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Kevin Warsh als Fed-Chef: Endet jetzt der Bitcoin-Crashzyklus?

Kevin Warshs Nominierung als Fed-Vorsitzender signalisiert einen pro-Krypto-Wandel. Kann er den historischen Trend der Bitcoin-Crashes bei Fed-Wechseln brechen?

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Kategorien: Bitcoin

Kevin Warsh hat sich als klarer Favorit hervorgetan, um Jerome Powell als Vorsitzenden der Federal Reserve nachzufolgen. Warsh wird allgemein als der pro-Bitcoin Kandidat angesehen, der jemals für diese Rolle nominiert wurde. Historische Daten werfen jedoch einen langen, dunklen Schatten auf Führungswechsel in der Fed. Bei jedem größeren Wechsel in den letzten zehn Jahren hat Bitcoin zweistellige prozentuale Rückgänge erlitten.

Der "Fed Chair Fluch": Eine Geschichte der Bitcoin-Crashs

Um die aktuelle Marktanxiety zu verstehen, muss man auf die Präzedenzfälle früherer Ernennungen schauen. Historisch gesehen hat die Unsicherheit über die "hawkish" oder "dovish" Haltung eines neuen Fed Chair massive Verkaufswellen ausgelöst.

DatumFed Chair EreignisBitcoin Leistung
Jan 2014Janet Yellen tritt ihr Amt an-82,77%
Feb 2018Jerome Powell tritt sein Amt an-73,89%
Mai 2022Jerome Powells 2. Amtszeit-61,06%

Im Jahr 2014 fiel Janet Yellens Amtsantritt mit dem Platzen der Blase von 2013 und dem Zusammenbruch von Mt. Gox zusammen. Bis 2018 übernahm Powell das Ruder gerade als der ICO-Wahn abflachte. Zuletzt fiel seine Bestätigung für die zweite Amtszeit im Jahr 2022 mit dem Beginn aggressiver Zinserhöhungen zusammen, die den "Crypto Winter" anheizten.

Wer ist Kevin Warsh? Der pro-Krypto Nominee

Kevin Warsh ist kein typischer Zentralbanker. Als ehemaliger Fed-Gouverneur (2006–2011) und Veteran von Morgan Stanley hat Warsh eine Erfolgsbilanz, die Bitcoin als legitime Finanzanlage anerkennt. Während seiner jüngsten Bestätigungsanhörungen erklärte Warsh, dass "digitale Vermögenswerte bereits Teil des Gefüges unserer Finanzdienstleistungsbranche sind."

Im Gegensatz zu seinen Vorgängern zeigten Warshs persönliche Finanzoffenlegungen eine signifikante Exposition gegenüber dem Sektor, einschließlich Beteiligungen an Web3-Infrastruktur und DeFi-Protokollen.

Wichtige politische Positionen:

  • Gegnerschaft zu CBDCs: Warsh hat ausdrücklich eine Einzelhandels-Central Bank Digital Currency der USA als "schlechte politische Wahl" bezeichnet und dabei Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre geäußert.
  • Private Innovation: Er befürwortet, dass der private Sektor bei Stablecoins und digitalen Zahlungen die Führung übernimmt, anstatt von staatlich geführten Initiativen.
  • Inflationsschutz: Er hat Bitcoin zuvor als "wichtiges Asset" bezeichnet, das Entscheidungsträger über Inflation und Dollarstärke informiert.
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Warum 2026 anders sein könnte: Das Argument für einen Bitcoin-Pump

Während der "Fed Chair Fluch" darauf hindeutet, dass bis Mai 2026 ein Crash bevorsteht, deuten mehrere Faktoren darauf hin, dass wir stattdessen einen "Warsh Pump" anstelle eines "Powell Dump" sehen könnten.

  1. Regulatorische Klarheit: Im Gegensatz zu 2014 oder 2018 verfügt die USA jetzt über ein reifendes regulatorisches Rahmenwerk. Investoren handeln nicht mehr im Vakuum; institutionelle Produkte wie Spot Bitcoin ETFs haben die Liquidität stabilisiert.
  2. Das "Shadow"-Mandat: Warsh wird erwartet, dass er "Sound Money" und marktorientiertes Wachstum priorisiert. Wenn der Markt ihn als "dovish" oder weniger wahrscheinlich ansieht, das Bankensystem gegen Krypto zu weaponisieren (Operation Choke Point 2.0), könnte Kapital zurück in Krypto-Börsen strömen.
  3. Institutionelle Stimmung: Laut Berichten von The Wall Street Journal sieht Wall Street in Warsh einen Kandidaten, der die Marktvolatilität versteht, was zu einem vorhersehbareren Zinspfad führen könnte.

Die Risiken: Politische Reibungen und die "Sock Puppet"-Erzählung

Es war nicht alles reibungslos. Senatorin Elizabeth Warren und andere Kritiker haben Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit von Warsh geäußert und befürchten, dass er als "Sock Puppet" für die Exekutive agieren könnte, um spezifische Krypto-Vorhaben zu erleichtern. Jede Wahrnehmung, dass die Fed ihre Unabhängigkeit verliert, könnte zu Dollar-Volatilität führen, die historisch gesehen Erschütterungen durch alle Risikoanlagen, einschließlich Hardware-Wallets und Cold Storage-Bestände, sendet.

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