Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Finanzberatung dar. Investitionen in Kryptowährungen sind mit einem hohen Risiko verbunden. Führe immer deine eigene Recherche durch.

Warum fällt Bitcoin heute unter 63.000 Dollar?

Bitcoin gibt nach, weil die Nahost-Spannungen die Märkte belasten. Doch die ETF-Zahlen senden plötzlich ein bullisches Signal. Das steckt heute dahinter.

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Kategorien: Bitcoin

Der Kryptomarkt startet tiefrot in die Woche. $BTC rutscht unter eine wichtige Marke, weil die neu aufgeflammten Spannungen zwischen den USA und dem Iran die Risikoanlagen belasten und Trader ihre Wochenendgewinne mitnehmen. Doch unter der Oberfläche liefern die ETF-Daten ein Signal, das zwei Monate lang gefehlt hat. Hier ist der Überblick über die Krypto News heute und was den Bitcoin Kurs gerade bewegt.

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Wie steht der Bitcoin Kurs heute?

Der BTC Kurs heute liegt bei rund 63.000 Dollar – ein Minus von etwa 1,4 % innerhalb von 24 Stunden, nachdem er vom Wochenschluss über 64.300 Dollar abgerutscht ist. Der Rückgang löste Liquidationen von rund 253 Millionen Dollar aus, überwiegend auf der Long-Seite. Trotzdem fiel der Ausverkauf moderat aus – gerade einmal ein Sechstel der heftigsten Tagesverluste des vergangenen Monats. Bitcoin bewegt sich seit einem Monat in einer Spanne zwischen 59.000 und 66.000 Dollar. Der heutige Rückgang bleibt also klar innerhalb bekannter Grenzen und ist kein Zeichen für einen Zusammenbruch.

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Bitcoin-Preis heute in USD im Jahr 2026

Der Blick aufs große Ganze bleibt allerdings ernüchternd: BTC liegt seit Jahresbeginn rund 30 % im Minus und mehr als 50 % unter seinem Rekordhoch vom Oktober.

Warum fällt Bitcoin heute?

Zwei Kräfte treffen gleichzeitig aufeinander. Erstens die Geopolitik: Die neu entfachten Spannungen zwischen den USA und dem Iran rund um die Straße von Hormus trieben Anleger raus aus Risikoanlagen – quer durch alle Märkte. Der südkoreanische Kospi-Index verlor 9,2 %, und die US-Ölsorte WTI stieg um 3 % auf über 73 Dollar je Barrel, während der Konflikt anhält. Zweitens die Gewinnmitnahmen: Bitcoin und der Gesamtmarkt sind stark ins Wochenende gelaufen. Ein Teil des heutigen Rückgangs ist also schlicht, dass Trader nach einer guten Rally Kasse machen.

Welche Altcoins trifft es heute am härtesten?

Die deutlicheren Verluste gab es weiter unten in der Risikokurve:

  • Lighter ($LIT): minus 8 % im ersten großen Ausverkauf nach einer Rally von über 200 % in zwei Monaten.
  • Cardano ($ADA): minus 19 % seit dem 4. Juli – nach einem brutalen Juni-Einbruch von 39 % und einer Erholung von über 40 % Anfang Juli.
  • Jupiter ($JUP): minus über 15 % auf Wochensicht, während das Tagesvolumen auf magere 17 Millionen Dollar einbrach – gegenüber regelmäßig über 500 Millionen Dollar im Jahr 2025.

Auf Unternehmensseite hat Strategy (MSTR) vergangene Woche 466,7 Millionen Dollar über einen Aktienverkauf eingesammelt und seine Barreserve damit auf 3 Milliarden Dollar erhöht – der Bitcoin-Bestand bleibt mit 843.775 Coins unverändert.

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Drehen die Bitcoin-ETF-Zuflüsse wieder ins Plus?

Das ist das Signal, auf das es sich zu achten lohnt. Die Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten erstmals seit neun Wochen wieder wöchentliche Zuflüsse und zogen rund 197 Millionen Dollar an – laut SoSoValue. Damit endet eine acht Wochen lange Abflussphase, die im Mai 2,43 Milliarden und im Juni 4,5 Milliarden Dollar gekostet hat. Im Juli stehen bislang 124 Millionen Dollar an Netto-Zuflüssen zu Buche.

Im Klartext: Nach zwei brutalen Monaten, in denen Institutionelle Kapital abgezogen haben, könnte sich das Blatt gerade wenden. Analysten warnen zwar, dass die strukturelle Nachfrage erst dann bestätigt ist, wenn BlackRocks IBIT anhaltende Zuflüsse zeigt – aber zum ersten Mal seit Langem stimmen die Flow-Daten wieder zuversichtlich.

Welche Krypto-Termine solltest du diese Woche im Blick haben?

Es ist eine der vollsten Makro-Wochen des Jahres 2026 – und zwei Hebel dominieren:

  • Inflationsdaten: Am Dienstag kommen die US-Verbraucherpreise (CPI), am Mittwoch die Erzeugerpreise (PPI) – zwei Gelegenheiten, den Zinskurs der Fed abzulesen. Schwächere Werte könnten für eine lockerere Geldpolitik sprechen, was Bitcoin historisch gestützt hat.
  • Anhörung von Fed-Chef Warsh: Kevin Warsh sagt diese Woche vor dem Repräsentantenhaus und dem Senat aus – sein erster Auftritt seit Mai. Bei seinem Juni-Debüt hielt er die Zinsen stabil und verschob den Dot-Plot Richtung Zinserhöhungen, was Bitcoin einbrechen ließ. Trader werden jedes Wort auf die Goldwaage legen.

Bei der Regulierung geht der Vorstoß rund um den CLARITY Act weiter, parallel zur GENIUS-Act-Frist für Stablecoins am 18. Juli. Jeder Schritt hin zu einer klaren Einordnung von Krypto-Assets baut den Unsicherheitsabschlag ab, der auf dem Markt lastet.

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