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Warum bleibt der Kryptomarkt trotz US-Angriffen auf den Iran so stabil?

Bitcoin bewegt sich kaum, obwohl die USA den Iran erneut angreifen und Teheran die Straße von Hormus sperrt. Das treibt den Kryptomarkt heute an.

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Kategorien: Bitcoin News

Der Kryptomarkt zeigt an diesem Wochenende eine überraschende Reaktion: nämlich fast keine. Trotz einer dritten Angriffswelle der USA gegen den Iran und der Sperrung der Straße von Hormus durch Teheran bleibt $BTC nahezu unbeeindruckt. Hier bekommst du einen Überblick über die krypto news heute und erfährst, warum der bitcoin kurs einen schweren geopolitischen Schock einfach abschüttelt.

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Wie steht der Bitcoin-Kurs heute?

Der btc kurs heute liegt bei rund 63.900 $ – etwa 0,3 % im Minus auf Tagessicht, aber immer noch rund 2 % im Plus auf Wochensicht. $ETH notiert bei etwa 1.803 $, $XRP bei rund 1,09 $, $SOL bei knapp 76,60 $ und $DOGE bei etwa 0,073 $. Die gesamte Marktkapitalisierung liegt bei rund 2,28 Bio. $. Da die Öl-, Aktien- und Anleihemärkte übers Wochenende geschlossen sind, ist Bitcoin einer der wenigen Märkte, der die jüngste Eskalation in Echtzeit einpreist – eine deutlichere Reaktion beim Öl wird erst zum Handelsstart am Montag erwartet.

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Bitcoin-Preis USD in der letzten Woche

Was ist gerade zwischen den USA und dem Iran passiert?

Die Eskalation begann am 7. Juli, als das US-Zentralkommando erklärte, US-Streitkräfte hätten mehr als 80 Ziele im Iran getroffen – als Vergeltung für Angriffe auf Handelsschiffe nahe der Straße von Hormus. Gleichzeitig setzten die USA die Sanktionen gegen iranische Ölverkäufe wieder in Kraft. Bis zum 8. Juli erklärte Präsident Trump, das Memorandum of Understanding und die Waffenruhe mit dem Iran seien "vorbei, was mich betrifft." Übers Wochenende verschärfte sich der Konflikt weiter: Die iranischen Revolutionsgarden sperrten die Straße von Hormus, nachdem sie einen Warnschuss auf ein Schiff abgegeben hatten, das eine nicht genehmigte Route nutzte – ein brisanter Schritt, denn die Meerenge zählt zu den wichtigsten Nadelöhren für die weltweite Ölversorgung.

Wie hat der Kryptomarkt auf die US-Angriffe auf den Iran reagiert?

Die erste Reaktion des Marktes war eine klassische Flucht aus dem Risiko. Als Trump die Waffenruhe für beendet erklärte, fiel der Bitcoin-Kurs um 2,5 %, während Altcoins noch stärkere Verluste hinnehmen mussten – rund 450 Mio. $ an gehebelten Positionen wurden liquidiert. Die Altcoins traf es am härtesten: 350 Mio. $ der insgesamt 450 Mio. $ an Liquidationen entfielen auf Altcoin-Paare. Doch am 9. Juli drehte die Stimmung: Bitcoin stieg um 1,2 % auf 63.000 $, Ether legte 0,75 % zu und die Nasdaq-100-Futures gewannen – die Märkte zeigten sich von den US-Luftangriffen auf 90 iranische Militärziele unbeeindruckt.

Warum ignoriert Bitcoin das geopolitische Risiko?

Der entscheidende Wandel liegt darin, wie Trader den Konflikt inzwischen einordnen. Laut Marktanalysen preisen Anleger das Nahost-Risiko nicht mehr als krypto-spezifisches Ereignis ein, sondern als Zinsereignis – die eigentliche Sorge ist, ob höhere Ölpreise die Inflation neu anfachen und die Zinsen oben halten. Die Folge: Bitcoin orientiert sich inzwischen stärker an den kurzfristigen US-Staatsanleiherenditen als an klassischen Absicherungen wie Rohöl oder Gold. Auffällig ist, dass Gold trotz steigender Spannungen nachgab – ein möglicher Hinweis auf eine Umschichtung in Bitcoin als zinssensitives Asset.

Worauf sollten Krypto-Trader jetzt achten?

Die Trader starren auf die Marke von 60.000 $. Hält sie einer weiteren Eskalation stand, untermauert das die These von "Bitcoin als Zins-Asset" – ein deutlicher Bruch nach unten würde dagegen zeigen, dass die Ruhe nur vorübergehend war. Die Stimmung hat sich aufgehellt: Der Fear-and-Greed-Index kletterte kürzlich aus der Zone extremer Angst, in der er 40 Tage in Folge festhing – doch das wirkt eher wie Erleichterung als wie echte Überzeugung. Das größere Risiko ist der Ölmarkt am Montag, wenn Rohöl die Sperrung von Hormus endlich einpreist und frische Wellen durch den kryptomarkt heute schicken könnte.

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