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J. P. Morgan: Kryptowährungen werden hier bleiben

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Um einen Einblick in diesen Markt und seine mögliche Entwicklung zu gewinnen, analysierten Forscher von J.P. Morgan verschiedener Aspekte der Welt der Kryptowährungen. Sie kamen zu dem Schluss dass Kryptowährungen „wahrscheinlich nicht verschwinden werden“ und problemlos in unterschiedlichen Formen überleben könnten.

Einem internen Bericht zufolge, welcher scheinbar die offizielle Position der Bank darstellt, ist das Finanz-Institut optimistisch gegenüber Krypto’s Zukunft. Ihnen zufolge sind Kryptowährungen wahre Innovations-Pioniere.

„Kryptowährungen sind das Gesicht einer sich ständig innovierenden Blockchain-Industrie. Dies bringt die starke Preisliche Volatilität sowie die kontinuierliche Implementierung von revolutionären Produkten mit sich.“

Kryptowährungen werden hier bleiben

In dem Bericht gibt die Bank an dass die Digitalen Währungen mittlerweile einen legitimen Status erreicht haben und es unwahrscheinlich ist dass sie an Relevanz im finanziellen Sektor verlieren werden.

„Wir halten es für Unwahrscheinlich dass Kryptowährungen verschwinden werden, da diese bei vielen Leuten die Dezentralisierung, Peer-zu-Peer Netzwerke und Anonymität schätzen beliebt sind. Auch wenn die Anonymität in Zukunft Einschränkungen sehen könnte.“

Es versteht sich von selbst dass der technologische Fortschritt den Kryptowährungen uns gebracht haben unermesslich ist. J. P. Morgan räumt ein, dass „die zugrundeliegende Technologie für Kryptowährungen die größte Anwendung in Bereichen mit langsamen Zahlungssystemen, beispielsweise grenzübergreifender Zahlungsweisen, Belohnungs-Token oder Finanzierungssystemen für andere Blockchain-Innovationen und das Internet der Dinge (‚IoT‘, oder auch ‚Internet of Things‘ genannt) haben könnte.“

Der in New-York City ansässigen Bank zufolge kann Blockchain nicht nur in der Finanz-Industrie sondern auch in anderen Bereichen angewendet werden.

„Es gibt Potential für die Verwendung von Blockchain in der weiten Welt der Technologie, Medien & Kommunikationsnetzwerke sowie Transport und Gesundheitspflege. Allerdings müssen alle potentiellen Vorteile die existierenden Regulationen sowie Technischen- und Sicherheits-Hürden überkommen.“

Der neue Bericht widerspricht der bisherigen öffentlichen Position der Bank gegenüber Krypto

Vor 4 Monaten gab J.P. Morgan CEO Jamie Dimon eine kühne Aussage bekannt und nannte Bitcoin einen Betrug und alle jene die es besitzen als „Idioten“. Zu dem Zeitpunkt stand Bitcoins Preis bei $5.800, mehr als 6-fach so viel wie zu Anfang des Jahres 2017.

„Wen interessiert Bitcoin? Die Welt-Wirtschaft ist so groß“, erklärte Dimon. Er beschrieb auch wie J.P. Morgan täglich mehr als 6 Trillionen Dollar transferiert. Er drohte sogar damit J.P. Morgan Angestellten zu feuern, sollten sie jegliche Kryptowährungen traden.

Dimon hat seine Aussagen zwar in einem Interview mit Fox News im letzten Monat einwenig zurückgekurbelt, allerdings ist die Bullische Haltung der Bank die in diesem neuesten Bericht offenkundig wird trotzdem für viele überraschend.

J.P. Morgan war zusammen mit Citibank und Bank of America eine von mehreren Banken welche letzte Woche den Kauf von Kryptowährungen mit Kreditkarten sperrten.

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