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Nordkorea besitzt dank Hacking und Mining Bitcoin im Wert von mehr als $200 Millionen US-Dollar

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Seit Anfang 2017 hortete Nordkorea angeblich Kryptowährungen im Wert mehr als 200 Millionen US-Dollar und linderte damit effektiv die Auswirkungen der verschiedenen wirtschaftlichen und politischen Sanktionen einiger der größten globalen Supermächte der Welt.

Priscilla Moriuchi, ein Ex-US National Security Agency Officer, gab in einem Interview mit Radio Free Asia an, dass Kim Jong Un’s Regime mehr als 11.000 Bitcoin zusammengesammelt hat. Moriuchi, welche nun für den Cyber-Bedrohungsnachrichtendienst Recorded Future arbeitet, geht davon aus dass der Staat die Kryptowährung durch Hacking und/oder Mining in seinen Besitz brachte.

Hätte Kim Jong Un sich dazu entschieden, seine Bitcoin an deren Höhepunkt im Dezember für sagenhafte $19.800 pro Stück zu verkaufen dann hätte er hierfür rund $210 Millionen US-Dollar bekommen. Dank dem neulichen Markt-Crash sind diese nun allerdings nur noch ca. $121 Millionen US-Dollar wert.

Laut Experten auf dem Gebiet der globalen Finanzanalytik nutzt Nordkorea seine Einnahmen von den Kryptowährungsmärkten, um die inländische Wirtschaft zu finanzieren, die unter mehreren internationalen Sanktionen leidet.

In einem weiteren Interview mit Vox.com erklärt Moruichi was Nordkorea ihrer Meinung nach mit den Bitcoin anstellt.

„Ich wette, dass die bitcoins in eine andere form – physikalische objekte oder andere währungen – konvertiert werden um nordkoreas militärprogramm zu unterstützen.“

Der Ostasiatische Staat, welcher berühmt dafür ist unter Kim’s Familie in einer rücksichtslosen und unerbittlichen Diktatur zu leben, ist auch bekannt dafür dass er für einige der größten Cyber-Verbrechen aller Zeit verantwortlich ist. Letzten Dezember wurde es bestätigt, dass der Staat hinter der ‚Wannacry‘ Attacke im Mai steckte welche mehr als 230.000 Computer in über 150 Ländern betraf.

Weiterhin wurde Nordkorea beschuldigt die Bank of Bangladesh im Jahr 2015 ausgeraubt zu haben. Beweisen von Moruichi’s neuer Firma Recorded Future zufolge sollen Nordkoreanische Hacker in mehreren Ländern wie beispielsweise China oder Indien arbeiten.

Dies ist auch nicht das erste Mal dass Nordkorea einen großen Hack ausführte um an Bitcoin zu kommen. Letzten Dezember attackierten Hacker die Südkoreanische Kryptowährungs-Börse Youbit und stahlen digitale Währungen im Wert von mehr als $7 Millionen US-Dollar. Youbit sah sich dadurch gezwungen Insolvenz anzumelden.

Trotz aller Beweise verneint Nordkorea jegliches Hacking und gibt an, dass die Nation die Bitcoin über mehrere Mining-Operationen innerhalb des Landes generierte.

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