von einem zentralen Betreiber geführt, sondern von den Validatoren des Netzwerks. Neben Markt- und Limit-Orders stehen Stop-Loss, Stop-Limit und Take-Profit bereit. Stand: August 2026.

Im Detail

AsterdYdX
Aster (Fusion von Astherus & APX Finance)UnternehmendYdX Trading Inc.
SeychellenHauptsitzUSA

Fazit

In unserer Gesamtbewertung liegt Aster mit 4.7 vor dYdX mit 4.3.

Für die meisten Anleger ist Aster deshalb die bessere Wahl.

AsterUnsere Meinung

Aster ist aus der Fusion von Astherus und APX Finance hervorgegangen und tritt als Multi-Chain-Alternative zu den Single-Chain-Perpetual-DEX an. Gehandelt wird über BNB Chain, Ethereum, Solana und Arbitrum, die Abwicklung bleibt on-chain und die Verwahrung beim Nutzer.

Beim Gebührenmodell hat Aster im Februar 2026 nachgelegt: Maker zahlen auf Perpetuals 0 %, Taker 0,04 % auf USDT-Perpetuals. Das ist auch im Vergleich zu zentralen Börsen günstig. Hinzu kommt, dass hinterlegte Sicherheiten in bestimmten Formen weiter Rendite erwirtschaften, während eine Position offen ist.

Die beworbenen Hebel von bis zu 1001x sind vor allem ein Marketing-Signal und in der Praxis für Privatanleger kaum sinnvoll nutzbar – die Liquidationsschwelle liegt dabei extrem eng. Für den deutschen Markt gilt: keine BaFin-Zulassung, keine MiCA-Erlaubnis, kein deutschsprachiger Support und kein Steuerabzug an der Quelle. Interessant ist Aster für erfahrene Trader, die mehrere Ketten aus einer Oberfläche bedienen wollen.

dYdXUnsere Meinung

dYdX war jahrelang der Maßstab im dezentralen Derivatehandel und hat mit Version 4 den konsequentesten Schritt der Branche gemacht: weg von Ethereum, hin zu einer eigenen Cosmos-basierten Blockchain, auf der die Validatoren das Orderbuch selbst führen. Damit läuft nicht nur die Abwicklung, sondern auch das Matching dezentral – etwas, das die meisten Wettbewerber bis heute nicht bieten.

Die Marktposition hat sich allerdings drastisch verschoben. Vom klaren Marktführer im Jahr 2023 ist dYdX auf einen kleinen einstelligen Anteil am Perpetual-Volumen zurückgefallen, während Hyperliquid und jüngere Orderbuch-DEX die Liquidität auf sich gezogen haben. Für Trader bedeutet das in erster Linie: dünnere Bücher in Nebenmärkten und damit spürbarere Slippage als bei den Volumenführern.

Technisch bleibt die Plattform solide, die Gebühren liegen mit 0,01 % Maker und 0,05 % Taker im Rahmen. Wer Dezentralisierung als Selbstzweck hoch gewichtet, findet hier die konsequenteste Umsetzung. Wer vor allem enge Spreads sucht, wird bei den Volumenführern besser bedient. Für deutsche Nutzer gilt: keine BaFin-Zulassung, keine MiCA-Erlaubnis, kein deutschsprachiger Support und kein Steuerabzug an der Quelle.