Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Finanzberatung dar. Investitionen in Kryptowährungen sind mit einem hohen Risiko verbunden. Führe immer deine eigene Recherche durch.

Solana Prognose: SOL testet gerade den Ausbruch Richtung 120 Dollar

Solana hat die 110 Dollar angelaufen und der 200er EMA steigt. Was der SOL Chart über 120 Dollar sagt und welche Marke vorher halten muss.

Solana kurs prognose
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Kategorien: Solana

Solana war im vergangenen Jahr der Chart, den niemand mehr öffnen wollte. Von rund 240 Dollar im Oktober ging es praktisch ohne Pause abwärts bis auf ein Junitief bei etwa 62 Dollar. Mitte August drehte sich das Bild innerhalb von drei Handelstagen komplett, und seitdem macht SOL etwas, das im gesamten Jahr nicht gelungen war: Es hält sich über 100 Dollar.

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SOL-Chart in USD

Wo steht der Solana Kurs aktuell?

Solana hat gerade die 110 Dollar angelaufen. Das ist die Oberkante der Spanne, in der sich der Kurs seit dem Ausbruch im August bewegt, und genau das Niveau, auf das die gesamte Konstellation hinarbeitet. Eröffnet wurde bei 101,52 Dollar, das Tagestief lag bei 100,80 Dollar. SOL hat damit innerhalb eines einzigen Tages rund 10 Prozent Spanne durchlaufen.

Die andere Hälfte der Geschichte ist der Boden. Die 100-Dollar-Marke hat von Februar bis August jede Erholung abgewürgt. Jetzt trägt sie den Kurs. Ein Widerstand, der zur Unterstützung wird, ist eines der verlässlichsten Signale der Charttechnik, und SOL hat diese Zone bereits mehrfach verteidigt. Anfang dieser Woche rutschte der Kurs auf rund 95,84 Dollar, nachdem der US-Senat den CLARITY Act nicht weiterbrachte. Auch dieser Rücksetzer war nach zwei Sitzungen wieder aufgekauft.

Aus der Distanz betrachtet bleibt der Schaden sichtbar: SOL liegt noch immer rund 56 Prozent unter dem Hoch vom Oktober 2025. Die Struktur des Charts hat sich seit August allerdings vollständig verändert.

Was sagt die SOL Chartanalyse zur 120-Dollar-Marke?

Entscheidend ist, was Mitte August passiert ist. Solana hatte sechs Wochen lang in einer engen Spanne zwischen 72 und 85 Dollar gemahlen und war zuletzt auf gerade einmal 75 bis 78 Dollar zusammengelaufen. Dann ging es senkrecht nach oben: durch 76 Dollar, durch den 200er EMA, durch 90,21 Dollar und direkt in den dreistelligen Bereich. Anfang September markierte der Kurs ein Hoch bei knapp 110 Dollar.

In den Wochen danach pendelte SOL zwischen rund 95 Dollar und genau diesem Niveau, statt die Bewegung zurückzugeben. Genau so verhält sich ein gesunder Markt nach einer Expansion: Er verdaut sie.

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Jetzt steht der Kurs wieder an der Oberkante dieser Spanne. Zweite Anläufe an ein Range-Hoch gelingen deutlich häufiger als erste, weil die Verkäufer, die das Niveau Anfang September verteidigt haben, vier Wochen Zeit hatten, bedient zu werden. Genau diese Situation liegt gerade auf dem Bildschirm.

Die Rechnung für das nächste Ziel ist simpel. Die monatelange Basis zwischen 76 und 100 Dollar war 24 Punkte breit. Ein bestätigter Ausbruch über 100 Dollar ergibt damit rund 124 Dollar, und das liegt praktisch auf der eingezeichneten 120-Dollar-Marke. Das ist das erste realistische Ziel, kein Wunschdenken.

Oberhalb von 120 Dollar wird die Luft dünn. Die nächsten markierten Niveaus liegen bei 144,04 und 160 Dollar, beide stammen aus der Abwärtsstruktur vom Jahresanfang. Dazwischen wurde kaum gehandelt, weshalb Bewegungen durch diese Zone erfahrungsgemäß schnell ablaufen.

Arbeitet der 200er EMA endlich für Solana statt gegen es?

Das ist der Punkt, den die meisten übersehen.

Der 200-Tage-EMA liegt bei 92,13 Dollar. Das gesamte erste Halbjahr über zeigte er nach unten und hat jeden Erholungsversuch abgewiesen. Solana notiert inzwischen rund 15 Prozent darüber, und die Linie selbst hat sich abgeflacht und dreht erstmals im Jahr 2026 nach oben.

Das ist der Unterschied zwischen einer Erleichterungsrally und einem strukturellen Wandel. Ein steigender langfristiger Durchschnitt unter dem Kurs macht aus Rücksetzern Einstiege statt Ausstiege.

Der RSI stützt das Bild, ohne heißzulaufen: 60,18 Punkte, oberhalb der eigenen Signallinie bei 57,84. Klar bullisches Terrain, aber weit entfernt von überkauft. Es ist also Platz für eine weitere Aufwärtsbewegung, bevor das Momentum eine Pause braucht.

