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Trump unterzeichnet Dekret zur Integration von Krypto und Fintech in das traditionelle Bankensystem

Präsident Trump unterzeichnet ein historisches Dekret, das die Federal Reserve und Regulierungsbehörden anweist, digitale Assets in US-Zahlungssysteme zu integrieren.

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Kategorien: Crypto News

In einem Schritt, der die Struktur des Finanzökosystems der Vereinigten Staaten grundlegend verändern könnte, hat Präsident Donald J. Trump offiziell eine Exekutivverordnung mit dem Titel "Integration von Innovationen im Bereich Finanztechnologie in regulatorische Rahmenbedingungen." unterzeichnet. Die Richtlinie zielt darauf ab, die regulatorischen Barrieren, die Finanztechnologie (Fintech)-Unternehmen und Unternehmen für digitale Vermögenswerte von der traditionellen Bankenstruktur trennen, systematisch abzubauen.

Präsident Trump befiehlt die Integration von Kryptowährungen in die US-Zahlungssysteme

Die Exekutivverordnung weist die Bundesfinanzaufsichtsbehörden ausdrücklich an, die Regeln zu aktualisieren und zu vereinfachen, um digitale Vermögenswerte und innovative Technologien in die traditionelle Finanzwelt zu integrieren. Für die Märkte der digitalen Vermögenswerte liegt der unmittelbare Fokus darauf, den "Gatekeeper"-Status der etablierten Tier-1-Kommerzbanken zu beseitigen, die historisch bestimmt haben, welche Technologieunternehmen Zugang zu Dollar-Liquidität und Zahlungssystemen erhalten können.

Vereinfachung von Fintech-Partnerschaften und -Lizenzierungen

Unter dem ersten Kernmandat der Exekutivverordnung haben die Leiter aller Bundesfinanzaufsichtsbehörden—einschließlich der SEC, CFTC und OCC—genau 90 Tage Zeit, um bestehende Richtlinien, Aufsichtspraktiken, Anordnungen und No-Action-Briefe zu überprüfen. Ziel ist es, Regeln zu identifizieren und zu ändern, die Fintech-Unternehmen unangemessen daran hindern, operative Partnerschaften mit versicherten Einlageneinrichtungen, Broker-Dealern und Anlageberatern einzugehen. Darüber hinaus verlangt die Verordnung einen vereinfachten Antragsprozess für alternative Einrichtungen, die nationale Banktreuhandlizenzen und bundesstaatliche Versicherungen anstreben.

Das Mandat für das Master-Konto der Federal Reserve

Der kritischste Aspekt der Verordnung richtet sich an den Vorstand der Federal Reserve. Die Zentralbank wurde aufgefordert, innerhalb von 120 Tagen eine umfassende Bewertung der rechtlichen, regulatorischen und politischen Rahmenbedingungen vorzulegen, die den Zugang zu den Zahlungskonten und Zahlungsdiensten der Reservebank regeln.

Von entscheidender Bedeutung ist, dass diese Bewertung untersucht, wie nicht-bankliche Finanzunternehmen und nicht versicherte Einlageneinrichtungen—insbesondere solche, die digitale Vermögenswerte verwalten—direkt auf das Fedwire-System und andere Zahlungssysteme der Zentralbank zugreifen können.

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Warum der Zugang zu Fed-Zahlungen für Krypto wichtig ist

Seit über einem Jahrzehnt leidet die Branche der digitalen Vermögenswerte unter lokalisierten "De-Banking"-Maßnahmen, die von Führungskräften der Branche oft als Operation Chokepoint 2.0 bezeichnet werden. Da digitale Vermögensfirmen keinen direkten Zugang zu den Masterkonten der Federal Reserve erhalten konnten, waren sie gezwungen, sich auf Zwischenpartnerbanken im Rahmen eines Banking-as-a-Service (BaaS)-Modells zu verlassen.

Diese Infrastrukturkonfiguration brachte bemerkenswerte strukturelle Verwundbarkeiten mit sich:

  • Gegenseitiges Risiko: Krypto-Unternehmen waren weiterhin der Solvenz und den Risikotoleranzen dritter regionaler Banken ausgesetzt.
  • Gestaffelte Transaktionsgebühren: Mehrere Zwischenhändler erhöhten die Nettokosten für die Abwicklung von Endbenutzern, die Kapital zwischen Fiat- und digitalen Vermögenswerten transferieren.
  • Einzelne Ausfallpunkte: Regulatorische Maßnahmen gegen eine Handvoll fintech-freundlicher Partnerbanken störten routinemäßig die Liquiditätsströme für die gesamte digitale Vermögenswirtschaft.

Durch die Bewertung des direkten Zugangs zu Zahlungsverkehrskonten der Reservebanken legt die Verwaltung die Grundlage dafür, dass Verwahrer digitaler Vermögenswerte und Stablecoin-Emittenten Transaktionen direkt auf zentralbankseitiger Ebene abwickeln können. Dies könnte die rechtliche Stellung konformer digitaler Vermögensinstitutionen effektiv mit der von traditionellen Geschäftsbanken harmonisieren.

Die breitere Auswirkung auf digitale Vermögenswerte und Märkte

Die regulatorische Umstrukturierung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die institutionelle Akzeptanz digitaler Vermögenswerte bereits beschleunigt. Nach der bedingten Genehmigung mehrerer krypto-bezogener nationaler Treuhandbank-Lizenzen durch die OCC bietet dieser Erlass eine klare politische Grundlage für erstklassige Dienstleister im Bereich digitaler Vermögenswerte.

Anleger, die den aktuellen Bitcoin-Kurs analysieren oder Marktbewegungen beobachten, können längerfristig mit geringeren Spreads rechnen, wenn institutionelle Engpässe wegfallen. Wer angesichts dieser umfassenden System-Upgrades nach sicheren Aufbewahrungsmöglichkeiten sucht, für den bleibt die Nutzung unabhängiger Speicherlösungen über den Krypto-Hardware-Wallet-Vergleich ein empfohlenes Fundament.

Darüber hinaus bringt die direkte Integration in Zahlungskanäle klare Vorteile für regulierte Stablecoin-Emittenten. Investoren, die diese makroökonomischen und regulatorischen Entwicklungen verfolgen, finden fortlaufende Updates direkt in den CryptoTicker Krypto-News. Für den Handel und die Nutzung optimierter Plattformen empfiehlt sich zudem ein Blick auf den aktuellen Vergleich der besten Krypto-Börsen.

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