Bitcoin- Vom Kritisierten von sicheren Hafen?
Wird der Bitcoin doch noch zum sicheren Hafen? Nach Monaten mit einem stabilen Kurs könnte die Kryptowährung Gold den Rang ablaufen.
Lange galt der der Bitcoin als „sicherer Hafen“. So zumindest war die Erwartung vieler Krypto-Befürworter. Der Bitcoin wurde nach der Finanzkrise 2008/09 geschaffen, um eine Alternative für das aktuelle Geldsystem zu bilden. Vor allem Skeptiker der Zentralbanken und des derzeitigen Geldsystems nahmen sich der digitalen Währung an und machten sie groß.
In den vergangen Jahren konnte der Bitcoin seiner Rolle als alternatives Währungs- und Zahlungssystem zwar noch nicht nachkommen, allerdings prägte die Digitalwährung einen gänzlich neuen Wirtschaftszweig. Durch die Schaffung des Bitcoin traten neue Akteure auf die Bildfläche, welche ein neues Ökosystem der Kryptowährungen versprechen. Von Bankgeschäft (Decentralised Finance) über den Kunsthandel (NFT) bis hin zur Krankenakte solle alles auf der Blockchain stattfinden. Der Bitcoin bietet nach wie vor die wenigsten dieser neuen Anwendungen auf der eigenen Blockchain an. Dennoch verlor die älteste Währung nie ihren Status als Vorreiter und nach Marktkapitalisierung größte Währung. Der Grund dafür ist auch, dass der Bitcoin von vielen nach wie vor als Alternativwährung und Absicherung gegen das Geldsystem gesehen wird. Doch was ist dran an der Alternativwährungs- und „Safe Haven“-Theorie?
Der Bitcoin- (K)ein sicherer Hafen?
Jahrelang wurde vermutet, wie sich der Kurs des Bitcoin wohl in Krisenzeiten verhalten würde. Die vorherrschende Meinung war lange, dass der Bitcoin als „digitales Gold“ in Krisenzeiten profitieren und steigen könnte. Grundlegend für die Prognose war die Annahme, dass bei Krisen eine Flucht aus Aktien und anderen Wertpapieren stattfindet. Da mit Krisenzeiten oftmals ein Vertrauensverlust in das vorherrschende Währungssystem einhergeht, wurde vermutet, dass viele Anleger in Alternativen Schutz suchen könnten. Über Jahrtausende hinweg war dieser Krisenschutz Gold. Für den Bitcoin wurde die Annahme geschaffen, er sei das digitale Gold. Das Pendant des Edelmetalls auf der Blockchain.
Der Bitcoin in der Krise
Die Realität zeigte zuletzt jedoch ein anderes Bild. Sowohl im Corona-Crash 2020 als auch in den aktuellen multiplen Krisen konnte sich der Bitcoin nicht von der Korrelation zu den Märkten lösen. Zu beobachten war vor allem eine Korrelation zwischen dem Bitcoinkurs und Tech-Aktien. Der Bitcoin schien vom Finanzmarkt verschluckt worden zu sein. Der Kurs der Digitalwährung ähnelte dem einer volatileren Tech-Aktie. Dies ist vor allem auf die ähnlichen Geldströme zurückzuführen, welche in Tech-Aktien und Kryptowährungen fließen. So investieren die meisten Tech-Anleger auch in Kryptos- und umgekehrt. Zudem zeigte sich, dass der Bitcoinkurs am Tropf der Zentralbanken hing. Die niedrigen Zinsen gepaart mit einer mäßigen Inflation beflügelten den Kurs der Währung 2021 besonders.
Wird der Bitcoin zum sicheren Hafen?
Mittlerweile scheint sich der Kurs des Bitcoin jedoch leicht entkoppelt zu haben. Während im Laufe des Jahres 2022 die Börsen in regelmäßigen Abständen einstürzten, stabilisierte sich der Bitcoinkurs in den vergangenen Monaten bei um die 20.000 Dollar. Der Kurs des Bitcoin trotzte langfristig sogar schlechten Nachrichten wie Zinserhöhungen oder hohen Inflationszahlen.
Zuletzt lief der Kurs ähnlich wie der Goldpreis. Ein Hinweis auf den neuen Status als sicherer Hafen?
Fazit
Zwar konnte der Bitcoin dem allgemeinen Ausverkauf an den Börsen seit Mitte des Jahres trotzen und bewegt sich nun seit einigen Monaten auf einem ähnlichen Niveau, ein sicherer Hafen ist die Digitalwährung aktuell trotzdem nicht. Denn auch wenn der Kurs des Bitcoin zuletzt stabil war, verlor die Kryptowährung seit Jahresanfang mehr als die Hälfte des Wertes. Mehr als jeder Index. Es ist eher zu erwarten, dass mir dem aktuellen Niveau ein Boden im Ausverkauf des Bitcoin gefunden wurde.