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Reichen ETF-Zuflüsse und Netzwerk-Upgrades für 120 Dollar?

Das fundamentale Umfeld hat sich leiser verbessert als der Kurs.

Die US-Spot-ETFs auf Solana verzeichnen inzwischen neun positive Wochen in Folge. Allein im vergangenen Monat flossen mehr als 200 Millionen Dollar zu, zuletzt summierte sich der 30-Tage-Wert auf 220,1 Millionen Dollar und der kumulierte Nettozufluss auf rund 1,37 Milliarden Dollar. Die neun von SoSoValue erfassten Produkte hielten Anfang September etwa 1,41 Milliarden Dollar. Explosiv sind diese Zahlen nicht, aber sie sind beständig, und sie haben auch die Enttäuschung um den CLARITY Act überstanden.

Regulatorisch hat sich die Lage ebenfalls verbessert. Am 5. September stufte die SEC SOL formal als Kernwert für rohstoffbasierte Trusts ein, gemeinsam mit Bitcoin und Ether. Für künftige Produktzulassungen wiegt das deutlich schwerer als für die heutige Tageskerze.

Technisch ist der Fahrplan dicht getaktet. Transaction V1 ging am 9. September live und hebt die maximale Transaktionsgröße von 1.232 auf 4.096 Byte, was ZK-Proofs und komplexere Operationen möglich macht. Seit dem 31. August läuft zudem eine stufenweise Senkung der Rent-Gebühren, die Speicherkosten in fünf Schritten um rund 90 Prozent drücken soll.

Der große Brocken ist Alpenglow, der größte Umbau des Konsensmechanismus in der Geschichte von Solana. Proof of History und Tower BFT werden durch Votor und Rotor ersetzt. Die Finalität sinkt damit von rund 12,8 Sekunden auf etwa 150 Millisekunden, und rund drei Viertel des Blockplatzes, den heute Validator-Votes belegen, werden frei. Das Mainnet-Update ist mit Agave 4.3 für Oktober 2026 angesetzt.

Ein Katalysator im Oktober, während der Kurs knapp unter einem Ausbruchsniveau steht, ist eine Konstellation, die man ernst nehmen sollte. Wer sich dafür positioniert, sollte vorher Gebühren und Spreads prüfen. Die Unterschiede zwischen den Handelsplätzen fressen einen 20-Prozent-Move schneller auf, als die meisten erwarten. In unserer aktualisierten Übersicht findest du die besten Krypto-Börsen im Vergleich.

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Was würde die Solana Prognose kippen?

Zunächst: Eine Abweisung bei 110 Dollar ist kein Scheitern. Sie setzt die Spanne lediglich zurück und schickt SOL in deren Mitte. Range-Hochs fallen selten im ersten oder zweiten Anlauf.

Die Marke, an der die These tatsächlich bricht, liegt bei 100 Dollar. Der gesamte Fall steckt in dieser einen Zahl: Ausbruchsniveau, umgedrehter Widerstand und inzwischen mehrfach verteidigte Unterstützung.

Ein Tagesschluss zurück unter 100 Dollar bringt den 200er EMA bei 92,13 Dollar ins Spiel, dicht gefolgt von der Kante bei 90,21 Dollar. Fallen beide, sieht der August-Ausbruch plötzlich nach einem reinen Liquiditätsereignis aus statt nach einer Trendwende. Die nächste tragfähige Unterstützung liegt dann bei 76 Dollar.

Die Risiken sind nicht nur charttechnisch. Die SOL-Inflation liegt weiterhin bei rund 3,7 Prozent, die Zahl der aktiven Validatoren ist auf etwa 800 gefallen, was berechtigte Fragen zur Dezentralisierung aufwirft, und Alpenglow wurde bereits einmal von September auf Oktober verschoben. Upgrades, die sich einmal verschieben, verschieben sich oft ein zweites Mal.

Solana Prognose: Wie realistisch sind 120 Dollar?

Die Einschätzungen gehen weit auseinander. Charttechnische Ziele liegen bei rund 140 Dollar, falls die aktuelle Flaggenformation nach oben auflöst. Langfristmodelle nennen deutlich höhere Werte und sind damit für eine Entscheidung im September oder Oktober praktisch wertlos.

Der Chart gibt die klarere Antwort, und die Frage ist nicht mehr hypothetisch. Solana braucht für 120 Dollar kein neues Narrativ. Es braucht einen Tagesschluss über 110 Dollar, keinen bloßen Docht darüber. Dann zeigen die Rechnung aus der Basis, der steigende 200er EMA, die RSI-Position und der Upgrade-Termin im Oktober alle in dieselbe Richtung. Das Niveau anzulaufen war der einfache Teil. Die Bestätigung ist der Schlusskurs darüber mit echtem Volumen, und darauf kommt es bis zum Wochenschluss an.

Hält die 100-Dollar-Marke nicht, ist all das hinfällig. Ranges lösen sich in beide Richtungen auf, und diese hier ist noch nicht aufgelöst.

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