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NVIDIA prognostiziert niedrigere GPU-Verkäufe durch Kryptomining

Blockchain Unternehmen

Zum ersten Mal seit dem Kryptowährungsboom zu Beginn des Jahres 2018 hat  NVIDIA Corporation, einer der weltweit führenden Anbieter von GPU-Computing, die Einnahmen aus dem Verkauf von Chips an den Kryptowährungsmarkt aufgezeigt. Es wird jedoch prognostiziert, dass diese Zahl im zweiten Quartal 2018 deutlich sinken wird.

GPU-Hersteller standen anfangs des Jahres einer unvorhergesehen Nachfrage ihrer Produkte gegenüber, als der Preis von Bitcoin ein neues Allzeithoch erreichte.

Während der Gewinn-Telefonkonferenz am Donnerstag berichtete NVIDIA, dass es allein im ersten Quartal 2018 über 289 Millionen US-Dollar Umsatz erzielt hat. Aufgrund der immer wiederkehrenden Marktabstürze sagte NVIDIA jedoch, dass die „Kryptoverkäufe im laufenden Quartal voraussichtlich um etwa zwei Drittel sinken werden“.

Der offizielle Umsatzbericht lag um fast 30% höher als die Prognose von Christopher Rolland, ein Analyst aus Susquehanna, der den Verkauf für Krypto-Equipment selber auf etwa 200 Millionen US-Dollar schätzte. Nvidia-Vorstandsvorsitzender Jensen Huang ging in einer Telefonkonferenz auf die Gründe für den ungewöhnlich hohen Umsatz ein.

„Krypto-Miner kauften im letzten Quartal viele unserer GPUs, ich denke, dass viele Gamer deshalb keine neue GeForce erwerben konnten.“

Wie Kryptowährungs-Mining zur 2017 GPU-Knappheit führte

Der Kryptowährungsboom im Jahr 2017 erhöhte nicht nur den Preis von Bitcoin sondern auch die durchschnittliche Mining-Schwierigkeit. Laut Daten von BitcoinWisdom befand sich die Mining-Schwierigkeit vor einem Jahr bei  559,970,892,890 Einheiten – heute sind es bereits 4,138,123,233,246 Einheiten, fast 8-mal soviel wie vor einem Jahr.

Hashrate

Quelle: Blockchain.info

Die erhöhte Mining-Schwierigkeit führte auch dazu, dass ein herkömmlicher Laptop mittlerweile nicht mehr profitabel Kryptowährungen schürfen kann. Vor fünf Jahren konnten Schürfer mit einem normalen Laptop pro Tag $2 Dollar schürfen, mittlerweile können sie nicht einmal mehr die Hälfte dessen in einem gesamten Jahr erreichen.

Um Profitabel zu bleiben erworben Schürfer Grafikkarten wie beispielsweise die Nvidia GeForce GTX 1070 und die AMD Radeon RX 580 um ihre Hashpower zu erhöhen. Dadurch kam die 2017 Grafikkarten-Knappheit zustande.

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