Der Ton gegenüber Kryptowährungen wird rauher in Washington. Erst Anfang Mai forderte Rep. Sherman ein Verbot aller Kryptowährungen und nun äußert sich auch Trump selbst gegenüber Bitcoin negativ.
Trump zu Bitcoin
So schreibt Trump auf Twitter: “Ich bin kein Fan von Bitcoin und anderen Kryptowährungen – die [übrigens] kein Geld sind – und deren Wert sehr schwankt und auf nichts außer dünner Luft basiert. Unregulierte Kryptoanlagen können gesetzwidriges Verhalten erleichtern, zum Beispiel Drogenhandel und andere illegale Aktivitäten…”
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Trump zu Libra
Er fügt hinzu: “…. Ebenso wird Facebooks “virtuelle Währung” Libra fast keine Zuverlässigkeit aufweisen. Falls Facebook und andere Unternehmen eine Bank sein wollen, dann müssen sie auch selbst eine Bank gründen, und sich an alle Bankengesetze halten, genauso wie andere Banken [auch], sowohl national und international. Wir haben nur eine echte Währung in den USA und diese ist stärker als je zuvor, sie ist beides zuverlässig und vertrauenswürdig. Es ist die mit Abstand wichtigste Währung der Welt, und wird es auch immer bleiben. Der Name der Währung ist der United States Dollar!”
Wenn man sich die Tweets durchliest wird klar, dass es Trump vor allem darum geht Facebook zu kontrollieren und Libra in die Schranke weisen zu wollen.
Bitcoin wird dabei eher in einen einleitenden Satz erwähnt um das Thema kurz für den Durchschnittsbürger einzuordnen.
Einordung
Die Aussagen sind dementsprechend auch etwas plump. Dass der Wert sehr volatil ist, ist jedem klar. Jedoch basiert der Wert nicht auf dünner Luft, sondern auf intrinsischen Eigenschaften des Bitcoins wie Knappheit und Unzensierbarkeit und Angebot/Nachfrage. Ironischerweise wird der US-Dollar bekanntermaßen selbst von den Notenbanken einfach aus dünner Luft gedruckt.
Abschliessend betont Trump nochmals, dass der US-Dollar die “einzige wahre Währung” sei. Das ist natürlich gewohnt patriotisch – und eigennützig – ist Trump doch der Meinung, dass die Vereinigten Staaten nie pleite gehen können, wenn sie das Geld doch einfach selbst drucken können.
Zuletzt übte er verstärkt Druck auf die FED und deren Präsident Jerome Powell aus. Ihm sind die hohen Leitzinsen schon seit längerem ein Dorn im Auge. Die US-Wirtschaft würde abgehen “wie eine Rakete”, wenn die Leitzinsen gesenkt werden würden, so Trump.
Auch die Aussagen zu “fördert illegale Aktivitäten” sind ziemlich altbacken. Bitcoin, welcher eine unveränderliche öffentliche Blockchain hat, mit welcher man für alle Zeiten alle Transaktionen nachverfolgen kann, ist nicht wirklich dafür geeignet illegale Aktivitäten durchzuführen. Der US-Dollar hingegen ist besonders in Cash-Form sehr beliebt für illegale Aktivitäten.
Es ist nicht überraschend, dass Facebook so starker Kritik ausgesetzt wird. Staaten sehen es natürlich nicht gerne wenn an ihrem staatlichen Währungsmonopol gesägt wird. Genau aus diesem Grund wurde Bitcoin ja überhaupt erst dezentral gestaltet – und ohne diese dezentrale Gestaltung hätte Bitcoin auch keinerlei Volatilität.
Einschätzung der Kryptowelt
Dass Trump kein Fan von Kryptowährungen ist, ist der Kryptowelt ziemlich egal, hier freut man sich eher darüber vom aktuellen Präsidenten auf Twitter genannt zu werden. Viele sind der Ansicht “Bad Publicity ist auch Publicity” – ein Fakt den Trump wohl am Besten selbst weiss.
Vielleicht fände Trump mehr gefallen an Kryptowährungen wenn sein Kryptofreundlicher Stabschef Mulvaney ihm den TrumpCoin zeigen würde, oder er darüber aufgeklärt werden würde, dass er mit einem ICO des Build-the-Wall-Coin eventuell doch noch seine Mauer finanziert bekommen könnte.
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