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Tim Ramminger
Tim ist Experte für Aktien und ETFs bei Cryptoticker, mit besonderem Interesse für Techaktien.
Lange galt der der Bitcoin als „sicherer Hafen“. So zumindest war die Erwartung vieler Krypto-Befürworter. Der Bitcoin wurde nach der Finanzkrise 2008/09 geschaffen, um eine Alternative für das aktuelle Geldsystem zu bilden. Vor allem Skeptiker der Zentralbanken und des derzeitigen Geldsystems nahmen sich der digitalen Währung an und machten sie groß.
In den vergangen Jahren konnte der Bitcoin seiner Rolle als alternatives Währungs- und Zahlungssystem zwar noch nicht nachkommen, allerdings prägte die Digitalwährung einen gänzlich neuen Wirtschaftszweig. Durch die Schaffung des Bitcoin traten neue Akteure auf die Bildfläche, welche ein neues Ökosystem der Kryptowährungen versprechen. Von Bankgeschäft (Decentralised Finance) über den Kunsthandel (NFT) bis hin zur Krankenakte solle alles auf der Blockchain stattfinden. Der Bitcoin bietet nach wie vor die wenigsten dieser neuen Anwendungen auf der eigenen Blockchain an. Dennoch verlor die älteste Währung nie ihren Status als Vorreiter und nach Marktkapitalisierung größte Währung. Der Grund dafür ist auch, dass der Bitcoin von vielen nach wie vor als Alternativwährung und Absicherung gegen das Geldsystem gesehen wird. Doch was ist dran an der Alternativwährungs- und „Safe Haven“-Theorie?
Der Bitcoin- (K)ein sicherer Hafen?
Jahrelang wurde vermutet, wie sich der Kurs des Bitcoin wohl in Krisenzeiten verhalten würde. Die vorherrschende Meinung war lange, dass der Bitcoin als „digitales Gold“ in Krisenzeiten profitieren und steigen könnte. Grundlegend für die Prognose war die Annahme, dass bei Krisen eine Flucht aus Aktien und anderen Wertpapieren stattfindet. Da mit Krisenzeiten oftmals ein Vertrauensverlust in das vorherrschende Währungssystem einhergeht, wurde vermutet, dass viele Anleger in Alternativen Schutz suchen könnten. Über Jahrtausende hinweg war dieser Krisenschutz Gold. Für den Bitcoin wurde die Annahme geschaffen, er sei das digitale Gold. Das Pendant des Edelmetalls auf der Blockchain.
Der Bitcoin in der Krise
Die Realität zeigte zuletzt jedoch ein anderes Bild. Sowohl im Corona-Crash 2020 als auch in den aktuellen multiplen Krisen konnte sich der Bitcoin nicht von der Korrelation zu den Märkten lösen. Zu beobachten war vor allem eine Korrelation zwischen dem Bitcoinkurs und Tech-Aktien. Der Bitcoin schien vom Finanzmarkt verschluckt worden zu sein. Der Kurs der Digitalwährung ähnelte dem einer volatileren Tech-Aktie. Dies ist vor allem auf die ähnlichen Geldströme zurückzuführen, welche in Tech-Aktien und Kryptowährungen fließen. So investieren die meisten Tech-Anleger auch in Kryptos- und umgekehrt. Zudem zeigte sich, dass der Bitcoinkurs am Tropf der Zentralbanken hing. Die niedrigen Zinsen gepaart mit einer mäßigen Inflation beflügelten den Kurs der Währung 2021 besonders.
Wird der Bitcoin zum sicheren Hafen?
Mittlerweile scheint sich der Kurs des Bitcoin jedoch leicht entkoppelt zu haben. Während im Laufe des Jahres 2022 die Börsen in regelmäßigen Abständen einstürzten, stabilisierte sich der Bitcoinkurs in den vergangenen Monaten bei um die 20.000 Dollar. Der Kurs des Bitcoin trotzte langfristig sogar schlechten Nachrichten wie Zinserhöhungen oder hohen Inflationszahlen.
Zuletzt lief der Kurs ähnlich wie der Goldpreis. Ein Hinweis auf den neuen Status als sicherer Hafen?
Fazit
Zwar konnte der Bitcoin dem allgemeinen Ausverkauf an den Börsen seit Mitte des Jahres trotzen und bewegt sich nun seit einigen Monaten auf einem ähnlichen Niveau, ein sicherer Hafen ist die Digitalwährung aktuell trotzdem nicht. Denn auch wenn der Kurs des Bitcoin zuletzt stabil war, verlor die Kryptowährung seit Jahresanfang mehr als die Hälfte des Wertes. Mehr als jeder Index. Es ist eher zu erwarten, dass mir dem aktuellen Niveau ein Boden im Ausverkauf des Bitcoin gefunden wurde.
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Tim Ramminger
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